E-Cup in Fechenheim

Gestern um die Mittagszeit war ich mit Lisa bei ihrem ersten Ruderwettbewerb. Klar, dass das bei dem Wetter noch nicht auf dem Wasser stattfindet. Wie gut, dass es aber schon seit Jahren hochwertige Ruderergometer gibt, die die Bewegungsabläufe im Boot sehr gut simulieren. Und wie gut, dass es findige Veranstalter gibt, die daraus auch Mega-Indoor-Event machen. So geschehn auch wieder in diesem Jahr in Frankfurt-Fechenheim beim E-Cup.

Lisas Mannschaft bestand aus vier Mädels der Ruder-AG der Schule, die gemeinsam im Rennen waren. Dank moderner Computertechnik werden die Ruderergometer miteinander verbunden, so dass durchschnittliche Zeiten des „Bootes“ ermittelt werden können und ein mannschaftstaugliches Ergebnis dabei heraus kommt.

Auf großen Anzeigetafeln werden diese Werte dann in eine Grafik umgesetzt, in der die Zuschauer den Rennverlauf verfolgen können. Kleine symbolische Boote bewegen sich in den ermittelten Abständen über den Bildschirm und lassen einen so richtig mitfiebern. Insgesamt waren 16 Ergometer aufgebaut, so dass es möglich ist zwei Achter gegeneinander fahren zu lassen.

Bei Lisas Wettbewerb ist eine Schule zu spät erschienen, so dass dann das Rennen dann nur zwischen zwei Schulen ausgetragen wurde. Und den Mädels aus Weilburg sah man schon an, dass sie ein Jahr älter waren und damit über mehr Kraft und Erfahrung verfügen. Aber mit einer Zeit von 2,07 Minuten auf 500 Meter können unsere Mädels echt zufrieden sein. Besonders, da sie kaum dafür trainieren konnten.

Klar dann, dass es noch eine große Siegerehrung und die ersten Medaillen gab.

Strahlende Gesichter für einen erfolgreichen zweiten Platz:

Stoff statt Plastik – oder auch „Morsbag“

Neu ist die Idee ja nicht, wenn man mal an den Slogan „Jute statt Plastik“ aus den 80ern denkt. Jedoch neu aufgegriffen und in Stoff umgesetzt. Mehr zur Aktion „Morsbag“ kann man dirket hier nachlesen. Auch die Nähanleitung ist dort zu finden.

Anstoß für mich war an diesem WE ein Beitrag von Roswitha, obwohl ich schon vor einiger Zeit mal auf den Link gestoßen bin. Na auf jeden Fall, lange Rede kurzer Sinn, ich hatte eh da noch Stoff aus dem schwedischen Möbelhaus hier liegen, den ich mir in einem Anflug von „Ich brauche unbedingt Stoff“ gekauft hatte, ohne dass er so richtig quilttauglich ist. Aber nun denke ich, hat er seine Verwendung gefunden als Stofftasche.

Und da die Taschen so einfach zu nähen sind und ich genügend Stoff hatte sind es gleich vier Stück geworden – und es werden bestimmt nicht die letzten sein.

Da ich keinen Tintenstrahlddrucker zur Verfügung habe, war es nix mit Label ausdrucken, so dass ich wenigstens mein kleines Handmade-Label in der Seitennaht untergebracht habe.

Schnelle Kuschelkissen

Gestern war ich zusammen mit Mama auf dem Main-Quilt-Festival in Aschaffenburg.

Wie schon im vergangenen Jahr gab es viele Verkaufsstände in der Halle, bei denen ich gerne geschaut, gekramt und auch gekauft habe. Neben einigen anderen Dingen habe ich am Stand der Ideenstube Kissen gefunden die so unheimlich angenehm anzufassen waren, richtige Handschmeichler. Auf meine Nachfrage hin habe ich erfahren, dass sie mit Hirsespelzen gefüllt sind.

Da ich sowieso noch zwei Baby-Willkommensgeschenke machen wollte, habe ich mich dann mit Stoff und eben diesen Hirsespelzen eingedeckt – und konnte es gestern Abend nicht lassen und habe gleich losgenäht.

Da es ja ganz simpel nur zwei Stoffstücke aufeinander zu nähen waren ging das auch schnell von der Hand. Die Kissen sind 38×38 cm groß und jeweils mit 500g Hirsespelzen gefüllt. Zusätzlich zum tollen Greif- und Liegegefühl – Lisa hat das gestern Abend beim ersten gleich getestet – sind die Kissen bei 30° waschbar, so dass sie absolut alltagstauglich sind. Einzig in der Mikrowelle erwärmen geht mit der Hirse nicht. Dafür gibt es andere Füllungen.

Auf jeden Fall habe ich dann gestern gleich noch im Netz gestöbert und mir noch mal Nachschub an Hirse bestellt.

Darf ich vorstellen: „Crazy with Red“

Gestern Abend beim Fernsehen habe ich die letzten Stiche am Binding gemacht, dann durfte der Quilt gleich noch in die WaMa und den Trockner und war nun heute früh bereit zum Fotografieren. Auch wenn die heutige Bewölkung den Fotos nicht unbedingt zuträglich ist.

Begonne im Oktober des letzten Jahres ist er nun endlich fertig – der Quilt für meinen Sohn Christoph.

Beim Fotografieren kam mir dann die Idee für den Namen: „Crazy with Red“.

Blöcke in dieser Art hat Silvia im vergangenen Herbst bei unserem Treffen genäht und ich war so angetan vom freien Schneiden und dem crazy stile, so dass ich mir dachte, das ist genau das richtige Muster für einen jungen Mann. Die Farben sind passend zu seiner sonstigen Zimmereinrichtung gewählt. Das Top ist mit der Maschine genäht, gequiltet habe ich von Hand. Nach dem Waschen und Trocknen hat er nun ein Maß von 1,48 x 2,03 m, ist also etwa 5 cm pro Meter eingelaufen. Zum Glück war er durch die Blockform reichlich bemessen, wobei nun die Quiltnähte noch plastischer hervortreten.

Gerade auf der Rückseite ist das sehr gut zu erkennen.

Und wie auch zu sehen ist, hatte ich zu wenig des Rückseitenstoffs bestellt und musste ein wenig basteln. Da aber von den Musterstoffen auch keine großen Stücke mehr da waren ist es ein Crayz-Streifeneinsatz geworden. Als Rückseitenstoff habe ich Baumwollflanell verwendet, der ist so schön kuschelig und wird von meiner Family nur noch gewünscht.

Es ist ein schönes Gefühl, den fertigen Quilt nun anzusehen. Ich habe ihn erstmal im Wohnzimmer über den Sessel drapiert, bevor er dann heute Abend mit Christoph in sein Zimmer wandert.

So, und nun ist der Weg frei für den Weihnachtsquilt meiner Mama. Da habe ich ja an Heilig Abend nur ein Top verschenkt, den Rest muss ich jetzt noch machen. Rückseitenflanell liegt schon gewaschen hier, Vlies ist auch da, ich muss nur noch das Top bei Mama holen und kann mit dem Heften beginnen.

Socken 2011 – 03

Auch wenn mir im Moment mehr nach Nähen und neuen Gardienen ist, so habe ich doch nebenbei immer noch das ein oder andere Strickprojekt auf den Nadeln. Und wie soll es sein, Socken sind immer dabei. Die lassen sich doch so schön bequem auch mitnehmen und unterwegs stricken.

Diesmal ein paar besondere Socken – und das nicht weil wir gerade Karneval haben.

Dies sind Bootssocken für meine Tochter Lisa fürs Rudern.

Bekanntlich ist Grün die Farbe für Steuerbord = Rechts und Rot für Backbord = Links. Klar schaut das auf dem Bild nun falsch aus, aber das ist volle Absicht. Denn beim Rudern sitzen die Sportler mit dem Rücken in Fahrtrichtung. Und die Seiten werden in Fahrtrichtung angegeben. Somit haben die Ruderer – schon zu meiner Zeit – die Socken quasi falsch an, damit man immer weiß, wo Steuerbord und Backbord ist.

Und da die Rudersaison bald wieder beginnt, mussten nun ein paar passende Socken her. Erster Einsatz wird nun am kommenden Sonntag beim Ergo-Cup in Frankfurt sein – einem Indoor-Ruderwettbewerb.

Dafür wünsche ich meiner Tochter und ihren Mitruderinnen viel Erfolg – bei den Socken sollte das doch klappen 😉

Neu Farben braucht das Haus …Teil 2

Nachdem der Nachhilfelehrer vorhin meinen Wintergartenarbeitsplatz wieder frei gegeben hat, konnte ich mich dann auch gleich auf den nächsten Vorhang stürzen. Denn nachdem nun schon das Gäste-WC im neuen Farbglanz erstrahlt, sollte unser Familienbad dem nicht nachstehen. Dabei fällt mir ein, in Christophs Bad fehlt auch noch ein Vorhang.

Aber nun erst mal unser Bad – in frischem Frühlingsgrün:

Und sogar mein gesticktes Band fand einen neuen passenderen Platz. Im Flur war es schon lange nicht mehr richtig zur Geltung gekommen – und passt auch nicht zum neuen Farbkonzept dort. Aber davon demnächst mehr.

Zackenschal „Grisu“

Corinna zeigte mir neulich einen Zackenschal, den sie gerade am Stricken war und meinte dazu, die seien im Moment ganz in. Ich für meinen Teil war der Meinung, dass ich diesem Hype nicht wirklich vefallen müsse.

Jedoch kam es dann ganz anders, als ich einen der Weihnachtssockenwollknäule von Corinna in Händen hielt und den Farbverlauf für Socken viel zu schade fand. Also dann doch einen Zackenschal. Im Netz ist er als Hitchhaker bekannt, für meinen habe ich einen anderen Namen gewählt. Während ich nämlich so am Stricken war fiel mir ständig „Grisu der Drache“ ein, da die entstehenden Zacken mich einfach daran erinnerten.

Und somit nun ein Bild von Grisu:

An der Seite mit den Zunahmen habe ich Umschläge gestrickt, da ich die entstehene Kante immer schöner finde, als einfach verschränktes Zunehmen. An dieser Kante ist der Schal 125 cm lang und hat genau 100g Sockenwolle verbraucht. Die Abkettkante ist daher ein klein wenig strammer geworden, als ich das normalerweise mache, aber so hat der Knäul wirklich gerade so gereicht.

Neu Farben braucht das Haus …

… oder so ähnlich konnte es derzeit bei mir heißen. Irgendwie habe ich mich an den vorhanden Farbvariationen – sofern man bei uns überhaupt von Farbe reden kann – sattgesehen. Und wenn ich es mir genau überlege sind einige Dinge unverändert, seitdem wir hier von 16 Jahren eingezogen sind.

Also hat Frau kurzerhand Stoff gekauft – wie kann es anders sein – ein paar neue Handtücher, ein klein wenig Deko und eine Pflanze (O-Ton meines Sohnes: Seit wann haben wir denn Blumen im WC?) gekauft und losgelegt.

Entstanden ist ein farbkräftiges, fröhliches Gäste-WC:

 

 

Wir verschenken etwas Selbstgemachts – wieder einmal

Scheinbar nimmt das bei meiner Tochter langsam Überhand. Sie verschenkt etwas, das ich selbst gemacht habe. Naja, aber Mama ist da ja recht geduldig.

Diesmal war die Anforderung auch nicht so groß, denn es sollte lediglich eine Geldbörse sein als Ergänzung zu diversen gekauften Dingen, die meine Tochter und ihre Freundin verschenken wollten.

Da kam es mir natürlich gerade Recht, dass ich so frühlingsfrische Stoffe neu bekommen hatte. Auch Klettband war in meinem Nähkästchen noch vorhanden, so dass ich mal wieder am Freitag losgelegt habe, da am Samstag der Geburtstag anstand. Entstanden ist dann dieses hier:

Und damit eindeutig klar ist, dass es nicht für meine Tochter ist, kam der Anfangsbuchstabe des Geburtstagskindes drauf.

Dieses WE kann Lisa zum Glück nun nicht mit solchen kurzfristigen Wünschen kommen, sie ist heute Morgen zur Konfi-Fahrt nach Utrecht aufgebrochen.

Lange nichts bebloggt – aber mich gibt es noch

Irgendwie habe ich es die letzten Tage nicht geschafft auch nur irgendeinen Beitrag hier zu schreiben – Schande über mich. Dabei bin ich doch jeden Tag am Schauen, was es denn bei den anderen so an tollen neuen Dingen zu sehen gibt.

Daher heute dann mal schnell ein paar Bilder, bevor das kommende Wochenende mich wieder daran hindert 😉