Bin ich denn so unmöglich?

Seit Tagen – eigentlich sind es ja sogar Wochen –  schon muss ich unbedingt auf die Bank, die Bezeichnung im Klassenkassenkonto meiner Tochter ändern lassen. Endlich ist – auf dem Rückweg von einem anderen Termin und zwischen dem nächsten – Zeit dazu und ich begebe mich ins Schaltergebäude.

Ohne Wartezeit kam ich auch sofort dran, bat um Änderung der Zusatzbezeichnung, da es sich nunmehr um die 7. Klasse handelt. Das wurde auch prompt erledigt, jedoch ohne im neuen Antrag den Klassenbuchstaben mit aufzuführen. Auf meine Nachfrage bekam ich dann zu hören: „Das hätte ich ja nicht gesagt“. Äh, ist das nicht logisch? Oder führe ich auf einmal ein Konto für alle 7. Klassen besagter Schule?

Weiter ging es mit der Bitte um Eröffnung eines weiteren Klassenkassenkontos, diesmal für die (noch) Klasse meines Sohnes, da im nächsten Jahr eine Abschlußfahrt ansteht. Das jedoch ist eine scheinbar nicht so einfache Aufgabe, so dass ich auf später vertröstet wurde. Weil man ist gerade unterbesetzt und wenn man sich jetzt länger mit mir – in einem der Beratungszimmer beschäftigt – dann ist ja nur noch eine Kollegin für Kunden da, die an den Schalter kommen. Hallo? Bin ich denn keine Kundin? Hab ich mir heute dafür mal Zeit genommen? Muss man denn dafür einen Termin vereinbaren? Ganz zu schweigen, dass ich ja noch ein weiteres Konto brauche, diesmal für die Abteilungskasse vom Sportverein. Das war dann wohl doch eine zu große Aufgabenstellen. Na mal sehen, wann ich denn nun die passenden Unterschriften leisten und das Geld einzahlen kann. Es kann sich nur noch um Tage handeln, hoffe ich.

Und da sagte mein Gatte heute früh noch ich sei wieder so richtig schön ausgeglichen, seitdem mein PC wieder richtig funktioniert.

2 Gedanken zu „Bin ich denn so unmöglich?“

  1. Grins.. Solche Kopfschüttel-Aktionen kenne ich. Frage mich dann auch jedes mal obs vielleicht doch an mir liegt und ich es zu eng sehe? Aber wenn ich überlege was andere Kunden verlangen, ist der von uns erwartete Service keinesfalls zu hoch gesteckt. Noch dazu in der heutigen Zeit! Also, liebe Claudia, kopfschütteln und weitermachen. Aufregen bringt nichts, und auch ändern kannst du die Situation nicht. Also das Beste draus machen ;o)

    Hab dich übrigens über deinen alten Blog gefunden. Dein bunter Poncho ist eine Wucht! Bin auf der Suche nach Strickmustern gewesen. Fange nämlich auch gerade an, mich in Wolle und deren Verarbeitungstechnik zu verlieben. ;o) Hab mir mal deinen Blog geaddet, und werd öfters mal wieder vorbei schauen, du hast ja schon eine Menge gestrickt und bist super fleißig! *neidisch bin* :))

    Liebe Grüße aus Köln sendet dir Nane

  2. Hallo liebe Claudia, nein ich kenn dich nicht so unmöglich. Aber die Bankangestellten haben sich unmöglich benommen. Wir haben in Großkrotzenburg auch eine Bank , wo die Angestellten denken ,sie schenken uns was. Ich bin dort nicht ,aber für meine Tochter sollte ich vor kurzem was erledigen. Die junge Frau am Tresen war mir rein optisch sympatisch. Aber sie hat so getan als gehöre ihr die Bank. Ich hab mich aber gleich beschwert und dazu gesagt dass ich froh bin mein Konto auf einer anderen Bank zu haben. Die Person, bei der ich mich beschwert habe, hat mir dann auch noch recht gegeben.
    Wir haben hier eben eine Servicwüste in Deutschland und es hat sich noch nicht bei allen herumgesprochen das etwas mehr Freundlichkeit alles leichter macht. Liebe Grüsse Angla

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