Hexagonblock mit Stern

Angeregt durch einen amerikanischen Quiltblog habe ich heute meine Geometriekenntnisse aus den versunkenen Tiefen heraufbefördert und mich an das Zeichnen eines Hexagons mit Stern gemacht.

Auf einem Bild der fertigen Blöcke konnte ich sehen, dass der Stern aus sechs Rauten besteht. Nur leider musste ich feststellen, dass ich nur mit dem Geodreieck zu ungenau gezeichnet habe, als dass ich eine passende Raute hin bekam. Erst der Zirkel und die Unterteilung in gleichwinklige Dreiecke führte mich zur passenden Vorlage.

Dann habe ich noch das Zuschneiden ausgtüftelt und wie ich das große Schneidelinial anlegen muss, damit ich auch den 60°-Winkel messen und schneiden konnte, aber dann hat es funktioniert. Schließlich will ich ja möglichst wenig Verschnitt haben.

Herausgekommen ist dann dieser Block:

Ich fand den gemusterten Stoff so frühlingshaft frisch, da musste ich einfach zuschlagen. Zusätzlich zu dem grünen Stoff habe ich noch mal einen in Blau. Mal sehen, ob sich daraus vielleicht unterschiedliche Hexagone mit dem blauen Stern ergeben. Lisa gefallen die Farben auf jeden Fall und sie fragte schon, ob sie eine Decke draus bekommt. Immer dieses besitzergreifende Kind ….

Die Kantenlänge des Hexagons beträgt 10 cm.

3 Gedanken zu „Hexagonblock mit Stern“

  1. Hey du, das sind alles gleiche Rauten, ja?
    Das mit dem Zuschneiden von Rauten geht eigentlich recht fix. Ich schneid einen Streifen – zB 8 cm – und am Beginn des Streifens einen 60 Grad-Winkel-Schnitt.
    Von dem dann immer parallel zum ersten Schnitt im Abstand der Streifenbreite.

    Unsere Lineale haben ja die Grad-Markierungs-Linien (30, 45, 60) – und die 60er lege ich laufend beim Schneiden an, da im Verlauf des Streifens alle Winkle gleich bleiben.

    Lustig, wir machen wieder einmal (fast) dasselbe. Ich arbeite grad an TUMBLING BLOCKS (stürzende Würfel) und hab grad gestern erst Rauten geschnitten.
    Schöne Woche! Silvia

  2. Hi Silvia,

    ja, die sind alle gleich groß.

    Ich hatte mich auf dem amerikanischen Bild auch täuschen lassen, da wirkten die äußeren genau wie bei mir auch größer. Daher auch die Ausprobiererei, wie groß die denn sein müssen um eine bestimmte Hexagongröße zu bekommen.

    Lustig, dass Du mit der gleichen Grundform arbeitetest 😉

    Gruß, Claudia

  3. Klar wirken die außen größer, weil da die NZ noch zu sehen ist.
    Schon gefinkelt, gelle? Das Auge spielt einem so manchen Streich, gelle.
    Übrigens, ein Stern von dir = drei fallende Würfel von mir.
    Irgendwie sind wir scheinbar „parallel programmiert“. Lustig, gelle?
    Knuddels Silvia

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