Garten – Warum es hier ein wenig ruhiger war oder auch noch ist

In Arbeit habe ich viele Dinge, doch so richtig fertig und bereit zum Zeigen ist gerade nichts. Was wohl auch daran liegen mag, dass ich die letzen zwei Wochen bei jeder Gelegenheit Zeit im Garten verbracht habe und mich mit dem Freilegen meiner winterlich, oder auch schon länger, verwilderten Beete und dem Rückschnitt der Sträucher beschäftigt habe.

Als Krönung habe ich mir in diesem Jahr (endlich) einen Rosenbogen gegönnt, nachdem ich einen gefunden hatte, der in der Form etwas anders ist, als die sonst üblichen. Er erinnert mehr an ein Portal in eine andere Welt, als an den klassischen Eingang in einen Rosengarten.

Ich weiß, das Beet braucht noch ein wenig Aufhübschung und die Kletterrose muss noch ein wenig wachsen um über den Bogen zu gelangen … aber das wird noch. Ich freue mich schon drauf Euch im Sommer dann Bilder mit einem üppig von Rosen umrankten Bogen zu zeigen.

Schottland – eine Kurzreise (aber Achtung: langer Bericht)

Die Reise bekam Tochterkind im vergangenen Jahr von uns zur Konfirmation geschenkt. Anfang Mai nun war es soweit und wir (Mutter und Tochter) waren mit einer (Senioren) Busreise in Schottland unterwegs. Von Frankfurt aus ging es mit dem Flieger nach Edinburgh, dort dann mit einem Bus weiter. Übernachtet haben wir in Paisley – da wo die Paisleymuster herkommen – in der Nähe von Glasgow.

Was uns nicht nur dort fasziniert hat, waren die vielen echt alten Häuser. Das gibt es bei uns leider so nicht mehr.

Und natürlich Kirchen….

… und natürlich Grünanlagen und Parks …

… mit interessanten Brücken …

Der nächste Tag führte uns mit dem Bus nach Glasgow – zur Kathedrale …

… mit Blick auf die Totenstadt (in Großbritanien werden die Grabstätten nicht wie bei uns nach einigen Jahren leergeräumt, sondern bleiben für immer erhalten) …

… und dem ältesten Wohnhaus Glasgows aus dem Jahr 1471 …

Auch ein Besuch auf dem Gelände der Universität of Glasgow stand mit auf dem Programm. Gegründet würde diese ebenfalls im 15. Jahrhundert, jedoch die Gebäude sind neueren Datums, da es in der Stadt zu eng wurde und man die Universität an den damaligen Stadtrand verlegt hat.

Am nächsten Tag ging es an den Loch Lomond, den größen Binnensee Großbritaniens, und den Ort Luss mit schönen kleinen Gassen und Häusern.

Aber auch Natur pur stand in diesem Tag mit auf dem Programm …

und einem uralten Wikingergrabstein auf dem dortigen Friedhof.

Und wisst Ihr, warum Nessi nicht im Loch Ness zu finden ist? – Weil sie hier in Luss am Rande des Loch Lomond lebt:

Oder etwa nicht?

Am Nachmittag ging es dann nach Stirling Castle, wo es aber bei „schottischem“ Wetter keine schönen Außenaufnahmen gibt.

Dafür ist das Schachspiel in den Räumen der Königin wirklich sehenswert:

Und nein, es ist nicht alt, sondern im Rahmen der Restaurierungs und Sanierungsarbeiten nach alten Vorlagen neu gestaltet worden. Der Palast, der Thronsaal und die Kapelle wurden in den vergangenen Jahren mit vielen Decken- und Wandgemälden und eben auch Einrichtungen restauriert um das Leben der damaligen Zeit anschaulich zeigen zu können.

Am letzten Tag unsere Reise ging es dann nach Edinburg – und natürlich durfte ein Dudelsackspieler nicht fehlen.

Blick aus dem Tal zum Edinburgh Castle …

und in den Park, der eben in diesem Tal angelegt wurde…

Dort verbrachten wir unsere Mittagspause bei bappisch-süßen leckeren Cupcakes …

… bevor mal wieder das schottische Wetter zuschlug und die Kamera eingepackt blieb.

Auf jeden Fall waren es wahnsinnig viele, tolle Eindrücke, so dass es bestimmt nicht unser letzter Besuch dort war. Dann aber vielleicht mit mehr Natur und weniger Großstadt.

 

 

 

 

Heute … waren wir im Wald unterwegs

Eigentlich nicht nur heute, sondern jeden Morgen. Aber heute hatte ich mal den Foto dabei.

Und eigentlich ist das auch noch nicht richtig der Wald, sondern der Weg zwischen den Obstwiesen und dem See. Erst danach beginnt der eigentliche Wald.

Mit von der Partie, bzw. Anlass für meine morgendlichen Waldspaziergänge ist natürlich Skyla – unser Kooikerhondje.

Hier bei einer ihrer liebsten Beschäftigungen – das morgendliche „Zeitunglesen“. Obwohl wir den Weg schon relativ oft gehen, so findet sie jedes Mal wieder etwas Neues, das erschnüffelt werden muss.

Da das Laub relativ rasch von Grün auf Gelb gefärbt hat und nun schon das Meiste die Waldwege bedeckt, habe ich ein paar anderen Motive gesucht. Einige wenige Farbtupfen und ganz viel Moos, das ist es, was ich Euch heute zeigen möchte.