Der Kartoffelsack, oder …

… was schenkt man einem Koch?

Eigentlich hatte ich da ja eine ganz andere Idee, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Geladen sind wir am Samstag zum Geburtstag und wie immer ist es schwierig für einen Mann das passende Geschenk zu finden. Aber dann begegnete mir vorhin Roswithas detailierte Anleitung zum Kartoffelsack und ich dachte mir „Ja genau, als Kleinigkeit noch dazu genau das Richtige“. Schließlich ist besagter Mann Koch von Beruf und kann doch sicherlich etwas mit Kartoffeln und der Mikrowelle anfangen.

Stoff am Stück hatte ich nicht, daher gibt es eine bunte Steifenversion, aber Baumwollvlies hatte ich eh noch einen reichlichen Rest und wusste bisher nichts damit anzufangen. Drum habe ich das ganze kurzerhand verarbeitet und herausgekommen ist nun dies:

Die Bedienungsanleitung gleich noch ordentlich in Worte gefasst und ausgedruckt – schon ist das Geschenk fertig *freu*.

Die Idee eines Badezimmerteppichs …

… habe ich ein wenig abgewandelt.

Nachdem neulich in einer Maillingliste die Frage nach den zu verwendenden Materialien für einen Badezimmerteppich aufkam, bin ich selbst ein wenig durchs Netz gesurft um mir diese mal anzuschauen. Dabei fand ich einen Badezimmerteppich mit einem darauf liegenden Hund, der diesen für sich in Anspruch genommen hat. Tja, und da es bei uns ja demnächst hundischen Familiennachwuchs geben wird – nein, noch habe ich keine Nachricht von der Züchterin – fand ich die Idee ganz klasse und habe das gleich mal in die Tat umgesetzt.

Von einem alten Badehandtuch habe ich die Zierbordüren, die sich eh immer beim Waschen und Trocknen zusammengezogen haben, abgeschnitten und das Handtuch doppelt gelegt. Darauf habe ich dann von der Mitte her beginnende die Stoffstreifen ähnlich wie bei der Streifentasche direkt aufgenäht, nach außen gebügelt und dann den nächsten aufgenäht.

Am Schluß musste ich das ganze dann ein wenig auf die Handtuchgröße anpassen, noch ein Binding drum und fertig ist der Hundeteppich. Und beim nächsten Mal werde ich farblich passenderes Garn verwenden, denn wenn nicht noch ein Rückseitenstoff dran kommt, dann sieht man die Nähte sonst so deutlich.

Wenn nicht das annähen des Bindings auf der Rückseite so kraftaufwendig wäre – irgendwie war der Frotee-Stoff sehr wiederspenstig – dann ging das wirklich rasch von der Hand.