Nähen – Feuerholztasche aus Kulörtex

Bevor ich Euch von gestern berichten kann …. Achtung – es sind Hinweise auf unbezahlte Werbung im Text.

Gestern hatte ich mal wieder Zeit für einen Nähkurs in der Quiltmanufaktur von Andrea Kollath in Franfurt. Diesmal war Jutta Hellbach zu Gast und wir haben mit Ihrer Anleitung und Hilfe eine Feuerholztasche gestaltet und genäht.

Wobei man sagen muss, diesmal lag der kreative Schwerpunkt auf dem Gestalten des ersteinmal ungewohnten Kulörtex. Dieses Material lässt sich toll mit Farben gestalten – wir haben mit Schablonen und Spraydosen gearbeitet.

Ich habe für meine Tasche einmal ein jeansfarbenes und ein grünes Kulörtex genommen und beide Stücke mit den gleichen Schablonen und den gleichen Farben gestaltet.

Ich finde, man sieht ganz deutlich, dass ich mit dem linken (blauen) begonnen habe und beim rechten (grünen) doch schon deutlich mutiger mit den Schablonen und den Farben umgegangen bin.

Interessant war dann auch die Wahl der Griffe. Jutta hatte einige Farben fertiger bunter Korkgriffe dabei, von denen ich zwei dann mal aufgelegt und fotografiert habe.

Hier entspricht der Farbton dem hellen Motiv auf der Tasche.

 

 

 

 

 

Und hier ist es das Orange der Geckos.

 

 

 

 

 

Seht Ihr, wie das Orange die Farben der Tasche zum Leuchten bringt? Drum habe ich mich dann am Ende für diese Griffe entschieden.

Hier zwei Bilder noch bei Andrea im Laden …

 

 

 

 

 

und so hat sie nun ihren Platz neben unserem Specksteinofen gefunden.

Feuerholz ist keines drin, dafür aber Pappe, Papier , Anzünder und das Anmachholz. Der Metalleimer der dort früher stand ist eh immer übergequollen. Und so schaut das doch deutlich schöner aus. Ich freue mich schon auf den Winter ….

 

Vielen Dank an Andrea und Jutta für diesen tollen kreativen Tag und die damit verbunde Auszeit. Es hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich hoffe mal wieder die Gelegenheit für diese Art der kreativen Gestaltung zu bekommen.

Patchwork – Es weihnachtet schon …

… denn meine Mama wünscht sich zum Geburtstag einen weihnachtlichen Tischläufer, damit sie diesen auch schon vor Weihnachten verwenden kann.

Die WonkyStars waren  schnell genäht und beim Quilting habe ich mich an den Sternen des Hintergrundstoffes orientiert.

Und ich muss sagen …. es hat wieder richtig Spaß gemacht an den Maschinen zu sitzen. Genau der passende Ausgleich bei der vielen Büroarbeit, die sich nach so einem langen Urlaub immer auf dem Schreibtisch türmt.

Ich habe immer den Eindruck, wenn ich mir trotzdem Zeit zum Nähen nehme gehen die anderen – manchmal auch lästigen Dinge – viel leichter und schneller von der Hand. Kennt Ihr das auch?

To be a Bee

To be a Bee?

Diese Frage(n) habe ich mir schon öfter mal gestellt:

  • Wie wäre es Mitglied in einer BeeGruppe zu sein?

Definitiv – es wäre was für mich. Ein Thema, eine kreative Aufgabe die mich reizt.

  • Werde ich den Anforderungen der anderen gerecht?

Tja klar, eine nicht unwichtige Frage, aber die müssen sich die anderen BeeTeilnehmerin auch stellen. Also gleiche Schwierigkeit für alle. Und wer sich einer solch unbekannten, gemischten Gruppe anschließt, der sollte bereit zu Kompromissen sein. Ich kenne meinen Standart und bin überzeugt, dass ich damit gut aufgestellt bin und mich nicht blamieren werde.

  • Komme ich mit dem Können der anderen klar?

Jede näht anders, die einen perfekter, die anderen intuitiver. Aber macht nicht das auch gerade den Reiz aus? Wenn ich einen Quilt mit z.B. 12 Blöcken habe und jeder Block mit einem anderen Skill-Level genäht wird -> am Ende passt sich das an, die Unterschiede verschwinden und der Gesamteindruck und die Gruppenarbeit zählen.

  • Habe ich die Zeit dafür, mich für 12 Monate an eine Gruppe zu binden?

Irgendwann war ich dann dan dem Punkt zu sagen, zeitlich planen lässt sich eh schwierig – manchmal kommt einem einfach das Leben dazwischen, oder wie mein Mann immer sagt:“Während du planst fällt das Schicksal lachend vom Stuhl“. Also ja, die Zeit ist da, bzw. wird dafür frei gemacht.

Diese und noch ein paar mehr Gedanken habe ich mir immer wieder gemacht, bis …. ja bis vor zwei, drei Tagen ein Beitrag bei FB in meiner Timeline erschien, in dem Mitglieder für eine neue BeeGruppe gesucht wurden. Und dann war ich ganz spontan und habe mich gemeldet. Und nun ist es soweit …

Es gibt eine neue BeeGruppe mit 12 Teilnehmerinnen, wir werden uns jetzt erst einmal kennenlernen und im neuen Jahr mit unserer 1. BeeRunde beginnen. Ich finde es unheimlich spannend und freue mich auf den aktiven Austausch mit Gleichgesinnten.

Übrigens, ich habe einen tollen Beitrag zum Thema „Etikette“ in einer BeeGruppe gefunden. Den werde ich jetzt erst einmal ausführlich lesen. Und sobald ich auf meinem Schreibtisch – nach dem Sommerurlaub – wieder die Arbeitsplatte sehe, wird es auch tatsächlich wieder kreative Beiträge mit Bildern von mir hier geben.

In diesem Sinne … to be a Bee!

BulletJournal – Meine aktuelle Wocheneinteilung

BulletJournal – ein Thema, das schon seit einiger Zeit im Netz sehr aktuell ist und zu dem es haufenweise Blogbeiträge und YouTubeVideos gibt.

Auf der Suche nach dem für mich optimalen Kalender und Notizbuch bin ich da Anfang des letzten Jahres dann auch drüber gestolpert – und war gleich mal blass vor Neid, weil viele gezeigten Journale total künstlerisch kreativ gezeichnet sind.

Meines soll pratktisch sein, mir helfen keine Termine und Aufgaben zu vergessen – kreativ bin ich dann an anderer Stelle. Und so habe ich einige Einteilungen für meine wöchentliche Übersicht ausprobiert bis ich bei meiner aktuellen gelandet bin. Und damit das Kreative nicht zu kurz kommt gibt es jetzt auch dort eine Rubrik, in der ich die Projekte eintrage, die als nächstes auf meiner ToDoListe stehen.

Und weil ich gerade die aktuelle Woche gezeichnet habe, gibt es heute mal ein Bild für Euch.

Sommerkreativloch …

… oder warum ich mich für die nächste Sommerzeit besser vorbereiten sollte.

Kennt ihr das? Der Urlaub kommt ja so plötzlich und überraschend, vor lauter laufender Projekte (an der Näh- und Quiltmaschine) wollt ihr nicht noch etwas Neues beginnen und auch das Urlaubsgepäck nicht übermäßig strapatzieren. Außerdem ist Urlaub ja auch Familien- und Aktivzeit, also eher nicht die Zeit für kreative Großprojekte. Drum nur schnell ein paar Stricknadel und die Sockenwollreste eingepackt denn … Mützen für Bedürftige gehen immer und der nächste Winter naht.

Tja und dann? Es ist so heiß in diesem Sommer, dass die Aktivitäten auf ein Minimum reduziert werden und sich hauptsächlich um das Baden und den Pool drehen. Und damit ist auf einmal viel Zeit zum Handarbeiten. Was ja im Prinzip nicht schlecht ist, aber … langsam gehen mir doch tatsächlich die echten Sockenwollreste aus.

Mütze Nr. 7 für diesen Sommer ist in Arbeit und wie ihr sehen könnt, es gibt noch Reste … aber nur noch in sehr dominanten Farben, die nicht so einfach zu verarbeiten sind. Mal sehen, wie ich die noch sinnvoll kombinieren kann.

D.h. dann wohl, dass ich nach dem Urlaub auf die tolle Strangwolle zurückgreifen werde, die ich im vergangenen Jahr gespendet bekommen habe. (Falls ich das Bild noch finde werde ich ergänzen – oder demnächst neu aufnehmen). Die beiden blauen Knäule oben links sind z.B. schon davon gewickelt und kommen bei der nächsten Mütze zum Einsatz.

Aber …. ich merke, stricken alleine reicht mir nicht aus. Ich habe regelrechte Entzugserscheinungen von meinen bunten Stoffen, der Näh- und der Quiltmaschine …. und es brennt mir unter den Nägeln endlich mit meinen begonnen Projekten weiter machen zu können.

In diesem Sinne wünsche ich Euch noch eine tolle, kreative Sommersonnenwoche.

Ein kurzes Lebenszeichen …

… soll es von mir dann doch geben.

Dieses Jahr ist einfach zu ereignisreich und ich will es kaum wahrhaben, dass wir schon im August sind. Ich hatte so viel geplant …. und es sind so viele ungeplante Dinge dazwischen gekommen, da bleibt einiges auf der Strecke.

Auch habe ich, was den Blog betrifft, die Sache mit der Datenschutzgrundverordnung noch nicht richtig in Angriff genommen, so dass ich mich hier mit Beiträgen zurück gehalten habe und sehen wollte, was mir WordPress an Hilfsmitteln zur Hand gibt. Noch bin ich nicht ganz schlau, aber es wird. Auf jeden Fall habe ich mich entschieden den Newsletter wieder einzustellen, da ich an der Stelle am wenigstens weiß, was mit den Daten passiert, wenn Ihr sie mal eingetragen habt.

Und ansonsten …. es ist Sommerzeit und es läuft alles ein wenig langsamer und den Temperaturen angepasst.

Bullet Journal – Jetzt schon ein ganzes Jahr

Vor gut einem Jahr ist mir das Stichwort Bullet Journal das erste Mal im Netz begegnet.

Grob beschrieben handelt es sich um ein Kalender und Notizsystem, dass in einem Buch zusammen geführt wird und durch die individuelle Gestaltung an jeden persönlichen Anspruch an einen Kalender angepasst werden kann.

Am Anfang habe ich mir viele Bilder und Videos dazu angeschaut, verschiedene Monats- und Wocheneinteilungen ausprobiert um nun schon seit Mitte Dezember bei einer Einteilung gelandet zu sein, mit der ich am besten zurecht komme.

Neben meiner wöchentlichen Übersichtsseite gibt es jede Woche noch eine Doppelseite, in der ich alles eintrage, was ich tatsächlich – auch neben den anstehenden Aufgaben – erledigt habe. Damit habe ich für mich auch einen Überblick, weil manchmal stelle ich mir echt am Ende einer Woche die Frage: „Und was genau habe ich diese Woche eigentlich gemacht, erreicht?“

Zusätzlich gibt es zu Beginn des Buches eine Jahresübersicht, eine Seite für Termine im nächsten Jahr, eine Seite mit den Geburtstagen und einen Putzplan in dem die Dinge notiert sind, die nicht zur täglichen oder wöchentlichen Routine gehören und bei denen man sich manchmal gar nicht so genau dran erinnert, wann sie das letzte mal dran waren.

Jeden Monat beginne ich mit einer doppelseitigen Monatsübersicht, so dass ich schon mal einen groben Überblick habe, was so alles ansteht. Und für besondere Aufgaben, wie z.B. die Planung Hessenseminar Kinder- und Jugend im Ju-Jutsu, das ich für Anfang Juni organisiere, kann ich einfach eine neue Seite im Journal verwenden und habe die Planung immer dabei.

Von daher, ich möchte mein Journal nicht mehr missen … auch, wenn es zum Beginn einer Woche ein wenig Arbeit bedeutet.

Garten – Warum es hier ein wenig ruhiger war oder auch noch ist

In Arbeit habe ich viele Dinge, doch so richtig fertig und bereit zum Zeigen ist gerade nichts. Was wohl auch daran liegen mag, dass ich die letzen zwei Wochen bei jeder Gelegenheit Zeit im Garten verbracht habe und mich mit dem Freilegen meiner winterlich, oder auch schon länger, verwilderten Beete und dem Rückschnitt der Sträucher beschäftigt habe.

Als Krönung habe ich mir in diesem Jahr (endlich) einen Rosenbogen gegönnt, nachdem ich einen gefunden hatte, der in der Form etwas anders ist, als die sonst üblichen. Er erinnert mehr an ein Portal in eine andere Welt, als an den klassischen Eingang in einen Rosengarten.

Ich weiß, das Beet braucht noch ein wenig Aufhübschung und die Kletterrose muss noch ein wenig wachsen um über den Bogen zu gelangen … aber das wird noch. Ich freue mich schon drauf Euch im Sommer dann Bilder mit einem üppig von Rosen umrankten Bogen zu zeigen.