Gestrickt – Tücher – Feuervogel

Gerade eben ist mal wieder ein kleines Tuch, fast noch ein Schal fertig geworden – mein „Feuervogel“.

Die Farben erinnern mich an Feuer und Kohle. Und da es schon der zweite Anlauf ist das Garn zu verstricken fand ich den Namen passend.

Gestrickt nach der freien Anleitung Nurmilintu auf Ravelry aus selbstgesponnenem Garn. Da es von der Menge her nicht mehr war, hat es leider nicht mehr zum dritten Lacemustersatz gereicht.

Stricken – Fire for Snow

So habe ich im letzten Jahr meinen Cowl Hooked nach der Ravelry-Anleitung von Kerstin genannt.

Voller Tatendrang begonnen – und auch recht schnell mehr als die Hälfte gestrickt – kamen mir dann andere Strickpojekte und der Sommer dazwischen. Anbetracht des Wunsches den Ufobestand zu reduzieren, habe ich ihn in der letzten Woche mal wieder zur Hand genommen und gestern fertig gestellt.

Ich fand es unheimlich spannend mich mit der Technik des Doppelstrickens auseinander zu setzten. Und es war bestimmt nicht das letzte Projekt dieser Art.

Sehr hilfreich fand ich die in der Anleitung enthaltenen Links zum Doppelstricken, die die Technikgrundlagen sehr anschaulich erklären. Ich für meinen Teil habe dabei die Fadenführung von zwei unterschiedlichen Fäden ohne weiter Hilfsmittel gelernt. Und hoffe nun, dass mir das bei meinem Fair-Ilse-Projekt (das nächste Ufo) weiter hilft.

So, aber nun die Bilder. Erst einmal die „Feuer“-Seite in meiner Hauptfarbe:

Und dann die Innenseite – die ich im Moment zur roten Skijacke favorisieren würde:

Sohnemann findet das Teil so cool, dass er es diese Woche beim Skifahren testen will – und dann eines in etwas weniger kratziger Wolle und mit anderen Motiven haben möchte. Mutter glaubt es kaum…..

Und da das ganze Teil aus Sockenwolle gestrickt ist darf es in die Statistik mit rein *freu*.

Für die Statistik:

  •  Wolle: 4-fädige Sockenwolle, Rot gemustert und Schwarz
  • Nadelstärke: 3er
  • Doppelstricktechnik mit Einstrickmuster
  • Gewicht: 115 g
  • Stash-Abbau 2014: 535 g

 

 

Ein neuer Loop …

… sollte es diesmal für Tochterkind werden.

Da wir eh gerade in der Stadt waren schnell zum Wollhändler R-del geeilt und Wolle ausgesucht. Nach der benötigeten Menge für einen Loop gefragt wurde mit geraten 200g der Rigato Big (Nadelstärke 10-12) zu nehmen. Neue 12er-Nadelspitzen für meine KnitPro-Nadeln waren auch gleich noch fällig.

Am gleichen Abend noch an die Arbeit gemacht, war der Wuschloop innerhalb kürzester Zeit fertig …. und ich hatte noch 100g übrig. Zurückbringen ist aufwendig, da ich ja wieder Zeit investieren müsste um in die Stadt zu fahren. Also haben wir uns entschieden, dass eine farblich passende Mütze zum Loop doch unbedingt notwendig ist.

Gestern schnell 8er-Plastik-Nadeln im Keller gesucht – und auf anhieb gefunden – und losgestrickt. Schon bis zum Training war der erste Knäuel verstrickt, der Rest folgte dann danach und heute. Und so schauen Loop und Beanie nun aus:

Tochterkind kommentierte das ganze mit: „Wie toll, dass Du so gut stricken kannst“ – Hach, das hört Mutter doch gerne. Und strickt auch sicherlich mal wieder auf die Schnelle zwischendurch, wenn sie mit so einem Lächeln belohnt wird.

Snow Whisper

Nach der Ravelry-Anleitung Nightfall Ruffles habe ich das Tuch aus selbstgesponnener Wolle für meine Mama zum Geburtstag gestrickt.

Gestrickt habe ich gerade mal eine guten Woche daran – ich hatte zu Beginn nicht damit gerechnet, noch pünktlich fertig zu werden und sah das Geschenk schon eher unter dem Weihnachtsbaum – und gerade mal 160 Gramm der bordeauxfarbenen Adoptivwolle verstrickt, die ich mit einem naturfarbenen Faden vezwirnt hatte. Somit sind noch 40 Gramm übrig, die ich ja noch mit unifarben Natur ergänzen könnte, so dass ich schon über ein Paar passende Stulpen nachdenke. Mal sehen, was die Zeit so noch bringt.

Schade nur, dass sich der leichte Glitzer des Bright-Nylon-Anteils der Wolle so schlecht eigentlich gar nicht fotografieren lässt.

Auf jeden Fall ein schnell zu strickendes, tolles Tuch.

Misea – Herbstgold

Wie gut, dass ich erst heute Zeit hatte mich mit Corinna zu treffen. Denn erst vorgestern wurde mein Geschenk fertig und durfte gestern noch auf der Leine trocknen. Heute früh nun in der morgendlichen Spätsommersonne:

Gestrickt aus Semisolids in Merino-extrafein von Tausendschön strahlt der Goldton heute einfach nur. Wobei eigentlich heißen die Farben Curry, Rotwein und Schlamm.

Lavender Queen

Fertig – und das in für mich rekordverdächtiger Zeit von gerade mal 8 Tagen.

Und das, obwohl ich ja noch fleißig am Spinnen bin bei der Tour de Fleece.

Aber nachdem ich diese Wolle in den ersten Tagen der Tour gesponnen hatte, wollte ich nicht mehr aufs Anstricken warten. Und dann macht es irgendwie süchtig und frau muss einfach weiter stricken.

Diesmal habe ich mich sogar an ein eigenes Design gewagt. Klar inspiriert durch andere Muster, aber ist das nicht immer so. Es sollte leicht und luftig sein und von beiden Seiten zu verwenden. Daher sind die Räume zwischen den Lochreihen abwechselnd in rechts und links gestrickt. Jetzt darf es auch mal wieder kühler werden – aber noch nicht so bald – damit ich meine Lavender Queen auch austragen kann.

Leider schaffe ich es immer noch nicht, die Farben richtig rüber zu bekommen, Ich natura sieht man die feinen Unterschiede der noch viel besser. Das Tuch hat übrigens eine Kantenlänge von 208 cm und ist in der Mitte 48 cm tief und wiegt federleichte 120g.

Tour de Fleece 2013 – Tag 16

Für mich stand heute weiterhin die Merino/Nylon-Adoptivwolle auf dem Programm.

Geworden sind es „nur“ 29g, da ich noch ein wenig weiter an meinem Tuch aus der Wolle-Seide-Mischung am Stricken bin. Jedoch ist es verd….. schwer die Farben auch nur irgendwie mit dem Foto einzufangen. Bei Tageslicht ist es zu hell, im Zimmer nimmt der Foto die Unterschiede auch nicht so richtig war.

Auf jeden Fall ist es federleicht und kuschelweich.

TdF-2013-Statistik: – Tag 16 gesponnen = 29g – gesamt gesponnen = 469g

Ein neues Strickprojekt …

… musste ich gleich starten, nachdem die erste fertige TdF-Wolle getrocknet war. Ein einfaches Tuch mit Löchern, damit es trotz des Maulbeerseideanteils luftig bleibt. Nachdem ich einige Anleitungen gesichtet hatte, habe ich mich dann doch für eine eigene Variante entschieden.

Ein halbrundes Tuch, das von beiden Seiten zu verwenden ist. Gestrickt wird so lange, bis die Wolle aufgebraucht ist.

Winterabendhimmel (Pamuya) – Fertig

So, und damit Ihr seht, was sonst noch auf den Stricknadeln war habe ich meinen Winterabendhimmel gestern fertig bekommen und gespannt.

Verstrickt habe ich 280g meiner selbstgesponnenen Poolworth-Färbung und die rote Merino, die noch im Spinnstash lag. Das Tuch ist 220 cm breit und 80 cm hoch geworden.

Die Anleitung gibt es bei Ravelry unter dem Namen Pamuya. Es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht es zu stricken und es ist seit langem überhaupt mal wieder ein Tuch mit aufwendigerem Muster, dass ich gestrickt habe.

Patenter Loop …

… ein weiterer jahreszeitlich passender Halswärmer.

Die bunte Sokenwolle (Farbe „Mango“) bekam Tochterkind neulich von Corinna geschenkt, das Schwarz in Merino extra fein habe ich dazu gekauft, damit es nicht so kratzt. Beides ist von Tausendschön und lässt sich sehr angenehm stricken.

Eigentlich sollte ein ganz anderer Loop daraus werden, aber die Farben kamen so gar nicht zur Geltung. Daher haben wir umdisponiert und es solte nun ein Patenmuster werden. Hilfe – ewig nicht mehr gestrickt und dann gleich in zwei Farben. Aber YouTube sei dank, habe ich eine Anleitung gefunden, woher ich mir die Stricktechnik für Rundgestricktes ableiten konnte.

Es dauer zwar ewig, bis etwas sichtbar ist, aber nun ist er fertig.