Während ich so am Tuchstricken bin …

… kreisen meine Gedanken schon um ein neues Projekt.

Nachdem ich so fleißig Poolworth für den „Winterabendhimmel“ gesponnen habe, hat es ganz den Anschein, als bliebe noch etwas übrig. Bin ich im letzten großen Musterbereich der mehrfarbigen Wolle, und vom nachgesponnen Rot für das Wellenmuster am Rand habe ich noch nichts gebrauch.

Könnte ich doch einen Schaltuch dafür kreieren, das genau für meine Reste reicht. Irgendwie so fürchterlich kompliziert sind die ganzen Anleitungen, die man so im Netzt bekommen kann, ja doch nicht. Also stricke ich weiter den Winterabendhimmel und lasse meine Gedanken kreisen 😉

Winterabendhimmel (Pamuya) – Zwischenstand

Danke des bescheidenen Osterwetters habe ich viel Zeit zum Stricken. Daher hier mal ein kurzer Zwischenstand vom Winterabendhimmel, meinem Gestrick aus der rot-blauen Poolworth.

Diesmal auf jeden Fall ein Tuch, das gespannt werden muss. Ich denke mal, dass dann das Wellenmuster richtig gut raus kommt.

Spinnereien – Poolworth, blau-rot

Nachdem ich hier schon die Anfänge gezeigt habe, ist die blau-rote Poolworth und das rote Merino nun fertig gesponnen:

… und gezwirnt:

Verstrickt wird das Garn zu Pamuya, einem Dreieckstuch von Alexandra Wiedmayer:

Inzwischen bin ich schon ein wenig weiter und es macht unheimlich Spaß. Geplant habe ich die kraus rechten Reihen in Rot zu stricken und vielleicht den letzten Wellenrand.

Aufgrund der Farben habe ich das Tuch „Winterabendhimmel“ getauft.

Eigentlich dachte ich …

… ich stricke dieses Jahr erst mal vieeeele Socken, da so einige Löcher bekommen haben. Aber irgendwie kommt es gerade anders als gedacht.

Kaum hatte ich mich für den Mystery-KAL angemeldet musste ich erst noch zur Überbrückung den Doppelstrick-Cowl beginnen. Inzwischen ist dieser so nebenbei gewachsen – aber noch nicht ganz fertig:

Dann habe ich aus grauem und lila (Seiden-) Lacegarn – es ist ser dünn und ganz weich – ein Schaltuch nach dieser Anleitung begonnen:

Tja und dann sind da meine Spinnereien seit Jahresanfang. Das erste Garn ist nun soweit, dass es verarbeitet werden kann – und da musste ich auch gleich mit diesem Tuch loslegen:

Und zu guter Letzt ist eben das Garn für Tochterkinds Boomslang gekommen, so dass ich eines der Projekte zügig beenden muss um dann hier gleich durchstarten zu können. Oder ziehe ich das fürs Kind mal wieder vor.

Wenn ich das Schneetreiben vor dem Fenster beobachte weiß ich, warum ich im Moment so viele Schals und Tücher in Arbeit habe. Man braucht sie einfach immer noch. Und pst, ich habe noch Garn für ein Tuch für meine Mama mitbestellt. Also dieses Jahr wird wohl das Jahr der Tücher, Cowls und Schals werden. *grins*

Mystery-KAL – fertig

Tata… nun ist er fertig. Der erste Mystery-KAL an dem ich mitgestrickt habe und ein Tuch nur für mich. Bisher habe ich Tücher immer gestrickt und verschenkt *grins*

Hier einmal eine Komplettansicht. Und wie Ihr am Hintergrund seht, ist es immer noch winterlich trüb bei uns.

Auch wenn es „nur“ kraus rechts gestrickt ist, hat das Tuch durch die interessante Streifenfolge eine tolle Wirkung. Zusätzlich zur Originalanleitung habe ich meine Farbe A noch einmal wiederholt und dem Tuch noch einen Rand in Azur verpasst.

Mir hat es Spaß gemacht, dieses Tuch zu stricken. Auch die Merino-Wolle von Tausendschön ließ sich richtig gut verarbeiten. Da könnte tatschlich mein Bestellfinger noch öfter zucken.

Die Sache mit dem Stash-Abbau …

… ist ja nicht so einfach, wenn es im Moment laufend neue Ideen und Anregungen gibt, die einfach mit der gestashten Sockenwolle nicht so ohne weiters umzusetzen sind.

Aber ein Zukauf von passenden Farben um dann damit auch etwas aus dem Stash abzubauen ist doch erlaubt, oder? So geschehen nämlich dieser Tage mit dem Doppelstrick-Cowl. Und jetzt ist mir eine Anleitung über den Weg gelaufen für ein gestreiftes Tuch für das 3 Knäul (Socken-) Wolle benötigt werden. Wenn ich da nun 1 gemusterten Knäul aus dem Stash nehme und noch 2 unifarbene dazu kauf, dann ist das doch auch Stash-Abbau, oder?

Kennt Ihr Doppelstricken?

Kannte ich bisher noch nicht als Technik, bzw. Begriff. Wobei mir sicherlich im Sportgeschäft schon Mützen in dieser Stricktechnik begegnet sind und ich mich immer gefragt habe, wie das wohl geht.

Fertige handgestrickte Teile dazu habe ich die letzte Woche bei Ravelry und in verschiedenen Weblogs gesehn und war ganz angetan. Einen Grund für ein neues Strickstück hatte ich dann schnell gefunden, denn zu meinem aktuellen Skioutfit fehlte mir noch der farblich passende Schal / Halswärmer. Da begegnete mir der Cowl Hooked bei Ravelry und es war um mich geschehen.

Gefunden habe ich im meinen Beständen einen Strang Opal Handgefärbte Sockenwolle vom internationalen Sockenstrickertreffen 2008 – den hatte Corinna mir mitgebracht – in Rot-Orange-Pink , dazu gekauft habe ich noch Schwarz und heute Abend gleich begonnen.

Mit der Anleitung gab es einen Link zu eine Video, das ich sehr hilfreich fand – und nun auch endlich weiß, wie ich das mit den Fäden bei meiner FairIsle-Strickerei machen muss. Also gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlage 🙂

Da man die Maschen für den Innen- und den Außenteil gleichzeitig auf der Nadel hat und immer abwwechseln eine Masche rechts und eine Masche links strickt sind es zu Beginn bei dieser Anleitung 310 Maschen auf der Nadel und eine Runde dauert entsprechend lange. Aber immerhin habe ich schon die erste Runde mit Muster geschafft und es macht richtig Spaß.

Ich stricke den rote Teil als Hauptfarbe und schwarz als Kontrastfarbe. Auf dem Bild kann man sehr schön den positiv-negativ Effekt sehen. Wobei ich glaube, dass das Schwarz zur Jacke besser ausschaut, aber bei Rot ist das Stricken – ähem, Sehen – einfacher.

Der Suchtfaktor ist enorm – und Tochterkind hat schon Bedarf angemeldet, falls ich eine superweiche Wolle in Sockenwollstärke finde. Denn kratziges am Hals das mag sie gar nicht.

Willow Cowl

Nachdem ich seit ein paar Tagen meinen Ravelry-Account ein wenig intensiver betreibe bin ich über die Anleitung Willow Cowl gestolpert. Gleichzeitig fand ich beim Sichten der Wollbestände auch noch einen Restkäuel meiner (fast) ersten farbigen selbsgesponnenen Wolle. Irgendwann hatte ich daraus schon Stulpen und eine Mütze gestrickt, da war der Cowl die passende Ergänzung.

Da meine Wolle dicker als in der Anleitung ist, habe ich weniger Maschen und auch weniger Reihen gestrickt. Nicht auch deshalb, weil die Wolle aus war.

Ich denke aber – besonders, wenn dann noch eine Jacke und kein Pullover drunter ist – ist es genau passend.

Bild mit Mütze – und ohne Brille – hab ich auch noch für Euch.

Mystery KAL

Im Moment steht bei mir das Stricken mal wieder höher im Kurs als das Nähen. Wie schön, wenn man vielseitig ist und je nach Laune wechseln kann.

Und nicht genug, dass ich im Moment Socken über Socken auf den Nadeln habe, nein ein zweifarbiges Schaltuch habe ich auch begonnen, die Wolle für den nächsten Schal ist noch in der Spinnphase. Nein, jetzt bin ich auch noch einer Gruppe für einen Mystery-KAL beigetreten und stehe vor dem Problem, welche Wolle nehme ich dafür her.

Sockenwollstärke, das ist klar und geht auch aus der Beschreibung hervor. Aber eher in Richtung 3-4 unterschiedliche Farben in uni/handgefärbt leicht changierend. Dabei sollte eine kontrastreich zu den anderen sein, diese aber wiederum von den Farben her harmonieren. Und das nun habe ich definitv nicht in meinen Sockenwollbeständen. Also nichts mit Reduzierung. Ob ich mir nun wohl doch untreu werden darf und mir nur so 4 klietzekleine Knäuel kaufen darf?

Zum Glück geht es erst am 20.03. los, also habe ich noch ein klein wenig Zeit.

Der Wunschschal …

… passend zur Tochterkindmütze ist nun auch fertig und ist gerade weg vom Bild an den Hals bewußten Tochterkindes gewandert und sofort im Einsatz.

Zum Glück fiel mir zu Beginn noch ein, dass man Fäden ja gleich beim Stricken mit einweben kann. Ich glaube anders wäre der Schal noch lange nicht fertig, denn bei der Menge an Streifen sind das kaum zählbar viele Fäden.

Zusammen mit der Mütze habe ich nun knapp 350 g Soft-Merino von Wolle-Rödel für dieses Set verstrickt.