Der Tag nach dem Unwetter

Gestern gegen 17.30 Uhr ging bei uns quasi die Welt unter. Zumindest für 30 Minuten.

Bei schönstem Sonnensein war ich kurz nach 17.00 Uhr noch mit dem Hund am See zum Baden (der Hund) als es zusehens dunkler wurde und wir uns mal langsam auf den Heimweg begaben. Die letzten 500 Meter sind wir dann sozusagen vom Sturm getragen gerannt. Schlagartig war es 10 Grad kälter und man konnte sehen, wie die tiefschwarzen Wolken den Regen vor sich her peitschten. Im Spurt aber schon nass erreichten der Hund und ich das rettende Haus.

Dort hatte unser Sohn schon sämtliche Fenster geschlossen und war dabei den Amberbaum in unserem Garten neu anzubinden. Der steht da jetzt das 3 Jahr und ist noch nicht wirklich groß und stark im Stamm. Zeitweise war er so gebogen, dass sich die Krone parallel zum Boden befand. Entsprechend nass waren wir dann nach der Rettungsaktion beide *schüttel*

Und natürlich Tochterkind mit dem Rad von der Schule auf dem Heimweg. Geschafft hat sie es gerade noch bis zum Ortsanfang und fand dann auf einer Baustelle in einer offenen Garage etwas Unterschlupf. Beim ersten Nachlassen der Sturmtätigkeit hat sie dann den letzten Kilometer noch in Angriff genommen und kam pitschepatsche nass zu Hause an. Kind in die warme Dusche geschickt und dann die Schulbücher getrocknet. Einige hatten dann doch Wasserschaden genommen. Aber hauptsache Kind ist ok.

Tja und heute früh dann …. Nebel lag über den Feldern und lies alles sehr unheimlich aussehen. Inzwischen ist die Sonne jedoch wieder da und ich war mit dem Hund draußen. Dabei habe ich dann im nahen Wald folgende Bilder gemacht. Die Qualität mit dem Handy ist bescheiden, aber die Schäden lassen sich erahnen.

Erst fing es noch ganz harmlos mit dem tollen Sonneneinfall an…

Doch dann lagen schon kleinere und größere Äste auf einem Teil des Weges. Und im Wald drinn erblickte ich diesen Baumstumpf in etwa 5 m Höhe:

So sah es neben dem Waldweg aus….

…. und so dann auf dem Waldweg.

 

Auf dem Weg nach draußen war uns der Weg dann so richtig versperrt, dass man schon klettern musste:

Am Wiesenrand hatten wir dann unter anderem noch dieses Hinderniss zu überwinden / umrunden …

…. das hier abgebrochen war:

Begleitet war unsere Spaziergang im Wald von den ständigen Geräuschen der Motorsägen mit denen die Waldarbeiter versuchten der Sache Herr zu werden. Bleibt nur zu hoffen, dass die Gehege im Wildpark und die Mauer drum herum ganz geblieben sind.

Sicherlich wird es noch einige Tage dauern, bevor das wieder aufgeräumt ist. Da bleibt nur zu hoffen, dass die für heute und morgen angekündigten Unwetter nicht genauso schlimm werden.

2 Gedanken zu „Der Tag nach dem Unwetter“

  1. Hallo Claudia,

    da war ja ganz schön was los bei Euch. Da haben wir Glück. Die ganze Woche glühende Hitze und kein Regen. ist aber auch nicht das Wahre. Danke für deine anschauliche Schilderung

    Gruß Guilitta

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