Aller Anfang ist schwer

Oder, was habe ich gestern Abend geflucht.

Hatte ich doch den Nachmittag über meinen Gästezimmerquilt geheftet, sprich Rückseite auf dem Boden festgeklebt, mit Hilfe der Kinder das Vlies und das Top darauf ausgebreitet und – soweit meine Sicherheitsnadeln gereicht haben – zusammengeheftet.

Am Abend gings dann voller Tatendrang ans Quilten. Und was beim Mini so einfach war, erschien mir hier umso schwieriger. Hilferuf an Renate gestartet, im Internet gewühlt, verschiedene Demovideos angeschaut, wieder probiert und immer noch geflucht. Zuerst waren die Stiche generell zu lang, dann auf der Unterseite kaum zu sehen, bis sie sind gar nicht durchgegangen. Dann war mein Muster zu weit am Rand und ich habe ständige in die Säume genäht – da geht die Nadel unheimlich schwer durch. Dann ein anderes Muster getestet – hat mir nicht gefallen. Inzwischen hat Renate geantwortet und mir Mut zugesprochen. Wieder alles aufgetrennt und ein neues Muster begonnen. Ich glaube ichzwischen ist der Groschen gefallen und auch das Muster gefällt mir, wenn man das mal noch zwei Musterstücken sagen kann.

Jetzt muss ich mir nur noch einen Platz suchen, an dem ich dann alles immer liegen lassen kann, denn das Teil ist doch recht groß und unhandlich. Also mal schnell wie einen Mini mitnehmen ist da nicht.

Jetzt gehe ich erstmal weiter am Regenbogen nähen. Lisa hat gestern wieder die einfachen Nähte gemacht. Jetzt bin ich wieder fürs ordentliche Zusammenfügen dran. Tja, und dann hätten wir tatsächlich schon 1/4 vom ganzen Quilttop geschafft.

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