Schottland – eine Kurzreise (aber Achtung: langer Bericht)

Die Reise bekam Tochterkind im vergangenen Jahr von uns zur Konfirmation geschenkt. Anfang Mai nun war es soweit und wir (Mutter und Tochter) waren mit einer (Senioren) Busreise in Schottland unterwegs. Von Frankfurt aus ging es mit dem Flieger nach Edinburgh, dort dann mit einem Bus weiter. Übernachtet haben wir in Paisley – da wo die Paisleymuster herkommen – in der Nähe von Glasgow.

Was uns nicht nur dort fasziniert hat, waren die vielen echt alten Häuser. Das gibt es bei uns leider so nicht mehr.

Und natürlich Kirchen….

… und natürlich Grünanlagen und Parks …

… mit interessanten Brücken …

Der nächste Tag führte uns mit dem Bus nach Glasgow – zur Kathedrale …

… mit Blick auf die Totenstadt (in Großbritanien werden die Grabstätten nicht wie bei uns nach einigen Jahren leergeräumt, sondern bleiben für immer erhalten) …

… und dem ältesten Wohnhaus Glasgows aus dem Jahr 1471 …

Auch ein Besuch auf dem Gelände der Universität of Glasgow stand mit auf dem Programm. Gegründet würde diese ebenfalls im 15. Jahrhundert, jedoch die Gebäude sind neueren Datums, da es in der Stadt zu eng wurde und man die Universität an den damaligen Stadtrand verlegt hat.

Am nächsten Tag ging es an den Loch Lomond, den größen Binnensee Großbritaniens, und den Ort Luss mit schönen kleinen Gassen und Häusern.

Aber auch Natur pur stand in diesem Tag mit auf dem Programm …

und einem uralten Wikingergrabstein auf dem dortigen Friedhof.

Und wisst Ihr, warum Nessi nicht im Loch Ness zu finden ist? – Weil sie hier in Luss am Rande des Loch Lomond lebt:

Oder etwa nicht?

Am Nachmittag ging es dann nach Stirling Castle, wo es aber bei „schottischem“ Wetter keine schönen Außenaufnahmen gibt.

Dafür ist das Schachspiel in den Räumen der Königin wirklich sehenswert:

Und nein, es ist nicht alt, sondern im Rahmen der Restaurierungs und Sanierungsarbeiten nach alten Vorlagen neu gestaltet worden. Der Palast, der Thronsaal und die Kapelle wurden in den vergangenen Jahren mit vielen Decken- und Wandgemälden und eben auch Einrichtungen restauriert um das Leben der damaligen Zeit anschaulich zeigen zu können.

Am letzten Tag unsere Reise ging es dann nach Edinburg – und natürlich durfte ein Dudelsackspieler nicht fehlen.

Blick aus dem Tal zum Edinburgh Castle …

und in den Park, der eben in diesem Tal angelegt wurde…

Dort verbrachten wir unsere Mittagspause bei bappisch-süßen leckeren Cupcakes …

… bevor mal wieder das schottische Wetter zuschlug und die Kamera eingepackt blieb.

Auf jeden Fall waren es wahnsinnig viele, tolle Eindrücke, so dass es bestimmt nicht unser letzter Besuch dort war. Dann aber vielleicht mit mehr Natur und weniger Großstadt.

 

 

 

 

Heute … waren wir im Wald unterwegs

Eigentlich nicht nur heute, sondern jeden Morgen. Aber heute hatte ich mal den Foto dabei.

Und eigentlich ist das auch noch nicht richtig der Wald, sondern der Weg zwischen den Obstwiesen und dem See. Erst danach beginnt der eigentliche Wald.

Mit von der Partie, bzw. Anlass für meine morgendlichen Waldspaziergänge ist natürlich Skyla – unser Kooikerhondje.

Hier bei einer ihrer liebsten Beschäftigungen – das morgendliche „Zeitunglesen“. Obwohl wir den Weg schon relativ oft gehen, so findet sie jedes Mal wieder etwas Neues, das erschnüffelt werden muss.

Da das Laub relativ rasch von Grün auf Gelb gefärbt hat und nun schon das Meiste die Waldwege bedeckt, habe ich ein paar anderen Motive gesucht. Einige wenige Farbtupfen und ganz viel Moos, das ist es, was ich Euch heute zeigen möchte.

Heute … für Euch gerochen:

Am vergangenen Wochenende sind die umliegenden Wiesen mit dem gesammelten Mist aus dem nahegelegenen Pferdestall bestreut – ähm, gedüngt – worden. Nicht nur, dass man nun bei den Spaziergängen mit dem Hund ständig in der Pferdesch…e steht, nein heute äußert sich das ganze auch noch in extremstem Geruch.

Beim Kochen war ich ständig irritiert ob des Geruchs meines Essens. Ich war echt schon am überlegen, was ich wohl gekauft habe, das mir vielleicht aus dem Kühlschrank entgegenmüffelt. Bis mir dann auffiel, dass ich ja das Fenster zum Lüften auf hatte. Genauso auch imWintergarten, wo bei dem schönen Sonnenschein die Tür aufsteht, damit Skyla in den Garten und auch wieder zurück kann. Da haben sich die umliegende „Düfte“ natürlich ihren Weg nach drinnen gesucht.

Hoffentlich regnet es bald mal, damit sich der Mist etwas verteilt und in den Boden gewaschen wird.