Civil War BoW – Allgemeine Überlegungen

Während ich heute so da saß und an den Sternen herumstichelte machte ich mir so meine Gedanken zum entstehenden Quilt.

Gemäß den Vorgaben sind es 52 Blöcke, die dieses Jahr entstehen werden. Auf der Seite von Barbara Brackman kann man ziemlich zu Beginn lesen, dass noch vier Eckblöcke dazu kommen, so dass es dann 56 Blöcke sein werden. Hierzu hat sie sich eine Anordnung von 7 x 8 Blöcken überlegt.

Davon ausgehen, dass ein fertiger Block eine Kantenlänge von 20cm hat sind das in der Breite 140 cm. Dazu kommen dann noch die Sashings von je 4 cm, so dass noch 32 cm dazu kommen.  Damit hat der Quilt dann eine Breite von  172 cm. In der Länge nun sind es 8 Blöcke, so dass sich dann eine Länge von 196 cm ergibt. Damit hat der Quilt eine für mich eine reichlich komische Form um ihn als Kuschelquilt zu benutzen.

Da ich mir bei dem Sterne-Block eh nicht so sicher bin, ob meine Sternenspitzen die häufige Wäsche eines Gebrauchsquilt überleben dachte ich mir dann, statt 7 x 8 Blöcke nur 6 x 8 Blöcke zu verwenden. Den äußeren Rand noch ein wenig breiter gestaltet kann ich da ohne weiteres auf eine Größe von 155 x 205 kommen, was mir für den täglichen Gebrauch viel praktischer erscheint.

Die dann übrigen vier Blöcke könnte ich in passende Kissenplatten verarbeiten und hätte somit ein optisch stimmiges, komplett neues Wohnzimmergesicht.

Oder habe ich da jetzt total falsch und verquer gedacht?

Civil War BoW # 3 – Seven Sisters

Nachdem mir eine freundliche Mama aus meiner neuen Kids-Ju-Jutsu-Gruppe gestern aus der Stadt Sprühkleber mitgebracht hat, konnte ich mich dann auch endlich dem dritten Block des CW-Quilts widmen.

Diesmal  hat mich dieser Block doch vor einige Probleme gestellt, da Applikationen (noch) nicht so zu meinen Fähigkeiten gehören. Nachdem ich am Wochenende im Netz gestöbert hatte und mir viele Tipps und Tricks zur Applikation mit FreezerPaper oder auch einer Schablone angeschaut habe, kam dann doch von Roswitha die für mich rettende Lösung: Revers Applique. Hatte ich vorher noch nicht gehört, erscheint mir aber äußerst logisch. Eine schön bebilderte Anleitung hat Roswitha auch in ihrem Blog, so dass ich das dann doch (hoffentlich) ganz gut umsetzen konnte.

Na lange Rede kurzer Sinn, hier ist mein neuester Block:

Civil War BoW # 2 – North Star, der zweite Versuch

Nachdem Silvia mich drauf aufmerksam gemacht hatte, dass meinem Stern die äußeren Spitzen beim weiteren Nähen verloren gehen und ich irgendwie mir dem großen unifarbenen Feld in der Mitte nicht zufrieden war, habe ich mich nach der Stofflieferung entschieden diesen Block noch einmal zu nähen.

Bei der Farbzusammenstellung haben meine Mama und ich ein wenig herumgepuzzelt und doch tatsächlich eine Verwendung für einen der von mir weniger bevorzugten Stoffe gefunden. Aber schaut selbst:

In Natura sind die Farben ein weniger dunkler und passen richtig gut zu Block #1. Das Rot ist das gleiche, und mit dem schönen gedämpften Blau kommt noch ein weiterer Farbton dazu.

Für #3 nun muss ich mich erst noch mit Sprühkleber eindecken. Also heißt es ab in die Stadt und hoffen, dass ich das dort bekomme.

Civil War BoW – Stoffauswahl

Gestern nachmittag erreichte mich ein weiches Päckchen mit meinen bestellten Stoffen für den Civil War Quilt. Ausgesucht habe ich mir die „North Civil War Chronicles“ by Judie Rothermel.

Schaut mal, wie schön verpackt solch ein Bundle hier ankommt:

Das ganze Päckchen enthält 20 FatQuarter der Designeserie. Ich habe mir diese 17 ausgesucht und gleich mal meinen lieblingsunifarbenen Stoff dazu gelegt:

Dazu kommen dann noch Stoffe aus der schon erwähnten JellyRoll, die zufälligerweise auch von Judie Rothermel designed sind:

Lediglich bei drei Stoffen aus dem FatQuarterBundle bin ich nicht so überzeugt davon, dass ich sie in diesem Quilt verwenden werde:

So, jetzt heißt es aber erst Hausarbeit, bevor ich #2 noch einmal neu nähe.

Civil War BoW # 2 – North Star

Und da ich gerade so schön dabei war, habe ich mir heute noch schnell zwischendurch die Zeit genommen, den zweiten Block zu nähen.

Diesmal sind die Farben etwas kräftiger, aber auch aus der besagten Jelly-Roll. Der in USA bestellte Stoff braucht noch ein paar Tage, bis er geliefert wird. Das Mittelquadrat sieht hier etwas verfälscht aus von der Farbe her. In Wirklichkeit entspricht es dem mittleren Farbton der beigen Blüten ganz genau. Auch wieder aus den unifarbenen Beständen.

Ich für mich habe übrigens festgestellt, dass es mir besser gefällt, wenn in den Blöcken auch unifarbene Stoffe drin vorkommen. Dies beruhigt das ganze doch unheimlich. Gerade wenn ich mir auf der Anleitungsseite manche der gezeigten Blöcke so anschaue, so erscheinen die mir viel zu unruhig. Aber vielleicht gibt sich das ja noch am Ende des Quilts.

Auf jeden Fall bin ich schon gespannt, wie es am kommenden Wochenende weitergeht *freu*.

Civil War BoW # 1 – Catch me if you can

So inzwischen haben wir doch ein wenig Tageslicht und ich habe den ersten Block von gestern Abend fotografieren können.

Nach einigem Hin und Her habe ich es dann doch noch geschafft diesen mit der Maschine zu nähen und bin mit dem Ergebnis zufrieden.

Ich war überrascht, wie gut doch die Stoffe der Jelly-Roll, die ich schon zu beginn des vergangenen Jahres bestellt und in den Farben für das geplante Projekt doch nicht so passend fand, nun mit dem unifarbenen Stoff, den ich im Herbst bei Komolka erstanden hatte, harmonisieren. Besonders, da mir dieses dunkel Rot unheimlich gut gefällt.

Ich glaub ich bin verrückt

Nicht, dass ich mich zum BoW des Civil War Quilts bei Barbara Brackman entschieden habe, nein, nun nähe ich das ganze auch noch per Hand.

Nachdem wir heute wieder aus dem Urlaub zurück gekommen sind, habe ich mir eine passende Jelly-Roll rausgesucht und die Dreieicke geschnitten. Sagt nichts, ich musste die einzel schneiden, sonst hätte das mit der Jelly-Roll nicht hinbekommen. Die unterschiedlichen Dreieicke wieder zu Quadraten zusammen nähen habe ich noch mit der Maschine gemacht. Doch dann fingen meine Probleme an. Die Spitzen der Dreieicke haben sich verschoben, waren abgeschnitten und haben mir einfach nicht gefallen.

Also wieder auftrennen – zumindest teilweise – und nun nähe ich erst mal Viererblöcke per Hand. Zumindest der erste ging ganz gut, so dass ich nun hoffe, dass alle Dreieicke dann aber auch über Spitzen verfügen. Daher bin ich jetzt ernsthaft am Überlegen, komplett von Hand zu nähen. Es ist ja immer nur ein 20x20cm-Block pro Woche.

NACHTRAG

Ok, ich bin doch nicht verrückt. Nichts gegen das Handnähen, aber so richtig zufrieden bin ich mit den Nähten nicht. Aber durch die beiden kleinen Viererblöcke habe ich immerhin erkannt, auf welche Nahtpunkte ich achten muss, damit auch alle Dreieicke eine Spitze haben. Und nun habe ich das Ganze doch mit der Maschine genäht und es hat gefunzt. Bild gibt es dann Morgen bei Tageslicht.

Und dann bin ich gespannt auf Block#2. Schließlich war ich ja nicht in der Nähe meiner Nähuntensilien, so dass ich mit einer Woche Verzögerung gestartet bin.