Tauwetter …

… und die weiße Pracht ist über Nacht dahin. Aber bei 8° über Null auch kein Wunder.

Geblieben sind mir zwei Kids mit heftiger Erkältung *schniefhust*.

Bei dem was aber schon den ganzen Morge an Regen hier runterkommt bin ich fast ein wenig froh, dass es wärmer geworden ist. Das hieße sonst wieder Schneeschaufeln bis zum Umfallen.

Und noch eine Mütze …

… braucht der Winter. Oder das, was im Moment davon übrig ist. Tauwetter und steigende Temperaturen bis 10° über Null sind für die nächsten Tage angekündigt.

Gestern beim Spaziergang sah ich jemanden mit einer ähnlichen Mütze und habe gleich mal die Restwolle der Weste genommen und losgelegt.

Mir gefällte sie ganz gut, auch wenn es für mich schon recht ungewohnt ist, dass eine Mütze so weit ist. Mal sehen, wie das nun in der Praxiserfahrung ist. Tochterkind gefällt sie auch – und da sie heute ihre Erkältung pflegt, konnte sie auch gleich ein Bild machen. Corinna wiederrum fand die Form klasse, aber die Mütze zu bunt.

Nun sind immer noch etwas mehr als 400 g der Wolle übrig. Aber einen Schal oder so mag ich jetzt nicht auch noch stricken. Also wenn es jemanden gibt, der mir die Reste abnehmen möchte, *gerne*  dann meldet Euch.

Da der Winter noch …

… ein oder zwei Tage andauern soll, habe ich es gerade noch rechtzeitig geschafft eine wärmende Weste für mich fertig zu stellen.

Gestrickt aus einer LanaGrossa BingoPrint, die ich schon jahrelang gut abgelagert hatte mit 5,5er Nadeln.

Bestellt hatte ich mir die Wolle eigentlich mal für einen Pullover, aber sie war mir dann doch zu dick und auch ein wenig zu bunt. Also ruhte sie erst mal sehr lange in meiner Wollkiste. Da ich in letzter Zeit drauf gekommen bin, dass ich kurzärmelige Jacken, Westen – oder vielleicht auch mal einen Pullunder (?) – eher tragen mag, also hier endlich eine Verwendung für die Wolle. Wobei ich zugeben muss, dass ich noch einiges davon in der Kiste habe und mal sehen werde, was ich noch machen kann. An einer verrückt bunten Mütze werde ich mich nun doch noch versuchen. Tochterkindmütze hat Lust auf Mehr gemacht.

Ich denke mal, mit der Jeansbluse drunter ist auch diese bunte Wolle für mich tragbar. Und eben nicht so enorm warm wie ein ganzer Pullover.

Die Anleitung hatte ich irgendwo im Netz gesehen und dann frei Schnauze nachgestrickt. I-Cord habe ich glaub ich vorher auch noch nicht gestrickt, ging aber recht gut.

Neue Literatur …

… braucht die Frau.

Könnt Ihr Euch noch an denCivil War BoW von Barbara Brackman aus dem Jahr 2011 erinnern? Jeden Samstag ein neues Blockmuster und dazu eine Geschichte über die Frauen dieser Zeit. Auch ich habe voller Begeisterung die ersten zehn Blöcke mitgenäht. Doch der wöchentliche Streß, es immer rechtzeitig zu schaffen, war mir dann zu viel und ich habe aufgegeben. Ich wollte das zwar immer noch Nachnähen, aber das ständige Abzeichnen der Anleitungen aus dem Weblog war mir dann auch irgendwann zu umständlich.

Umso erfreuter war ich nun, als ich von A…on die Werbung zu einem neuen Buch von Barbara Brackman bekam. Nämlich genau über diese Aktion mit Anleitungen der einzelnen Blöcke und den Geschichten.

Erfreulicherweise bekam ich von meinen Ju-Jutsu-Kids zu Weihnachten einen Gutschein geschenkt, den ich nun eingelöst habe.

Jetzt kann ich mir in aller Ruhe die Böcke raussuchen, die mir zu meinem fertig Wandbehang noch fehlen. D.h. ich werde wohl in Zukunft mal wieder drüber berichten und dann auch das Paneel von Silvia verarbeiten können *freudrauf*.

Aus aktuellem Anlass …

… eine Winterwollmütze für Tochterkind.

Nachdem wir am gestrigen Nachmittag im  Sportfachgeschäft die Mützenbestände begutachtet hatten und Tochterkind eine Mütze in die engere Wahl gezogen hatten, fand ich den Preis für eine „PolytiersehwieWolleaus“ Mütze doch reichlich happig. Also quer durch die Stadt zum örtlichen Wolldealer, kuschelweiche SoftMerino in genau den gleichen Farben wie die Polytiere ausgesucht und zu Hause sofort begonnen.

Tja, und vor ein paar Minuten nun ist auch die Bommel fertig und das erste Probetragen konnte stattfinden. Und die neue Mütze hat sofort Anklang gefunden. Nun heißt es nur die noch Fäden vernähen und unter den Bund von innen einen Streifen Fleece für noch mehr Wärme an den Ohren nähen.

Mit Bommel wiegt die Mütze 110 Gramm, sprich wenn wir nur drei Farben genommen hätten, wäre ich mit einem Knäul weniger hingekommen. Dann hätte die Mütze weniger als die Hälfte des Polytiers aus dem Sportgeschäft gekostet. So sind es immerhin noch 40% weniger.

Zu den jetzt vorhanden Resten werden wir noch was dazu kaufen und Mama darf noch einen passenden Schal stricken. Als hätte ich es geahnt.

Aber erst geh ich jetzt noch den Rest der Wohnung putzen.

Ganz aktuell in Presse und Funk …

… wird bei uns über den ersten „Veganen Supermarkt“ in Frankfurt berichtet. Eigentlich eine Sache, die mich persönlich jetzt nicht so beschäftigt. Jedoch eines macht mich immer wieder stutzig.

Vegetarier und auch Veganer lehnen es aus persönlichen Gründen unter anderem ab Fleisch bzw. tierische Produkte zu essen. Da habe ich auch kein Problem mit, denn jeder kann das für sich selbst entscheiden. Was mir nur immer zu denken gibt ist die Tatsache, dass sich trotzdem drum bemüht wird dafür pflanzliche Ersatzstoffe zu schaffen. Sprich Fleisch, Wurst und Käse, die künstlich aus Pflanzenprodukten zusammen gefügt werden um so auszusehen wie Fleisch und auch annähernd so zu schmecken. Wenn ich das original (tierische) Fleisch doch ablehne, warum muss man sich das dann doch vorgaukeln? . Das ist in meinen Augen dann doch wieder inkonsequent. Und ist der Käse dann nicht auch eine Art Analogkäse, der in letzter Zeit doch eher negativ behaftet durch die Presse ging?

Ich gebe zu, ich habe mir da bisher eher keine Gedanken zu gemacht, aber wenn Veganer alles ablehnen, was mit Tieren zu tun hat, also auch Wolle, Leder etc., dann tun die mir echt leid. Keine warmen Wollsocken, wenn es draußen kalt ist, keinen kuscheligen Strickpulli mit all seinen isolierenden und feuchtigkeitstransportierenden Eigenschaften, sondern nur Kunstfasern. Ok, moderne Textilien gibt es in meinem Haushalt auch, aber auf natürliches möchte ich nicht verzichten.Hab ich doch im letzten Winter zum Skifahren erfolgreich den Fleecepulli gegen einen handgestricken Wollpulli ausgetauscht und endlich nicht mehr gefroren.

Und stellt euch mal vor, die vielen Polytierchen, die dafür sterben müssen *zwinker*. Nein, da bin ich echt froh, dass die Schafe geschoren werden und es die Wolle zum Verspinnen gibt.

Habe ich doch gerade diese Woche die Weste aus meinem ersten selbstversponnen Vlies aus dem Schrank geholt und endlich eine passende Tragemöglichkeit gefunden. Das möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten. Und somit bekommt dieser Beitrag doch noch die Kurve zum Blogthema:

Eine Longweste mit sehr weiten Armausschnitten, was sich im Nachhinein als unpraktisch herausgestellt hat. Mit nur einen Langarmshirt drunter sah es einfach immer komisch aus. Auch Blusen trage ich eher weniger, so dass diese Möglichkeit wegfiel. Und keine Jacke war lang genug, als dass die Weste nicht unten herausgeschaut hätte.

Da ich mir aber im Herbst diese Fleecejacke – ich weiß Polytier – gekauft habe und auch gerne trage, da sie einfach nur bequem ist, habe ich nun das passende Drunter für die graue Wollweste.

Und gerade jetzt, wo es noch einen Ticken kälter ist, wärmt diese schön über den Rücken. Und passt meiner Meinung nach besser außen drauf statt drunter. Da das Vlies relativ naturbelassen war ist auch noch reichlich Wollfett vorhanden, so dass es auch bei leichtem Schnee ganz leicht wasserabweisend wirkt.

Wie gut, dass ich die Jacke Corinna zeigen wollte und sie nun wieder in Gebrauch genommen habe *smile*.

Mal so nebenbei bemerkt

Vom Christkind bekam ich – schon einige Tage vor Weihnachten – eine neue Kamera geschenkt. Eine Nikon 1 J2, eine so genannte Systemkamera. D.h. handlich klein, aber mit Wechselobjektiven.

Unter anderem wollte ich so eine Kamera, da die mit den Serienaufnahmen wesentlich schneller ist als die beiden, die ich zur Zeit habe. Die kleine Exilim schafft mir ihrem Zoom nicht die Entfernungen, für die ich Serienaufnahmen brauche. Und die Canon-Spiegelreflex ist einfach zu langsam in der Serienaufnahme. Die Serie ist zwar länger, aber die entscheidenden Moment z.B. bei einem Wurf im Ju-Jutsu ware dann doch nie drauf. Aber die Nikon hat mich bei den Sportaufnahmen wirklich überzeugt, auch wenn man das Timing mit dem richtigen Zeitpunkt auch erst üben musste.

Was mir aber die letzten Tage auch noch sehr angenehm auffällt, mit dem Zoom am Drehrad des Objektives gelingt es mir jedesmal viel besser gleich die richtige Bildgröße einzustellen. Bei den kleinen Kameras mit dem kleinen Schalter habe ich immer Probleme im richtigen Moment wieder loszulassen um den passenden Bildausschnitt zu haben. Und da mir das dann oft zu lang dauert, habe ich das nur ungefähr gemacht und dann im Bildbearbeitungsprogramm korrigiert. Bei der Nikon brauche ich das nicht, da stimmt der Ausschnitt (fast) immer.

Einfacher Loop und Stulpen

So, aus dem begonnenen und wieder geribbelten Strandwanderer und der ebenfalls geribbelten einfachen Dreieckstuchvariante sind nun ein ganz einfacher Loop und zwei passende Stulpen geworden.

Tragen möchte ich das ganze nähmlich zu einem einfachen grauen Baumwollpulli unter der ich immer ein lila T-Shirt anhabe, da der Ausschnitt recht groß ist. Auch hat er Pulli nur 3/4 lange Ärmel, so dass das gerade in der kühleren Jahreszeit immer ein wenig knapp ist. Da sind Loop und Stulpen genau die richtige Ergänzung.

Für den Strandwanderer suche im mir nun die passende Wolle in ausreichender Menge aus – ich mag die Tücher lieber etwas größer, damit man die schön um den Hals wickeln kann – und werde den dann auch noch stricken.