Tischläufer

Einen Beitrag habe ich heute noch für Euch.

Irgendwann nach Ostern war Corinna unser Hundesitter und wünschte sich dafür, dass ich ihr eine Tischdecke für ihren neuen, großen Tisch nähe. Stoff hat sie besorgt, alles andere war bei mir.

Also habe ich ewig vieeeele Meter Stoff gerade zugeschnitten, die Kanten gesäumt und mit fürchterlich langweiligen, langen Nähten versehen. Das war dann doch eher Pflichtprogramm. Und zur Kür durfte ich dann aus dem Rest und begleitenden Stoffen aus meinem Sortiment einen Läufer für darauf nähen.

Eine Idee hatte ich schon, Stoffe waren schnell ausgesucht, das Muster lies sich leicht nähen. Aber dann kamen meine Probleme. Wusste ich doch, dass ich mit der Mashine quilten würde. Nach einigen Posts und Ermunterungen in der FB-Gruppe hatte ich so eine ungefähre Idee, jedoch fehlte mal wieder der Mut – oder die Muse – mich daran zu wagen.

Am Sonntag nun war es soweit. Kind mit den Freunden in Nürnberg, GaGö mit dem Rad auf Cachingtour und ich mit den Hunden alleine zu Hause. Also ganz viel Ruhe für mich und die Nähmaschine. Mutig habe ich, wie geplant, die geraden Linien gequiltet. Den Läufer auf den Schneidetisch gelegt – und war so gar nicht zurfrieden. Die hellen Dreiecke und der beige Streifen haben sich zu sehr aufgewölbt und sahen einfach nur leer aus. Überlegt, bei FB gepostet und eine Lösung gefunden.

Da fehlte einfach noch was. Und nun kommt das gelb-orangene Verlaugsgarn auch so richtig gut zur Geltung und ich bin froh, dass ich so viel gequiltet habe.

So langsam verliert das Maschinequilten sein Schreckgesicht – und ich werde sicherlich noch mehr Tischwäscche benötigen.

Mug Rug – Sommer Blog Party 2015

Das nächste Tutorial das ich sofort testen musste kommt diesmal von Barbara.

Ich stehe einfach auf Mug Rugs. Und gerade jetzt im Sommer, wo sämtliche Gläser und Flaschen mit den kalten Getränken anlaufen gibt es schnell unschöne Wasserflecken auf dem Tisch. Ganz spontan dachte ich da an einen Stoff aus einem Überraschungsbundle, bei dem ich die ganze Zeit nicht so rechte wusste, was mit tun.

Ich habe mir die Schablone auf meine Wunschgröße abgestimmt und auch sonst noch das ein oder andere geändert. Und wie von alleine waren gestern Abend dann sechs Mug Rugs fertig.

Auch zu meinen neuen Kaffeebechern passt der Stoff hervorragend, oder?

Geändert habe ich an der Anleitung:

  • doppelseitig klebendes Vlies statt Thermolan und Sprühkleber
  • beim zurückschneiden von Oberstoff und Vlies lege ich den Mug Rug auf die Oberseite, klappe den Rückseitenstoff an der Naht zurück und kann bequem zurückschneiden ohne Angst zu haben in den falschen Stoff zu schneiden.
  • beim Umklappen des Rückseitenstoffes lege ich alle Ränder so um, dass die Ecken im Uhrzeigersinn überlappen. Dann schiebt mir mein Nähfuß nicht eventuell hochstehende Ecken an die falsche Stelle.

EPP – Tischsets

So, der Anfang ist gemacht. Nachdem ich ja bereits hier meine Vorbereitungen gezeigt habe, sind inzwischen gefühlte 100.000 Hexas zugeschnitten und ich habe mit dem Zusammennähen begonnen.

Im Gegensatz zur Anleitung werde ich meinen Hexas die Spitzen rechts und links abschneiden und es auf dieser Breite belassen, statt noch mal ganze Hexas anzunähen um die kleinen Lücken zu füllen. Das erscheint mir Verschwendung von Stoff.

Ich habe den Streifen hier mal auf die Rückseite eines Tischsets aufgelegt und denke der Streifen ist von der Breite her ok. Oben und unten war ich auch sparsam und habe mit halben Hexas gearbeitet.

Damit habe ich dann wohl mehr Hexas zugeschnitten, als ich benötige, aber eine Weiterverarbeitungsidee ist schon da: Einen Tischläufer, der zwischen die Sets passt. Schließlich hat man ja doch immer noch einige andere Dinge auf dem Tisch stehe und da würde sich ein passender Läufer doch nicht schlecht für eignen, oder? Zumindest Tochterkind fand die Idee gut.

Jetzt muss ich nur noch eine passenden Stoff die die beiden Seitenteile finden / kaufen und die restlichen sieben Mittelteile nähen.

Hier nun der Frühlingstischläufer

Nachdem wir am Samstag noch bei Petra zum Geburtstagfeiern waren, kann ich Euch nun auch den Tischläufer in den frühlingsfrohfarben in voller Größe zeigen.

Nachdem ich von der Streifentechnik der rot-weiß-schwarzen Tasche so angetan war, habe ich das dann nach dem gleichen Prinzip für diesen Tischläufer versucht. Und da das ganze dann doch ein wenig fad ausgesehen hat, habe ich schnell noch das Applizieren der Blumen geübt. Auch der BSR-Fuß kam wieder zum Einsatz und ich konnte noch ein wenig mäandernde Freihandquiltlinien üben. Der Tischläufer ist ca. 110 cm lang (so lang wie das Thermolan breit ist) und ca. 40 cm breit.

Nun hat Petra einen Tischläufer passend zu den grünen Stuhlhussen in ihrem Eßzimmer – und ich das dringende Bedürfnis für uns auch einen Tischläufer zu brauchen. Aber schön eines nach dem anderen.

Irgendwie war diese Woche viel los …

…, wie das halt manchmal so ist. Man merkt halt schon, dass Ostern immer näher rückt und noch einiges zu richten und erledigen ist.

Neben all den geplanten Terminen, es waren wirklich viele diese Woche, kam dann gestern noch ein Besuchstermin bei einem „Könnte-vielleicht-unserer-werden-Welpen“ hinzu, so dass wir kurzerhand nach der Schule mal gut zwei Stunden über die Autobahn gedüst sind und die Züchterin samt Tochter und Welpen und Muttertier besucht haben. Und dann mit Stau noch etwas länger für den Rückweg.  Nun warten wir auf einen Anruf, der uns hoffentlich zu neuen Hundeeltern macht. Also drückt mal kräftig die Daumen.

Dafür musste ich dann aber einen schon vereinbarten Termin mit Anne absagen, denn irgendwie fehlte es mir dann auf einmal an Zeit, Ruhe und Muse um gemeinsam zu Nähen und zu Fachsimpel. Aber Anne, das holen wir auf alle Fälle nach.

Aber nichts desto trotz konnte ich diese Woche nicht ganz ohne Näherei bleiben. Daher für Euch schon mal ein Blick durchs Schlüsselloch zu tollen Frühlingsfrohfarben:

Frühlingssets

Da ich mir ja vorgenommen habe den Esstisch – und vielleicht auch noch mehr in der Wohnung – ein wenig jahreszeitlicher zu gestalten, beginne ich nun mit vier frühlingsfrischen Tischsets.

Genäht und geheftet hatte ich diese Sets schon vor 14 Tagen, jedoch erst am Donnerstag habe ich diese dann gequiltet.

Der wissende Leser hat ja schon bemerkt, dass ich seit Mittwoch eine neue Nähmaschine besitze. Ich habe mir schon vorzeitig zum Geburtstag schenken lassen und mir auch einen Teil davon selbst geleistet und bin nun stolze Besitzerin einer Bernina Aurora 440QE *freu*. Klar, dass ich dann doch etwas brauchte um den neuen BSR-Fuß zu testen. An die schwunghaften Bewegungen muss ich mich noch gewöhnen, aber vom Stichbild bin ich absolut begeistert. Aber schaut selbst:

Nun heißt es üben, üben, üben, bis das mit den Schwüngen richtig gut klappt. Erstmal an Tischsets, Tischläufern und ähnlichem, aber dann werde ich mich auch mal an größere Stücke wagen. Ideen habe ich da noch genug *grins*.

Auch schwebt mir da noch/schon ein Projekt im Kopf herum, bei dem ich die tollen Musterbordüren verwenden könnte. Aber davon demnächst mehr….

MugRugs in Streifentechnik

Nachdem es bei der Tasche von gestern sowohl noch Reststücke an Thermolam und auch fertiger Streifen gab war es logisch, dass ich diese nicht einfach so hier liegen lassen konnte. Also schnell mal noch aufgenäht und dann gleich mal den BSR-Fuß der neuen Maschine getestet.

An diese Schwünge in den Bewegungen muss ich mich noch gewöhnen, auch dass ich den Fußanlasser dazu echt nicht brauche, aber es hat unheimlich Spaß gemacht. Und mein lieber Mann hat nun auch endlich einen MugRug für seine Gläser am PC. Und weils so schon easy war, habe ich gleich noch einen im Partnerlook genäht.

MugRug-Wichteln

Eben, als ich frisch gestylt vom Friseur zurück kam, fand ich in meinem Mails die erlösende Nachricht, dass nun auch Christiane ihren MugRug, den ich für sie gefertigt habe, erhalten hat. Gerade heute früh dachte ich drüber nach, dass er ja nun schon lange die Welt bereist auf seinem Weg nach Graz. Aber siehe da, die weihnachtliche Schneckenpost hat es dann doch noch geschafft. Also darf ich Euch nun auch das Bild davon zeigen:

Gewünscht hatte Christiane sich ein MugRug in Blau oder Rot. aufgrund der aktuellen Stofflage wurde es dann ein blaues. Die Tasse habe ich von Hand appliziert, und mit dem „Dampf“ dann noch ein paar Stellen gequiltet. Applizieren muss ich noch ein wenig üben, aber die kontrastreiche Tasse auf dem Hintergrund gefällt mir sehr gut. Ich denke mal Christiane auch, so wie ihre Mail klingt.

Den Wichtel sah ich neulich im Laden sitzen und der wollte undbedingt mit. Der Pinguin auf der Karte ist aus Stoff ausgeschnitten und aufgeklebt. Es ist schon einige Zeit her, dass ich diese Stoffkarten gemacht habe, aber sie gefallen mir immer noch so gut, dass ich kaum welche davon verschenkt habe. Aber nun darf der Kleine gleich bei Christiane um die Ecke mit auf den zugefrorenen Teich – da freut er sich bestimmt.

Und während ich den letzten Beitrag schrieb ….

…. klingelte es und meine Postbotin brachte mir ein Päckchen von Christiane *freu*. Ein wahrer Lichtblick neben der langweiligen normalen sonstigen Post.

Logischerweise habe ich mich dann gleich drauf gestürzt und es von seiner Verpackung befreit. Heraus kam dann dies:

Dem aber nicht genug habe ich gleich weiter ausgepackt und ein wunderschönes orange-gelbes MugRug ans Licht befördert:

Liebe Christian, vielen Dank für mein neues Tuwasdrunter. Passt es doch wunderbar zu meinen gelben und orangefarbenen Kaffeebechern, die ich zum Frühstück immer benutze. Und da ich danach oft noch am Wintergartentisch verbleibe um ein wenig zu Handarbeiten und meine zweite Tasse Kaffee ganz in Ruhe zu genießen, wird dies nun mein ständiger Begleiter dort sein.

MugRugs

Da ich immer noch auf das Füllvlies für den feurigen Quilt warte habe ich in der zwischenzeit wenigstens die beiden übrig gebliebenen Blöcke verarbeitet. Bei einem Blockmaß von 15×15 cm war das ideal um noch einen seitlichen Streifen zu ergänzen und auf MugRug-Maß zu kommen.

Auch diesmal habe ich per Hand gequiltet – es dauert zwar länger, aber ich finde es viel schöner – mich jedoch mal an den mäandernden Schlangenlinien versucht. Einzig ich habe sie mir vorgezeichnet, da ich beim Handquilten sonst mal schnell den Überblick verliere und nicht wollte, dass es statt Rundungen nur Ecken und Kanten werden. Aber das kann ja noch werden, dass ich das auch ohne Aufzeichnen hinbekomme.

Und da die beiden MugRugs passend zum Quilt sind (sein werden), ist nun zumindest das erste Weihnachtsgeschenk fix und fertig. Jetzt stehen nur noch dies und jenes und welches für den ein oder anderen an. Mal sehen, wie weit ich komme, oder ob jemand etwas unvollendetes unterm Baum findet. Das habe ich ja schon öfter gebracht. Kann ich mich doch noch erinnern, dass mein Papa mal einen patentgestrickten Troyer mit Reißverschluß und Rollkragen von mir bekam. Lediglich im zweiten Ärmel hingen da doch noch die Nadeln drin. Aber ich hatte ihn ganz brav verpackt und unter den Weihnachtsbaum gelegt.