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Archiv der Kategorie Dies und Das

Voting

Von meinen Schwiegereltern wurde ich gebeten einen Link zum Voting für ein Preisgeld weiterzugeben.

Meine Schwiegermutter engagiert sich im Förderverein Lebensbilder, einem Verein zur Unterstützung von an Demenz erkrankten Personen. In Zusammenhang damit steht das Engagement des Holzland Becker, das verschiedenen Vereinsprojekten einen Geldbetrag für die Vereinsarbeit zukommen lassen möchte. Hierzu ist ein Voting für den Verein notwendig.

Würde mich freuen, wenn der ein oder andere von Euch noch in der Zeit bis zum 08.10.2010, 24.00 Uhr auf die Seite von Holzland Becker geht und für den Föderverein Lebensbilder seine Stimme abgibt. Der Verein steht an 5. Stelle der Liste.

Fotoshooting mit Lisa am See

Zur Abkühlung waren wir heute am Nachmittag am See um eine Runde zu schwimmen. Im Vergleich zu vorgestern ist der See schon um einiges wärmer geworden. Am Freitag sollte man tunlichst die Beine nicht zum Grund bewegen, da dort doch recht kalte Strömungen waren. Heute dagegen war es einheitlich von der Temperatur her, aber schon noch frisch.

Und während Lisa und ich dann auf der Wiese trockneten sind diese Bilder entstanden:

Manchmal kann Lisa ja schon ein wenig albern sein - das darf sie ja auch - aber sie hat ein absolut huttaugliches Gesicht. Den Hut hatte übrigens die Oma aus Australien zu Weihnachten geschickt.

Railfence-Quilt an Ort und Stelle

Und wie versprochen nun ein Bild von meinem Railfence-Quilt an seinem Bestimmungsort dem Gästebett:

Und solche Schönheiten gibt es im Garten zu sehen:

Sommer, Sonne und Ferien

Wie sagte Lisa gestern so treffend: “Jetzt ist die schönste Zeit im Jahr, es sind Ferien.” Und wenn dann noch so tolles warmes Wetter ist, ist das nochmal so gut.

Tagsüber richtig sommerlich warm und in den Nächten angenehme kühl. Da bin ich immer richtig motiviert was im Garten zu werkeln. Am Samstag als alle anderen Fußball schauten habe ich 8 oder 9 Meter Beet im Garten vom Unkraut befreit - das war richtig klasse da im warmen Boden zu wühlen. Wenn ich denke im Frühjahr, da gibt es immer klamme Finger und auf den Boden knieen oder setzten ist auch viel zu kalt.

Klar muss ich öfter gießen, aber dafür sprießt und grünt es auch sagenhaft in diesem Jahr. Nicht nur die Blüh- und Ziepflanzen, sondern halt auch die Wildkräuter. Und an mancher Stelle im Garten mag ich die gar nicht. Noch der Vorgarten steht mir bevor, nachdem ich gestern schon unsere nicht enden wollende Straßenfront vom Grünzeug befreit habe und dann darf es ab in den Urlaub gehen *freu*.

Aber keine Bange, der PC fähr mit, so dass es hier keine Blogpause geben wird.

Danke …

… für 20 Jahre voller vieler Höhen und manchen Tiefen mit meinem allerliebsten Mann.

Und Danke auch für die schönen Blumen, passend zum heutigen sonnigen Wetter.

Sendungsverfolgung …

… ist ja ganz nett.

Aber wenn man Freitag Nachmittag dem Götterboten etwas anvertraut und das dann im Paketshop erst am Montag abgeholt wird, dann ist es ja kein Wunder, dass Päckchen dort länger unterwegs sind. Na immerhin hat es den Weg schon mal von Hanau nach Frankfurt geschafft.

Mal sehen, wo es nun noch überall langreist.

Gartenfest in Hanau

Im Moment findet in Hanau im Staatspark Wilhelmsbad wieder das “Gartenfest” statt.

Dieses Jahr habe ich das zusammen mit meiner Mutter besucht und wir sind durch den Park gewandelt und habe (nicht nur) Eindrücke gesammelt.

Neben allerlei Pflanzen und Dekokram für den Garten gab es auch einiges anderes zu sehen, dass weniger mit Garten als eher mit Genuss und Schönheit zu tun hat.

Und natürlich die alten, inzwischen teilweise wieder restaurierten Gebäude im alten Staatspark.

Gefunden habe ich unter all den schönen Dingen auch kunterbunte Vogelhäuser,

rote Hunde

schwarze Schafe

und sogar eine ganze Herde von Schafen.

Gekauft habe ich auch etwas, schließlich will man ja die Wirtschaft ankurbeln. Den Fugenkratzer habe ich tatsächlich gestern schon benutzt und bin wirklich von dem überzeugt, was uns der Verkäufer da so erzählt hat. Der lecker angemachte Frischkäse ist schon fast vollständig vertilgt, die nepalesichen Fahnen haben ihren Platz im Garten schon gefunden und den Perlenschmuck habe ich auch schon getragen. Ach ja, und ein Patchworkstand war da auch. Da habe ich dann doch gleich mal noch ein klein wenig Stoff mitgenommen - schließlich soll ich ja noch Taschen nähen.

Ich muss sagen, es ist eine sehr schöne Ausstellung, die gerade mit dem Thema Garten wunderbar in den alten Park passt. Auf einer relativ großen Fläche verteilen sich die Stände recht weitläufig. Und wenn man an einem der Tage kommt, an dem nicht zu viel Andrang herrscht, macht es auch richtig Spaß. Jedoch der Donnerstag und auch der Sonntag, da soll es erfahrungsgemäß sehr voll sein.

Mal sehen, vielleicht gehen wir ja im nächsten Jahr wieder hin.

Vom Stoffstück zum fertigen Top …

… oder wie sich eine Idee weiterentwickelt.

Von Bianca bekam ich neulich als Dankeschön ein paar Stoffstücke geschenkt mit dem Hinweis “Vielleicht kannst Du ja daraus was machen”. Zugegeben, bei zweien fehlen mir noch die Ideen, aber dieser hier hatte es mir sofort angetan:

Obwohl wir hier mitten in Rhein-Main-Gebiet so mit Meer und Leuchttürmen rein gar nichts zu tun haben.

Als erstes habe ich den Stoff in kleine Teile zerschnitten - wie soll es bei Patchwork sonst anders sein. Herausgekommen sind dabei 44 Einzelstückchen mit Leuchtturm drauf.

Leuchttürme brauchen Wasser, also habe ich passenden Stoff gekauft. Eigentlich sind da so urzeitliche Farne drauf, aber die Tropfen und die Farbe erinnern mich sehr an Wasser. Zuerst wurden Quadrate draus:

und daraus dann noch Dreiecke:

Dank Silvias Spickzettel bezüglich der Größe von Dreiecken, die man aus Quadraten zuschneiden kann, war es auch kein Problem die richtige Größe zu bestimmen, denn die Leuchtturmquadrate liegen außerhalb der sonst üblichen Maße, so dass ich auch hier gesondert rechnen musste.

Auf jeden Fall ergab das dann 40 Quadrate mit Leuchtturm und Wasser:

Nur wie das halt so ist, so 100%ig gerade habe ich die Kanten nicht hinbekommen. Auch waren die Quadrate mit 8,5 cm noch recht klein. Daher habe ich sie noch mit einem weißen Rahmen ergänzt:

und letztendlich noch mit rotem Hintergrundstoff aufgefüllt. Irgendwie sind Leuttürme in meiner Vorstellung hauptsächlich rot und weiß, was ich nun mit diesen beiden letzten Schritten ja hinein gebracht habe.

Einzig was nun noch fehlt, ist der rote Flanellstoff für die Rückseite, damit daraus der nächste Frühchenquilt werden kann. Nur wegen nur eines Stoffes lohnt die Bestellung nicht. Daher überlege ich nun, ob ich aus den noch übrigen 20 Quadraten noch einen Quilt in Rot anfertigen soll, oder doch lieber in Dunkelblau. Und je nach dem brauche ich dann noch weiteren Rückseitenflanell und es lohnt sich langsam zu bestellen.

Jedoch auch dafür muss ich erst wieder Unistoff - bzw. von den falschen Unis von Makower - kaufen. Ich habe festgestellt, dass ich inzwischen schon einige Farben der Serie Spraytime habe. Ich glaube ich muss die mal getrennt sortieren, damit ich den Überblick behalte. Auch das Kona Cotton von Robert Kaufmann in der Farbe Weiß wird gerade bedenklich weniger, so dass ich nachbestellen muss, bevor es weitergehen kann. Ich muss nur mal stöbern, wo ich das am günstigen bekomme.

Lisa

Eigentlich gehört der Beitrag nicht hier her, sondern in Lisas Blog. Da ich aber glaube, dass den nach so langer Zeit kaum noch jemand regelmäßig besucht schreibe ich heute mal hier.

Gestern hatten wir mal wieder einen der üblichen Blutkontrolltermine wegen der ITP. Dabei hat dann Lisas Arzt in der Akte zurückgeblättert und festgestellt, dass die Diagnose der Leukämie nun schon fast vier Jahre zurückliegt. Daraufhin - und unter Berücksichtigung von Lisas Entwicklung - kam er zu der Aussage: “Ich glaube das Thema hast Du wirklich entgültig überstanden”.

Erst zu Hause wurde mir so richtig bewußt, was er da eigentlich gesagt hatte. Da wir so mit der seit fast einem Jahr andauernden ITP befasst sind, hatte ich den eigentlichen Anfang allen Übels schon irgendwie verdrängt. Dass wir uns aber der magischen 5-Jahre-danach-Marke immer mehr nähern, vergisst man dabei schon mal. Klar steht im Juni noch der große Untersuchungstermin in Gießen an, aber mit jedem Jahr sehe ich dem gelassener entgegen.

Schön, dass wir nun diesen Punkt erreicht haben, ein echter Grund zum Freuen. Nur gleichzeitig fallen mir auch all die Namen der Kinder ein, die immer noch damit kämpfen bzw. die den Kampf aufgeben musst. Umso mehr ein Grund für uns das Leben zu genießen, so wie es ist.

Gespräch über den Garten

Er: Du, was ist das denn Gelbes im Vorgarten?

Sie: Das? Das ist der Ginster.

Er: Oh, was ein Zufall. Wo wir doch im Ginsterweg wohnen.

Sie: Das war auch Absicht.

Und der Strauch steht da schon seit fast 5 Jahren.