Socken 09-33+34

Nach langer Zeit gibt es mal wieder ein Sockenbild von mir. Irgendwie hatte ich die letzte Zeit so gar keinen Draht dazu Socken zu stricken.

Aber dann hatten wir am Wochenende Gildentreffen und ich brauchte was einfach zu stricken, denn ich musste ja meinem Ruf gerecht werden. Außerdem kam auch die Anmeldung für den diesjährigen Weihnachtsmarkt ins Haus geflattert, so dass mir bewusst wurde, dass ich doch noch einige Paare zu stricken habe bis dahin.

Also durfte die Piratensocken nun endlich einen Partner bekommen.

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Das Paar in Größe 18-19 wurde schon im Flieger von Teneriffa zurück bzw. kurz danach fertig, die einzelne Socke in Größe 30-31 hatte ich auch schon im Mai fertig. Nur dann kam die Sockenflaute. Aber nun ist auch dieser Knäuel verstrickt. Es ist Farb-Nr. 47 aus der Landhaus Colors Serie von Schoeller+Stahl. Wobei ich mich noch Frage, warum diese Farbe „Gartenzwerg“ heißt.

Aber naja, man muss ja nicht alles verstehen.

Vorbereitungen

So, die Vorbereitungen zum Färben sind getroffen.

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Nachdem Gabi neulich im Stricknetz einige gefärbte Sockblanks gezeigt hat und berichtete, wie sie die herstellt, fiel mir ein, dass ich so eine Addi Express ja auch habe. Drum mal schnell die vorhandene Kone genommen und das erste Sockblank gekurbelt. Und da das recht einfach ging, hab ich gleich mal weitergemacht.

Es dauert zwar auch seine Zeit, bis man alles gewickelt und gekurbelt hat und meine Familie beschwerte sich über den Lärm, aber nun bin ich gerüstet. Die Stränge waren schon gewickelt in meiner Kiste, kamen nur bei der letzten Färbeaktion nicht mehr dran.

Jetzt müssen Corinna und ich nur noch einen gemeinsamen Termin finden und dann kann es losgehen.

Auch Rot …

… ist nicht zu verachten.

Besonders, wenn es sich um einen roten Zauberball „Cranberrie“ handelt, der sich da einfach in meinem Korb verirrt hatte. Und Schuld ist nur Sylke.

Da schickte sie mich mit einem Gutschein los, den sie geschenkt bekommen hatte, um für sie Zauberbälle im Schoppel-Laden in Rodenbach zu holen, da sie es einfach nicht schafft dahin zu fahren. Wie gut, dass Corinna dort wohnt und ich die letzte Zeit sehr oft auch zum Training in den Ort gefahren bin.

Na, auf jeden Fall habe ich bei meinem Auftragsbesuch die Zauberbälle überhaupt zum ersten Mal in natura gesehen und fand sie einfach nur klasse. Wobei für Socken viel zu schade. Ich habe dann eine Auswahl mitgenommen, jedoch den einen Sylke schon gar nicht mehr gezeigt, da er sofort zu mir sprach für meine Mama verstrickt zu werden.

Hat sie sich doch eine neue leichte Jacke zum Wandern und für auf Reisen gekauft, die genau die Farben des Zauberballs enthält. Da war es gar keine Frage, dass es ein Schal, Tuch oder ähnliches werden sollte. Und schon war der nächtes Virus da, denn ich entschied mich für einen Bactus. Irgendwo im Netz fand ich die Anleitung, habe aber für mich verändert, dass ich die Zunahmen sichtbar mit einem Umschlag stricke und somit eine kleine Lochkante entstanden ist. Ich finde die gibt dem ganzen noch mal den letzten Pfiff.

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Nachdem ich dann einige Zeit gestrickt hatte musste ich feststellen, dass ein Knäuel zu wenig ist und habe mir gleich noch einen zweiten Knäuel dieser Farbe geholt – ach ja, und für die andere Farbe auch gleich noch. Man kann ja nie wissen.

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Beim Ansetzen des zweiten Knäuels ergab es sich dann, dass sich das Muster zufällig spiegeln lies, was mir sehr entgegen kam. Nur leider hatte der zweite Knäuel zwei angeknotete Stellen, die natürlich an einer anderen Stelle des Farbverlaufes weiter gingen. So musste ich zum Ende hin ein wenig mit den Resten puzzlen, aber ich glaube ich habe es ganz gut hinbekommen.

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Heute früh fertig geworden, schnell noch eine Runde im Waschbecken gedreht und bei dem Wetter pünktlich zum Mittagessen trocken, so dass ich ihn meiner Mama mitnehmen konnte. Nun kann sie nächste Woche gut gerüstet nach Cornwall aufbrechen. Man weiß ja nie, wie das Wetter dort so sein wird.

Blau …..

…. fand ich ja schon immer als Farbe ganz toll.

Seit gestern darf ich mir nun im Ju-Jutsu auch den blauen Gürtel um den Bauch binden. Nach gut einem halben Jahr Vorbereitungszeit mit zum Teil 5x Training die Woche war es dann endlich soweit. Ich hatte ja etwas Bedenken, da ich mit Abstand die Älteste in der Prüfungsgruppe war, aber ich denke ich hab mich ganz gut geschlagen.

Also auf zu weiteren Taten – die Anmeldung zur Ausbildung Trainer-C ist schon abgeschickt (dazu ist der blaue Gürtel notwendig), jetzt muss ich nur noch einen der Ausbildungsplätze bekommen. Denn fürs Kindertraining werden bei uns noch mehr Trainerkapazitäten gebraucht. Die Warteliste ist immer noch lang.

Ein neuer Blog

Ende letzter Woche kam ich auf die Idee, die noch brachliegenden Blogresourcen meiner Domain für unser Kinder-Ju-Jutsu-Training zu nutzen.

Noch bin ich nicht ganz fertig mit dem Aufbau der Seite, aber wer neugierig ist darf gerne schon mal lunzen:

Kinder Ju-Jutsu im TFC-Steinheim

Dort möchten wir gerne aktuell über das Geschehen in der noch relativ neuen Abteilung berichten. Denn mir ist aufgefallen, dass wir doch schon einiges unternommen haben, was sich sehen lassen kann.

Warum wachsen Wäscheberge immer so schnell?

Irgendwie ist es schon ein Phänomen, aber ich habe den Eindruck meine Wäscheberge wachsen jede Woche schneller und höher. Kennt Ihr das auch?

Ich frage mich dann immer wieder, was meine Familie noch an frischer Wäsche in den Schränken hat, wo sich doch schon soooo viel vor meinem Bügeleisen stapelt. Zum Glück geht ja Waschen und Trocknen bei dem derzeitigen Wetter sehr rasch. Nur eben das Bügeln hält enorm auf.

Inzwischen arbeite ich da mit dem Belohnungssystem. Immer nach ein paar gebügelten Teile darf ich ein paar Runden an der nächsten Socke stricken, oder ein Patch meiner Decke. So wird die Wäsche fertig und gleichzeitig kann die Decke wachsen, denn auch so ein Patch nach dem anderen zu stricken ist irgendwann langweilig.

Dumm ist nur, dass man beim Bügeln so viel Zeit zum Nachdenken hat. Und wenn frau gerade vorher noch Mails gelesen und einige Blogs besucht hat, dann kommen da schon echt „dumme Gedanken“. Da las ich gerade von „ich habe mal wieder gestrickfilzt“ und schon erinnere ich mich daran, dass ich das auch schon länger mal wieder machen wollte. Wolle dafür hab ich da, ich muss mir nur mal die Form der Tasche überlegen. Aber dazu ist ja nun mit der Bügelwäsche genug Zeit *gg*.

Auch Färben ist mal wieder so ein Thema. Die Konenwolle liegt schon ewig hier rum, die Farben stehen im Keller, alleine frau nimmt sich keine Zeit dafür. Aber ich hab gestern schon mal mit Corinna  darüber gesprochen. Wir wollen das in der nächsten Zeit mal wieder angehen. Sofern die Kälte sich verzieht ist das Wetter ja ideal. Und da unsere Kanninchen nun ein eigenes Gehege haben und nicht mehr den ganzen Garten bevölkern, müssen wir auch nicht mehr mit bunt getupftem Fell rechnen.

Ihr seht schon, ihr dürft gespannt sein, welche Ideen mir noch beim Bügeln kommen und was es dann demnächst hier zu sehen gibt.

Neuzugang

… der anderen Art.

Darf ich vorstellen:      SUNNY

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Eine etwa 1 Jahr alte Zwerg-Kaschmir-Widder-Dame. Sie ist vor ca. 2 Wochen aus dem Tierheim bei uns eingezogen.  Ist sie nicht süß??

Wer uns kennt weiß, dass sich in unserem Garten schon vier Zwergkanninchen tummeln und wird sich nun wundern warum wir noch eines dazu holen. Vier sind doch eh schon reichlich. Der Grund ist nur einfach, dass unser Teddy von den anderen gejagt, neudeutsch würde es wohl gemobbt heißen, wurde und im Herbst eine Verletzung am Auge davon getragen hat, die ihn nun auf einer Seite hat erblinden lassen. Seit Herbst nun saß er getrennt von den anderen im Stall, da ich zum Winter hin kein Kanninchen holen konnte, das es nicht gewohnt ist draußen zu leben. Nun haben wir es endlich umgesetzt, einen neuen größeren Stall mit Freilauf geholt und mal im Tierheim angerufen.

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Die ersten paar Tage haben sich die zwei noch aneinander gewöhnen müssen, doch inzwischen hängen sie zusammen, wie das bei Kanninchen eben normal ist. Wobei Sunny sich die ersten Tage das Fell ausgerissen hat, alles Stroh und Heu zusammen getragen hat und ein Nest gebaut hat. Das fand ich schon sehr verdächtig. Aber toi, toi, toi, bisher hat sich da noch nichts Zusätzliches im Stall gezeigt. Und wenn die ersten vier Wochen bei uns rum sind kann ich auch sicher sein, dass sich da nichts tun wird, denn unsere Böcke sind alle kastriert.

Sockiges der letzten 14 Tage (Socken 09-27 bis 09-32)

Nachzureichen habe ich da noch einige Sockenbilder, die in den letzten 14 Tagen entstanden sind. Und da ich mir nach dem Kurztrip mit Lisa auf Teneriffa erst mal noch eine saftige Erkältung eingefangen hatte, habe ich mir erst heute die Zeit zum Fotografieren genommen.

Da wären die Socken Nr. 27

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Gestrickt in Größe 18-19 aus einem Rest türkiser Magic von Opal (die Haupstsocke aus dem Knäul folgt noch). So für den Rückflug von Teneriffa dachte ich ist das gerade das Richtige. Da sich unser Abflug aber um gut 18 Stunden verzögert hat, war dann dieses Paar schon am Flughafen fertig. Eine mitreisende, oder besser mitwartende ältere Dame fand die ganz toll und fragte ob ich die auch verkaufe. Na klar doch- und schon hatten die Socken eine neue Besizterin und wärmen wohl Enkelkinderfüße. Aufgrund der langen Wartezeit fragte sie, ob ich wohl auch noch ein weiteres Paar schaffe. Tja und so entstand, dann aber auf dem Rückflug, da wir inzwischen in ein Hotel zum Schlafen gebracht wurde

Sockenpaar Nr. 09-28

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Wiederum in Größe 18-19, diesmal aber aus einer Schoeller & Stahl Landhaus Colors, Gartenzwerg.

Geärgert hat mich an diesem Knäul, dass es gerissene Fäden wie sonst selten war und der Neuansatz dann auch total falsch, so dass ich 3 einzelne Socken strickte – mehr war nicht zu schaffen – und der Dame dann die Wahl lies, welches Paar ihr davon am besten gefällt.

Schon in Teneriffa fertig wurde Sockenpaar Nr. 09-29

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aus türkiser Opal Magic in Größe 39-39. Dieses Paar ist wiederum für meine Kosmetikerin, die das schon vor einiger Zeit in Auftrag gab. Angefangen hatte ich auf den Malediven damit und, angeregt durch die Farben des Meeres dort, mich zu einem Wellenmuster inspirieren lassen. Der etwas lang geratene Schaft stört auch nicht, denn die Socken werden sowieso oft ein wenig umgeschlagen. Muss ich bei den nächsten gleich mal vom Muster her beachten.

Sockenpaar Nr. 09-30

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ist in Anlehnung an meine Froschkönigsocken aus dem Märchensockenkalender entstanden. Einer Freundin aus dem Training hatten die so gut gefallen, dass sie gleich welche für die neugeborene Nichte geordert hat. Und da ja nun doch hoffentlich bald der Sommer auch da bleibt sind diese Socken in Größe 18-19 für den nächsten Winter gut geeignet. Die Wolle ist von Opal und befand sich schon länger in meinen Beständen.

Und zu guter Letzt sind dann noch die Socken 09-31+32 sowie ein Schlüsselanhänger zu zeigen.

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Hier habe ich die Restwolle der Froschkönigsocken noch verarbeitet. Einmal in Größe 18-19 und einmal in Größe 20-21 für die Marktbestände.

Wir sind (endlich) wieder zurück

… und hatten ein paar sehr schöne Tage auf Teneriffa. Nur lief der Rückflug nicht ganz planmäßig, so dass wir dann nur so knapp 20 Stunden Verspätung hatten und Lisa einen weiteren Tag Schule versäumt hatte.

Jetzt muss ich erstmal Koffer auspacken, Wäsche sortieren und all die liegengebliebenen Dinge erledigen, bevor es dann einen Bericht mit Bildern gibt.