Socken 10-05

Eigentlich wollte ich Euch ja heute Morgen dies hier zeigen:

Neben all den anderen Dingen die Frau zur Zeit so treibt, sind endlich diese Socken fertig geworden aus einer Regia Kaffe Fassett Nr. 4453. Ich liebe diese Farben, denn diese passen im Moment so ganz genau zu meiner Garderobe. Von allem etwas dabei, da brauche ich nicht lange überlegen.

Eigentlich hätten die ja schon vieeel früher fertig sein können. Schließlich habe ich schon im Dezember von Wapiti das Muster (ein Ravelry-Link) zum Teststricken bekommen. Die erste Socke war auch recht schnell fertig – und Dank Wapiti klappt das nun auch bei mir mit den kleinen Zöpfchen über 2 Maschen – aber in der zweiten hatte ich Murks gebaut. Erst nach der Ferse habe ich gemerkt , dass das Muster auf dem Fuß nicht hinhaut und nach längerem Grübeln kam ich drauf, dass ich einfach pro Nadel 1 Masche mehr hatte. Und das vom Schaft an. Also brav alles wieder aufgezogen und in die Ecke gelegt. Und da der Winter nun bald um ist, habe ich die Socken jetzt endlich fertig gestrickt. Was ein Glück, wo ich doch in letzter Zeit zwei Paar entsorgen musste, weil sie etwas zu „durchsichtig“ wurden ;-))

Puhhh …

…. könnt Ihr Euch vorstellen wie das ist, wenn man am Morgen wach wird, ins Wohnzimmer maschiert und einem ein süßlich, alkoholgeschwängerte Geruch entgegenschlägt?

Man könnte gerade meinen, wir hätten gestern ein Gelage gefeiert und sämtliche offenen Bierflaschen rumstehen lassen. Aber mitnichten – wir haben nichts dergleichen getrieben. Ich war echt am Überlegen, was hier denn so stinken kann, habe aber erstmal Frühstück gemacht. Schließlich muss die Family ja pünktlich aus dem Haus.

Als ich dann mit dem vollen Frühstückstablett in den Wintergarten kam, da war es mir sofort klar.  Über Nacht ist die Bierzapfanlage ausgelaufen – keine Ahnung wieso – und knapp 6 l Bier haben sich in der einen Ecke des Wintergartens verteilt. Freundlicherweise natürlich auch im Inneren des Schrankes, auf dem die Zapfanlage steht, denn die Tür des Schrankes war nicht richtig zu. Also heißt es jetzt auch noch Tischdecken und Tischsets waschen zusätzlich zum Reinigen des Fußbodens. Die Heizung tut gerade ihr Übriges und trocknet den Kleb schön fest.

Immerhin, ich habe mit Philips telefoniert, die hatten das Problem zwar noch nicht, aber auf dem Gerät ist gerade noch Garantie, so dass ich die ganze Anlage nun einschicken werde und mal sehe, was draus wird.

So, und nun geh ich weiter putzen bis ich beschwipst bin.

Gestern flatterte mir ein Vöglein ins Haus

Gestern bekam ich Post. Ein großer Umschlag mit weichem Inhalt. Heraus purzelte dieses nette Vögelchen,

das gleich an meinem Blumenfenster Einzug gehalten hat.

Und mit dabei im Umschlag waren noch ein paar Stoffreste, damit es ein schönes weiches Nest war und die Reise von Bianca zu mir nicht so hart.

Vielen Dank Bianca für die nette Überraschung. Die Stöffchen werde ich sicherlich in einem der nächsten Frühchenquilts verarbeiten. Zu den Leuchttürmen keimt da schon eine Idee in meinem Kopf :-))

Bilder gibt es dann irgendwann hier zu sehen, wenn es er fertig ist.

Jetzt hat es mich ganz gepackt

Nachdem ich mich ja gerade am Handquilten versuche – und bei der großen Decke ist das sehr unhandlich – habe ich doch gestern begonnen nun auch mit der Hand zu nähen.

Nein, keine normalen Patchteile, sondern die Sechsecke, die sich mit der Hand einfach besser nähen lassen. Hatte ich doch gestern einen Link gefunden, mir gleich eine Schablone abgespeichert und ausgedruckt und mit Stoffresten, die ich vergangene Woche in meiner Schublade fand begonnen.

Der Stoff ist schon ewig alt – ich hatte daraus mal eine Stoffspielzeugkette für den Kinderwagen gebastelt – aber mit dem Blumenmuster fand ich ihn ganz nett für die Hexagonblumen.

Was Ihr da auf dem Bild seht ist gestern abend so nebenbei beim Fernsehen entstanden. Also eigentlich geht es recht flott und läßt sich schön mitnehmen und man ist nicht an den Maschinenarbeitsplatz gebunden.

Ich werde nun erstmal gaaanz viele Blumen in Blau und Rosa machen, dann soll es noch Hexagone in Weiß für die Zwischenräume geben und dann sehen wir mal weiter. Kommt darauf an, wie viele es werden, aber vielleicht wird ja eine Baby- / Frühchendecke mit Blumenwiese draus.

Brotbäcker

Gestern habe ich von Corinna ein selbstgebackenes Brot geschenkt bekommen. Hmm, ist das lecker.

Heute habe ich mir das Rezept ausgedruckt und werde dann wohl mal einkaufen gehen. Hat doch meine Familie das Brot so dolle gelobt, dass mir gar nichts anderes übrig bleibt. Und das, wo die sonst „Schwarzbrot“ eher skeptisch gegenüber stehen und ich nie das richtige finde, das allen schmeckt.

Ich werde dann demnächst über meine Brotbackkünste berichten ;-))

Und noch bunter

Gestern Nachmittag, war wieder Frauennähzeit. Lisa und ich haben uns weiter unserem gemeinsamen Nähprojekt gewidmet.

Geschnitten und ausgelegt haben wir gemeinsam, ich habe dann die Einzelquadrate richtig zusammengesteckt und Lisa hat daraus Fähnchenreihen genäht und dann immer drei Fähnchenreihen zu einem Quadrat mit „Netzoptik“ zusammen genäht.

Meine Aufgabe war es dann, diese „Netze“ zu fest zusammenhängenden Quadraten zusammen zu nähen. Auch das Bügeln obliegt mir. Inzwischen schaut der Quilt nun so aus:

Die Fläche ist nun ca. 60×60 cm groß und wir haben die linke obere Ecke des großen Quadrates geschafft. Am Schluß ergibt sich eine große Raute mit einem lila Mittelpunkt und lila Ecken.

Aller Anfang ist schwer

Oder, was habe ich gestern Abend geflucht.

Hatte ich doch den Nachmittag über meinen Gästezimmerquilt geheftet, sprich Rückseite auf dem Boden festgeklebt, mit Hilfe der Kinder das Vlies und das Top darauf ausgebreitet und – soweit meine Sicherheitsnadeln gereicht haben – zusammengeheftet.

Am Abend gings dann voller Tatendrang ans Quilten. Und was beim Mini so einfach war, erschien mir hier umso schwieriger. Hilferuf an Renate gestartet, im Internet gewühlt, verschiedene Demovideos angeschaut, wieder probiert und immer noch geflucht. Zuerst waren die Stiche generell zu lang, dann auf der Unterseite kaum zu sehen, bis sie sind gar nicht durchgegangen. Dann war mein Muster zu weit am Rand und ich habe ständige in die Säume genäht – da geht die Nadel unheimlich schwer durch. Dann ein anderes Muster getestet – hat mir nicht gefallen. Inzwischen hat Renate geantwortet und mir Mut zugesprochen. Wieder alles aufgetrennt und ein neues Muster begonnen. Ich glaube ichzwischen ist der Groschen gefallen und auch das Muster gefällt mir, wenn man das mal noch zwei Musterstücken sagen kann.

Jetzt muss ich mir nur noch einen Platz suchen, an dem ich dann alles immer liegen lassen kann, denn das Teil ist doch recht groß und unhandlich. Also mal schnell wie einen Mini mitnehmen ist da nicht.

Jetzt gehe ich erstmal weiter am Regenbogen nähen. Lisa hat gestern wieder die einfachen Nähte gemacht. Jetzt bin ich wieder fürs ordentliche Zusammenfügen dran. Tja, und dann hätten wir tatsächlich schon 1/4 vom ganzen Quilttop geschafft.

Frühchenquilt Nr. 5 – auf Vorrat

Heute ist der nächste Mini-Quilt fertig geworden. Nachdem ich mich ja am Mittwoch von Renate hab überreden lasse, es mal mit dem Handquilten zu versuchen hat es zwar ein wenig länger gedauert, bis ich mit Quilten fertig war, dafür bin ich aber mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Zwar sind meine Stiche noch nicht so klein und gleichmäßig, wie ich es bei Renate gesehen habe, aber der ganze Quilt ist in sich viel weicher und flexibler, was mir wesentlich besser gefällt als die Maschinengequilteten.

Hier gleich noch ein Detailbild meines Quiltmusters:

Anfänglich schrieb ich ja, dass ich mit diesen Miniquilts auch gleich ein wenig üben kann. Na das habe ich ja nun gemacht und beschlossen, den lila Quilt fürs Gästezimmer auch mit der Hand zu quilten. Danke Renate für den Anstoß.