MugRug # 1

Ha, nun habe ich auch meinen ersten MugRug fertig. Nicht dass es kompliziert wäre oder so, aber es laufen einfach gerade eine Menge Projekte parallel, so dass ich nun mal eines nach dem anderen fertigstellen werde.

Als erstes nun der MugRug für mich aus dem übrig gebliebenen Block von Christops Quilt. Übrig geblieben deshalb, weil ich beim Zusammennähen wohl die Teile in der falschen Reihenfolge erwischt habe und das Endmaß so überhaupt nicht einzuhalten war. Aber ich habe mir sagen lassen, man trennt nichts auf. Und so habe ich den Block eben noch kleiner geschnitten und zum MugRug weiterverarbeitet.

Als Füllung habe ich einen Vliesrest geteilt, so dass er nur noch halb so dick ist wie normal. Ich denke mal, das reicht für die Tassen aus. Jedoch fiel mir auf, dass ich beim Annähen des Bindings aufpassen muss, dass mein Faden nicht auf einmal auf der Vorderseite auftaucht ;-))

Die Rückseite habe ich auch aus zwei Resten zusammen gesetzt, denn das habe ich inzwischen gelernt: Ein Quilter verwendet den Stoff bis zum letzten Fuzzelchen. Mit den Quiltnähten habe ich die unregelmäßige Form des Blockmusters aufgegriffen.

Von Kanninchen, nächtlichem Lärm und dem Nachsehen

In der Nacht von Samstag auf Sonntag hat mich unsere Tochter gegen 4.30 geweckt und gebeten draußen mal nach dem Rechten zu sehen, da sie komischen Krach gehört hat. Vom Wintergarten aus habe ich dann unseren Garten begutachtet, aber keine verdächtigen Wesen entdeckt und wir haben uns wieder schlafen gelegt.

Am Sonntag dann, als Christoph nach dem Frühstück dann den Kanninchenstall säubern wollte, vermisste er eines unserer vier Kanninchen. Trotz heftiger Suche und einem Hineinkrabbeln in den Anfang des unterirdischen Tunnelsystems war unser Teddy nicht aufzufinden. Lediglich am oberen Rand des Zauns sind Büschel seines Fells zu finden. Jetzt gehen wir stark davon aus, dass der Lärm in der Nacht von einem Raubvogel stammte, der so nah am Feld natürlich vorkommt, und er sich den sehbehinderten Teddy geholt hat. Entsprechend ist die Stimmung bei uns, aber auch bei seiner Partnerin, mit der er seit fast 1,5 Jahren zusammen war.

 Teddy, April 2007 – November 2010

Wisst Ihr, was mich im Moment total nervt?

Ständig kommen Kommentare in den alten Weblogs bei myblog. Und ich kann nichts dagegen unternehmen, denn es sind alles englischsprachige Werbeeinträge – Spam der ganz gemeinen Art. Löschen kann ich die nicht und von den Betreibern von myblog komme auch keine Reaktion.

Jetzt bin ich echt am überlegen die beiden Weblogs zu löschen. Handarbeiten hin oder her, da ist es nicht so schlimm. Aber Lisas Blog mit den Eintragungen unserer Zeit auf Peiper und auch danach möchte ich schon gerne erhalten. Ich weiß noch, wie ich damals am Suchen im Netz war um Infos zu erhalten, was denn da auf uns zu kommt. Und genau die Möglichkeit möchte ich auch anderen bieten, denn an Leukämie erkranken immer noch einfach zu viele Kinder und Erwachsene.

Ich werde mir wohl dann mal die Arbeit machen, sämtliche Einträge in einen neuen Weblog zu übertragen, bei dem ich auch die Kommentare besser kontrollieren kann. Wie das mit den Kommentaren und den Bildern ist, mal sehen. Aber die Texteinträge werden umziehen.

Es ist noch sooo viel zu erledigen ….

…. vor dem Wochenende mit Ju-Jutsu-Lehrgang. Und was macht Frau?

Räumt erstmal den Fußboden im Wintergarten auf, der als Designwand – äh Designboden – dient und näht noch fix die mühsam sortierten und geordneten Blöcke für Sohnemanns Quilt zu Streifen zusammen. So kann sich niemand am Wochenende beim Saubermachen beschweren und die tagelang gewachsene Farbverteilung durcheinander bringen. Und Frau kann sich ganz beruhigt anderen Themen widmen. Wobei ich schon ein Handnähprojekt vorbereitet habe, damit ich in den Freistunden und den Abenden am Seminarort Beschäftigung für meine Hände habe. Schließlich rückt Weihnachten ja immer näher.

Apropo Weihnachten: Rief mein lieber Gatte doch gerade an und meinte: „Die von Bernina rufen ja ganz schöne Preise auf für ihre Nähmaschinen.“ Ich: „Äh, ja. Daher musste ich mich ja zwischen einem neuen PC und einer Nähmaschine entscheiden. Beides zusammen ist utopisch.“ Hatte er etwa tatsächlich mit dem Gedanken gespielt mir eine Nähmaschine zu Weihnachten zu schenken? Immerhin ist mein gutes Stück mindestens schon 21 oder 22 Jahre alt. Aber eine treue mechanische Seele, die ab und zu mal eine Reinigung braucht, aber ansonsten ganz brav näht, was sie nähen soll. Wobei im Moment gerade mal eine Überholung notwendig ist, weil der Zickzackstich nicht mehr funktioniert. Aber das wird sicherlich billiger als eine komplett neue Maschine. Nur müsste ich mir mal die Zeit nehmen, sie wegzubringen.

So und nun aber an die wichtigen Arbeiten, damit alles erledigt ist bevor es heute Nachmittag los geht.

Das MugRug-Fieber greift um sich

Silvia schrieb neulich schon darüber, dass sie einem neuen Virus verfallen ist. In der Yahoo-Gruppe Patchwork-leicht-gemacht läuft noch bis zum 14.11. die Anmeldefrist für ein MugRugHug und Angela hat schon gleich mal vorgelegt und sich an einigen MugRugs oder auf deutsch auch Tassenuntersetzer geübt.

Ich finde die Auswahl, die Angela da geschaffen hat einfach klasse. Auch hier kann man ganz viele tolle MugRugs bestaunen.

Ich für meinen Teil bin ja auch schon davon infinziert, werde aber erst ganz brav noch das Top – oder zumindest mal die letzten vier fehlenden Blöcke für Christophs Quilt nähen. Das Zusammenfügen muss dann wohl bis nächste Woche warten, da ich am WE mal wieder auf einem Ju-Jutsu-Lehrgang bin. Es steht die Lizenzverlängerung an, da darf Frau nicht fehlen.

Erste Eindrücke …

… meines aktuellen Quiltprojektes für Sohnemann.

Einmal gibt es hier eine brave Variante:

Und dann eine eher freche Variante:

Eindeutiges Votum meines Sohnes: Das freche, schiefe gefällt ihm besser.Und ganz klar, die Farben seines Zimmers.

Nun muss ich nur mal sehen, wie ich die Abschlüsse mache. Da ich mich erst nach dem Stoffkauf zu dieser Blockform entschieden habe kann ich nun erstmal nur 35 (weil ein Block ist bisher definitiv zu klein geraten) nähen. Aber ich habe von jedem der gemusterten Stoffe noch 20cm-Streifen übrig. Damit könnte ich dann die Randdreieiche jeweils aus einem Stoff machen. Rot und Schwarz ist auf jeden Fall genug da.

Anmerkung: 35 Blöcke reichen nicht aus. Da muss ich nun mit den fehlenden vier Blöcken etwas mogeln.

Kennt Ihr das?

Da planst Du ein Projekt und ständig fällt Dir was neues dazu ein, es wird im Kopf gedreht, gewendet und neu zusammen gesetzt. Ok, irgendwann ist der Stoff dazu ausgesucht – und in meinem Fall auch neu gekauft. Aber die Planerei nimmt kein Ende. Nun muss ich aber mal was in die Tat umsetzen, sonst verpasse ich da noch einen Versandtermin vor lauter Planerei. Es fehlt auch nur noch eine klitzekleine Idee, dann ist es perfekt – zumindest nach meinem Geschmack.

Ganz ehrlich, da ist Sockenstricken wesentlich einfacher.