Handschuhe aus dem Baumarkt …

… eignen sich sehr gut auch zum Quilten.

Nachdem ich mich letzte Woche noch mit Silvia darüber unterhalten habe, ob sie solche Quilterhandschuhe hat und sie mich auf die Variante aus dem Baumarkt aufmerksam machte, habe ich diese Woche die Chance gleich genutzt, als wir dem örtlichen Baumarkt mal wieder einen Besuch abstatteten.

Eigentlich sind es Gartenhandschuhe, aber was diese Noppeninnenfläche im Garten taugen soll, da habe ich keine Ahnung von. Auf jeden Fall lässt sich der Stoff klasse greifen und dabei schön spannen. Das habe ich heute gleich mal beim Quilten von Lisas Regenbogenquilt getestet.

Witzig finde ich ich grünen Fingerspitzen – wo ich mir doch die Nägel nie lackiere.

Geschenk von Silvia

Ich wusste es ja schon länger, dass Silvia mir einen Quilt nähen wollte. Eigentlich, seitdem ich sie damit überfallen hatte, welche Dinge man denn zum Patchen und Quilten braucht. Nur wie sie diesen gestaltet, das war Silvias Geheimnis. Lediglich die Frage ob brav oder wild, die musste ich ihr beantworten.

Schaut mal, wie toll der geworden ist:

Und wenn man ihn sich mal aus einem anderen Blickwinkel anschaut und sich auf eine andere Farben konzentriert entdeckt man auf einmal ganz andere Sterne darauf.

Freundschaftssterne sind es, die Silvia da genäht hat, denn eine Freundschaft verbindet uns schon über Grenzen hinweg sehr lange. Begonnen hatte es in einem Stickforum im Internet, dann habe ich mich mehr der Wolle verschrieben, während Silvia schon früher zum Stoff fand. Nun frönen wir wieder mal der gleichen Leidenschaft. Zwischendurch hatten wir uns einige Male getroffen und schöne Stunden verbracht.

Naja, Silvia näht ja nicht einfach so – der Quilt ist ein Geburtstagsgeschenk, dass sie aber aufgehoben hat bis wir uns persönlich treffen. Denn dann muss man dieses tolle Teil nicht der Post anvertrauen *gg*.

Liebe Silvia, einen ganz lieben Dank nochmal von mir für diesen tollen Quilt. Und ob Du es glaubst oder nicht, als am Samstag Abend der Wind und der Regen aufkamen war ich tatsächlich froh ihn auf der Couch nutzen zu können. Und das nach einem Tag mit sicherlich 35 und mehr Grad Außentemperatur. Wir hatten sämtliche Fenster aufgerissen um etwas von der Kühle ins Haus zu bekommen.

Socken 10-09

Nachdem Silvia neulich einen Kommentar in meinem Blog hinterlassen hat, dass sie schon ewig keine Socken mehr gestrickt hat – und vor allem nicht für sich selbst – konnte ich es nicht lassen und habe ihr ein Paar gestrickt. Geht bei mir ja doch bedeutend schneller, als bei ihr *gg*:

Ich wusste, dass sie dunkles Rot mag und fand zum Glück in meinen Beständen einen passenden Knäul. Gestrickt habe ich mal wieder mit einem Waffelmuster.

Besuch war da …

… aber den Foto hatten wir beide nicht ausgepackt – drum gibt es keine Bilder vom Treffen.

Silvia kam gestern schon zum Frühstück, das wir ausgiebig genossen haben, und blieb bis zum späten Nachmittag.

Trotz der sehr schweißtreibenden Temperaturen haben wir es uns auf der Terrasse im Schatten der Schirme gemütlich gemacht und getratscht, gefachsimpelt und reichlich genäht. Wobei Silvia wiederholt feststellen musste, dass der Wind nicht unbedingt eine Hilfe beim Nähen ist.  Sie schaffte immerhin einen Block einer NYB während ich fleißig an Lisas Regenbogenquilt weiternähte, bei dem ich nun heute früh das Top vollendet habe.

Hätte nicht irgendwann Christoph mal gefragt, ob jemand Kaffee und Kuchen wolle, so wäre uns gar nicht aufgefallen wie spät es schon war. Die Zeit ist einfach nur so verflogen – aber wir hatten uns ja auch schon ewig nicht mehr gesehen. Aber das soll sich in Zukunft ändern.

Fotoshooting mit Lisa am See

Zur Abkühlung waren wir heute am Nachmittag am See um eine Runde zu schwimmen. Im Vergleich zu vorgestern ist der See schon um einiges wärmer geworden. Am Freitag sollte man tunlichst die Beine nicht zum Grund bewegen, da dort doch recht kalte Strömungen waren. Heute dagegen war es einheitlich von der Temperatur her, aber schon noch frisch.

Und während Lisa und ich dann auf der Wiese trockneten sind diese Bilder entstanden:

Manchmal kann Lisa ja schon ein wenig albern sein – das darf sie ja auch – aber sie hat ein absolut huttaugliches Gesicht. Den Hut hatte übrigens die Oma aus Australien zu Weihnachten geschickt.

Stoffeinkauf in Amerika

Habt Ihr schon mal Stoffe in Amerika gekauft? Muss ich dabei irgendetwas beachten, sprich gibt es einen Grenze bis zu der ich einkaufen kann, ohne dass eine Zollabwicklung erfolgt? Oder muss jede Sendung über den Zoll gehen?

Silvia hat mich auf die Muster einer NewYorkBeauty (unter Quilts ein wenig nach unten scrollen) aufmerksam gemacht und nun brauche ich so eine unbedingt. Am liebsten würde ich Batikstoffe dafür nehmen. Nach einigem Forschen im Internet bin ich auf diesen Laden in Amerika gestoßen. Die Auswahl ist einfach gigantisch – und die Preise sind trotz Versand und Einfuhrsteuer immer noch günstiger als unsere hier. Was mir aber am besten gefällt sind die fertig zusammengestellten FatQuarterBundle, in denen die Stoffe schon immer gleich harmonisch aufeinander abgestimmt sind.

Jetzt bin ich halt am Überlegen, ob ich bestelle und wenn wie viel?

Sommer, Sonne und Ferien

Wie sagte Lisa gestern so treffend: „Jetzt ist die schönste Zeit im Jahr, es sind Ferien.“ Und wenn dann noch so tolles warmes Wetter ist, ist das nochmal so gut.

Tagsüber richtig sommerlich warm und in den Nächten angenehme kühl. Da bin ich immer richtig motiviert was im Garten zu werkeln. Am Samstag als alle anderen Fußball schauten habe ich 8 oder 9 Meter Beet im Garten vom Unkraut befreit – das war richtig klasse da im warmen Boden zu wühlen. Wenn ich denke im Frühjahr, da gibt es immer klamme Finger und auf den Boden knieen oder setzten ist auch viel zu kalt.

Klar muss ich öfter gießen, aber dafür sprießt und grünt es auch sagenhaft in diesem Jahr. Nicht nur die Blüh- und Ziepflanzen, sondern halt auch die Wildkräuter. Und an mancher Stelle im Garten mag ich die gar nicht. Noch der Vorgarten steht mir bevor, nachdem ich gestern schon unsere nicht enden wollende Straßenfront vom Grünzeug befreit habe und dann darf es ab in den Urlaub gehen *freu*.

Aber keine Bange, der PC fähr mit, so dass es hier keine Blogpause geben wird.

Railfence-Quilt in Lila

So, nun habe ich es geschafft und meinen ersten großen Quilt fertiggestellt. Mit all den Zwischenprojekten die sonst noch so bei mir anfallen hat es vom Stoffkauf bis zur fertigen Präsentation fast ganze sechs Monate gedauert. Voller Stolz möchte ich Euch das fertige Werk nun zeigen:

So geschickt über die Bank drapiert habe ich ihn im Garten meiner Mama. Denn eigentlich brauchte ich zwei Leute zum Halten, damit man auch das Muster richtig sehen kann:

Und auch von der Rückseite gibt es ein Bild. Dort habe ich nämlich einfach einen helleren Streifen eingesetzt an den Stellen, an denen der Stoff von seiner Breite her begrenzt war. Ich dachte mir wenn schon Nähte auf der Rückseite, dann doch bewußte:

Das Nähen des Tops ging eigentlich recht leicht und schnell von der Hand bzw. der Maschine. Was mich jedoch aufgehalten hat, das war das Quilten.

Mit der Maschine begonnen bekam ich schon nach den ersten Stichen Bedenken, dass der Quilt ja gar nicht unter meine Maschine passt. Der Freiraum zwischen Nadel und Gehäuse ist einfach nicht groß genug. Also habe ich es mit dem Handquilten versucht. Erst einige Muster, die ich immer wieder verworfen habe, bis ich mich dann für Kreise als Kontrast zu den geraden Linien entschieden hatte.

Jedoch hat mir das gequiltete Ergebnis nicht sonderlich gefallen. Es waren einfach zu viele Falten drin. Nach Rücksprache mit Renate habe ich erstmal ein dünneres und in sich festeres Vlies verwendet und einen Quiltrahmen. Das Quilten ging dann auch besser, jedoch war mir das mit dem Rahmen irgendwie zu unhandlich. Also doch wieder ohne Rahmen – aber egal ob mit oder ohne, das Ergebnis hat mich immer noch nicht überzeugt.

Also habe ich es doch noch mal mit der Maschine versucht. Schließlich hatte ich ja nun dünneres Vlies verwendet und siehe da, der Quilt passt unter meine Maschine. Letztendlich habe ich nun in Füßchenbreite neben den dunklen Treppenstufen gequiltet und bin soweit zufrieden damit.

Klar ist der Quilt nicht perfekt, aber wer ist das schon?

Und dann auf zu neuen Taten, äh Quilten *grins*.

Socken 10-08

Ich weiß, es sind nicht viele Socken die ich dieses Jahr stricke, aber hin und wieder dann doch. Auch diesmal ist es wieder ein Paar für mich, immer noch passend zu den neuen superbequemen Schuhen, die ich Euch neulich schon zeigte.

Natürlich sind die Socken nicht das einzige, was sich zur Zeit bei mir handarbeitstechnisch tut. Mein Quilt fürs Gästezimmer nähert sich dem Ende, nachdem ich vorgestern im Schweiße meines Angesichts – im wahrsten Sinne des Wortes – die letzten Nähte gequiltet habe.