Darf ich vorstellen: „Crazy with Red“

Gestern Abend beim Fernsehen habe ich die letzten Stiche am Binding gemacht, dann durfte der Quilt gleich noch in die WaMa und den Trockner und war nun heute früh bereit zum Fotografieren. Auch wenn die heutige Bewölkung den Fotos nicht unbedingt zuträglich ist.

Begonne im Oktober des letzten Jahres ist er nun endlich fertig – der Quilt für meinen Sohn Christoph.

Beim Fotografieren kam mir dann die Idee für den Namen: „Crazy with Red“.

Blöcke in dieser Art hat Silvia im vergangenen Herbst bei unserem Treffen genäht und ich war so angetan vom freien Schneiden und dem crazy stile, so dass ich mir dachte, das ist genau das richtige Muster für einen jungen Mann. Die Farben sind passend zu seiner sonstigen Zimmereinrichtung gewählt. Das Top ist mit der Maschine genäht, gequiltet habe ich von Hand. Nach dem Waschen und Trocknen hat er nun ein Maß von 1,48 x 2,03 m, ist also etwa 5 cm pro Meter eingelaufen. Zum Glück war er durch die Blockform reichlich bemessen, wobei nun die Quiltnähte noch plastischer hervortreten.

Gerade auf der Rückseite ist das sehr gut zu erkennen.

Und wie auch zu sehen ist, hatte ich zu wenig des Rückseitenstoffs bestellt und musste ein wenig basteln. Da aber von den Musterstoffen auch keine großen Stücke mehr da waren ist es ein Crayz-Streifeneinsatz geworden. Als Rückseitenstoff habe ich Baumwollflanell verwendet, der ist so schön kuschelig und wird von meiner Family nur noch gewünscht.

Es ist ein schönes Gefühl, den fertigen Quilt nun anzusehen. Ich habe ihn erstmal im Wohnzimmer über den Sessel drapiert, bevor er dann heute Abend mit Christoph in sein Zimmer wandert.

So, und nun ist der Weg frei für den Weihnachtsquilt meiner Mama. Da habe ich ja an Heilig Abend nur ein Top verschenkt, den Rest muss ich jetzt noch machen. Rückseitenflanell liegt schon gewaschen hier, Vlies ist auch da, ich muss nur noch das Top bei Mama holen und kann mit dem Heften beginnen.