Fair Isle Stricken – Eigentlich …

… wollt Ihr heute wieder ein Fortschrittsbild meines Fair Isle Pullovers sehen. Uneigentlich muss ich leider gestehen, dass es mir die letzte Zeit zu warm zum Stricken war und ich daher keine Masche weiter gestrickt habe 🙁

Aber macht nix, heute ist es ja schlagartig kühler geworden, da fängt man doch tatsächlich an sich Gedanken um passende warme Kleidung zu machen. Na mal sehen, ob es dann im nächsten Monat ein Bild für Euch gibt 😉

Fair Isle Stricken – Ja ist denn schon wieder der 1?

Meine Güte, wie die Zeit dieses Jahr wieder dahin rast.

Da hatte ich im letzten Monat keine Bilder für Euch, weil ich keine Zeit zum Stricken hatte und versprach die Osterfreitage zu nutzen um ein wenig weiter zu kommen. Gesagt, getan – aber danach kam ich dann wieder nicht mehr an die Nadeln, so dass es nun doch nur die Osterausbeute auf den Bildern zu sehen gibt.

Immerhin habe ich jetzt einmal den Wechsel der Farben komplett – und auch das Mittelmotiv ist jetzt einmal vollständig zu sehen.

Ich finde die Farbwirkung unheimlich klasse und freue mich schon drauf den Pullover irgendwann mal trage zu können. Ich hoffe nur, dass das bis zum Herbst was wird. Ich muss mich da wohl noch ein wenig ranhalten *lach*. Mal sehen, wo ich die Zeit dafür hernehme.

Fair Isle Stricken – Its Showtime

… und ich habe nichts neues zu zeigen.

Nachdem ich ja das letzte Mal noch kurz nach dem ersten Bilder nachgeliefert habe bin ich seitdem nicht mehr zum Stricken gekommen. Irgendwie war einiges los bei uns und ich hatte nicht die Muse zum konzentrierten Stricken. Nur ein paar Frühchensets sind fertig geworden, da muss man nicht denken bei.

Auch ein Babyquilt ist in Arbeit und muss zwingend die nächsten 14 Tage fertig werden. Denn dann verlässt das Pflegekind unsere Freunde aus der Kurzeitpflege und bekommt dann hoffentlich nette Eltern für die Dauerpflege. Und da der Frühchenquilt abhanden gekommen ist, bin ich dabei einen neuen, aber auch gleichzeitig größere zu arbeiten. Denn mit fast 9 Monaten sieht die Kleine so gar nicht mehr nach Frühchen aus.

Aber versprochen, über die Osterfreitage werde ich die Nadeln glühen lassen und Euch auch wieder aktuelle Fortschrittsbilder zeigen.

Fair Isle Stricken – Ich konnte es nicht lassen …

… und habe gestern immer zwischen der Bügelwäsche und den Stricknadeln gewechselt. Und das alles nur, damit ich Euch zeigen kann, wie es mit Lila weiter geht *grins*

 Damit habe ich immerhin weiter 3 cm geschafft – und werde mich jetzt erst mal wieder anderen Dingen widmen können / dürfen / müssen.

Zur Farbauswahl muss ich sagen, kann ich ja nicht allzu viel. Nur dass ich im zweiten Anlauf dann einen richtig tollen Zauberball ausgesucht habe. Es freut mich, dass Euch dies gefällt. Ich finde super, dass die Farbstücke so lang sind, dass sie selbst bei 420 Maschen auf der Nadel doch einen breiten Streifen mit sanften Farbübergängen über die ganze Runde ergeben.

Interessant wird es ja dann an den Ärmeln, da die ja wesentlich weniger Maschen haben. Da werden dass ja schon fast richtig breite Streifen. Auch wenn das noch ein Thema in weiter Ferne ist habe ich mir, angeregt durch Elisabeths Kommentar mit dem „vintage“ so meine Gedanken zu den Ärmeln gemacht. Mustertechnisch war ich froh den Body so zusammen gestellt zu haben, dass alle Mustersegmente zusammen eine gleiche Musterhöhe bekommen und auch die Farbwechsel der Grautöne sinnvoll passen. Für die Ärmel denke ich jedoch, dass das zu viel Muster werden kann, so dass jetzt der Gedanke am reifen ist, eben nur dieses Vintage-Füllmuster dort zu verwenden. Was meint Ihr?

Fair Isle Stricken – Der neue Anfang

So, heute ist der 1. März – d.h. Showtime beim Fair Isle KAL.

Silvia hat den ja ins Leben gerufen, weil es zusammen viel mehr Spaß macht und man sich vielleicht auch mal gegenseiteig motivieren kann. Und nachdem ich ja schon ein ganzes Stück wieder auftrennen musste, war diese Motivation auch sehr willkommen.

Inzwischen habe ich dann doch schon wieder 12 cm gestrickt.

Der Bund ist 5 cm hoch im klassischen zweifarbigen Rippenmuster gestrickt. Das größere Ornamentmuster befindet sich jeweils vorne und hintern in der Mitte des Pullovers, eingerahmt von den schmalen Musterstreifen. Die Rauten bilden das Füllmuster an den Seiten und unter den Armen.

Rein farbtechnisch sind alle drei Grautöne inzwischen schon mal verstrickt. Im Zauberball fängt jetzt gerade der Übergang zu Lila an. Das wollte ich Euch ja eigentlich heute schon zeigen, aber ich kam stricktechnisch nicht so weit. Also dann beim nächsten Mal.

Und ich glaube, ich muss auf das irgendwann einmal fertige Werk heftig aufpassen. So oft, wie Tochterkind schon erwähnte, dass das einfach nur coole Farben sind……

Sobald meine Mitstrickerinnen Ihre Berichte und Bilder online haben könnt Ihr auch dort schauen:

Corinna, Birgid, Elisabeth und natürlich auch bei Silvia.

Fair Isle Stricken – Die neuen Farben

Vorgestern bestellt, gestern schon geliefert. Was will frau da mehr. Und heute gleich ein Bild für Euch:

Wenn schon neue Wolle, dann aber richtig bunt. Und der Zauberball „Fuchsienbeet“ hatte es mir schon länger angetan. In Kombination mit den drei Grautönen kann ich mir die Wirkung richtig gut vorstellen.

Gestern früh hatte ich ja meinen Anfang wieder aufgezogen und neu angeschlagen. Diesmal sind 420 Maschen auf der Nadel. Ja ich weiß, ich schrieb im letzten Beitrag von noch mehr Maschen, jedoch haben Corinna und ich gestern früh gemeinsam überlegt, dass das Gestrick sicherlich nach dem Bund noch ein klein wenig weiter wird und zu viele Maschen dann doch so weit werden könnten.

Auf jeden Fall habe ich den Link in Birgits Beitrag berücksichtigt und stricke nun mit zwei Fäden auf dem linken Zeigefinger – und muss sagen ich komme eigentlich recht flott voran. Dafür dass gestern Nachmittag noch Kids-Training und gestern Abend Vorstandssitzung im Verein waren, habe ich schon wieder 8 Runden des Bundes geschafft. Ich weiß noch nicht wirklich viel, aber ein sichtbarer Anfang.

Fair Isle Stricken – Und dann kommt es anders als man denkt

Den Bund habe ich zweifarbig gestrickt und dann mit den ersten Mustrreihen begonne.

Dabei musste ich feststellen, dass der dunkelste Grauton zu dunkel war und man eigentlich keine Unterschiede zwischen Muster und Hintergrund wahrnehmen konnte. Also habe ich wieder aufgezogen und den hellsten Ton als Hintergrund verwendet. Aber auch dabei sieht man das Muster kaum, da die Farbstücke der selbstmusternden Wolle so kurz sind, dass sie noch nicht einmal eine Runde drum herum reichen.

Also habe ich heute Nachmittag neue Wolle bestellt – wollte ich nicht Bestände reduzieren – und eben gerade die Nadeln aus dem Gestrick gezogen. Tja und so schaut das dann auf meinem „Größenreferenzpullover“ aus.

Tja, und wie unschwer zu sehen ist fehlen da noch ganze 10 cm. Ich hasse Maschenproben, die auf dieser Länge so enorm daneben liegen. Ich habe mal gezähl, das sind noch einmal 72 Maschen mehr. Damit bin ich dann bei 444 Maschen – oder so ähnlich – für den ganzen Umfang.

Also heißt es nun alles noch einmal aufziehen, den Bund neu stricken und warten bis die Musterwolle eintrifft.

Fair Isle Stricken – Der Anfang

Hier nun die ersten Bilder meines Fair Isle Pullovers Gestricks.

Klar ganz am Anfang stehen Material und Zubehör. Denn nur mit vernünftigem Werkzeug lässt sich auch gut arbeiten.

Die gemusterte Wolle hatte ich noch in den Beständen – Sockenwolle von Regia – und kann somit über die Zeit weiter reduzieren. Nur musste ich mir noch ein wenig Wolle dazu kaufen, sonst wird das mit dem Muster nichts. Aber unter diesen Umständen ist ein Zukauf sicherlich gestattet *grins*.

Ach ja, das Muster: Das habe ich aus verschiedenen Vorlagen von Alice Starmore zusammen gestellt, wobei das Mittelmotiv eigentlich norwegischen Ursprungs ist. Die anderen Motive jedoch aus dem traditionellen Musterschatz der Fair Isle stammen. Da meiner Figur ein horizontales Muster nicht zuträglich ist, habe ich mir die vertikale Variante entschieden. Lediglich die Farbwechsel der Hintergrundfarben – die verschiedenen Grautöne – verlaufen horizontal. Der Pullover soll einen ganz klassischen geraden Schnitt haben und am Hals mit einem Schalkragen eingefasst sein. Aufgrund der doppelten Fäden gehe ich davon aus, dass er mir für den Hausgebrauch zu warm sein wird, und ich daher eine Outdoorvariante anstrebe für meine täglichen Hundespaziergänge. Und da darf es dann am Hals auch ein wenig wärmend sein und die Ärmel ein wenig weiter ausfallen. Ich hasse nichts mehr als Ärmel, die bei jeder Bewegung eng anliegen und einen scheinbar in der Bewegung einschränken. Die genauen Maße werden sich dann erst beim Stricken ergeben.

Zum Glück hatte ich von Corinna irgendwann einmal 2,5-er Rundnadeln von KnitPro geschenkt bekommen, so dass ich auch schon gleich mit dem Bund starten konnte. Ich habe 372 Maschen in der von Alice Starmore beschriebenen Methode des „cable-edge-cast-on“ angeschlagen. Es war etwas ungewohnt und hat sich dementsprechend auch hingezogen, aber der Bund ist wirklich schön elastisch und gleichmäßig.

Der Countdown läuft

Heute war der Paketbote da …. aber ich nicht *hmpf*

Also hoffe ich, dass ich morgen meine unifarbene Wolle für mein Fair Isle Strickprojekt bekomme und starten kann. Ach halt, da war ja noch die Patchdecke. Aber die muss nun nebenbei laufen *lach*

Auf jeden Fall wird Silvia immer zum 1. eines Monats die verschiedenen Fortschritte in Ihrem Blog präsentieren. Jede von uns derzeit 5 Strickerinnen, hat ihr eigenes Projekt, ihre eigenen Muster und Farben und strickt in ihrem Tempo. Die Aktion soll (nur) dazu dienen, dass jede am Ball bleibt – und ihr hin und wieder mal was anderes sehen könnt als nur Socken und Quilts. Und wenn noch jemand Lust bekommt mitzustricken, dann einfach bei Silvia melden.

Nachtrag: Inzwischen sind wir zu sechst, denn Corinna taucht schon mal nach passender Wolle und Muster und strickt auch mit.

Fair Isle KAL – die Vorbereitungen

In Vorbereitung auf den ansteckenden Virus von Silvia und die Reduzierung von Wollbeständen habe ich mir zwei neue Bücher gegönnt.

„Book of Fair Isle Knitting“ und „Charts for Color Knitting“ von Alice Starmore, zusammen fast 350 Seiten voller Muster, Ideen und technischen Anleitungen. Schön daran ist, dass es eben keine Bücher mit Anleitungen zu fertigen Modellen sind – bis auf ein paar wenige Seiten im „Book of Fair Isle Knitting“ – sondern man sich eher durch die Farben und Muster inspirieren lassen kann zu eigenen Kreationen. Das wiederum macht es einfacher tatsächlich auch Wollbestände zu verwendenden und nicht gleich neues Kaufen zu müssen.

Ich gebe aber ehrlich zu, ich habe doch noch was bestellt, denn schließlich brauche ich zu den gemusterten Knäulen ja noch etwas ruhiges unifarbenes. Und damit das nicht wieder zu eintönig wird, habe ich drei unterschiedliche Grautöne geordert, die ich mir gut zu dem Schwarz-Weiß-Rot-Grau meiner vorhanden Knäul vorstellen kann.

Nun heißt es Bücher studieren und Maschenproben stricken.

PS: An der Patchdecke fehlen noch 36 Quadrate. Für was ein doofer Schnupfen doch gut ist.