Ereignisreiches Wochenende – Teil 2

Nicht, dass der Samstag schon spannend genug für uns war, am Sonntag hatten wir gleich noch ein Highlight.

Diesmal ging es mit dem Bus nach Bochum um unser Weihnachtsgeschenk einzulösen, nämlich einen Besuch im Musical „Starlight Express“.

Außer für meinen Bruder und seine Freundin war es für uns nicht das erste Mal, dass wir uns diese Show angesehen haben. Jedoch ist es einfach immer wieder ein tolles, mitreißendes Erlebnis. Für mich noch mehr, da ich ja irgendwann mal in meiner frühen Jugend tatsächlich mit solchen Rollschuhen an den Füßen trainiert habe und in einer kleinen Show des Vereins mein Können gezeigt habe. Jedoch zu weiteren Ruhm und Ehren hatte es nicht gereicht.

Allein die Busfahrt dorthin war für uns eine neue Erfahrung. Lisa hat es in vollen Zügen genosse und war besonders vom Bistrobereich des Busses angetan. Ich empfand es auch mal als ganz angenehm nicht der Fahrere für solch eine Veranstaltung zu sein, jedoch geht halt schon einiges an Zeit mehr drauf, als wenn man mit dem Auto fährt. Da aber keines unserer Fahrzeuge für sieben Personen ausgelegt ist, hätten wir ja dann gleich mit zwei Wagen unterwegs sein müssen. Somit haben wir uns die Zeit mit Lesen, Stricken, einigen Gläschen Sekt und Gesprächen vertrieben um dann die Show in aller Ruhe zu genießen.

Fazit von Lisa gestern Abend im Bett: „Das war ein tolles Wochenende“

Ereignisreiches Wochenende – Teil 1

Neben den ganz normal verlaufenden Wochenenden gibt es hin und wieder einmal welche, die voller interessantem, aufregendem Programm sind. So auch das vergangene bei uns.

Am Samstag Nachmittag waren wir hier und haben uns informiert.

Schon seit einiger Zeit reift in uns der Gedanke, einen Hund als neues Familienmitglied bei uns aufzunehmen. Nicht zuletzt auf Lisas Intenion hin und meinen schon als Kind gehegten Wunsch danach lies uns nun Schritte in diese Richtung unternehmen.

Alles fing mit einem banalen Test im Internet an, bei dem man verschiedene Fragen beantworten musste und am Ende dann Bildvorschläge unterbreitet wurden, welcher Hund am besten zu einem passt. Dabei stach mir das Bild eines Kooikerhondje sofort ins Auge und ich war neugierig geworden. Denn er sah unheimlich lieb, aufgeweckt und fröhlich aus – aber von der Rasse hatte ich noch nie gehört. Nach ein wenig Recherche im Internet war ich der Meinung, das ist genau der Hund, der zu uns passt. Auch Lisa hat sich sofort in diese Rasse verliebt.  Und selbst unsere beiden Männer hier im Haus sind dem augenscheinlichen Charm erlegen.

Somit habe ich mich mal nach Züchtern umgetan und bin auf eben jene Seite der Zuchtstätte „von der Spessartrose“ ganz in unserer Nähe gestoßen. Schon im vergangenen Jahr war dort von einer Wurfplanung zu lesen, so dass wir diese Seite immer wieder besucht haben um zu sehen, wie es denn um die Kooikerdame Tessy und ihre Nachwuchspläne steht. Als ich nun im Januar las, dass es tatsächlich soweit ist, habe ich Kontakt mit der Züchterin Frau Hott aufgenommen.

Am Samstag nun waren Lisa und ich dort um zum einen die beiden Kooikerhündinen der Familie Hott mal live zu sehen – schließlich ist diese Rasse nicht so weit verbreitet, dass einem ständig ein Exemplar davon über den Weg läuft – und auch um uns ganz konkret für einen der zukünftigen Welpen anzumelden.

Es war ein sehr angenehmer, anregender Nachmittag in dem ich unheimlich viele Informationen über die Hundehaltung und speziell den Umgang mit Welpen erhalten habe. Wir sind zwar schon seit ein paar Wochen dabei fleißig Literatur zum Thema Kooiker und Welpen zu lesen, aber im Gespräch ist alles viel einfacher. Auch hat Frau Hott mich schon auf einige Sachen aufmerksam gemacht, an die man ohne konkrete Erfahrungen gar nicht denkt. Während Frau Hott mir viel erzählte, erklärte und zeigte war Lisa schon recht bald mit der Tochter des Hauses verschwunden und hat sich mit jemand gleichaltrigem über Hunde unterhalten.

Zuhause von unseren Männern befragt, über was wir so alles gesprochen habe, konnte ich gar nicht alles auf einmal wiedergeben. Erst nach und nach kommen die Einzelheiten wieder hoch und ich fange dann an mit:“ Ja, und da war noch ….“. Ich glaube das wird noch einige Zeit so gehen. Auf jeden Fall ist auf unserer Seite die Spannung und Erwartung nun umso größer, wie für Tessy die Schwangerschaft verläuft, wie viele Welpen es sein werden und ob für uns einer dabei ist. Doch da müssen wir uns noch bis April gedulden.

Aber eines steht für uns fest: es muss ein Kooikerhondje sein.

Civil War BoW # 7 – Log Cabin

So, und damit bin ich wieder bei bevor morgen der neue Block veröffentlicht wird.

Dafür, dass LogCabin ein recht einfaches Muster ist, hatte ich es bisher noch nie genäht. Aber ich könnte mir vorstellen, das auch mal mir Restestreifen zu nähe – dann aber vielleicht ein wenig wilder *grins*.

Und wie bisher auch, der „Rote Faden“ bleibt.

Civil War BoW # 6 – Richmond

Geschafft! Den nunmehr sechsten Block habe ich auch endlich fertig genäht.

Wie Ihr seht, habe ich wieder versucht das dunkle Rot als „roten Faden“ zu verarbeiten. Wobei ich gestehen muss, die Farben am Bilschirm sind viel heller als im Original.

Mich hat der Block doch einiges an Nerven gekostet, da ich wegen der vielen kleinen Teilchen und der Maße dann doch ins Schwimmen kam. Daher habe ich ihn auch fast 14 Tage vor mir hergeschoben. Nun ist der Block fertig und dummerweise 1cm zu groß. Mal sehen, ob ich das am Ende noch wegmogeln kann, ober ob dieser Block zu den vieren gehört, die ich aussortieren und zu Kissenplatten verarbeiten will.

Es wird wohl doch besser sein, mir ein Inch-Lineal zuzulegen. Eigentlich weigere ich mich, da wir uns hier ja in Europa befinden und eben cm unsere Einheiten sind. Aber was macht man nicht alles für einen (fast) perfekten Quilt.

Wir verschenken etwas Selbstgemachts

So klang das gestern früh. In der Übersetzung heißt das dann, Mama macht etwas selbst, Tochter verschenkt das ganze dann selbst. Man nennt das wohl auch Arbeitsteilung.

Na, auf jeden Fall habe ich gestern Früh im Internet gestöbert, in verschiedenen Heften geblättert und dann doch alles dem Zufall überlassen.

Die Farben waren mir klar: die Reste der schwarz verwaschenen Jeans der Kinder – ja, die hat tatsächlich ihr Geld verdient, denn beide haben sie getragen, bevor ich sie aussortiert haben – sowie wasserblau-türkisfarbene Reste von veschiedenen anderen Projekten. Glaubte ich mich doch dunkel daran zu erinnern, das Geburtstagskind neulich mit einer Jacke in diesen Farben gesehen zu haben. Die Größe ist so ausgelegt, dass z.B. DIN A4-Hefte dort hineinpassen.

Während des Nähens der Klappe, die eigentlich ursprünglich als Vorderseite gedacht war, kam ich dann auf den Trichter, dass die Tasche eine Klappe braucht und ich ja die Patchworkseite verdecken würde. Also ganz schlichte Rückseite aus verschiedenen Stellen der Hosenbeine geschnitten. Genau wie die Seitenteile und der Boden der Tasche. Die Vorderseite ist nun ein Teil der Seitennaht. Und die rückseiteige Hosentasche samt Klappe habe ich fein säuberlich abgetrennt und neu an dieser Stelle befestigt. Danach kam ich dann auf die Idee die Klappe mit der Schräge zu arbeiten – sonst hätte man die Tasche ja gar nicht sehen können.

Das Innenleben ist unspektakulär – einfach nur Futterstoff, aus dem auch der Trageriemen gearbeitet ist, ohne zusätzliche Taschen. Schließlich musste ich ja die Uhr auch noch im Auge behalten. Tja, und das ist nun daraus geworden:

Von vorne …

… von hinten (da hab ich übrigens mein Label dann noch angebracht) …

… und am Model.Und sofort hat Tochterkind Bedarf angemeldet und will die Tasche eigentlich nicht mehr verschenken. Aber zum Glück gibt es noch einige alte Jeans aus denen sie sich nun eine ausgesucht hat, die ich die nächste Zeit zu einer Tochtertasche verarbeiten darf. Als hätte ich das nicht schon vorher gewusst :-))

Was mir an der ganzen Aktion gut gefällt ist, das meine Tochter eben nicht einfach loszieht und irgendeinen Kram kauft, den man sowieso nicht braucht, bzw. einfach einen Gutschein aus einem Geschäft besorgt. Das sieht für mich immer so wie Tauschgeschäft aus. Da ist es mir doch lieber, dass sie auf die Hobbies ihrer Mutter zurückgreift und wir etwas Individuelles schaffen und verschenken.

Socken 2011 – 02

Hm, erst das zweite Paar Socken in diesem Jahr und wieder für meine Tochter. Sie hat im Moment absoluten Nachholbedarf was Socken angeht. Da strickt Mutter doch gerne.

Und nachdem Tochterkind die wohl gehüteten Wollschätze durchforstet hat, sind da einige Knäul zu Tage gekommen, die sie gerne noch verarbeitet hätte. Also es wird auch weiterhin Sockenbilder in diesem Blog geben.

Dabei fällt mir eine ältere Dame ein, die ich letzten bei Eiseskälte draußen mit ihren Einkäufen sah.Dick eingemummt in Jacke, Schal und Mütze zog sie ihre Einkaufstasche hinter sich her. Ja eigentlich nichts ungewöhliches. Nur als mein Blick zu ihren Füßen glitt, da fröstelte es mich bei den herrschenden Minusgraden doch sehr. Mit einfachen Halbschuhen bekleidet und solch ganz dünnen Nylonsöckchen. Da friert es mich ja schon beim Hinschauen. Und wenn man sich mal genauer umschaut, dann gibt es ganz viele Frauen in dieser Generation, die wohl lieber mit kalten Füßen rumlaufen, statt die Vorteile von gestrickten Wollsocken zu nutzen. Also ich kann das gar nicht verstehen *grins*

Civil War BoW # 5 – Kansas Troubles

Diesmal hat es ein wenig länger gedauert, bis ich meinen wöchentlichen CW-Block genäht hatte. Zum einen war irgendwie viel anderes zu tun, zum anderen scheute ich vor den vielen kleinen Dreiecken zurück. Hilfreich fand ich dann den Hinweis bei Barbara Brackman, dass man doch die Quadrate, die aus jeweils 2 Dreiecken bestehen, einfach größer arbeitet und dann erst auf die notwendige Größe zurückschneidet. Auch die beiden Außendreiecke in diesen Reihen habe ich größer ausgeschnitten und erst im genähten Zustand dann zurückgeschnitten. Somit war das dann gar kein Problem mehr die Teile passend zusammen zu nähen.

Auf jeden Fall fand ich den Satz bei Regina ganz treffend, dass „Troubles“ in diesem Fall ein passender Name ist – wo einem die vielen kleinen Dreiecke doch einiges an Kopfzerbrechen bereiten. Bei einer Blockgröße von 20×20 cm haben die kleinen Dreiecksquadrate eine Kantenlänge incl. Nahtzugabe von 4 cm. Also für meine Verhältnisse schon ein ganz schönes Gefuddel.

Arbeitsauftrag am frühen Morgen

Wie ich es liebe, wenn meine Tochter daher kommt und meint „Wir könnten doch meiner (also ihrer) Freundin zum Geburtstag etwas genähtes schenken“.

Wir = Mama, denn mit der Nähmaschine hat es Lisa dann doch nicht so. Und der Geburtstag ist schon morgen. Hilfe!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Meine erste Idee war eine Jeanstasche aus den vielen Hosenresten, die hier liegen. Aber um einfach nur den Gesäßteil abzuschneiden und ihm ein Innenleben zu verpassen, sind die Hosen dummerweise an ganz doofen Stellen durchgescheuert.

Also nehme ich mir jetzt meinen Kaffee und blättere mal in den verschiedenen Patchwork-Heften, die sich inzwischen bei mir angesammelt haben. Mal sehen, ob mir da eine einfach und schnell nachzuarbeitende Idee ins Auge springt.

Glück gehabt

Nachdem gestern Nachmittag – nach unserer Zeit – der Cyclon „Yasin“ über den Wohnort meiner Schwiegereltern in Australien hinweg gefegt ist, hat mein Mann heute Nacht gleich noch telefoniert.

Außer ein paar abgebrochener Äste, entsprechend viel Chaos im Garten und Pool, ist bei meinen Schwiegereltern alles im Lot. Glück gehabt kann man da echt sagen.

Bei mir lief den ganzen Tag die Wind-Radar-Karte mit, so dass man recht genau sehen konnte, dass das Zentrum doch einige Kilometer weiter südlich aufs Land getroffen ist. Dort sind die Verwüstungen dann auch schlimmer, aber alles in allem ist es nicht so schlimm verlaufen, wie man es erwartet hatte.