Socken 2012-11

So, mit einigen Mühen habe ich ein weiteres Paar für meine Sockenschublade fertig. Nein, nicht nur Schublade, selbstverständlich auch für meine Füße 😉

Einige Mühen deshalb, weil ich die erst Socke zu kurz gestrickt hatte und dann nach dem Verlängern feststellen musste, dass sie am Spann viel zu eng ist. Und das, obwohl ich gestrickt habe wie immer und auch die gleiche Maschenzahl verwendet habe.

Um nicht wieder alles auftrennen zu müssen habe ich dann nur den Fuß geribbelt und die Ferse in Kombination aus Käppchen und Bumerangferse gefertigt. Das brauch ich sonst nur bei Leuten mit extrem hohem Spann. Aber auch Corinna meinte, dass die Wolle (Opal-Schafpate) wohl ein klein wenig dünner ist als die normale 4-fach-Wolle  – und schon daran kann es liegen.

Naja, nun habe ich immerhin wieder sechs Paar vernünftig tragbare Socken zur Verfügung. Es gibt da auch noch ein paar ausgeleierte und insgesamt nicht mehr so schöne, die weit nach hinten gerutscht waren, die werde ich erst mal wieder reaktivieren, bis wieder genug schöne, dichte Sockend a sind. Hatte ich doch die Tage mal die Bestände gesichtet. Einige Paare mit Loch unter dem Balle sind gleich in den Abfall gewandert, bei den anderen, die recht dünn sind, muss ich mal sehen, was noch zu retten ist. Das nächste Paar ist aber auf jeden Fall schon auf den Nadeln.

Und um bei meinen guten Vorsätzen zu bleiben habe ich wieder mal gleich noch ein Frühchenset gestrickt.

Socken 2012-10

Socken lassen sich ja zum Glück immer stricken. Sei es nun bei Eis und Schnee, sommerlicher Hitze oder dem wechselhaften Wetter, das zur Zeit ja überall herrscht. Und das beste, das geht sogar bei abendlichem Dämmerlicht, wenn meine Augen das Nähen oder gar Sticken doch als sehr anstrengend empfinden.

Daher kann ich mal wieder ein fertiges Paar für Tochterkinds Sockenschublade prästentieren:

Eigentlich hatte ich die Wolle mal für mich vorgesehen, aber seit einiger Zeit steht Tochterkind auf Türkistöne – und ich muss sagen, die stehen ihr auch sehr gut – so dass sie nun dieses Paar bekommen hat.

Aus irgendeinem Grund, der mir entfallen ist, war dies ein angefangener Knäuel, so dass ich für das Frühchenset tatsächlich das Mützchen mit einem unifarbenen Stück beenden musste.

Nachdem ich ja meine derzeitigen Bestände an Früchchenstricksachen abgegeben habe ist dies nun wieder der Anfang der nächsten Lieferung. Wann auch immer und wohin auch immer das sein wird.

Socken 2012-09

Und weil wir gerade beim Stricken sind, hier noch die neuesten (Reste-)Socken für mich.

Aus der gemusterten Wolle hatte ich vor zwei Jahren mal Stulpen gestrickt und musste feststellen, dass der Rest nicht mehr für Socken reicht. Oder nur ganz knapp und das Risiko wollte ich nicht eingehen. Daher lag der Knäul in der Ecke bis er eben den guten Vorsätzen zum Aufbrauchen angefangener Käul zum Opfer fiel.

Also habe ich aus den Beständen noch ein unifarbenes kräftig lila Knäul gefischt und in Spiraltechnik gestrickt. Tja und nun hat Frau ein weiteres Paar schicker Socken – was bei den derzeitigen Temperaturen gar nicht so verkehrt ist.

Und besonders wenn ich bedenke, dass ich ja im letzten Winter einige Socken mit meinen superwarmen Walkhausschuhe kaputt gescheuert habe. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass alleine in einem Winter bei Lisa und mir 7 oder 8 Paar Socken einfach an den Ballen durchgescheuert sind. Wir hatten uns beide das erste mal seit langem richtig warme Hausschuhe gegönnt. Und nun bin ich am Sockenschubladenwiederauffüllen.

Das nächste Paar, diesmal für Lisa, ist schon angefangen, auch wenn mir das Stricken im Moment noch etwas schwer fällt. Habe ich mir doch vor drei Wochen bei meiner Ju-Jutsu-Prüfung den kleinen Finger der rechten Hand etwas dabbisch verbogen und nun immer noch ein dickes Gelenk. Normalerweise merke ich es nicht so sehr, außer wenn eine Belastung drauf kommt. Und ihr werdet es nicht glauben, aber die leichte Beugung des kleinen Fingers beim Fassen der Stricknadel, die ja nun wirklich nicht schwer ist, reicht schon aus, dass ich im Moment nicht so lange am Stück stricken kann, wie ich es gewohnt bin.

Aber zum Glück geht nähen, so dass es bald wieder ein paar Blumensterne zu sehen gibt. Man muss in allem eben das Positive sehen.

Frühchenstrickerei

Wollreste verarbeite ich ja schon einige Zeit zu Frühchensöckchen und -Mützchen und habe diese hin und wieder im Klinikum in Hanau abgegeben. Doch dann bekam ich den Hinweis, dass dort genug Stricksachen sind und so habe ich meine zu Hause gesammelt.

Im Januar 2011 begann ich ja ganz konsequent jeden Sockenwollknäul bis zum Ende zu verarbeiten, bevor ein neuer angebrochen werden durfte. Bzw. ich habe Restknäule die noch im Korb schlummerten verarbeitet. Und bei dem guten Vorsatz bin ich bis heute geblieben. Die größeren Reste werde eben zu Frühchensets, die kleineren, die dann noch übrig sind, wandern in den Korb der Strickpatchdecke, die sich ja auch langsam dem Ende nähert.

Gestern nun habe ich die Gelegenheit ergriffen und meine gesammelten Frühchenstrickereien an Sigrun übergeben, die sie mit in die Klinik in Linz nimmt. Ich weiß, das ist Österreich, aber dort ist immer noch reichlich  Bedarf, während es in Deutschland doch noch genug Strickerinnen gibt, bzw. ja auch ein meiner Meinung nach unnötiger Belieferungskampf für Kliniken existiert. Also warum nicht Stricksachen in unser Nachbarland exportieren.

Und weil ich selbst überwältigt war von der Menge, die da so nebenbei entstanden ist hier ein paar Eindrücke für Euch:

Insgesamt sind es 11x nur Söckchen und 31x Mützchen mit passenden Söckchen geworden, die nun bald die Kleinsten wärmen dürfen.

Socken 2012-08

Nur der Vollständigkeithalber hier ein weiteres Sockenpaar, das so nebenbei entstanden ist.

Testsneaker für mich aus dem Baumwollsockengarn mit Elasthan vom Wolle-Rödel. Ich habe daraus ja schon ein paar dezent schwarzer Herrensocken gestrickt, kenne aber das Tragegefühl dieser neuen Zusammenstellung nicht. Also musste auch ein Paar für mich her. Und BW eignet sich am Besten als Sommersocken, sprich Sneaker. Die Farbe ist immerhin jeanstauglich, aber sehr dezent. Aber die Qualität gibt es nur in einigen wenigen Unifarben.

Aber versprochen, auf den Nadeln ist schon wieder eine farbenfrohere Resteverwertung.

Socken 2012-07

Dafür, dass es erst das siebte Paar Socken in diesem Jahr ist, habe ich diese doch sehr flott gestrickt. Gerade mal eine Woche hat es gedauert vom Sehen des Musters bei Wapiti, dem spontanen Griff in den Wollkorb und diesen Bildern:

Und nicht nur die Socken in Größe 38/39 sind fertig. Aus dem Rest wurde gleich noch ein mädchenhaftes Frühchenset, so dass ich wieder 100 g als fast verarbeitet melden kann.

Das Muster nennt sich  Falsches Schwarzwaldzöpfle und lässt sich total leicht stricken. So ähnlich habe ich es auch schon gestrickt, jedoch kam der Umschlag immer eine Reihe früher und dann gibt es diese schönen Löcher nicht.

Auf jeden Fall war es nicht das letzte Sockepaar mit diesem Muster. Und ob diese Socken nun in der Weihnachtgeschenkekiste – ich hätte da vielleicht schon eine Abnehmerin – oder an meinen eigenen Füßen landen, das muss ich mir noch überlegen.

Und die nächsten Socken – diesmal als Resteverwertung – sind schon angeschlagen. Schießlich muss sich das Lager ja mal leeren.

Socken 12-06

Bevor der Alltag so richtig beginnt und mich eher der Haus- als der Handarbeit widme, hier noch schnell ein Sockenbild für Euch:

Somit ist ein weiters Knäul meiner Aufräumaktion vom Jahresanfang verstrickt. Und brav wie ich bin, habe ich es wirklich bis zum letzten Rest verstrickt und gleich noch ein Frühchenset gefertigt.

Socken 12-05

Diesmal gibt es mal wieder schwarze Herrensocken zu sehen. Wieder eine Auftragsarbeit, die wenig anspruchsvoll ist. Aber was will man machen, der Herr liebt Schwarz. Diesmal aber in Baumwolle mit Elastan.

Ich weiß, das ist nicht wirklich zu erkennen, aber die Baumwolle hat etwas mehr Glanz als die Schafwollsocken. Da ich die Wolle in dieser Zusammensetzung auch noch nicht gestrickt, bzw. getragen habe sind das die ersten Probesocken. Und wenn der Tragetest bestanden ist, dann folgen noch zwei weitere Paar. Wobei ich hier wohl bei 2re/2li bleiben werde, da ich denke, dass andere Muster nicht elastisch genug sind.

Auf jeden Fall lies es sich gut stricken und ich habe mir mal Jeansblau für Sneaker für mich geholt. Wollsocken waren die vergangene Woche doch recht warm am Knöchel.

Wieder zurück …

… aus unserem Kurzskiurlaub kann ich Euch gleich meine neueste Werke präsentieren:

Socken für das Tochterkind und gleich noch Söckchen und Mützchen für ein weiteres Frühchen. Damit habe ich nun im Laufe eines Jahres 22 Sets und 11 Paar dieser Minisöckchen gefertigt. Klar andere stricken da wesentlich mehr, aber da ich ja immer aus dem Restknäul nach dem Stricken eines großen Paar Socken noch diese kleinen Teilchen stricke, heißt das dann doch auch im Umkehrschluss, dass ich meine Bestände an Sockenwolle inzwischen um über 2 kg erleichtert habe.

Socken deshalb, da das für mich für die Autofahrten bzw. als Mitnahmegestrick so schön praktisch ist. Und es schlummern noch so viele schöne Knäul in meinen Kisten, da kann noch einiges folgen *grins*. Mal sehen, für wen die nächsten sind.

PS: Skifahren ohne die Kinder war irgendwie nach so vielen Jahren eine ganz neue Erfahrung. Und die Kälte haben wir auch überlebt. Es kommt nur auf die richtige Kleidung und die passenden Pausen an.

Socken 2012-03

Um weiter meine Sockenwollbestände zu reduzieren habe ich mir gleich noch ein Paar Socken gestrickt.

 

Und wie unschwer zu erkennen ist, habe ich gleich den Rest vom Knäuel wieder zu einem Frühchenset verarbeitet.

Außerdem flog da noch ein Rest aus dem vergangenen Jahr rum, so dass es gleich noch ein Frühchenset ergab.