MugRugs

Da ich immer noch auf das Füllvlies für den feurigen Quilt warte habe ich in der zwischenzeit wenigstens die beiden übrig gebliebenen Blöcke verarbeitet. Bei einem Blockmaß von 15×15 cm war das ideal um noch einen seitlichen Streifen zu ergänzen und auf MugRug-Maß zu kommen.

Auch diesmal habe ich per Hand gequiltet – es dauert zwar länger, aber ich finde es viel schöner – mich jedoch mal an den mäandernden Schlangenlinien versucht. Einzig ich habe sie mir vorgezeichnet, da ich beim Handquilten sonst mal schnell den Überblick verliere und nicht wollte, dass es statt Rundungen nur Ecken und Kanten werden. Aber das kann ja noch werden, dass ich das auch ohne Aufzeichnen hinbekomme.

Und da die beiden MugRugs passend zum Quilt sind (sein werden), ist nun zumindest das erste Weihnachtsgeschenk fix und fertig. Jetzt stehen nur noch dies und jenes und welches für den ein oder anderen an. Mal sehen, wie weit ich komme, oder ob jemand etwas unvollendetes unterm Baum findet. Das habe ich ja schon öfter gebracht. Kann ich mich doch noch erinnern, dass mein Papa mal einen patentgestrickten Troyer mit Reißverschluß und Rollkragen von mir bekam. Lediglich im zweiten Ärmel hingen da doch noch die Nadeln drin. Aber ich hatte ihn ganz brav verpackt und unter den Weihnachtsbaum gelegt.

MugRug # 1

Ha, nun habe ich auch meinen ersten MugRug fertig. Nicht dass es kompliziert wäre oder so, aber es laufen einfach gerade eine Menge Projekte parallel, so dass ich nun mal eines nach dem anderen fertigstellen werde.

Als erstes nun der MugRug für mich aus dem übrig gebliebenen Block von Christops Quilt. Übrig geblieben deshalb, weil ich beim Zusammennähen wohl die Teile in der falschen Reihenfolge erwischt habe und das Endmaß so überhaupt nicht einzuhalten war. Aber ich habe mir sagen lassen, man trennt nichts auf. Und so habe ich den Block eben noch kleiner geschnitten und zum MugRug weiterverarbeitet.

Als Füllung habe ich einen Vliesrest geteilt, so dass er nur noch halb so dick ist wie normal. Ich denke mal, das reicht für die Tassen aus. Jedoch fiel mir auf, dass ich beim Annähen des Bindings aufpassen muss, dass mein Faden nicht auf einmal auf der Vorderseite auftaucht ;-))

Die Rückseite habe ich auch aus zwei Resten zusammen gesetzt, denn das habe ich inzwischen gelernt: Ein Quilter verwendet den Stoff bis zum letzten Fuzzelchen. Mit den Quiltnähten habe ich die unregelmäßige Form des Blockmusters aufgegriffen.