Socken 2011-09

Und damit nicht genug – ich habe gleich hinterher und wesentlich schneller noch ein Paar für mich gestrickt. Irgendwie muss ich dem Umstand Rechnung tragen, dass ich derzeit unheimlich viele Socken der Ewigkeit überführen musste, da sie schlicht und einfach durchgelaufen sind.

Aber sei es drum, es gibt ja immer wieder genug Wolle – in den Beständen, oder zu kaufen – so dass Frau doch auch für Sockennachschub sorgen kann. Diesmal noch einmal ein Paar in dezent, aber danach wird es wieder bunt. Ich versprech es Euch.

Und bei denen muss ich echt aufpassen, dass die in meiner Schublade bleiben. Hat doch Tochterkind so ganz nebenbei bemerkt: „Die Wolle gefällt mir aber gut“

Gestern war ….

…. Taschennähkurs bei Machemer in Aschaffenburg mit Jutta Hellbach.

Es war das erste Mal, dass ich einen Patchwork-/Nähkurs besucht habe. Bisher habe ich nur nach schriftlichen Anleitungen oder eben aufgrund guter Tipps gearbeitet und dabei sicherlich auch den ein oder anderen vermeidbaren Fehler gemacht. Daher war es umso interessanter mal mit professioneller Anleitung zu Arbeiten.

Gelernt habe ich, dass ich das nächste Mal noch das ein oder andere Teil meiner Ausrüstung mit nehme, das nicht auf der Materialliste steht, aber das nur nebenbei. Und dann den ein oder anderen Kniff, welche Materialien sinnvoller als andere sind und wie man sich z.B. behelfen kann, wenn man zum Ledernähen eben nicht extra einen Teflonnähfuß kaufen möchte. Auch so banale Dinge, wie man mit einem Zickzackstich richtig einfasst. Das kommt davon, wenn man sonst die Overlock dafür verwendet und die Zickzackfunktion nur zur Deko verwendet.

Aber nun keine langen Reden mehr, Ihr wollt ja sicherlich Bilder sehen. Und hier ist sie nun – meine neue sommerfrische Tasche:

Da die Vorder- und die Rückseite unterschiedlich gestaltet sind, habe ich mal versucht das ganze vor dem Spiegel zu fotografieren, damit Ihr gleich mal einen Gesamteindruck habt.

Das Tolle an dieser Taschengestaltung ist, dass sie zwei dekorative Seiten hat, die eine unterschiedliche Farbwirkung haben. Hier nun einmal die – bevorzugte – kontrastreichere Variante:

Und da man die oberen Ecken mit den Fransen einfach umklappen kann/muss, um die Tasche zu schließen, geht das natürlich auch in die andere Richtung und schon kommt der hellere Streifenstoff neben dem Mittelstoff zur Geltung:

Ein Innenleben gibt es natürlich auch, wer hätte das gedacht. Damit die Tasche oben nicht aufsteht gibt es einen Magnetverschluss. Und zusätzlich noch eine Innentasche, deren Zwischennähte ich auf die Dinge abgestimmt habe, die in meiner Tasche immer dabei sind. Kamera, Handy, Stift und Kalender haben nun dort ihren Platz, der Rest dann in der (fast) immer mitwandernden Kleinutensilientasche.

 Und die nächsten Tage werde ich dieses tolle Schmuckstück natürlich sofort ausführen.

Zum gestrigen Kurstag kann ich nur sagen, es war richtig klasse mal in einer Gruppe zu nähen, sich mit anderen auszutauschen und unter professioneller Anleitung etwas richtig Tolles zu gestalten. Und bis auf das Binding und das befestigen der Trageriemen habe ich auch alles gestern im Kurs geschafft. Zeit gekostet hat mich das Freihandquilten der Taschenseitenteile mit der Maschine. Als immer noch fast nur Handquilterin war das doch sehr ungewohnt und ich bin das ganze langsam angegangen.

Auf jeden Fall weiß ich, solch einen Kurs besuche ich gerne mal wieder. Und ich werde solch eine Tasche sicherlich noch mal nähen.

Herbstzeit ist angebrochen …

… und damit die Zeit mich ein wenig mehr um die Deko der Wohnung zu kümmern.

Da wir ja den Sommer über mit diversen Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten beschäftigt waren ist das so ganz auf der Strecke geblieben. Auch hat die Tatsache, dass Skyla bei uns eingezogen ist mich davon abgehalten allzuviele Dinge „in den Weg“ zu stellen, da ich ihr keine Möglichkeit für unkontrollierten Unfug geben wollte. Aber zum Glück ist sie in dieser Beziehung recht brav, schaut und schnuppert zwar, lässt aber selbst meine Stricksachen auf der Couch liegen.

Angeregt durch einen wirklich schön anzuschauenden Blog habe ich mich gestern an eine erste Herbstdeko gewagt:

Nachdem ich das etwas kühlere Wetter gestern schon genutzt habe um unseren neuen Ofen das erste mal anzuheizen – nur mit 1 kg Holz, damit er lernt, was ein Ofen so zu tun hat – gibt es natürlich sofort ein Bild für Euch. Tja und wenn dann der Ofen mal so richtig warm wird ist das mit Blumen in der Vase auf der angrenzenden Bank dann eher ungeschickt, so dass ich die verblüten Sonnenblumen und einige andere Dekoteile zu einem herbstlichen Korb arrangiert habe.