Heute … für Euch gerochen:

Am vergangenen Wochenende sind die umliegenden Wiesen mit dem gesammelten Mist aus dem nahegelegenen Pferdestall bestreut – ähm, gedüngt – worden. Nicht nur, dass man nun bei den Spaziergängen mit dem Hund ständig in der Pferdesch…e steht, nein heute äußert sich das ganze auch noch in extremstem Geruch.

Beim Kochen war ich ständig irritiert ob des Geruchs meines Essens. Ich war echt schon am überlegen, was ich wohl gekauft habe, das mir vielleicht aus dem Kühlschrank entgegenmüffelt. Bis mir dann auffiel, dass ich ja das Fenster zum Lüften auf hatte. Genauso auch imWintergarten, wo bei dem schönen Sonnenschein die Tür aufsteht, damit Skyla in den Garten und auch wieder zurück kann. Da haben sich die umliegende „Düfte“ natürlich ihren Weg nach drinnen gesucht.

Hoffentlich regnet es bald mal, damit sich der Mist etwas verteilt und in den Boden gewaschen wird.

Heute … habe ich das Datenkabel bekommen

Daher kann ich Euch nun auch die versprochenen Bilder vom Montag zeigen. Trotz leichtem Nieselregen war ich fast zwei Stunden mit Skyla draußen und ich habe die Chance genutzt mal neben dem Wegesrand zu schauen. Dabei sind mir die letzten kleinen blühenden Farbtupfen nicht entgangen:

Und da wir uns ja zur Zeit in einer Weinbaugegend befinden dürfen natürlich Bilder von farbenprächtigem Herbstlaub nicht fehlen:

Und schon immer fasziniert hat mich, wie die Natur sich ihren Raum so langsam wieder zurück erobert, wenn der Mensch mit Bewirtschaftung aufhört:

Der Tag nach dem Unwetter

Gestern gegen 17.30 Uhr ging bei uns quasi die Welt unter. Zumindest für 30 Minuten.

Bei schönstem Sonnensein war ich kurz nach 17.00 Uhr noch mit dem Hund am See zum Baden (der Hund) als es zusehens dunkler wurde und wir uns mal langsam auf den Heimweg begaben. Die letzten 500 Meter sind wir dann sozusagen vom Sturm getragen gerannt. Schlagartig war es 10 Grad kälter und man konnte sehen, wie die tiefschwarzen Wolken den Regen vor sich her peitschten. Im Spurt aber schon nass erreichten der Hund und ich das rettende Haus.

Dort hatte unser Sohn schon sämtliche Fenster geschlossen und war dabei den Amberbaum in unserem Garten neu anzubinden. Der steht da jetzt das 3 Jahr und ist noch nicht wirklich groß und stark im Stamm. Zeitweise war er so gebogen, dass sich die Krone parallel zum Boden befand. Entsprechend nass waren wir dann nach der Rettungsaktion beide *schüttel*

Und natürlich Tochterkind mit dem Rad von der Schule auf dem Heimweg. Geschafft hat sie es gerade noch bis zum Ortsanfang und fand dann auf einer Baustelle in einer offenen Garage etwas Unterschlupf. Beim ersten Nachlassen der Sturmtätigkeit hat sie dann den letzten Kilometer noch in Angriff genommen und kam pitschepatsche nass zu Hause an. Kind in die warme Dusche geschickt und dann die Schulbücher getrocknet. Einige hatten dann doch Wasserschaden genommen. Aber hauptsache Kind ist ok.

Tja und heute früh dann …. Nebel lag über den Feldern und lies alles sehr unheimlich aussehen. Inzwischen ist die Sonne jedoch wieder da und ich war mit dem Hund draußen. Dabei habe ich dann im nahen Wald folgende Bilder gemacht. Die Qualität mit dem Handy ist bescheiden, aber die Schäden lassen sich erahnen.

Erst fing es noch ganz harmlos mit dem tollen Sonneneinfall an…

Doch dann lagen schon kleinere und größere Äste auf einem Teil des Weges. Und im Wald drinn erblickte ich diesen Baumstumpf in etwa 5 m Höhe:

So sah es neben dem Waldweg aus….

…. und so dann auf dem Waldweg.

 

Auf dem Weg nach draußen war uns der Weg dann so richtig versperrt, dass man schon klettern musste:

Am Wiesenrand hatten wir dann unter anderem noch dieses Hinderniss zu überwinden / umrunden …

…. das hier abgebrochen war:

Begleitet war unsere Spaziergang im Wald von den ständigen Geräuschen der Motorsägen mit denen die Waldarbeiter versuchten der Sache Herr zu werden. Bleibt nur zu hoffen, dass die Gehege im Wildpark und die Mauer drum herum ganz geblieben sind.

Sicherlich wird es noch einige Tage dauern, bevor das wieder aufgeräumt ist. Da bleibt nur zu hoffen, dass die für heute und morgen angekündigten Unwetter nicht genauso schlimm werden.

See im winterlichen Gewand

Und hier dann gleich mal ein paar Bilder vom See. Dort waren wir gestern, als die Sonne schon recht tief stand.

Wo wir den See ja sonst oft nur sommerlich warm mit vielen Menschen erleben war das gestern einfach mal ganz anders. Und was Ihr da so vom See erkennen könnt auf den Bildern, das sind gefrorene Wellen und Eisbruchstücke – einfach nur traumhaft schön.