Socken 2011 – 02

Hm, erst das zweite Paar Socken in diesem Jahr und wieder für meine Tochter. Sie hat im Moment absoluten Nachholbedarf was Socken angeht. Da strickt Mutter doch gerne.

Und nachdem Tochterkind die wohl gehüteten Wollschätze durchforstet hat, sind da einige Knäul zu Tage gekommen, die sie gerne noch verarbeitet hätte. Also es wird auch weiterhin Sockenbilder in diesem Blog geben.

Dabei fällt mir eine ältere Dame ein, die ich letzten bei Eiseskälte draußen mit ihren Einkäufen sah.Dick eingemummt in Jacke, Schal und Mütze zog sie ihre Einkaufstasche hinter sich her. Ja eigentlich nichts ungewöhliches. Nur als mein Blick zu ihren Füßen glitt, da fröstelte es mich bei den herrschenden Minusgraden doch sehr. Mit einfachen Halbschuhen bekleidet und solch ganz dünnen Nylonsöckchen. Da friert es mich ja schon beim Hinschauen. Und wenn man sich mal genauer umschaut, dann gibt es ganz viele Frauen in dieser Generation, die wohl lieber mit kalten Füßen rumlaufen, statt die Vorteile von gestrickten Wollsocken zu nutzen. Also ich kann das gar nicht verstehen *grins*

Civil War BoW # 5 – Kansas Troubles

Diesmal hat es ein wenig länger gedauert, bis ich meinen wöchentlichen CW-Block genäht hatte. Zum einen war irgendwie viel anderes zu tun, zum anderen scheute ich vor den vielen kleinen Dreiecken zurück. Hilfreich fand ich dann den Hinweis bei Barbara Brackman, dass man doch die Quadrate, die aus jeweils 2 Dreiecken bestehen, einfach größer arbeitet und dann erst auf die notwendige Größe zurückschneidet. Auch die beiden Außendreiecke in diesen Reihen habe ich größer ausgeschnitten und erst im genähten Zustand dann zurückgeschnitten. Somit war das dann gar kein Problem mehr die Teile passend zusammen zu nähen.

Auf jeden Fall fand ich den Satz bei Regina ganz treffend, dass „Troubles“ in diesem Fall ein passender Name ist – wo einem die vielen kleinen Dreiecke doch einiges an Kopfzerbrechen bereiten. Bei einer Blockgröße von 20×20 cm haben die kleinen Dreiecksquadrate eine Kantenlänge incl. Nahtzugabe von 4 cm. Also für meine Verhältnisse schon ein ganz schönes Gefuddel.

Arbeitsauftrag am frühen Morgen

Wie ich es liebe, wenn meine Tochter daher kommt und meint „Wir könnten doch meiner (also ihrer) Freundin zum Geburtstag etwas genähtes schenken“.

Wir = Mama, denn mit der Nähmaschine hat es Lisa dann doch nicht so. Und der Geburtstag ist schon morgen. Hilfe!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Meine erste Idee war eine Jeanstasche aus den vielen Hosenresten, die hier liegen. Aber um einfach nur den Gesäßteil abzuschneiden und ihm ein Innenleben zu verpassen, sind die Hosen dummerweise an ganz doofen Stellen durchgescheuert.

Also nehme ich mir jetzt meinen Kaffee und blättere mal in den verschiedenen Patchwork-Heften, die sich inzwischen bei mir angesammelt haben. Mal sehen, ob mir da eine einfach und schnell nachzuarbeitende Idee ins Auge springt.