So schnell kann es gehen

Da habe ich mir vor 14 Tagen Tennisschuhe bei der Trainerin meiner Tochter bestellt, da wir (Lisa und ich) im Osterurlaub zusammen Tennis spielen wollen. Am Sonntag vor einer Woche brachte sie mir diese auch mit.

Tja, und da Lisas Trainingspartnerin an diesem Nachmittag nicht zum Training erschienen ist, bekam ich auf einmal zu den neuen Schuhen noch einen geliehenen Schläger und durfte mit meiner Tochter trainieren – so völlig unvorbereitet in Jeans und Shirt und gerade frisch erholt aus der Sauna gekommen.

Das Ergebnis war, dass Lisa es klasse fand, ich außer Puste und total verschwitzt war und beide (Trainerin wie auch Lisa) der Meinung waren, dass ich doch im Sommer eine Trainingseinheit mit meiner Tochter zusammen machen könne. Vom Können her würde es auf jeden Fall passen. Und wenn ich ein wenig übe kann ich meiner Tochter die Bälle auch so anspielen, dass es für sie Sinn macht und auch mal Ballwechsel zustande kommen.

Ich hab dann noch zwei Tage überlegen dürfen, dann war das ganze fix. D. h. ab Mai, wenn das Training im Freien beginnt, werden wir nun einmal die Woche zusammen trainieren. Ein weiters Mal hat Lisa dann mit zwei Mädels in ihren Alter noch eine Trainingseinheit.

Bei mir war es dann natürlich so, dass mein alter Schläger – in grauer Vorzeit, als wir noch keine Kinder hatten, hatte ich schon mal nen Tenniskurs gemacht – heute absolut nicht mehr tragbar ist. Und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn die neuen sind vieeeeel leichter. Also bekam ich gestern gleich auch noch einen neuen Schläger verpasst.

So und nun kann der Urlaub kommen und dann auch das Sommertraining mit Lisa, das ich unter dem Aspekt Konditionstraining verbuche. Denn so ganz nebenbei habe ich ja selbst noch vier mal die Woche Ju-Jutsu-Training für meine bevorstehende Prüfung. Und irgendwo ist da auch noch der Termin mit Kinder-Ju-Jutsu-Training, d. h. fünf mal die Woche auf der Matte. Bzw. wollen wir nach den Osterferien noch einen „Nicht-mit-Mir!“-Kurs an einem Nachmittag durchführen.

Da muss ich ja echt schon überlegen, wo ich die Zeit zum Stricken noch hernehme^^^^.

Skipulli

So, nun ist es geschafft. Endlich habe ich den 2. Ärmel auch gestrickt und die Teile zusammengenäht. Und entstanden ist – wie der Titel schon sagt – ein Skipulli für mich.

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Gestrickt habe ich ihn aus doppelt genommener Sockenwolle von Opal. Das war eine Kone, die ich direkt in Hechingen gekauft hatte, auf der die Wolle gleich doppelt gewickelt und gleich eingefärbt war. Eigentlich wollte ich daraus Pullis für die Kinder stricken, aber die mögen im Moment, wenn überhaupt, nur Socken.

Verbraucht habe ich für Kleidergröße 44/46 doch nur 560g, so dass auf der Kone immer noch ein Rest von ca. 790g sein müsste. Gut, dicke Socken für in die Skistiefel will ich noch stricken, aber was dann noch daraus wird? Da fehlt mir im Moment noch jede Idee.

Was ich aber auf jeden Fall weiß ist, dass ich mir noch einen Skipulli stricken werde. Am Hals eine Kleinigkeit weiter, aber ansonsten sind die Maschenzahlen so ok. Bedingt durch das Muster von 4 rechten und 1 linken Masche im Wechsel liegt der Pulli halt richtig an und passt gut unter die Skijacke, so dass der nächste auch ein Rippenmuster in irgendeiner Art haben wird.

Nachtrag zum Frühchenset

Ich komme gerade wieder aus der Stadt zurück und hatte dort natürlich auch das Set übergeben.

Dr. Bertram war begeistert und hat die Sachen nach ausführlicher Begutachtung gerne entgegen genommen. Bei den Socken findet er die „normalen“ schöner, aber der praktische Nutzen der Würmer gefällt ihm. Auch von den Öffnungen am unteren Ende des Pucksackes war er begeistert, da man dort die ganzen Leitungen für die Überwachungsgeräte durchführen kann – so hatte ich es ja auch gedacht. Und zu den Mützchen sagte er nur: „Die sind aber toll farbig. Wenn Sie wüssten was die Kleinen da oben aufhaben – so einfache weiße Mützchen halt.“

Na ich habe ich versprochen, dass ich jetzt noch ein paar mehr von diesen Sets stricken werde und im Sommer zu unserem nächsten Termin dann mitbringen werde.

Frühchen-Set

Nachdem ich ja vor zwei Wochen den Entschluss gefasst habe mal wieder für die Frühchen der Kinderklinik in Hanau zu stricken, ist inzwischen ein Test-Set fertig geworden.

09-03-19 Frühchen

Bestehend aus einem Pucksack, zwei Mützchen und zwei Paar unterschiedlich gearbeiteter Socken ist dies aus fast einem Knäuel der neuen Wolle von Schoeller & Stahl entstanden. Die Serie heißt Candy Color und ich fand dieses Gelb einfach passend für Kindersocken, nur leider ist der Rapport recht lang. Aber am Pucksack kommt es richtig schön zur Geltung.

Da Lisa heute Nachmittag einen Impftermin beim Chefarzt hat, werde ich ihm dieses Sortiment zeigen, bzw. auch geben. Die Frage ist nur, ob z. B. auch Pucksäcke gebraucht werden, oder ob die Würmersocken eine wünschenswerte Alternative zu den normalen Socken sind. Dann weiß ich nämlich, welche Teile ich in Zukunft stricken werde.

Neue Strickaufträge …

… habe ich von meiner Kosmetikerin auch gleich bekommen.

Im vergangenen November hatte ich ihr schon 2 Paar Socken in Lilatönen gestrickt, von denen sie ganz begeistert ist.

Bei meinem letzten Besuch im Februar fragte sie nach Türkistönen.  Davon hatte ich heute eine Auswahl dabei und sie hat sich für die Magic entschieden. Gleichzeitig kam noch der Wunsch nach Schwarz auf. Ist zwar nicht so eine prickelnde Farbe, aber ich darf gerne auch mit Muster stricken, damit es mir nicht zu langweilig wird. Mal sehen, welches ich verwenden werde. Aber das werdet ihr dann schon noch zu sehen bekommen.

Heute morgen war ich …

… mal wieder zur Fußpflege (was ich noch gar nicht so oft professionell habe machen lassen). Und Anbetracht der Tatsache, dass wir in gut 2 Wochen zum Osterurlaub auf die Malediven fliegen wollen, hat mich die Kosmetikerin davon überzeugt, dass Farbe an den Füßen richtig gut ausschaut.

Na, nun dürft Ihr Euch selbst ein Bild davon machen:

Farbe an den Füßen

Unter meinen Füßen, dass ist der neue Rock, den ich mir letzte Woche extra für den Urlaub zugelegt habe. Den hatte ich dann heute dabei, damit wir eine schöne Farbe dazu aussuchen können. Ich weiß, der Lack ist recht dezent, da aber meine Füße und ich das überhaupt nicht gewohnt sind, reicht das erst mal aus.

Jetzt heißt es erstmal noch ne zeitlang barfuß bzw. mit offenen Schuhen laufen, bis der Lack richtig trocken ist. Und das bei den derzeitigen Temperaturen. Sah schon lustig aus, oben die dicke Jacke mit Schal, unten die offenen B…stock-treter.

Socken 09-21

Gerade heute Morgen fertig geworden ist dieses Set:

09-21

Gestrickt habe ich die Socken in Größe 37-38 und die passenden Pulswärmer aus einer Schoeller & Stahl Wolle mir Polycolon-Faser.

Bestimmt ist dieses Set für Lisa’s Tennistrainerin, die schon die ganze Zeit immer am Jammern ist, wie kalt es doch in den schlecht geheizten Tennishallen im Winter ist. Dieser ist zwar nun bald vorbei, aber die Hallensaison dauert noch bis Ende April. Na und der nächste Winter kommt ja auch wieder. Da Conny ein absoluter Rosa-Fan ist, hat dieses Knäuel förmlich danach geschrieen, für sie verstrickt zu werden.

Beim Stricken ist mir nur aufgefallen, dass die Wolle etwas dicker und griffiger ist, als normale 4-fach-Sockenwolle. Dementsprechend ist auch die Lauflänge mit 390g/100m doch deutlich weniger, was ich am Ende bei den Stulpen gemerkt habe. Daher haben diesen nun einen etwas breiteren Fuzzelrand.

Socken 09-20

Und weiter geht es mit den Aufräumarbeiten. Wenn man bei Socken in Gr. 38-39 und einem Gewicht von 80 Gramm noch von aufräumen reden kann. Aber schließlich sind ja auf den 6-fach-Knäueln 150 Gramm drauf, also hab ich doch schon fast die Hälfte davon verstrickt gehabt.

09-20

Und da Euch meine Aufnahmen so gut gefallen, habe ich mir gestern extra neue Pflanzen gekauft, damit ich die Socken etwas lebhafter fotografieren kann :-))

Stricken für Frühchen

Demnächst werde ich wohl mal wieder einige Exemplare an Socken und Mützchen für Frühchen stricken.

Anlass ist unser gestriger Besuch in der Kinderambulanz des Klinikums in Hanau. Lisa muss da regelmäßig zu Blutbildkontrollen hin. Beim letzten Besuch im Dezember hat sie der Schwester, die ihr immer Blut abnimmt, versprochen, dass sie ihr eine Schlüsselanhängersocke mitbringt. So auch gestern geschehen.

Schwester Uschi hat sich riesig drüber gefreut und diese Socke natürlich gleich rumgezeigt. Auch der Chef der Kinderklinik, Lisas behandelnder Arzt, durfte einen Blick darauf werfen. Sein Kommentar dazu: „Die könnten wir ja glatt für unsere Frühchen nehmen“. Woraufhin ich bemerkte: „Für die Frühchen hier in der Klinik habe ich auch schon gestrickt, aber etwas größere Socken“. Er meinte dann aber: „Wir haben auch genug Frühchen, denen diese ganz kleinen Socken passen“.

Ok, wenn der Chef das so sagt, dann werde ich die nächsten Frühchensocken eine Spur kleiner stricken als üblich und zum nächsten Termin im Sommer einen Schwung voll mitnehmen. Das ist doch eine meiner leichtesten Übungen :-))

Socken 09-17+18+19

Aufräumarbeiten – so könnte man das derzeit bei mir nennen. Ich habe die letzten Wochen einiges an 6-fach-Sockenwolle gekauft um einen kleinen Vorrat zu haben. Bisher passen die Knäuel auch (fast) noch in meine eine Filztasche. Beim Einsortieren fiel mir aber auf, dass sich dort noch einige angefangene Knäuel mit zum Teil recht geringen Gewicht befanden. Und unter dem Aspekt, mal für Ordnung zu sorgen habe ich diese Kleinmengen dann gleich mal als erstes verstrickt.

Herausgekommen sind dabei diese 3 Paar Socken in den Größen 20/21, 22/23 und 24/25. Und da keine Banderole mehr dran war, kann ich Euch die Serie leider nicht mehr nennen.

09-17+18+19

Aus den Kleinstresten, die ja auch beim Sockenstricken übrig bleiben, habe ich eine Baby-Restedecke angefangen. Über 200 Maschen kraus rechts gestrickt, wie bei den Resteschals. Und irgendwann hoffe ich dann mal, dass das ganze Teil breit genug wird und für eine Decke reicht :-))