Neues Projekt

Da ich noch auf die Stoffnachlieferung für meine Railfence-Decke warte habe ich gestern Nachmittag ein neues Projekt begonnen.

Mit Lisa war ich ja am Montag bei Machemer in Aschaffenburg und sie hat nicht nur Stoff für sich ausgesucht, sonder auch ein Päckchen mit Fat-Quarter-Stücken, die in Omas Wohnzimmer passen. Und da ich eh schon die Idee hatte ein, oder auch zwei, Sitzauflagen für die Couch meiner Mutter zu nähen, habe ich gestern 6 Blöcke dafür genäht und auf den hellen Hintergrundstoff aufgelegt.

Jetzt muss ich nur noch die exakte Größe der Couchsitzfläche ausmessen, dann kann es weitergehen. Mama hat sich nämlich eine tolle hellbeige Couch gekauft, die leider nicht mit den dunklen Jeans meiner Kinder harmoniert, so dass sie dann immer in Handtuch unterlegt. Da finde ich einen passenden kleinen Quilt, der dann auch in die WaMa darf doch viel schöner.

Railfence-Top

Gestern Abend habe ich die letzten kleine Blöcke des Railfence-Tops genäht und konnte somit dann die großen Elemente von 60×60 cm nun endlich zu einem Top zusammenfügen.

Nun fehlt noch ein 5cm Rand aus dem hellen Stoff mit dem Kräuselmuster und ein 15cm Rand aus dem dunklen Stoff, der dann auch die Rückseite bildet. Jedoch hatte ich vom hellen Stoff zu wenig bestellt und Bu……te hat im Moment Versandzeiten von 10 Arbeitstagen, so dass ich nun erstmal eine Zwangspause einlegen muss.

Ach ja, und da ich im Wintergarten den Tisch nicht beiseite schieben wollte, bin ich zum Fotografieren mal schnell in den Garten gehuscht.

Aber naja, dann kann ich mich ja getrost dem nächsten Teil widmen, oder?

Patchworktreffen

Da Lisa immer noch mit ihrem grippalen Infekt zu tun hat, sind wir heute nicht zu Paulas Geburtstag gefahren, sonder ich habe die Chance genutzt um zum Treffen der Patchworkgruppe Hanau zu fahren.

Voll beladen mit Nähmaschine, Tasche mit den Utensilien und einer Kiste mit der angefangenen Decke fürs Gästezimmer lief ich dort (etwas verspätet) ein. Erwartet hatte ich Nähmaschinengesurre und angeregte Unterhaltungen, wie ich sie vom Spinn- und Stricktreff in Darmstadt kenne. Angetroffen habe ich eine Gruppe von Patchworkerinnen, die die Ausstellung anlässlich des Gemeindefests im Sommer planten. Die Mädels dort sind in der Regel ein ganzes Stück älter als ich, aber sehr nett. Es gab extra für mich nach den Ausstellungsplanungen eine Vorstellungsrunde, jedoch konnte ich mir nicht alle Namen auf einmal merken, aber das wird schon noch.

Nur genäht wurde gar nicht und das hat mich dann schon gewundert. So hat zwar Karin, die mich zur Gruppe eingeladen hatte, dann doch mal in meine Kiste gespäht und meine angefangenen Teile begutachtet, aber weitergekommen bin ich diesen Nachmittag nicht damit.

Und da es ja eine Patchgruppe ist, hatte ich sogar meine Stricknadeln daheim gelassen.

Die Gruppe trifft sich normalerweise einmal im Monat, jedoch kann ich die nächsten beide Male nicht, so dass ich erst im Mai wieder dort sein werde und dann mal sehe, wie weit die Organisation der Ausstellung gediehen ist.

Noch ein Kissen

Als ich so darüber nachdachte, dass ich noch dringend ein Geburtstagsgeschenk brauche und wo ich wohl passenden Stoff auf die Schnelle herbekomme, fiel mir ein, dass ich ja als meine Tochter noch kleiner war Puppenkleider genäht habe und davon noch Stoffreste übrig waren.

Also habe ich gleich mal die Kiste gesichtet, ein paar kleinere und auch noch einige größere Teile gefunden und mich ans Werk gemacht. Da ich heute eh zu Hause bleiben wollte / sollte, da Lisa einen heftigen grippalen Infekt mitmacht, war ja genügend Zeit, so dass dies hier entstanden ist:

Im inneren Teil habe ich wieder in den Nähten gequiltet, den Rand wieder mit freien Mäanderschlangen versehen, jedoch etwas großzügiger als beim letzten Mal. Und ich muss sagen, so gefällt es mir schon besser. Auch habe ich für die Kissenoberseite einen Rest Aufbügelvolumenvlies genommen, der nicht ganz so dick ist wie der, den ich beim Flying Gees Kissen verwendet habe. Gerade bei den Kissen gefällt mir das so besser.

Ich habe mich mal an dem „Disepearing Nine Patch“ versucht, da ich das vielleicht für eine Tagesdecke für Christophs Zimmer verwenden will. Nur frag ich mich, ob ich einen Denkfehler habe, oder ob die mittleren Quadrate tatsächlich nach dem Schneiden und neu Nähen nicht mehr ins Raster passen, bzw. mit meinem Endmaß etwas nicht stimmt.

Die Quadrate hatten alle 11,5 cm Kantenlänge (10 cm + 1,5 cm), das ergab als Neunerblock mit Nahtzugaben 31,5 cm Kantenlänge, also vier neue Quadrate von 15,75 cm Kantenlänge. Wenn diese nun wieder zusammengenäht werden ergibt sich eine neuen Kantenlänge von 30 cm, jedoch muss ich ja davon noch einmal 1,5 cm abziehen, da das fertige Quadrat ja auch noch in eine Umrandung eingenäht wird. D.h. am Ende sind es nur noch 28,5 cm Fertigmaß. Heißt das dann im Umkehrschluss, dass die Anfangsquadrate jeweils 12 cm Kantenlänge haben, damit am Ende ein Block mit 30 cm Kantenlänge bei rauskommt?

Ich weiß, viele Überlegungen und Fragen, aber ich mag es nun mal richtig verstehen um später Fehler zu vermeiden. Jetzt beim Kissen ist es ja nicht schlimm, aber bei einer Decke summiert sich das dann doch.

Tataa ….

…. I proudly present:

Mein erstes fertiges Werk in Patchwork- und Quilttechnik. Den Block mit den Flying Gees hatte ich ja schon gezeigt. Die Dreiecke, die das ganze dann zum Kissen werden lassen, habe ich mit der Hilfe von Herrn Phytagoras errechnet. Die Formel für die Nahtzugaben bei Dreiecken, die ich von Silvia bekam war dabei auch recht hilfreich.

Den Mittelteil habe ich entlang der geraden Linien gequiltet, am Rand habe ich mich im freien Quilten versucht. Es ist sicherlich noch nicht alles so 100%ig, aber das kann ja noch werden^^.

Probeblock – Flying Gees

War ich doch letzte Woche bei unserem örtlichen Stoffhändler und fand ein paar schöne Stoffe in Gelb-Orange-Tönen. Da musste ich einfach was von mitnehmen und testen.

Getestet habe ich einen Block mit Flying Gees einmal mit hellem Hintergrund und einmal mit dunklem Hintergrund. Feststellen musste ich leider, dass sich das bei mir (noch) ein wenig verzieht, so dass beim Zusammennähen der Blöcke sicherlich alles krumm und schief wird.

Eigentlich wollte ich vier Blöcke nähen und daraus dann eine 40×40 cm Kissenhülle, habe aber nun umentschieden und mich für folgende Kissenhüllenvariante entschieden. Ich glaube, da fallen meine Anfängerfehler am Ende nicht so auf^^.

Meine Frage an Patchwork- und Quiltwelt ist nun: Wie groß muss ich die Dreiecke berechnen?

Ich habe zwar eine Formel von Silvia bekommen über Größen von Dreiecken und den Nahtzugaben, aber was ist mein Grundmaß? Die derzeitige Seitenlänge des Blocks, die nur 21 cm und nicht 21,5 cm beträgt, wie es glaube ich hätte sein sollen bei einer Nahtzugabe von 0,75 cm? Oder hat das Dreieick inclusive der eigenen Nahtzugaben dann eine Basisseitenlänge von 21 cm?

Wobei hier sowieso die Frage ist, wo ich den halben cm verloren habe. Hilfe, ich glaube ich stehe im Moment etwas auf dem Schlauch.

Erste Ringelspiel-Blöcke sind fertig

Wer mal schauen mag, ich habe die ersten Blöcke für den Ringelspiel-Farb-Swap fertiggestellt.

Eigentlich sind sie ganz einfach zu nähen, wenn man das Prinzip verstanden hat. Jedoch obwohl die Ausgangsteile identisch groß sind kommt es bei mir doch zu Abweichungen bei den genähten Blöcken. Bin ich jetzt zu blöde dazu sauber zu nähen – wovon ich eigentlich nicht den Eindruck habe, oder korrigiert man die am Ende noch mal mit dem Rollscheider auf wirklich gleiche Maße?

Oder sind diese mm Unterschiede am Ende nach dem Nähen sowieso nicht mehr zu sehen. Zumindest habe ich bei den Teilen meiner Patchworddecke den Eindruck. Genäht habe ich da genauso sauber oder unsauber und die fertigen 60×60-Teile sind gleich groß. Komische Welt.

Ringelspiel-Farb-SWAP

Gesehen habe ich heute bei meiner Freundin Silvia die Ankündigung eines Patchwork-Swaps.

Und da mich im Moment voll vom Patchworkfieber infiziert bin – übrigens, Silvia ist schuld daran – habe ich mich dazu angemeldet, auch wenn ich noch nicht unbedingt so viel Stoffreste habe. Aber was nicht ist, kann ja noch werden, oder? Das Blockmuster ist so einfach, dass sogar ich es mir zutraue.

Wer mitmachen mag kann sich gerne bei Silvia melden. Wie die Aktion ablaufen soll/kann hat sie hier beschrieben: Ringelspiel-Farb-SWAP. Sie wird erstmal sammeln wer Interesse hat und dann das Weitere regeln.

Ich habe mich entschieden …

… ich werde mit der dunklen Variante weitermachen.

Nachdem heute einige Kommentare hier und in den Yahoo-Gruppen eingetrudelt sind und nach eingehender Beratung mit meiner Mama und Befragung meiner Kinder war es letztendlich keine großen Frage mehr.

Lediglich 2 Stimmen waren für die helle Variante, die andere alle für die dunkle. Silvia gab noch den Ratschlag, dass man die helle Variante eventuell mit einem unifarbenen beigen oder weißen Stoff aufpimpen könnte um auch dort Kontrast rein zubekommen. Ist eine Überlegung wert, aber erst beim nächsten mal.

Die Idee aus dem hellen Musterstück Kissenhülle anzufertigen fand ich nicht schlecht – da hatte ich selbst auch schon drüber nachgedacht – aber nun habe ich mich entschieden, diese als Übungsdecke zu nehmen und mit entsprechenden Einfassungen noch aufzupeppen. Da kann ich dann gleich mal das Quilten an einem kleineren Stück üben.

Und wenn ich es am Ende immer noch ok finde, dann soll dieses Musterstück an die Frühchenstation hier bei uns in der Klinik gehen. Schließlich sind Lisa und ich ja ständig beim Chefarzt der Kinderklinik zu den Blutbildkontrollen. Die gestrickten Pucksäcke, Söckchen und Mützchen nimmt er immer wieder gerne. Auch wenn man die Stoffe nicht unbedingt bei 60 Grad waschen sollte, so kann es doch immerhin ein Mitgebegeschenk zur Entlassung des kleinen Wurms sein, das dann nicht klinikmäßig steril gewaschen werden muss.

Die Qual der Wahl …

… oder wie geht es nun weiter?

Gestern Abend habe ich voller Tatendrang die ersten Stoffstücke zugeschnitten – oh wie wunderbar doch so ein Rollschneider im Vergleich zu einer Schere oder einem Cutter ist – und wieder neu zusammen genäht.  Meine Familie beäugte mich dabei mit skeptischem Blick.

Das Ergebnis von gestern Abend ist hier zu sehen:

Fünf verschiedene Farben/Muster zu einem Railfence-Block zusammengefügt. Ich habe es gleich mal auf den dunklen Stoff gelegt, der als äußere Einfassung und Rückseite dienen soll. Bzw. hier noch einmal im Detail:

Nach Kommentaren meines Mannes, dass die dominante Farbe so gar nicht zu den Farben im Gästezimmer passt – wofür die Decke sein soll – habe ich dann noch einmal eine neue Farbzusammenstellung geschnitten und genäht. Diese schaut dann auf dem dunklen Untergrund so aus:

Auch hier habe ich eine Detailaufnahme gemacht:

Der Gedankengang dabei war, dass die Grundfarbe in retrogemusterten Stoff genau dem Wandton im Gästezimmer entspricht und auch die lila Quadrate dem zweiten Wandton sehr nahe kommen.

Zum Vergleich habe ich hier beide Musterstücke mal auf einem Bild:

So, und nun bin ich unschlüssig.

Die hellere Variante entspricht eher den Farben im Zimmer, erscheint mir aber ein wenig fad und kontrastlos. Besonders, da ich im Moment nicht weiß, wie sich dann am Schluss die Quiltnähte noch verhalten, sprich ob dann eh noch mehr Kontraste verschwinden oder eher etwas verstärkt wird.

Die dunklere Variante enthält die Farben des Zimmers, weicht jedoch mit dem Grundton so ganz davon ab. Jedoch bietet sie einen farbharmonischen Kontrast in sich, da jede Farbe sich irgendwo wiederholt. Und wenn ich dann noch bedenke, dass das Zimmer weiße Möbel bekommen soll tendiere ich fast doch eher zur dunkleren Farbgestaltung.

Eine weitere Möglichkeit wäre im hellen Muster den Teil mit den Kreisen auf dem dunklen Hintergrund durch den dunklen Rankenstoff zu ersetzten, dann hätte der helle Retroteil mehr Gewicht als in der dunklen Variante, aber die Kontraste wären wieder da.

Hilfe – äußert Euch mal dazu.

Und wenn ich jetzt meinen Blog wieder richtig eingestellt habe, könnt Ihr sogar wieder kommentieren ;-))