Sonnengelbe Topflappen ….

…. mit einem keltischen Knoten (nicht nur ich liebe keltische Muster) habe ich für Silvia angefertigt – und der Götterbote hat sie heute zugestellt. Darum nun hier auch im Bild:

Silvia hat mich ja mit dem Patch- und Quiltvirus infiziert, daher ist es gar nicht so einfach ein angemessenes, passendes Geburtstagsgeschenk zu finden. Ich hatte auch einiges im Kopf und dann doch wieder verworfen, bis ich kurz nach ihrem Geburtstag bei einem gemeinsamen Telefonat die zündende Idee hatte.

Silvia patcht und quiltet unheimlich viele und tolle Sachen mit der Maschine, während sie eher nicht so fürs Handquilten ist, da dieses gerade bei den großen Decken unheimlich viel Zeit braucht. Daher habe ich diese Topflappen gefertigt, deren Besonderheit eben der handgequiltete Knoten und nicht gepatchten Blöcke sind.

Und wie Silvia so schön schrieb, ist es mal wieder einer der besonderen Zufälle, dass sie gerade heute Nacht Topflappen genäht hat und von einem tollen sonnengelben Quilt geschwärmt hat. So Dinge passieren uns übrigens öfter – das ist manchmal echt unheimlich. Aber so ist das wohl mit einer „großen Schwester“ im Geiste (Silvia ist 14 Tage älter als ich) – da gibt es oft mal Ähnliches.

Feddisch ….

… ist der neue Kissenbezug für meinen Großen.

Nachdem ich vor gut 10 Jahren mal eine einfache weiße Kissenhülle von Hand mit einem Kindermotiv bemalt hatte und diese irgendwann das Zeitliche segnete war ein neues Kissen schon einige Zeit überfällig.

In Anlehung an unseren Sport und Christophs Lieblingsfarbe Schwarz haben wir schon bei seiner Zimmergestaltung einen Kompromiss in Schwarz-Weiß-Rot geschlossen, der sich nun in der Kissenhülle fortsetzt. Und vor allem – sie gefällt ihm. Da lacht doch das Mutterherz.

Es hat Spaß gemacht das neue Muster zu testen und es hat auch gut funktioniert, so dass es für mich quilttauglich ist. Ich muss nur zusehen, dass ich vor dem Urlaub noch mal zu Machemer komme und von den Stoffen nachkaufe.

Wie soll ich weitermachen?

Heute früh hatte ich mir endlich mal die Zeit genommen ein neues Muster zu testen. Vorgesehen ist es als Kissenhülle und bei Gefallen dann auch als Quilt umsetzbar. Je nachdem, was Sohnemann dazu meint.

Nur stehe ich im Moment vor der Frage, ob ich die vier Blöcke dicht an dicht lege, so dass man eine Art Windmühle in der Mitte erahnen kann,

oder ob ich wie in den einzelnen Blöcken auch mit einem roten Streifen dazwischen arbeite und jedes schwarz-weiße Feld eingerahmt ist.

Ich bin da etwas unschlüssig im Moment und bräuchte Unterstützung. Später für den Quilt würde ich diesen Vierblock aber auf jeden Fall in rot umranden. Ach ja, und ich werde wohl den Stoff mit den roten Sternchen durch einen nur in schwarz und weiß ersetzten.

Frühchenquilt Nr. 7 – erstmal für den Vorrat

Gestern fertig genäht und heute Morgen schon eine Runde durch die Waschmaschine und den Wäschetrockner gedreht ist der Frühchenquilt Nr. 7 nun auch fertig. Sozusagen Just-in-Time, denn Renate hat für den 15.06. den nächsten Übergabetermin für die Kinderklinik in Hanau angesetzt.

Die Anfänge des Quilts konntet Ihr ja hier schon sehen, nun habe ich noch den roten Rückseitenflanell ergänzt und am Rand der weißen Quadrate mit einem roten Faden per Hand gequiltet.

Inzwischen geht das bei diesen überschauberen Quiltgrößen auch recht flott von der Hand. Und mit mehr Übung werden die Stiche auch gleichmäßiger und kleiner. Und das ist ja unter anderem ein Grund für mich, so viele Frühchenquilts zu nähen. Ich kann mich an Techniken und Mustern üben und die Kleinsten haben auch noch etwas davon.

Hier noch ein Detail vom roten Rand.

Sendungsverfolgung …

… ist ja ganz nett.

Aber wenn man Freitag Nachmittag dem Götterboten etwas anvertraut und das dann im Paketshop erst am Montag abgeholt wird, dann ist es ja kein Wunder, dass Päckchen dort länger unterwegs sind. Na immerhin hat es den Weg schon mal von Hanau nach Frankfurt geschafft.

Mal sehen, wo es nun noch überall langreist.

Geschafft – Trainer C Breitensport, Ju-Jutsu

Nach fast 10 Monaten Ausbildungszeit war heute der große Prüfungstag gekommen.

Vor der schriftlichen Prüfung hatte ich ziemlich Bammel, da ich das Gefühl hatte, dass der ganze Kram einfach nicht in meinen Kopf rein wollte, bzw. dort dann auch vebleiben würde. Aber es lief dann alles doch viel besser, als ich mir das vorher ausgemalt hatte.

Für die Theorie habe ich fast die vollen zwei Stunden in Anspruch genommen, die wir zur Verfügung hatten. Tja und im praktischen Teil der Prüfung, einer Lehrprobe zum Thema „Verteidigung mit dem Stock gegen Kontaktangriffe“ wollte das Prüferteam dann (nur) mein Aufwärmen sehen. Sie waren von der Beschreibung in der schriftlichen Ausarbeitung der Lehrprobe so neugierig geworden, dass sie diesen Teil gerne sehen wollten und den Technikteil völlig außer Acht liesen.

Ich kam dann gleich als erste meiner Prüfungsgruppe dran und war dann doch etwas perplex, als nach etwa 10 Minuten abgebrochen wurde und es hieß: „Danke, das genügt uns.“, dass ich es einfach nicht glauben konnte, dass es das schon gewesen war. Und auf eine blöde Bemerkung von mir hier, dass ich mich eher am Ende der Gruppe gesehen hatte, da ich ein Thema mit einer recht hohen Nummer gezogen hatte, und eher mit Cooldown statt mit Aufwärmen rechnete, hieß es doch dann glatt: „Na, dann darfst Du uns das nachher dann auch noch zeigen“. Aber die Praxis hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon bestanden, so dass der restliche Nachmittag für mich recht entspannt verlief.

Jedoch merke ich inzwischen, dass es ein recht langer Nachmittag auf der Matte war und ich nun doch ein wenig erschöpft und daher ganz froh bin wieder zu Hause zu sein.

Drum Prost, hab ne Flasche Cremant aus dem Keller geholt und werde die nun mit Michael genießen.

Gartenfest in Hanau

Im Moment findet in Hanau im Staatspark Wilhelmsbad wieder das „Gartenfest“ statt.

Dieses Jahr habe ich das zusammen mit meiner Mutter besucht und wir sind durch den Park gewandelt und habe (nicht nur) Eindrücke gesammelt.

Neben allerlei Pflanzen und Dekokram für den Garten gab es auch einiges anderes zu sehen, dass weniger mit Garten als eher mit Genuss und Schönheit zu tun hat.

Und natürlich die alten, inzwischen teilweise wieder restaurierten Gebäude im alten Staatspark.

Gefunden habe ich unter all den schönen Dingen auch kunterbunte Vogelhäuser,

rote Hunde

schwarze Schafe

und sogar eine ganze Herde von Schafen.

Gekauft habe ich auch etwas, schließlich will man ja die Wirtschaft ankurbeln. Den Fugenkratzer habe ich tatsächlich gestern schon benutzt und bin wirklich von dem überzeugt, was uns der Verkäufer da so erzählt hat. Der lecker angemachte Frischkäse ist schon fast vollständig vertilgt, die nepalesichen Fahnen haben ihren Platz im Garten schon gefunden und den Perlenschmuck habe ich auch schon getragen. Ach ja, und ein Patchworkstand war da auch. Da habe ich dann doch gleich mal noch ein klein wenig Stoff mitgenommen – schließlich soll ich ja noch Taschen nähen.

Ich muss sagen, es ist eine sehr schöne Ausstellung, die gerade mit dem Thema Garten wunderbar in den alten Park passt. Auf einer relativ großen Fläche verteilen sich die Stände recht weitläufig. Und wenn man an einem der Tage kommt, an dem nicht zu viel Andrang herrscht, macht es auch richtig Spaß. Jedoch der Donnerstag und auch der Sonntag, da soll es erfahrungsgemäß sehr voll sein.

Mal sehen, vielleicht gehen wir ja im nächsten Jahr wieder hin.

BOM – Januarmotiv – Schwertträgermännchen

So, ich habe es geschafft,

der erste Fisch, ein Schwertträgermännchen, schwimmt in unserem neuen Aquarium.

Es hat mich schon einige Nerven gekostet bis alle Teile so waren wie sie sollten, aber ich bin einfach begeistert, was man mit Stoff alles machen kann. Lisa fand das Papier am Ende wieder rausfuddeln ganz witzig. Jetzt sind wir schon gespannt auf den zweiten Januarfisch, das Weibchen dazu. Aber heute nicht mehr, Lernen steht ja auch noch an.

Ach ja vom Stoff her haben wir uns für die Serie Krystal von Michael Miller entschieden. Uns gefällt das Muster ganz gut und der Preis ist im Gegensatz zu den Urfarnen recht annehmbar. Gerade wenn man bedenkt, dass für das Wasser doch reichlich Stoff benötigt wird. Ein paar Grundfarben habe ich gleich bestellt, einiges kleines werde ich aus den Beständen nehmen, so wie hier z.B. das Braun.

BOM – Süßwasseraquarium

So, nun ist inzwischen der Stoff für unser stoffiges Aquarium gekommen und ich konnte es heute früh nicht lassen mal zu beginnen.

Paper Piecing habe ich ja noch gar nicht gemacht, also nähen auf den Linien einer Papiervorlage mit den Stoffteilen auf der Rückseite. Und wenn man alles richtig macht entstehen die tollsten Muster und Blöcke.

Der Haken ist eben „wenn man es richtig macht“. Ich kämpfe zur Zeit noch mit dem spiegelverkehrten Auflegen und mit dem damit verbundenen Zuschneiden der benötigten Stoffstücke, mit dem Umklappen in die richtige Richtung und dann immer noch genügend Stoff für das vorgesehene Teil übrige haben und diversen anderen Wiedrigkeiten.

Den ersten Teil, die Rückenflosse, des ersten Fisches von Ula Lenz BOM habe ich geschafft, beim zweiten Teil stelle ich gerade fest, dass mir nach reiflicher Überlegung und Ausprobieren nun doch die Nahtzugabe am Rand eines Kleinstteilchens fehlt. Ich stelle fest, da ist ein gewisses Maß an Geometriekenntnissen und räumlichem Vorstellungsvermögen schwer von Nutzen.Aber da ich immer dachte, damit ganz gut ausgestattet zu sein, werde ich das schon schaffen. Heißt es halt nun wieder auftrennen und neu beginnen. Und wenn der erste Fisch fertig ist, es sind sieben Einzelteile, dann dürft Ihr gerne Euer Urteil darüber abgeben.