Nähen – Feuerholztasche aus Kulörtex

Bevor ich Euch von gestern berichten kann …. Achtung – es sind Hinweise auf unbezahlte Werbung im Text.

Gestern hatte ich mal wieder Zeit für einen Nähkurs in der Quiltmanufaktur von Andrea Kollath in Franfurt. Diesmal war Jutta Hellbach zu Gast und wir haben mit Ihrer Anleitung und Hilfe eine Feuerholztasche gestaltet und genäht.

Wobei man sagen muss, diesmal lag der kreative Schwerpunkt auf dem Gestalten des ersteinmal ungewohnten Kulörtex. Dieses Material lässt sich toll mit Farben gestalten – wir haben mit Schablonen und Spraydosen gearbeitet.

Ich habe für meine Tasche einmal ein jeansfarbenes und ein grünes Kulörtex genommen und beide Stücke mit den gleichen Schablonen und den gleichen Farben gestaltet.

Ich finde, man sieht ganz deutlich, dass ich mit dem linken (blauen) begonnen habe und beim rechten (grünen) doch schon deutlich mutiger mit den Schablonen und den Farben umgegangen bin.

Interessant war dann auch die Wahl der Griffe. Jutta hatte einige Farben fertiger bunter Korkgriffe dabei, von denen ich zwei dann mal aufgelegt und fotografiert habe.

Hier entspricht der Farbton dem hellen Motiv auf der Tasche.

 

 

 

 

 

Und hier ist es das Orange der Geckos.

 

 

 

 

 

Seht Ihr, wie das Orange die Farben der Tasche zum Leuchten bringt? Drum habe ich mich dann am Ende für diese Griffe entschieden.

Hier zwei Bilder noch bei Andrea im Laden …

 

 

 

 

 

und so hat sie nun ihren Platz neben unserem Specksteinofen gefunden.

Feuerholz ist keines drin, dafür aber Pappe, Papier , Anzünder und das Anmachholz. Der Metalleimer der dort früher stand ist eh immer übergequollen. Und so schaut das doch deutlich schöner aus. Ich freue mich schon auf den Winter ….

 

Vielen Dank an Andrea und Jutta für diesen tollen kreativen Tag und die damit verbunde Auszeit. Es hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich hoffe mal wieder die Gelegenheit für diese Art der kreativen Gestaltung zu bekommen.

Mozzie Bag – Sommer Blog Party 2015

Morgens die Anleitung gesehen, im Kopf den Stoffbestand durchgegangen und losgelegt.

Der Stoff ist vom Schweden. Gekauft hatte ich ihn mal für Stuhlhussen, aber es dann doch gelassen. Von der anderen Seite schaut die Tasche so aus:

Eine sommerlich frische Projekttasche nach der Anleitung von greenfietsen war ruckzuck fertig. Lediglich ein paar (Holz-)Perlen für die Bänder fehlen noch.

Nähen – Japanische Knotentasche

… oder auch GrapBag. Diese sollte es unbedingt sein, als Kleinkrammitnahmetasche für meine Mama. Drum habe ich mich heute endlich mal hingesetzt und diese in die Tat umgesetzt. Vor mir her geschoben habe ich es schon ein paar Tage lang.

Der Außenstoff war in einem FQ-Paket mit drin und passt meiner Meinung nach nicht so recht zu den anderen. Der Innenstoff war neulich in meiner Unistofflieferung von Komolka mit dabei und passt richtig klasse dazu. Ich weiß nun auch, dass man den Farbton Maisgelb nennt *grins*.

Mal sehen, wie nun die Meinung der Empfängerin dazu ist.

Anmerkung der Empfängerin: Sie war total begeistert (klar, ist mal als Mama immer, oder?) und kam dann gleich auf den Gedanken, dass sich die Banane vom Frühstückbuffet darin hervorragend und total unauffälig transportieren lies.

Nähen – Eine Tasche für eine kleine Dame …

… musste heute unbedingt noch fertig werden. Natürlich in absoluten Mädchenfarben.

Für die Außenseite habe ich Stoffstreifen auf Thermolan genäht …

… die Innenseite ist in einem einfachen Karostoff gearbeitet.

Mehr oder weniger ist das ein Eigenentwurf. Ich sah zwar beim Surfen so, oder so ähnliche Taschen, aber habe mir das nun ohne Anleitung zusammen gereimt. Tja und da kann es dann auch passieren, dass bei allem logischen Denken, es doch erst mal nicht hinhauen will. Aber zum Glück gibt es Nahttrenner und im zweiten Anlauf funktionierte es dann auch (fast).

Aber auf diesen Erfahrungen aufbauend denke ich, kann ich bald unsere Hundespaziergehcrossbag in Angriff nehmen. Wachstuchstoffe in crazy „New York“-Druck und unifarben gelb sind schon geliefert … müssen aber im Freien noch ein wenig „entduften“.

Nähen – Hüllen für Kühlpacks

Für die Kinder- und Jugend- Ju-Jutsu-Abteilung unseres Vereins haben wir uns eine Tragetasche mit Erste-Hilfe-Ausrüstung geleistet, die heute früh geliefert wurde.

Damit gerade auf Lehrgängen, zu denen wir mit unseren Kids recht häufig fahren, dann auch jeder weiß welches unsere Tasche ist, habe ich gleich einen unserer Vereinsaufnäher appliziert. Was war ich froh, dass ich erst vor Kurzem den Nadelzieher gekauft hatte. Bei dem dicken Aufnäher und der stabilen Tasche war dieser sehr von Vorteil. Ebenso wie meine Quiltnadeln.

Kühlpacks und auch Tape, Dinge die bei uns recht häufig im Einsatz sind, befinden sich natürlich standartmäßig nicht in solch einer Tasche. Also heißt es nachrüsten. Und da man ja Kühlpacks nicht ohne Hülle verwenden sollte, war der Griff in die Stoffkiste naheliegend.

Fix einen passenden Streifen abgeschnitten und in Rechtecke zerteilt, die ich schnell mir der Overlock versäubert habe.

Das Kettenähen der offenen Seiten und der Bodennaht ging recht flott von der Hand, …

…, so dass ich dann nur noch den oberen Rand eingeschlagen, gebügelt und angenäht habe. Und schon sind 5 neue Schutzhüllen für Kühlpacks fertig.

Eine davon wandert in meine private Trainingstasche, der Rest ist schon in der neuen Erste-Hilfe-Tasche verstaut.

 

 

Morsbag 26+27

Der Vollständigkeithalber gibt es hier einen extra Beitrag, aber ohne Bild, für zwei weiter Morsbags, die ich die vergangenen Tage noch genäht habe. Da es aber der gleiche Nikolostoff war wie im Morsbag Beitrag zuvor, könnt Ihr Euch die gut vorstellen.

Eine der Tasche habe ich Heilig Abend noch an eine Freundin verschenkt, die letzte ruht nun bei mir. Mal sehen, vielleicht führe ich sie meinen eigenen Taschenbeständen zu.

Morsbag 21+22

Ja doch, nähen geht noch. Und besonders dann, wenn ich mal wieder auf die Schnelle noch ein kleines Mitbringselgeschenk brauche. Und wenn die zu beschenkenden Menschen auch nicht handarbeiten – einkaufen muss doch jeder.

Und damit ist unsere Welt wieder ein klein wenig bunter – und es werden weniger Plastiktüten verwendet.

Und noch eine Tasche …

… war für den heutigen Ballabend gewünscht.

Sohnemannfreundin trägt ein schwarzes Cocktailkleid mit Silbersatinschuhen. Nur die passende Tasche fehlte noch. Da lag die Frage nahe, ob ich denn auch ihr eine passende Balltasche nähen könne? Klar hab ich da zugesagt, wenn ich auch nicht so recht wusste wie.

Zum Glück ist eine Clutch nicht so schwer zu nähen und es gibt im Netz genug Anleitungen bzw. Schemazeichnungen. Anhand all dieser Anregungen haben wir dann den passenden Schnitt zusammengestellt. Passend deshalb, damit all die Kleingkeiten die mit sollen auch Platz finden.

Das größe Problem war die Deko der Klappe, denn die gewünschte Strassschließe war vor Ort gar nicht aufzutreiben und im Netzt viel zu teuer. Somit kamen wir überein, eine Stoffschleife mit Riegel zu verwenden.

Schaut doch ganz ok aus, oder? Wobei ich ehrlich zugeben muss, dass ich mit zwei Dingen nicht so einverstanden bin. Der Magnetverschluss am Taschenkörper sitzt zu hoch, aber die Klappe wiederum ist so schwer, dass sie von alleine weit genug über den Körper fällt.

Das zweite ist, dass ich relativ viel Naht von Futter und Außenstoff mit der Hand genäht habe, da die Tasche zu klein und durch die Verstärkung zu steif war, als dass man sie hätte einfach durch ein kleines Loch wenden können. Aufgrund dessen finde ich die zwei Eckabschlüsse nicht so gelunden, aber zum Glück ist das innen und fällt nicht auf.

Nun bin ich gespannt, wie die Tasche heute Nachmittag ankommt.

Tasche Väska

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. So auch der Premierenball unserer Tochter. Und da es schon nicht einfach war ein passendes Kleid zu finden, war die Auswahl an balltauglichen Taschen in den heimischen Beständen eher Bescheiden bzw. erschien dem Tochterkind als zu uncool. Also was macht eine brave Mama – sie sichtet die Stoffbestände – sucht im Netz nach dem passenden Schnitt – kauft noch Einzelnes zu – und legt los.

Den passende Schnitt habe ich bei Farbenmix gefunden – die Tasche Väska.

Batikaußen- und Futterstoff gaben die Bestände her. Einen Reißverschluss, Gurtband und einen stabilen Rückseitenstoff waren schnell gekauft. Übrigens, die Rückseite ist ein schwarzer Markisenstoff.

Und dann hieß es zwei Stunden Zeit nehmen und loslegen. Und obwohl ich Reißverschlüsse nicht gerne einnähe kam ich diesmal ganz gut zurecht. Und werde mich auch sicherlich mal wieder dran versuchen.

Hier nun die fertige Tasche Väska:

Dazu trägt Tochterkind ein schwarzes Etuikleid mit einem roten kurzärmeligen Bolero. Daher auch der rote Reißverschluss und das rote Innenfutter:

 

Die Gurtbänder habe ich, im Gegensatz zur Anleitung, ein klein wenig schräg angesetzt. Damit liegt die ganze Tasche einfach besser an. Fanden wir bei einem leichten Ballkleid einfach besser. Und so können nun die unverzichtbaren Kleinigkeiten auch mit und stören selbst beim Tanzen nicht.