Ein kurzes Lebenszeichen …

… soll es von mir dann doch geben.

Dieses Jahr ist einfach zu ereignisreich und ich will es kaum wahrhaben, dass wir schon im August sind. Ich hatte so viel geplant …. und es sind so viele ungeplante Dinge dazwischen gekommen, da bleibt einiges auf der Strecke.

Auch habe ich, was den Blog betrifft, die Sache mit der Datenschutzgrundverordnung noch nicht richtig in Angriff genommen, so dass ich mich hier mit Beiträgen zurück gehalten habe und sehen wollte, was mir WordPress an Hilfsmitteln zur Hand gibt. Noch bin ich nicht ganz schlau, aber es wird. Auf jeden Fall habe ich mich entschieden den Newsletter wieder einzustellen, da ich an der Stelle am wenigstens weiß, was mit den Daten passiert, wenn Ihr sie mal eingetragen habt.

Und ansonsten …. es ist Sommerzeit und es läuft alles ein wenig langsamer und den Temperaturen angepasst.

Bullet Journal – Jetzt schon ein ganzes Jahr

Vor gut einem Jahr ist mir das Stichwort Bullet Journal das erste Mal im Netz begegnet.

Grob beschrieben handelt es sich um ein Kalender und Notizsystem, dass in einem Buch zusammen geführt wird und durch die individuelle Gestaltung an jeden persönlichen Anspruch an einen Kalender angepasst werden kann.

Am Anfang habe ich mir viele Bilder und Videos dazu angeschaut, verschiedene Monats- und Wocheneinteilungen ausprobiert um nun schon seit Mitte Dezember bei einer Einteilung gelandet zu sein, mit der ich am besten zurecht komme.

Neben meiner wöchentlichen Übersichtsseite gibt es jede Woche noch eine Doppelseite, in der ich alles eintrage, was ich tatsächlich – auch neben den anstehenden Aufgaben – erledigt habe. Damit habe ich für mich auch einen Überblick, weil manchmal stelle ich mir echt am Ende einer Woche die Frage: „Und was genau habe ich diese Woche eigentlich gemacht, erreicht?“

Zusätzlich gibt es zu Beginn des Buches eine Jahresübersicht, eine Seite für Termine im nächsten Jahr, eine Seite mit den Geburtstagen und einen Putzplan in dem die Dinge notiert sind, die nicht zur täglichen oder wöchentlichen Routine gehören und bei denen man sich manchmal gar nicht so genau dran erinnert, wann sie das letzte mal dran waren.

Jeden Monat beginne ich mit einer doppelseitigen Monatsübersicht, so dass ich schon mal einen groben Überblick habe, was so alles ansteht. Und für besondere Aufgaben, wie z.B. die Planung Hessenseminar Kinder- und Jugend im Ju-Jutsu, das ich für Anfang Juni organisiere, kann ich einfach eine neue Seite im Journal verwenden und habe die Planung immer dabei.

Von daher, ich möchte mein Journal nicht mehr missen … auch, wenn es zum Beginn einer Woche ein wenig Arbeit bedeutet.

Garten – Warum es hier ein wenig ruhiger war oder auch noch ist

In Arbeit habe ich viele Dinge, doch so richtig fertig und bereit zum Zeigen ist gerade nichts. Was wohl auch daran liegen mag, dass ich die letzen zwei Wochen bei jeder Gelegenheit Zeit im Garten verbracht habe und mich mit dem Freilegen meiner winterlich, oder auch schon länger, verwilderten Beete und dem Rückschnitt der Sträucher beschäftigt habe.

Als Krönung habe ich mir in diesem Jahr (endlich) einen Rosenbogen gegönnt, nachdem ich einen gefunden hatte, der in der Form etwas anders ist, als die sonst üblichen. Er erinnert mehr an ein Portal in eine andere Welt, als an den klassischen Eingang in einen Rosengarten.

Ich weiß, das Beet braucht noch ein wenig Aufhübschung und die Kletterrose muss noch ein wenig wachsen um über den Bogen zu gelangen … aber das wird noch. Ich freue mich schon drauf Euch im Sommer dann Bilder mit einem üppig von Rosen umrankten Bogen zu zeigen.

Patchwork – Sampler „Frühlingserwachen“

Gefühlt vor einer Ewigkeit – irgendwann 2016 – habe ich den Sampler begonnen. Veröffentlicht wurde er als Mysterie in einer FB-Gruppe von Roswitha Meidl. Nachdem dies schon der zweiter Sampler von ihr war den ich mitgenäht habe und in etwa erwarten konnte was auf mich zukommt, habe ich mir im Laufe des Arbeitens daran die Freiheit genommen den ein oder anderen Block nach meinem Geschmack abzuändern. Das waren einzelne Motive, die mir nicht gefallen haben, bzw. Motive die ich lieber applizieren als patchen wollte.Fertig genäht war er schon in 2016, aber mit dem Quilten habe ich auf meine HQ SweetSixteen gewartet. Kaum hatte ich begonnen gab es andere Projekte, die gequiltet werden wollten, so dass der Frühling um war und das Top, noch unvollendet, wieder im Regal lag.

Vor gut 14 Tagen nun habe ich es wieder hervorgeholt und pünktlich zum Frühlingsbeginn hängt es nun im Treppenhaus neben unserer Eingangstür und begrüßt jeden Besucher.

Mir ist beim Quilten aufgefallen, dass mir die Füllmuster hinter den Applikationen im Moment am meisten Spaß mach und ich hier auch verschiedene ausprobiert habe.

Der Vogel z.B. sollte einen Hintergrund bekommen, der an Himmel, Wolkenfetzen, Geschwindigkeit beim Fliegen erinnert.

Beim Vogelhaus habe ich die Herzen der Applikation aufgegriffen …

Bei der Blumenvase habe ich mich von den Quiltmustern von Karen McTavish inspirieren lassen …

Bei den Pusteblumen habe ich die runde Blumenform aufgegriffen …

Und das Huhn sollte im Gras sitzen …

Das alles bringt mich dazu, dass ich wohl in Zukunft den ein oder anderen Wandquilt arbeiten werde um mehr Spielraum zum Üben zu haben.

 

 

 

 

Quilting – #wirübenfreihandquilten – Woche 10

Woche 10 – Montag 19.03.2018

Dafür, dass ich die vergangene viele andere Dinge zu tun hatte und mit meinen Quiltmustern noch nicht einmal anfangen konnte, haben Manon und ich eine echte Flut an Mustern für Euch ausgesucht.

Beim Durchblättern des Buchs von Leah Day war mir aufgefallen, dass es einige Muster der Matrix-Gruppe gibt, die sehr ähnlich sind oder auch mit anderen Mustern kombiniert werden. Außerdem ist mir aufgefallen, dass Leah inzwischen fast 500 Muster veröffentlicht hat, so dass wir den Anschluss wohl nicht so schnell schaffen werden. Also haben Manon und ich beschlossen Euch diese Woche unterschiedliche Muster vorzustellen, bzw. auch ein paar Muster zu verlinken, die wir (jetzt nicht gleich) quilten werden, die aber irgendwie zusammen gehören.

 Das Hauptmuster ist #17 Matrix

Link zum Muster: https://freemotionquilting.blogspot.de/2009/08/day-17-matrix.html

Ein Muster mit parallelen Linien, die jedoch durch das Geschwungene einen schönen optischen Effekt ergibt. Begonnen habe ich in der Mitte der oberen Kante mit einer geschwungenen Linie nach unten und von dort aus an einer Seite bis zum Ende.

Dann auf der Außenlinie wieder zur Mitte und den anderen Teil der Fläche mit ebenfalls geschwungenen Linien füllen.

Für die zweite Richtung habe ich am Rand mit den geschwungenen Linien begonnen und keinen Unterschied festgestellt.

Von daher ist es egal, wo ihr beginnt, Hauptsache es sind geschwungenen Linien in der Horizontalen und in der Vertikalen. 

 

schöne Abwandlung dazu ist #171 Matrix Rays

Link zum Muster: https://freemotionquilting.blogspot.de/2010/05/day-171-matrix-rays.html

Hier beginnt ihr mit einer geraden Linien in der Diagonalen von Ecke zu Ecke und arbeitet dann an beiden Seiten gerade, parallele Linien.

In der anderen Diagonalen beginnt ihr mit einer geschwungenen Linie, die dann auch in beide Richtungen parallel ergänzt wird.

Und schon hat die Matrix eine ganz andere Wirkung.

 

Als nächstes kommt dann Muster #360 Black Hole Matrix

Link zum Muster: https://freemotionquilting.blogspot.de/2011/12/day-360-blackhole-matrix.html

Hier sind es geschwungene Linien, die sich an einem gemeinsamen Mittelpunkt treffen und eine geschwungenen Spirale, die wiederum einen ganz anderen Matrix-Effekt erzeugen.

Falls der Platz in der Mitte mal zu eng wird könnt ihr einzelne Linien auch schon auf einer der vorherigen Linien enden lassen.

Wichtig ist, dass die letzte gequiltete Linie im Mittelpunkt endet.

Dort beginnt dann die blumig, wellige Spirale, die hier für den besonderen Effekt des Musters zuständig ist. Ich könnte mir auch vorstellen, wenn man die Spirallinien nach außen hin immer weiter in den Abständen werden lässt, dass dann der Effekt des „schwarzen Lochs“ noch verstärkt wird.

Jedoch ist das auf dem kleinen Probestück nicht möglich. Aber Leah erzählt im Video selbst, dass das Muster z.B. auch hervorragend für einen Babyquilt geeignet ist. Einen Versuch ist es sicherlich wert.

 

Das weitere Muster, dass ich Euch diese Woche vorstellen möchte ist #100 Matrix Mase

Link zum Muster: https://freemotionquilting.blogspot.de/2009/12/day-100-matrix-maze.html

Bei diesem Muster wird es erst mal verwirrend, aber wenn man stur nach dem Schema vorgeht ist es gar nicht so schwer. Auch hier verlaufen die Linien in zwei Richtungen. Und davon sollte man sich nicht abbringen lassen.

Begonnen wird wieder über die Diagonale, nur dass die Linie in einem ZickZack zur anderen Seite verläuft.

Nun einfach brav immer schön parallel die Linien im ZickZack ergänzen, das Quiltstück einmal drehen und auch über die andere Diagonal eine ZickZackLinien quilten und zu den Ecken hin ergänzen. Ich habe hier diesmal gleich die nächste Ecke – also die andere Richtung – für meine ZickZack Linie genommen, aber fand es schon sehr verwirrend.

Besser, oder weniger verwirrend ist es aber doch erst die eine Richtung und dann die andere zu quilten.

Und schon ist das Muster fertig und hat wieder einen ganz eigenen Effekt.

Ergänzend zu diesen Mustern könnt Ihr Euch noch #274 Double Matrix (Link zum Muster: https://freemotionquilting.blogspot.de/2011/04/day-274-double-matrix.html ) und #300 Edge of Reality (Link zum Muster: https://freemotionquilting.blogspot.de/2011/07/day-300-edge-of-reality.html ) anschauen bzw. üben. Beide Muster beinhalten als Effekt das Matrix-Basismuster.

 

Wenn Manon es schafft, dann hat sie für euch noch zusätzlich #229 Loose Weave ( Link zum Muster: https://freemotionquilting.blogspot.de/2010/11/day-229-loose-weave.html ) gequiltet. Hierzu passt dann wieder das Muster #339 Crazy Weave ( Link zum Muster: https://freemotionquilting.blogspot.de/2011/11/day-339-crazy-weave.html ).

Beide sind ähnlich den Matrix Mustern, aber doch ein wenig anders. Aber wir fanden, dass man sie ganz gut zusammen üben, oder sich vielleicht für eine Variante davon entscheiden kann.

Auf jeden Fall wünschen wir Euch viel Spaß damit.

Quilting – Frühlingsquilt

Ich wollte euch schnell mal einen Ausschnitt meines aktuellen Quiltstücks zeigen …. ein Frühlingssampler mit vielen unterschiedlichen Blöcken. Hier tobe ich mich ein wenig mit unterschiedlichen Quiltmustern aus.

Kennt ihr Karen McTavish? Ihre Art zu quilten hat es mir schon eine ganze Zeit angetan, aber ich habe bisher nur auf Papier geübt. Bei der applizierten Blumenvase dachte ich nun, das ist genau das passende Motiv dafür und habe es gewagt. Noch nicht perfekt … aber ich bin begeistert.

Quilting – #wirübenfreihandquilten – Woche 9

Woche 9 – Montag 12.03.2018

Diese Woche wird es wieder rund, oder zumindest gibt es Rundungen. Diesmal angeregt durch ein Muster das ich unbewusst selbst gequiltet habe fand ich es so ähnlich dann auch in Leah Days Buch.

 Den Anfang machen jedoch etwas wirre Kreise  #29 Cat Hairball Filler

Link zum Muster: http://freemotionquilting.blogspot.de/2009/09/day-29-cat-hairball-filler.html

Kreise über Kreise, die irgendwie an so einen Knäul aus Katzen- oder in meinem Fall Hundehaare erinnern, die eigentlich immer irgendwo in der Wohnung rumfliegen, egal wie oft man saugt.

Das Schöne bei diesem Muster ist, ihr könnt Kreise üben, ohne dass sie akkurat sein müssen. Mal kleinere, mal größere ineinander übergehen, wie wenn man auf einem Blatt Papier mit dem Stift herumkritzelt. Ihr könnt hierbei auch einfach mal testen wie es ist, wenn ihr den Stoff mal schneller bewegt, mal mit mehr oder weniger Geschwindigkeit näht ohne dass es die Wirkung des Musters beeinflusst

Ich muss nur gestehen, ich habe total vergessen zwischendurch Bilder zu machen, da ich nebenbei mit der Tochter am Skypen war. Aber da das Muster nicht so kompliziert ist solltet Ihr das auch so hin bekommen.

 Weiter geht es gleich mit dem Muster, das ich so ähnlich auch bei meinen Miniquilt Kleeblatt verwendet habe #80 Cucumber Vine

Link zum Muster: http://freemotionquilting.blogspot.de/2009/11/day-80-cucumber-vine.html

Start ist am Rand mit einer leicht geschwungenen Linie, die zu einem C wird. Den Bogen des C geht ihr wieder zurück und beginnt einen neuen Abzweig, der ebenfalls zu einem C wird. Vom Prinzip her sind des mehr oder weniger Cs, die sich aneinanderreihen.

Auf meinen Bildern ist anhand der doppelten und der einfachen Nähte sehr gut zu sehen, wo ich einen neuen Abzweig begonnen habe.

Und wenn ihr mal am Ende eines Bereiches seid, dann geht einfach ein wenig weiter auf dem Ast zurück und setzt dann zu einem neuen Bogen an.

Wichtig ist, dass ihr langsam quiltet, damit ihr die vorherigen Quiltlinien gut trefft.

Mit dem weißen Garn auf dem roten Hintergrund sieht man natürlich jeden Stich und auch, wenn ich die Nähte mal nicht so akkurat getroffen habe.

Wenn ihr euch dagegen den Hintergrund bei meinem Miniquilt Kleeblatt anschaut, wo ich mit Weiß auf Weiß gequiltet habe, da fällt das gar nicht auf und ergibt ein sehr harmonisches Bild.

Und wie immer könnt ihr bei Manon schauen, wie es ihr damit ergangen ist.