Hilfe, ich weiß nicht wo anfangen / weitermachen

Eben kam das Päckchen mit dem fehlenden Stoff für meinen Quilt fürs Gästezimmer. Mit im Päckchen war auch das Garn für die Häkelgardinen in der Küche. Und im Wintergarten liegt der nächste begonnen Frühchenquilt.

Und womit fange ich nun an, bzw. mache ich weiter? Mal ganz abgesehen von den diversen begonnen Strickstücken.

Es kribbelt mich in den Fingern am liebsten alles gleichzeitig zu machen. Und wenn ich nun vernünftig bin, dann begebe ich mich ans Bügelbrett und plätte die letzten Hemden, damit Michaels Schrank wieder gefüllt ist.

Frühchenquilt Nr. 2 – für Aschaffenburg

Und wieder ist ein Quilt für die Kleinsten fertig.

Das ist ja das Schöne an den kleinen Teilen, die sind einfach rasch genäht. Es hat mir wieder viel Spaß gemacht und ich werde mich nach getaner Hausarbeit auch gleich an den nächsten setzten. Da sind schon ein paar kleine Quadrate genäht, so dass ich jetzt nur noch die Einzelteile zusammenfügen muss.

Bei diesem hier sieht man ganz deutlich, dass es mir dieses kräftige Pink im Moment angetan hat. Also wieder ein Quilt für ein Mädchen.

Frühchenquilt Nr. 1 – für Aschaffenburg

Vor ein paar Tagen habe ich mich im Forum der Quiltfriends angemeldet und bin dort auf eine Aktion „Frühchenquilts für die Klinik in Aschaffenburg“ gestoßen, die ich gerne unterstützen möchte.

Zum einen kann ich mit den kleinen Quilts gut Muster und das Quilten der einzelnen Lagen gut üben und ich kann einen Teil dessen weitergeben, das wir erfahren haben, als Lisa vor gut drei Jahren krank war. Zum anderen ist natürlich Aschaffenburg ja fast vor meiner Haustür, da hat man doch gleich ein wenig mehr Bezug dazu, als wenn es irgendwo in deutschen Landen wäre.

Auf jeden Fall ist er nun fertig – der erste Frühchenquilt:

Eigentlich sollte er ja ein Stückchen größer werden, da ich aber Moltontücher für die Rückseite gekauft habe und diese beim ersten Waschen so enorm eingelaufen sind, hat er nun eine fertige Größe von knapp 60×70 cm. Aber für ein kleines Würmchen denke ich immer noch groß genug.

Gequiltet habe ich diesmal freihand mit der Maschine. Das gefällt mir im Gegensatz zu den klaren Stepplinien bei meinem Erstlingswerk besser, da es hier nicht auffällt, wenn die Stofflagen sich ein wenig verschieben. Und bei den nächsten Kurven verschwindet es wieder. Noch besser wird es wahrscheinlich gehen, wenn der Anstelltisch für meine Nähmaschine dann da ist und ich eine größere Auflagefläche habe – da freu ich mich schon drauf.

Mein erster fertiger Quilt …

… ist zwar nicht sehr groß, kam aber richtig gut an.

Gefertigt habe ich ihn für meine Mama um damit die helle Couch vor den Verfärbungen durch die Jeans meiner Kinder zu schützen.

Er hätte zwar einen Ticken größer sein können, aber dass sich das beim Quilten dann doch ein wenig zusammenzieht und die Maße dann nicht mehr so passen war mir nicht bewusst. Aber egal, Mama gefällt er und ich bin um eine Erfahrung reicher. Die rötlich-braunen Stoffe hat Lisa ausgesucht – und ich muss feststellen, die passen perfekt zur restliche Deko.

Das Muster ist in Anlehnung an die Modern Quilts entstanden, die es bei Elizabeth Hartman zu sehen gibt. Ich finde diese Art von modernen Mustern und Farbspielen einfach toll.

Socken 10-04

So, zwischendurch ist mal wieder ein Paar Socken entstanden – Stinos für meinen Mann. Hat er sich doch tatsächlich neulich ein Paar Socken gewünscht, was ja bei ihm nicht so häufig vorkommt.

 

Gestrickt habe ich mit einer Regia Stretch Crazy Color Nr. 111. Mir gefällt an den Crazy der auf den ersten Blick nicht unbedingt nachvollziehbare Farbverlauf immer wieder gut. Michael hat die Wolle wegen der klaren Farben ausgesucht.

Aus den Resten wird gerade noch das zweite Frühchensockenpaar, dann sind diese 100g auch verstrickt. Wobei ich die extra hierfür gekauft habe – also kein „knit from your stash“.

 

Krafttraining und Kunigunde

Dieses Wochenende war wieder Trainerausbildung in Wetzlar. Und da ich mit Fasching so gar nichts am Hut habe, war das auch ganz ok. Dieses Mal war das Thema Krafttrainig in allen Variationen. Und natürlich mit vielen praktischen Übungen. Den in der Einladung angekündigten „individuellen Muskelkater“ werde ich wohl die nächsten Tage noch genießen dürfen, denn nach gestern und heute jeweils 4 Stunden Training war ich froh, wieder zu Hause zu sein. Nun freue ich mich nur noch auf eine entspannende Sauna.

Nichts desto trotz habe ich die letzten beiden Tage fleißig die Stricknadeln geschwungen. Am Freitag fand ich bei Britta im Blog ein Bild ihrer Kunigunde mit einem Link zur Anleitung, dem ich natürlich gleich gefolgt bin. Passende Wolle lag schon bereit, so dass ich sofort beginnen konnte. Knöpfe hatte ich am Freitag noch schnell besorgt, da ja gestern durch die Ausbildung keine Zeit dafür war. Der erst Pulswärmer war auch am Freitag Abend fertig, den zweiten habe ich dann gestern nach getanem Training auf der heimischen Couch genadelt und heute morgen beim Frühstück noch schnell die Fäden vernäht und die Knöpfe angenäht.

Und so schauen sie aus:

Einzig den Abschluss habe ich anders gearbeitet, da ich einfach zu blöde war Pikots zu stricken oder auch zu häkeln. So gibt es bei mir eine Lochkante aus gehäkelten Luftmaschen und festen Maschen.

Neues Projekt

Da ich noch auf die Stoffnachlieferung für meine Railfence-Decke warte habe ich gestern Nachmittag ein neues Projekt begonnen.

Mit Lisa war ich ja am Montag bei Machemer in Aschaffenburg und sie hat nicht nur Stoff für sich ausgesucht, sonder auch ein Päckchen mit Fat-Quarter-Stücken, die in Omas Wohnzimmer passen. Und da ich eh schon die Idee hatte ein, oder auch zwei, Sitzauflagen für die Couch meiner Mutter zu nähen, habe ich gestern 6 Blöcke dafür genäht und auf den hellen Hintergrundstoff aufgelegt.

Jetzt muss ich nur noch die exakte Größe der Couchsitzfläche ausmessen, dann kann es weitergehen. Mama hat sich nämlich eine tolle hellbeige Couch gekauft, die leider nicht mit den dunklen Jeans meiner Kinder harmoniert, so dass sie dann immer in Handtuch unterlegt. Da finde ich einen passenden kleinen Quilt, der dann auch in die WaMa darf doch viel schöner.

Railfence-Top

Gestern Abend habe ich die letzten kleine Blöcke des Railfence-Tops genäht und konnte somit dann die großen Elemente von 60×60 cm nun endlich zu einem Top zusammenfügen.

Nun fehlt noch ein 5cm Rand aus dem hellen Stoff mit dem Kräuselmuster und ein 15cm Rand aus dem dunklen Stoff, der dann auch die Rückseite bildet. Jedoch hatte ich vom hellen Stoff zu wenig bestellt und Bu……te hat im Moment Versandzeiten von 10 Arbeitstagen, so dass ich nun erstmal eine Zwangspause einlegen muss.

Ach ja, und da ich im Wintergarten den Tisch nicht beiseite schieben wollte, bin ich zum Fotografieren mal schnell in den Garten gehuscht.

Aber naja, dann kann ich mich ja getrost dem nächsten Teil widmen, oder?