Neue Garderobe braucht neue Socken

Vergangene Woche habe ich mir ein Paar Markenbequemreinschlupfundfühlwohlschuhe gekauft, die zu meiner bevorzugten Jeansmode passen. Gestern gab es dann noch eine passende Tasche dazu – nein, ich war nicht in Nußloch.

Lediglich musste ich feststellen, dass ich zwar haufenweise Socken in der Schublade habe, aber die Jeansblauen alle in letzter Zeit das zeitliche gesegnet haben. Also habe ich gestern Abend gleich mal meine reichlich vorhandenen Vorräte begutachtet und mich für einen Knäul LanaGrossa entschieden und begonnen. Schließlich kann man bei den Schuhen unter der Hose die Socken sehen. Da soll es schon zur Garderobe passen, was da so rausschaut.

Und nachdem ich feststellen musste, dass es hier bald mehr Patchwork- als Strickbeiträge gibt, musste ich da eh mal für Abhilfe sorgen.

Hexagonblock mit Stern

Angeregt durch einen amerikanischen Quiltblog habe ich heute meine Geometriekenntnisse aus den versunkenen Tiefen heraufbefördert und mich an das Zeichnen eines Hexagons mit Stern gemacht.

Auf einem Bild der fertigen Blöcke konnte ich sehen, dass der Stern aus sechs Rauten besteht. Nur leider musste ich feststellen, dass ich nur mit dem Geodreieck zu ungenau gezeichnet habe, als dass ich eine passende Raute hin bekam. Erst der Zirkel und die Unterteilung in gleichwinklige Dreiecke führte mich zur passenden Vorlage.

Dann habe ich noch das Zuschneiden ausgtüftelt und wie ich das große Schneidelinial anlegen muss, damit ich auch den 60°-Winkel messen und schneiden konnte, aber dann hat es funktioniert. Schließlich will ich ja möglichst wenig Verschnitt haben.

Herausgekommen ist dann dieser Block:

Ich fand den gemusterten Stoff so frühlingshaft frisch, da musste ich einfach zuschlagen. Zusätzlich zu dem grünen Stoff habe ich noch mal einen in Blau. Mal sehen, ob sich daraus vielleicht unterschiedliche Hexagone mit dem blauen Stern ergeben. Lisa gefallen die Farben auf jeden Fall und sie fragte schon, ob sie eine Decke draus bekommt. Immer dieses besitzergreifende Kind ….

Die Kantenlänge des Hexagons beträgt 10 cm.

Nähmaschine reinigen und ölen

In der Quilt***-Liste geht es gerade um Reinigung und Wartung der Nähmaschinen. Diesen Link hier mit einer Bildanleitung fand ich so interessant, dass ich Euch den nicht vorenthalten möchte.

Klar reinige ich meine Maschine – so, oder zumindest so ähnliche. Jedoch die ganzen Punkte zum Ölen sind in meiner Anleitung so gar nicht aufgeführt. Da muss ich gleich mal schauen gehen, ob und welche davon vorhanden sind.

Sie fliegen wieder

Nachdem der isländische Vulkan ja nun 4 Tage lang für absolute Ruhe am Himmel über uns gesorgt hat, habe ich tatsächlich eben ganz bewußt die ersten beiden Flieger wieder wahrgenommen, die sich im Landeanflug auf Frankfurt befinden.

Normalerweise nehme ich die sonst gar nicht wahr, aber nach den stillen Tagen war es doch eben ein ungewohntes und doch auch vertrautets Geräusch. Mal sehen, wann sie wieder in gewohnter Regelmäßigkeit am Himmel zu finden sind.

Hexagon-Zwischenstand

So, und nun auch mal wieder ein Handarbeitsbild von mir.

Angeregt durch Renates Vorschlag doch mal mit der Hand zu quilten war der Schritt zum Nähen mit der Hand nicht mehr weit. Besonders da ich bei meiner Blogrunde des öfteren auf diese Hexagone gestoßen bin. Also habe ich mir vor gut vier Wochen Stoff aus meiner Kiste gesucht und einfach mal angefangen. Daraus geworden ist bisher dies:

Die Decke hat im moment etwa die Maße von 52×58 cm. Die Sechsecke habe ich alle mit der Hand aneinander genäht und war erstaunt wie rasch das doch von der Hand ging. Klar, kein Vergleich mit der Geschwindigkeit beim Maschinennähen, aber es tat gut zu sehen, dass auch Nähen mit den Händen nicht so lange dauert. Und vor allen Dingen kann man es (fast) überall mit hinnehmen und es macht keinen Krach.

Was nun noch fehlt ist eine Einfassung die bei den vielen Kanten und Ecken einen geraden Abschluss möglich macht und damit die Decke noch etwas größer wird. Aber Dank Renates fachfraulichem Rat weiß ich nun, wie ich das machen muss. Alleine die Ausführung fehlt noch. Klar ist auch, dass ich dann wieder mit der Hand quilten werde. Wahrscheinlich rund um die rosa Blumen in farblich passendem Garn aber in den weißen Teilen, so dass es auch zu sehen ist.

Gerade gelesen

Lange Zeit habe ich gar nichts gelesen, weil ich mir einfach vor lauter Handarbeiten und sonstigen Beschäftigungen dafür keine Zeit und Muse genommen habe. Aber vergangene Woche war es mal wieder so weit und ich habe mir tatsächlich ein (für mich) neues Buch gekauft:

Mal wieder hinke ich dem Zeitgeschmack ein wenig hinterher. Ich habe es auch nicht gekauft, weil alle es schon gelesen haben, sondern tatsächlich weil ich diese Vermischung aus Neuzeit und Mythen und Legenden reizvoll finde. Dazu kommt eine tolle Art der Beschreibung und des Spannungsaufbaues durch die Autorin, so dass ich tatsächlich traurig bin, dass ich heute früh damit fertig wurde und erst morgen in die Innenstadt komme um mir den nächsten Band zu holen. Da stellt sich dann die Frage, ob ich vielleicht die Bände 2-4 gleich auf einmal kaufe?

Und falls jemand mir vorschlagen will, mir doch die Bücher in der städtischen Bücherei auszuleihen – das kommt für mich nicht in Frage. Erstens mag ich Bücher die mir gefallen gerne auch in meinem Regal stehen haben, schließlich ist der Mensch ja ein Jäger und Sammler, und dann kommt dazu, dass ich schon das große Kribbeln bekomme, wenn ich mir nur überlege, wer so ein Buch schon vor mir in Händen hatte und welche Keime sich da so tummeln. Ich bekomme schon immer in den Wartezimmern von Ärzten das kalte Grauen, wenn die Leute erst den Finger in den Mund stecken um dann die Seiten der Zeitschriften besser umblättern zu können. Und dann am besten noch mit dem Gebiss rumspielen und dieses mal kurzfristig aus dem Mund zu nehmen und wieder neu einzusetzten – hab ich neulich tatsächlich beobachte. Stellt Euch mal vor, das macht jemand mit einem Buch das ich dann noch lesen mag – nee.

Quiltfrust – und der Vorzug eines großen Eßtisches

Nachdem hier Ostersendepause war ist schon seit einer Woche wieder der Berufs- und Schulalltag bei uns eingekehrt. Und damit auch wieder die Zeit, mich meinen Handarbeiten zu widmen.

Ganz vorne auf meiner To-Do-Liste stehen die Gardienen für die Küchenfenster im Ferienhaus und auch die Tagesdecke fürs Gästezimmer. Von den doch größeren Scheiben und damit verbundenem längerem Häkelaufwand für die Gardienen habe ich ja schon berichtet. Ok, da muss ich durch, es dauert halt nur länger.

Dagegen die Tagesdecke mit ihren bescheidenen Maßen von 2,40 x 2,20 Metern bereitete mir die letzte Woche enormen Kummer und Verdruß. Ich hatte so zwischenzeitlich mal das Gefühl, ich pack das überhaupt nicht mit dem Quilten und pfeffere sie in die Ecke – doch die ist so groß, die passt in keine Ecke ;-). Alles war total verzogen und warf Falten, obwohl die gar nicht vorgesehen sind.

Nachdem ich auf der Quilt***-Liste meinen Frust losgeworden bin bekam ich unheimlich viele, liebe, aufmunternde Mails, sowohl über die Liste als auch privat. Nachdem ich mir sämtliche aufgetauchten Fragestellungen zu meinem Problem durchgelesen, beurteilt und beantwortet habe, bin ich dann am Samstagmorgen zu Renate gefahren und habe mir dort zwei unterschiedliche Quiltrahmen zum Testen ausgeliehen. Denn das Fazit aus allen Mails war: Versuch es mal mit einem Quiltrahmen. Und Renate hat mir angeboten erst mal zu testen, bevor ich Geld für einen ausgebe, der mir nicht liegt.

Dabei hat sie sich dann auch gleich meine Decke angeschaut und mir gezeigt, wie alleine schon mein Vlies aufgrund seiner Beschaffenheit am Hin- und Herschwimmen ist. Also, ein neues Vlies muss her. Wie gut, dass es von Renate aus fast egal ist welchen Weg ich nach Hause fahre, nur dass der eine recht nah bei Machemer in Aschaffenburg vorbeiführt, so dass ich da noch schnell eingekehrt bin. Ich habe nun eine Baumwollvlies, das so dicht – aber doch leicht ist – dass sich da nichts hin und her bewegt. Am ehesten läßt es sich wohl mit einem dünnen Moltontuch vergleichen. Und einen neuen Fingerhut habe ich mir dann auch gleich geleistet. Der alteehrwürdige meiner Oma ist mir ein wenig zu klein und außerdem hat er vorne eine runde Kuppe und keine gerade wie die Quiltfingerhüte. Da durfte es dann gleich der neue von Clover sein, der aus Gummi ist und nur eine Metallkappe hat. Ich muss sagen, den finde ich richtig angenehm.

Noch am Samstagabend habe ich die bereits gequilteten Nähte wieder aufgetrennt, und das bauschige Vlies entfernt. Heute Morgen nun, nachdem alle aus dem Haus sind, habe ich unserern Eßtisch zu voller Größe entfaltet – wie gut, dass ich mir vor ein paar Jahren solch einen großen Eßtisch gewünscht habe – und kann nun auf einer Fläche von 3,00 x 1,00 Metern den Quilt recht gut ausbreiten und mich Stück für Stück mit dem Heften befassen. Das war auch einer meiner Fehler – ich hatte nur mit Sicherheitsnadel und wohl doch in einem zu großen Abstand geheftet. Jetzt bin ich schon ganz gespannt, wenn ich denn irgendwann mit Heften fertig bin, wie es mit dem Quilten klappt.

Sobald ich soweit bin ist sicherlich der Akku meiner Kamera wieder aufgeladen und ich kann Euch dann auch mal wieder Bilder zeigen 🙂

Nicht dass noch jemand eine Vermisstenmeldung aufgibt…

…, aber wir sind in den Osterferien mal wieder in unserem bevorzugten Feriendomizil. Die erste Woche war mit viel Arbeit verbunden, über Ostern war meine Mama mit dem Flieger eingefolgen – wie gut, dass Frankfurt und Wien nur ne gute Stunde Flugzeit auseinander sind – jetzt sind wir nur noch mit Kleinigkeiten beschäftigt. Ich werd mal sehen, dass ich morgen mal ein paar Bilder für Euch mache.

Handarbeitstechnisch beschränke ich mich auf künstlerisch wertvolle Malerarbeiten und ein wenig Häkeln an den Gardienen für die Küche. Mit Schrecken musste ich nur feststellen, dass ich statt der gedachten vier Kraniche wohl acht häkeln muss, also einiges an Arbeit mehr als ursrünglich erwartet. Aber dafür passen die dann auch bestimmt richtig gut. Gibt es halt erst im Sommer Gardienen in der Küche.