SecretSisterSwap – Das habe ich verschenkt

Nachdem meine zu beschenkende SecretSister Ulrike sich bei mir gemeldet hat und ich ihrer Mail entnehmen kann, dass ihr der Inhalt des Päckchens gefällt, möchte ich Euch das nun hier auch zeigen:

Da Ulrike keinen Blog betreibt konnte ich mich lediglich an den Angaben im Fragebogen orientieren. Dort stach mir neben den Farbwünschen und den Stoffmustervorlieben als erstes das Wort „Amish-Quilt“ in die Augen. Hatte ich doch schon davon gehört, mich aber mit dem Thema noch nicht näher befasst. Wobei ich das Thema als solches eigentlich recht spannend finde. Daher habe ich mich erstmal mit Literatur zu diesem Thema eingedeckt, habe im Internet gesurft um herauszufinden, was genau die Merkmale eines Amish-Quilt sind. Richtig schlau bin ich noch nicht, da es auch dort verschiedene Ausrichtungen gibt. Eines jedoch war allen gleich: es werden einfarbige Stoffe in gedämpften Farben verwendet.

Das war dann auch für mich der Hauptaspekt bei der Umsetzung des Tischsets als zentralem Geschenk für Ulrike. Ihr glaubt gar nicht, wie viel unifarbenen Stoff in gedeckten Farben ich im Herbst bei Komolka eingekauft habe. Da kann ich noch einiges an Ideen umsetzen 🙂

Es war dann auch das erste Mal, dass ich mich an frei gezeichneten Quiltmustern versucht habe und diese natürlich von Hand gequiltet habe.

Und da die ganze Aktion ja schon seit Oktober in Vorbereitung war, hatte ich meiner SecretSister schon zu Nikolaus einen kleinen gefüllten Stiefel geschickt, um die Wartezeit ein wenig zu versüßen und zu verkürzen.

Für mich war dies eine sehr schöne, kreative Aktion die einfach nur Spaß gemacht hat. Da bin ich im nächsten Jahr bestimmt wieder dabei^^.

SecretSisterSwap – Bescherung

Gestern war es dann endlich soweit. Ich durfte das SecretSister-Päckchen öffnen.

Ich gebe zu, die Umverpackung hatte ich schon am frühen Mittag geöffnet, als ich unsere Päckchen unter dem geschmückten Weihnachtsbaum verteilt habe. Wollte ich doch herausfinden, ob Schokolade enthalten ist, da wir im Wintergarten Fußbodenheizung haben und das dann nicht so sinnvoll sein könnte.

Liebe Anett, Deinen Brief habe ich dann gleich gelesen, die Schokolade für den Gatten und die Kinder sichergestellt und gehofft, dass sich eventuell weitere süße Überraschungen nicht direkt am Boden befinden 🙂

Nach dem nachmittäglichen Kirchgang mit Krippenspiel – das ist immer die Aufgabe der Vorkonfirmanden in unserer Gemeinde – und dem Besuch auf dem Friedhof bei heftigstem Schneetreiben, war dann endlich die Zeit der Bescherung gekommen. Das Wichtelpakte hatte ich mir bis zum Schluss aufgehoben und kam dann fast nicht mehr aus dem Auspacken und Staunen heraus. Es war ein schier endlos erscheinendes Päckchen, aus dem immer mehr kleine Päckchen für mich auftauchten. Was alles drin war, das könnt ihr hier sehen:

Angefangen mit duftenden Zimtsternkerzen, einem (3Meter-)Maßband mit Umhängeband, weihnachtlichen Servietten, Handpflege in Form von Creme und Nagelfeile mit Maßbandaufdruck,  leckerem Tee, einem Entspannungsbad nach anstrengenden Tagen, kamen auch drei Schwarz-Weiße Fatquarter, eine Rolle handgefärbtem Quiltgarn, ein englischsprachiges Quiltmagazin und eine Anleitung für einen Landschaftquilt zum Vorschein. Doch das war noch lange nicht genug. Es ging immer noch weiter mit Auspacken, denn die größten Teile hatte ich mir bis zum Schluss aufgehoben. Die tolle organgefarbene Tasche im Hintergrund ist eine (Buch-) Hülle in die sich ein Notizbuch befindet. Die Idee finde ich so raffiniert, dass ich schon überlegt habe, dass man auf diese Art sicherlich auch eine Unterdenarmklemmtasche gestalten könnt. Ganz zum Schluss habe ich dann den weihnachtlichen Tischläufer mitsamt der passenden Tasse ausgepackt.

Tja und dann saß ich da zwischen all meinen Schätzen und kam aus dem Staunen echt nicht mehr raus. Liebe Anett, das war die seit langem schönste Bescherung, die ich hatte. So ideenreich und vielfältig wurde ich schon lange nicht mehr beschenkt. Vielen Dank dafür.

Und wenn ich mir das Bild so richtig anschaue, dann stelle ich gerade fest, dass ich die leckeren belgischen Trüffel vergessen habe mit aus Foto zu packen. Die standen nämlich nicht unterm Baum, sondern an einem nicht ganz so warmen Ort, damit sie nicht verlaufen.

Jetzt hoffe ich nur, dass mein Wichtelpäckchen, das ich verschickt habe, ebenso gut ankommt.

So langsam darf es Weihnachten werden

Die Nähmaschine habe ich gerade ins Arbeitszimmer-Quartier gebracht. Sämtliche Stofflager sind aus dem Wintergarten entfernt. Die nächsten Tage gibt es, wenn Zeit und Muse ist, nur Handnähprojekte.

Den Baum haben wir gerade reingeholt und an seinen Platz gestellt. Nun darf er ein wenig Raumtemperatur annehmen und sich entfalten. Geschmückt wird er dann erst morgen – wie eigentlich schon immer. Ich wollte das ja dieses Jahr alles viel früher machen. Schließlich sind unsere Kinder aus dem Alter raus, dass der Baum erst mit der Bescherung geschmückt ist und leutet. Aber es kam dann doch immer irgendetwas dazwischen, so dass wir gerade so kurz vor dem Kirchgang fertig sein werden.

Aber nun, wo der Baum langsam seinen Nadelduft entfaltet, nehme ich mir es ganz fest für das nächste Jahr vor. Der Baum wird schon früher aufgestellt und geschmückt. Ist doch schon mal ein guter Vorsatz fürs neue Jahr.

Na, auf jeden Fall wünsche ich allen meinen lieben Lesern ein frohes Weihnachtsfest und ein paar Tage der Ruhe.

MugRug-Wichteln

Eben, als ich frisch gestylt vom Friseur zurück kam, fand ich in meinem Mails die erlösende Nachricht, dass nun auch Christiane ihren MugRug, den ich für sie gefertigt habe, erhalten hat. Gerade heute früh dachte ich drüber nach, dass er ja nun schon lange die Welt bereist auf seinem Weg nach Graz. Aber siehe da, die weihnachtliche Schneckenpost hat es dann doch noch geschafft. Also darf ich Euch nun auch das Bild davon zeigen:

Gewünscht hatte Christiane sich ein MugRug in Blau oder Rot. aufgrund der aktuellen Stofflage wurde es dann ein blaues. Die Tasse habe ich von Hand appliziert, und mit dem „Dampf“ dann noch ein paar Stellen gequiltet. Applizieren muss ich noch ein wenig üben, aber die kontrastreiche Tasse auf dem Hintergrund gefällt mir sehr gut. Ich denke mal Christiane auch, so wie ihre Mail klingt.

Den Wichtel sah ich neulich im Laden sitzen und der wollte undbedingt mit. Der Pinguin auf der Karte ist aus Stoff ausgeschnitten und aufgeklebt. Es ist schon einige Zeit her, dass ich diese Stoffkarten gemacht habe, aber sie gefallen mir immer noch so gut, dass ich kaum welche davon verschenkt habe. Aber nun darf der Kleine gleich bei Christiane um die Ecke mit auf den zugefrorenen Teich – da freut er sich bestimmt.

Fönwetter würde man das nennen,…

… würden wir in den Bergen lebten.

Gestern noch haufenweise Neuschnee, so dass sich auf unserer Mauerkrone fast 40cm der letzten Tage an Schnee türmten. Zweimal draußen gewesen zum Schneeschaufeln, weil es einfach nicht aufhören wollte. Und dann heute Nacht. Da kam der Wind mit Temperaturen bis 5 Grad im Plus und brachte Regen mit.

Hilfe, alles was gestern noch so toll aussah ist weg. Die Hauben auf den Dächern von den Kanninchenställen und dem Vogelhaus. Die Trauerulme mit ihrem weißen Dach – alles weg. Und geblieben ist einfach nur Schneesulz auf der Straße, der über den Gehsteig bis zur Mauer hoch spritzt. Also ganz ehrlich, auch wenn es mehr Arbeit ist, da ist mir Schneewetter doch wesentlich lieber.

Genäht, aber nicht gequiltet

Heute habe ich mich mal an eine andere Näharbeit gemacht. Tochterkind hat dieses Jahr sehr bescheidene Wünsche an das Christkind. Unter anderem mit dabei eine eigene Schürze zum Kochen. Und beovr ich lange in den Geschäften rum renne und nur „Oma-Schürzen“ bekomme, die dann doch nichts für mein 13-jähriges Kind sind, bin ich direkt zum örtlichen Stoffladen gegangen.

Nach einigem Suchen fand die Verkäuferin dann einen Stoff, bei dem ich mit der Festigkeit zufrieden war und der absolut zu meiner Tochter passt. Entstanden ist dann dies hier:

Die Maße habe ich an einer vorhanden Schürze genommen, die Einfassbänder in mühevoller Kleinarbeit gebügelt. Schließlich habe ich ja doch schon den ein oder anderen Stoffvorrat hier *grins*.

Ich glaube, das Bügeln hat die meiste Zeit in Anspruch genommen. Eigentlich war ich der Meinung das geht ganz schnell, da ich mir ja so einen Schrägbandformer gekauft hatte. Nur leider hatte er die falsche Breite, so dass ich das dann doch ganz manuell gemacht habe.

Nun bin ich auf die Reaktion an Weihnachten gespannt *freu*. Vorfreude auf die Freude anderer ist auch was feines.

Mein SecretSisterWichtel …

…. ist eben angekommen.

Da bringe ich nur mal schnell Lisa zur Klavierstunde und schon taucht die Götterbotin hier auf und hat zwei Päckchen für uns dabei. Wie gut, dass Christoph da war und diese entgegennehmen konnte.

Eines der beiden Päckchen ist für mich und kommt von meiner SecretSister. Jetzt heißt es abwarten bis Weihnachten – Mensch ist das noch lange hin – bis ich dann endlich reinschauen darf. Das wird sicherlich hart, aber macht doch Weihnachten wieder um eine Spur kindlicher und erwartungsvoller. Unheimlich schwer ist es auf alle Fälle. Ich bin echt gespannt, was sich darin verbirgt.

Liebe SecretSister, falls Du hier mitliest, ich freue mich schon unheimlich aufs Auspacken und schon mal vorab einen lieben Dank von mir dafür.

Und während ich den letzten Beitrag schrieb ….

…. klingelte es und meine Postbotin brachte mir ein Päckchen von Christiane *freu*. Ein wahrer Lichtblick neben der langweiligen normalen sonstigen Post.

Logischerweise habe ich mich dann gleich drauf gestürzt und es von seiner Verpackung befreit. Heraus kam dann dies:

Dem aber nicht genug habe ich gleich weiter ausgepackt und ein wunderschönes orange-gelbes MugRug ans Licht befördert:

Liebe Christian, vielen Dank für mein neues Tuwasdrunter. Passt es doch wunderbar zu meinen gelben und orangefarbenen Kaffeebechern, die ich zum Frühstück immer benutze. Und da ich danach oft noch am Wintergartentisch verbleibe um ein wenig zu Handarbeiten und meine zweite Tasse Kaffee ganz in Ruhe zu genießen, wird dies nun mein ständiger Begleiter dort sein.

MugRugs

Da ich immer noch auf das Füllvlies für den feurigen Quilt warte habe ich in der zwischenzeit wenigstens die beiden übrig gebliebenen Blöcke verarbeitet. Bei einem Blockmaß von 15×15 cm war das ideal um noch einen seitlichen Streifen zu ergänzen und auf MugRug-Maß zu kommen.

Auch diesmal habe ich per Hand gequiltet – es dauert zwar länger, aber ich finde es viel schöner – mich jedoch mal an den mäandernden Schlangenlinien versucht. Einzig ich habe sie mir vorgezeichnet, da ich beim Handquilten sonst mal schnell den Überblick verliere und nicht wollte, dass es statt Rundungen nur Ecken und Kanten werden. Aber das kann ja noch werden, dass ich das auch ohne Aufzeichnen hinbekomme.

Und da die beiden MugRugs passend zum Quilt sind (sein werden), ist nun zumindest das erste Weihnachtsgeschenk fix und fertig. Jetzt stehen nur noch dies und jenes und welches für den ein oder anderen an. Mal sehen, wie weit ich komme, oder ob jemand etwas unvollendetes unterm Baum findet. Das habe ich ja schon öfter gebracht. Kann ich mich doch noch erinnern, dass mein Papa mal einen patentgestrickten Troyer mit Reißverschluß und Rollkragen von mir bekam. Lediglich im zweiten Ärmel hingen da doch noch die Nadeln drin. Aber ich hatte ihn ganz brav verpackt und unter den Weihnachtsbaum gelegt.

Und die letzte Wichtelpost ist (fast) auf dem Weg

Verpackt ist alles, jetzt warte ich nur noch, dass Lisas Nachhilfe zu Ende ist und wir Sarah ihren Weihnachtsstern geben können.

Dann düse ich noch schnell zur Post um die Mustersocken für …… und mein MugRug für Christiane auf den Weg zu bringen.

Und dann……, dann sind nur noch die Weihnachtsgeschenke für meine Familie dran. Wird ja auch langsam mal Zeit, oder?