Neujahrswünsche

Ich wünsche allen meinen treuen Lesern einen guten Rutschs ins neue Jahr und verbunden mit dem Wunsch, dass sich Eure Wünsche, Hoffnungen und Ziele für das nächste Jahr erfüllen mögen.

Wir für unseren Teil lassen es dieses Jahr etwas gemütlicher angehen als sonst und werden im Kreise der Familie schön essen und einen Spieleabend einlegen. Und den tatsächlich mit Brettspielen und nicht am PC, wie vielleicht einige denken könnten.

Neben all den anderen Dingen die der Mensch nicht braucht, hat unser DSL sich gestern verabschiedet und ich bin nur  kurz per Handy on um ein paar Dinge noch zu regeln. Ihr werdet es wieder lesen, sobald die Onlinewelt uns wieder ordnungsgemäß rein lässt.

Socken 09-75

Und dann sind da noch die Weichnachtssocken samt Pulswärmern mit Puschelrand, die Corinna heute von mir bekommen hat.

Gestrickt habe ich aus einer Regia Kaffe Fassett Nr. 4258 und habe die Stulpen gerade nur so lange gestrickt, bis die Wolle aufgebraucht war. Also genau 100g verbraucht ;-)).

Damit wäre dann das letzte Bild an fertigen Socken für dieses Jahr nachgereicht.

Socken 08-64 bis 09-74

So, nachzureichen habe ich noch die Sockenbilder der letzten 11 Paar (!!) Socken, die ich hier vor lauter Weihnachtsmarktstrickstress nicht mehr gezeigt hatte.

Den Anfang machen meine Stricknetzwichtelsocken nebst eines Paares Pulswärmer mit Puschelrand, die ich für Ester gestrickt habe:

Und gleich noch ein Detailbild vom Muster, weil ich das einfach so gerne stricke:

Weiter geht es gleich mit einem Set aus 4 Paar Socken in unterschiedlichsten Größen, die ich aus einem 150g-Knäul 6fach-Wolle für den Markt gestrickt habe:

Dann habe ich einen Schafpatenknäuel verstrickt, den ich von Corinna bekommen habe. Das große Paar hat meine Mama gestern zu Weihnachten geschenkt bekommen, das kleine ging in die Marktbestände. Passenderweise sagte meine Mama beim Auspacken, dass sie mich eh bitten wollte ihr noch ein Paar Socken zu stricken, da sie diese doch in letzter Zeit vermehrt anzieht. Als hätte ich es gewusst.

Für unseren Nachbarsjungen habe ich eine Wintermütze und passende Socken aus 6fach-Wolle gestrickt. Und entgegen meiner sonstigen Bemühungen habe ich hier noch einen Restkäuel liegen, den ich aber die nächsten Tage noch zu weitern Socken für den nächsten Markt verstricken werde:

Als letztes Bild für heute habe ich dann noch einmal ein Set aus drei Paar Socken, die ich wiederum aus einem 150g-Knäuel 6fach-Wolle gestrickt habe. Auch diese Socken waren mit auf dem Markt in Steinheim.

Stricknetzwichtel

Dieses Jahr hatte ich mich beim weihnachtlichen Wichteln im Stricknetz eingetragen. Mit etwas gemischten Gefühle, denn ich habe beim Wichteln schon die ein oder andere Enttäuschung erlebt, aber trotzdem habe ich es gewagt.

Und diesmal hat sich das Wagnis echt gelohnt denn schaut nur, was ich für tolle Sachen von meiner Wichtelpartnerin Petra bekommen habe:

Liebe Petra ich war ja schon seit Tagen gespannt, was sich wohl in dem Päckchen befindet, aber ich habe es mir gestern Abend bis zum Schluss aufgespart und in aller Ruhe ausgepackt. Die Socken passen perfekt und endlich habe ich lila Socken zu meinen Outfit. Vor lauter Stricken für andere blieben die nämlich bisher auf der Strecke. Die kann ich gleich heute Abend anziehen, wenn wir zum Feiertagsessen gehen. Witzig finde ich dass es ein Muster ist, das ich auch sehr gerne immer wieder stricke ;-))

Die Tasse kam sofort heute Morgen beim Frühstück zum Einsatz – ich liebe solch große Tassen in die neben Kaffee auch noch ganz vieeeeel Milch passt. Die Schokolade und den Tee werde ich genießen, wenn ich mir aus dem Knäul noch ein paar Socken für mich stricken werde.

Tja und das Buch mit den Stickanleitungen, da war ich echt baff. Es ist schon so lange her, dass ich gestickt habe. Ich glaube das letzte Mal, bevor ich mit Lisa 2006 in der Klinik war. Danach habe ich mir nie mehr die Muse genommen mich entspannt mit den Sticknadeln hinzusetzen. Aber versprochen zum nächsten Weihnachtsfest werde ich das wieder tun. Die Vorlagen sind so toll und gerade die kleinen Motive eignen sich hervorragend auch für Karten.

Vielen lieben Dank für diese tollen Sachen.

Wenn man sich zu weit aus dem Fenster lehnt, …

… kann es passieren, dass man auf einmal mit einer ganz anderen Aufgabe betraut wird als dem, was man sonst so macht.

Am vergangenen Samstag war, neben dem Weihnachtsmarkt, auch noch die Verleihung des 5. Dan an den Ju-Jutsu-Trainer meines Sohnes im Nachbarverein, in dem ich vor der Prüfung auch einige Zeit intensiv mittrainiert habe. Na, auf jeden Fall wurde im Vorfeld viel geplant und beschlossen, dass der Gürtel in einer Holzschachtel überreicht wird.

Ich konnte natürlich meinen Mund nicht halten und meinte, dass so eine simple Holzkist viel zu einfach ausschaut, dass man die doch mit typischen Motiven verschönern könnte. Tja und irgendwie hatte ich auf einmal einen Malauftrag, bekam die Farben und die Kiste angereicht und saß dann da. Nach verschiedenen Überlegungen haben wir uns dann für das Motiv des Vereinslogos entschieden und ich bekam zum Glück eine Vorlage, die ich mir ausdrucken konnte. Also habe ich eine Schablone angefertigt, die Umrisse auf die Kiste übertragen und dann ging es los.

Entstanden ist dabei dies hier:

Die rote Kiste mit dem chinesischen Drachen, sowie die Schriftzeichen darunter die für Ju-Jutsu stehen. Das Keilbild hatte ich im Sommer schon für eine Präsentation gemalt. Die Kiste hatte ich erst rot grundiert und dann den Drachen mit einem feinen Pinsel aufgemalt. Zum Schluß erhielt alles noch einen Klarlacküberzug, damit auch alles schön asiatisch glänzt.

Weihnachtsmarkt in Steinheim

Am Wochenende hatten Corinna und ich ja einen Stand in Steinheim auf dem Weihnachtsmarkt in der Zehntscheune.

Mit Sack und Pack reisten wir am Samstag an und dekorierten unseren Stand. Dieses Jahr hatten wir nicht nur unsere gestrickten Socken, Schals und Tücher im Angebot, sondern wir teilten uns den Stand mit Frau Handgefärbt, die natürlich mit den tollen Farben ihrer Wolle der Blickfang war.

Jedoch auch das hat in diesem Jahr nicht wirklich geholfen. Man merkt halt schon, dass den Leuten das Geld nicht so locker in den Taschen sitzt. Auch hat der Schneefall am Sonntag, dem eigentlich besucherstärken Tag, viele wohl davon abgehalten den Markt zu besuche, obwohl wir dort ja in warmen und trockenen Räumen sind. Die Verkäufe waren mehr als mau, so dass wir jetzt ernsthaft überlegen noch einen Markt im Frühjahr oder einen zusätzlichen im Herbst zu besuchen. Aber dann nicht in Steinheim, sondern etwas weiter weg.

Aber wie immer ergaben sich nette Gespräche und die ein oder andere neue Idee wurde geboren und muss nun noch ein wenig heranwachsen. Auch an meinen Weihnachtsgeschenken konnte ich ein ganzes Stück weiterstricken und glaube es doch noch zu schaffen, dass die Dinge auch pünktlich fertig sind.

Ich weiß…

… es ist gerade ein wenig ruhig hier. Das heißt aber nicht, dass ich nichts tue, sondern eher das Gegenteil.

Vor lauter letzten Marktvorbereitungen und dem jährlichen Weihnachtsgeschenkeanfertige- und einpackstreß komme ich gar nicht mehr zum Schreiben hier. Aber keine Angst, alle Sachen sind fotografiert und ich werde Euch die Bilder dann nachreichen.

Warum ich mich gerade mal melde ist einfach nur, dass wohl noch Zeichen und Wunder geschehen.

Gestern erzählte ich meiner Mutter, dass wenn ich Kindern stricken beibringen wollte, ich wohl mit einer Strickfilztasche anfangen würde. Da kann man glatt rechts mit dicken Nadeln stricken und das Filzen verzeiht das ungleiche Maschenbild. Und siehe da, meine anwesende Tochter (inzwischen schon 12 Jahre alt) fragte doch glatt: „Mama, hast Du Filzwolle da? Kannst Du mir das zeigen?“ Klar habe ich Filzwolle da, also saßen wir beiden gestern Abend da und ich habe ihr das Stricken gezeigt. Und obwohl sie eigentlich Linkshänderin ist, habe ich ihr das Stricken für Rechtshänder gezeigt und es funktioniert.

Und heute sitzt sie auf dem Sessel, das Strickteil ganz lässig in den Händen und strickt und strickt und strickt. Irgendwie ist das ein seeeehr ungewohntes Bild da in unserem Wohnzimmer. Bin ja mal gespannt, wie lange sie das durchhält.

Premierenball

Irgendwie ist es kaum zu glauben, wie schnell doch die Zeit vergeht. Ich kann mich noch gut erinnern wie ich mit hochschwangerem Bauch die Adventszeit vor 16 Jahren verbracht habe.

Und nun?

Nun gibt es einen Strauß rosefarbener Rosen mit lila Rand für die Tanzpartnerin unseres Sohnes. Denn heute Abend ist Premierenball. Ich freu mich drauf und bin gespannt wie es so wird.