Auch Rot …

… ist nicht zu verachten.

Besonders, wenn es sich um einen roten Zauberball „Cranberrie“ handelt, der sich da einfach in meinem Korb verirrt hatte. Und Schuld ist nur Sylke.

Da schickte sie mich mit einem Gutschein los, den sie geschenkt bekommen hatte, um für sie Zauberbälle im Schoppel-Laden in Rodenbach zu holen, da sie es einfach nicht schafft dahin zu fahren. Wie gut, dass Corinna dort wohnt und ich die letzte Zeit sehr oft auch zum Training in den Ort gefahren bin.

Na, auf jeden Fall habe ich bei meinem Auftragsbesuch die Zauberbälle überhaupt zum ersten Mal in natura gesehen und fand sie einfach nur klasse. Wobei für Socken viel zu schade. Ich habe dann eine Auswahl mitgenommen, jedoch den einen Sylke schon gar nicht mehr gezeigt, da er sofort zu mir sprach für meine Mama verstrickt zu werden.

Hat sie sich doch eine neue leichte Jacke zum Wandern und für auf Reisen gekauft, die genau die Farben des Zauberballs enthält. Da war es gar keine Frage, dass es ein Schal, Tuch oder ähnliches werden sollte. Und schon war der nächtes Virus da, denn ich entschied mich für einen Bactus. Irgendwo im Netz fand ich die Anleitung, habe aber für mich verändert, dass ich die Zunahmen sichtbar mit einem Umschlag stricke und somit eine kleine Lochkante entstanden ist. Ich finde die gibt dem ganzen noch mal den letzten Pfiff.

Photobucket

Nachdem ich dann einige Zeit gestrickt hatte musste ich feststellen, dass ein Knäuel zu wenig ist und habe mir gleich noch einen zweiten Knäuel dieser Farbe geholt – ach ja, und für die andere Farbe auch gleich noch. Man kann ja nie wissen.

Photobucket

Beim Ansetzen des zweiten Knäuels ergab es sich dann, dass sich das Muster zufällig spiegeln lies, was mir sehr entgegen kam. Nur leider hatte der zweite Knäuel zwei angeknotete Stellen, die natürlich an einer anderen Stelle des Farbverlaufes weiter gingen. So musste ich zum Ende hin ein wenig mit den Resten puzzlen, aber ich glaube ich habe es ganz gut hinbekommen.

Photobucket

Heute früh fertig geworden, schnell noch eine Runde im Waschbecken gedreht und bei dem Wetter pünktlich zum Mittagessen trocken, so dass ich ihn meiner Mama mitnehmen konnte. Nun kann sie nächste Woche gut gerüstet nach Cornwall aufbrechen. Man weiß ja nie, wie das Wetter dort so sein wird.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.