BulletJournal – Meine aktuelle Wocheneinteilung

BulletJournal – ein Thema, das schon seit einiger Zeit im Netz sehr aktuell ist und zu dem es haufenweise Blogbeiträge und YouTubeVideos gibt.

Auf der Suche nach dem für mich optimalen Kalender und Notizbuch bin ich da Anfang des letzten Jahres dann auch drüber gestolpert – und war gleich mal blass vor Neid, weil viele gezeigten Journale total künstlerisch kreativ gezeichnet sind.

Meines soll pratktisch sein, mir helfen keine Termine und Aufgaben zu vergessen – kreativ bin ich dann an anderer Stelle. Und so habe ich einige Einteilungen für meine wöchentliche Übersicht ausprobiert bis ich bei meiner aktuellen gelandet bin. Und damit das Kreative nicht zu kurz kommt gibt es jetzt auch dort eine Rubrik, in der ich die Projekte eintrage, die als nächstes auf meiner ToDoListe stehen.

Und weil ich gerade die aktuelle Woche gezeichnet habe, gibt es heute mal ein Bild für Euch.

Bullet Journal – Jetzt schon ein ganzes Jahr

Vor gut einem Jahr ist mir das Stichwort Bullet Journal das erste Mal im Netz begegnet.

Grob beschrieben handelt es sich um ein Kalender und Notizsystem, dass in einem Buch zusammen geführt wird und durch die individuelle Gestaltung an jeden persönlichen Anspruch an einen Kalender angepasst werden kann.

Am Anfang habe ich mir viele Bilder und Videos dazu angeschaut, verschiedene Monats- und Wocheneinteilungen ausprobiert um nun schon seit Mitte Dezember bei einer Einteilung gelandet zu sein, mit der ich am besten zurecht komme.

Neben meiner wöchentlichen Übersichtsseite gibt es jede Woche noch eine Doppelseite, in der ich alles eintrage, was ich tatsächlich – auch neben den anstehenden Aufgaben – erledigt habe. Damit habe ich für mich auch einen Überblick, weil manchmal stelle ich mir echt am Ende einer Woche die Frage: „Und was genau habe ich diese Woche eigentlich gemacht, erreicht?“

Zusätzlich gibt es zu Beginn des Buches eine Jahresübersicht, eine Seite für Termine im nächsten Jahr, eine Seite mit den Geburtstagen und einen Putzplan in dem die Dinge notiert sind, die nicht zur täglichen oder wöchentlichen Routine gehören und bei denen man sich manchmal gar nicht so genau dran erinnert, wann sie das letzte mal dran waren.

Jeden Monat beginne ich mit einer doppelseitigen Monatsübersicht, so dass ich schon mal einen groben Überblick habe, was so alles ansteht. Und für besondere Aufgaben, wie z.B. die Planung Hessenseminar Kinder- und Jugend im Ju-Jutsu, das ich für Anfang Juni organisiere, kann ich einfach eine neue Seite im Journal verwenden und habe die Planung immer dabei.

Von daher, ich möchte mein Journal nicht mehr missen … auch, wenn es zum Beginn einer Woche ein wenig Arbeit bedeutet.

Garten – Warum es hier ein wenig ruhiger war oder auch noch ist

In Arbeit habe ich viele Dinge, doch so richtig fertig und bereit zum Zeigen ist gerade nichts. Was wohl auch daran liegen mag, dass ich die letzen zwei Wochen bei jeder Gelegenheit Zeit im Garten verbracht habe und mich mit dem Freilegen meiner winterlich, oder auch schon länger, verwilderten Beete und dem Rückschnitt der Sträucher beschäftigt habe.

Als Krönung habe ich mir in diesem Jahr (endlich) einen Rosenbogen gegönnt, nachdem ich einen gefunden hatte, der in der Form etwas anders ist, als die sonst üblichen. Er erinnert mehr an ein Portal in eine andere Welt, als an den klassischen Eingang in einen Rosengarten.

Ich weiß, das Beet braucht noch ein wenig Aufhübschung und die Kletterrose muss noch ein wenig wachsen um über den Bogen zu gelangen … aber das wird noch. Ich freue mich schon drauf Euch im Sommer dann Bilder mit einem üppig von Rosen umrankten Bogen zu zeigen.

Patchwork – Sampler „Frühlingserwachen“

Gefühlt vor einer Ewigkeit – irgendwann 2016 – habe ich den Sampler begonnen. Veröffentlicht wurde er als Mysterie in einer FB-Gruppe von Roswitha Meidl. Nachdem dies schon der zweiter Sampler von ihr war den ich mitgenäht habe und in etwa erwarten konnte was auf mich zukommt, habe ich mir im Laufe des Arbeitens daran die Freiheit genommen den ein oder anderen Block nach meinem Geschmack abzuändern. Das waren einzelne Motive, die mir nicht gefallen haben, bzw. Motive die ich lieber applizieren als patchen wollte.Fertig genäht war er schon in 2016, aber mit dem Quilten habe ich auf meine HQ SweetSixteen gewartet. Kaum hatte ich begonnen gab es andere Projekte, die gequiltet werden wollten, so dass der Frühling um war und das Top, noch unvollendet, wieder im Regal lag.

Vor gut 14 Tagen nun habe ich es wieder hervorgeholt und pünktlich zum Frühlingsbeginn hängt es nun im Treppenhaus neben unserer Eingangstür und begrüßt jeden Besucher.

Mir ist beim Quilten aufgefallen, dass mir die Füllmuster hinter den Applikationen im Moment am meisten Spaß mach und ich hier auch verschiedene ausprobiert habe.

Der Vogel z.B. sollte einen Hintergrund bekommen, der an Himmel, Wolkenfetzen, Geschwindigkeit beim Fliegen erinnert.

Beim Vogelhaus habe ich die Herzen der Applikation aufgegriffen …

Bei der Blumenvase habe ich mich von den Quiltmustern von Karen McTavish inspirieren lassen …

Bei den Pusteblumen habe ich die runde Blumenform aufgegriffen …

Und das Huhn sollte im Gras sitzen …

Das alles bringt mich dazu, dass ich wohl in Zukunft den ein oder anderen Wandquilt arbeiten werde um mehr Spielraum zum Üben zu haben.

 

 

 

 

Quilting – #freemotionchallenge

Ich hinke im Moment ein wenig hinter der Challenge von Angela Walters hinterher. Aber zum einen gibt es auch noch andere Dinge als nur meine Freemotionquiltingskills zu verbessern, und zum anderen mach ich die Sets ja gleich komplett fertig mit Binding, so dass wir sie dann auch gleich benutzen können und ich nicht am Ende, wenn alle Muster gequiltet sind noch damit beschäftigt bin. Diese Zeit habe ich dann gegenüber den anderen, die komplette Quilts anfertigen gespart.

Dazu gekommen sind am Wochenende zwei Sets,

so dass ich nun drei fertige von acht geplanten habe.

Quilting – #wirübenfreihandquilten – Woche 5

Woche 5 – Montag 12.02.2018

Letzte Woche habe ich euch den Aufbau der Muster anhand der Zeichnungen auf meinem Zeichenbrett gezeigt … und war voll motiviert, genau in der gleichen Linienführung auch meine Quiltübungsstücke zu quilten. Aber irgendwie stand ich mir selbst im Weg. Ich fand es gedanklich sehr schwer an der Maschine zu sitzen, eigentlich drauf los quilten zu wollen und sich dann 1:1 an eine Vorlage halten zu müssen. Darum habe ich das vergangene Woche auf die lange Bank geschoben, mich dann entschieden ich quilte so, wie es kommt … und alles war gut.

Von daher gibt es diese Woche Bilder vom Quilten, sonst wird das diese Woche wieder nichts. Aus dieser Erfahrung kann ich euch mitgeben – ihr müsst ein Muster nicht genau so quilten, wie es Leah Day in ihrer Challenge zeigt. Nehmt es als Anregung, versucht ihm nahe zu kommen, aber so, wie es euch gut liegt und gefällt. Nur dann wird es ein Muster, dass ihr später auch mal in Erwägung zieht und gerne auf einem großen Quilt quilten werdet.

Auch diese Woche sind es wieder zwei Muster, die ich ausgesucht habe.

Das erste Muster in dieser Woche ist #15 Flowing Glass

Link zum Muster: http://freemotionquilting.blogspot.de/2009/08/day-15-flowing-glass.html

 Stellt euch bei diesem Muster vor, dass das zähflüssige Glas sich von oben her auf die Fläche ergießt. Lasst die Tropfen ein Stück laufen, bildet den Tropfen und kommt in einer Echolinie zurück an die obere Begrenzungslinie auf der es zum Beginn des nächsten Tropfens geht. Habt ihr die obere Kante entlang gequiltet, wandert an der Seite nach unten, dreht das Übungsstück, so dass ihr quasi wieder von der oberen Kante her die Tropfen in die Fläche reinfließen lassen könnt. Schaut nun, dass ihr die noch freien Flächen sinnvoll mit Tropfen ausfüllt. Zum Schluss habe ich noch mal geschaut, dass sich das Muster auch an den Rändern rechts und links sinnvoll fortsetzt.

Das zweite Muster in dieser Woche ist #30 Trailing Tears

Link zum Muster: http://freemotionquilting.blogspot.de/2009/09/day-30-trailing-tears.html

 Zu den Trailing Tears schreibt Leah Day auf ihrer Seite, dass das Muster durch Zufall entstanden ist. Eigentlich wollte Sie das oben beschriebene Flowing Glass quilten, aber die Abstände waren zu groß und das Muster war nicht ausbalanciert. Daher hat sie dann noch die Tropfen ausgefüllt. Und genau so wird das Muster auch gearbeitet. Wie vorher beginnt ihr mit den Tropfen, jedoch sind die einzelnen Tropfen dicker, also die Abstände der Quiltlinien weiter auseinander. Dann ergänzt ihr in jedem Tropfen die Träne … und fertig ist das nächste Muster. Mir ist beim Quilten aufgefallen, dass ich in etwa in der Mitte des „Stiehls“ entlang gehe, im Tropfen dann den gleichen Abstand beibehalten und so die Träne forme … falls euch mit der Beschreibung klar wird, wie ich das meine 🙂

Wie immer könnt ihr bei Manon nachlesen, wie es ihr diese Woche mit den Mustern ergangen ist.

Mal was ganz anderes

Wer mich kennt weiß, dass ich lange Haare habe und die meiste zu einem Zopf oder Dutt zusammen nehme, da es sonst beim Arbeiten stört.

Seit langem schon ärgere ich mich, dass es bei uns hier in Deutschland keine vernünftigen Haarspangen, Klammern und ähnliches gibt und ich mir immer mit einem dicken Haargummi helfen muss. Im Silvesterurlaub zeigte mir eine Freundin unserer Kinder tolle Haarnadeln und Spangen, mit denen man lange Haare problemlos bändigen kann … und es schaut auch noch richtig gut aus. Also hat mein Bestellfinger gezuckt und ich habe in Amerika bestellt. Dort wird das wohl oft auch über Partys zu Hause vertrieben, aber zum Glück gibt es auch einen internationalen Versand.

Meine Bestellung kann heute nun, nach gut 3 Wochen Lieferzeit bei mir an.

Hier mal die komplette Lieferung … es musste sich ja lohnen bei den Versandkosten …

Und hier mein erster Versuch mit der großen Flexi-Spange im Haar:

Ja, ich muss noch ein wenig üben …. aber es hält. Und das ist erst mal das wichtigste.