Socken 2012-09

Und weil wir gerade beim Stricken sind, hier noch die neuesten (Reste-)Socken für mich.

Aus der gemusterten Wolle hatte ich vor zwei Jahren mal Stulpen gestrickt und musste feststellen, dass der Rest nicht mehr für Socken reicht. Oder nur ganz knapp und das Risiko wollte ich nicht eingehen. Daher lag der Knäul in der Ecke bis er eben den guten Vorsätzen zum Aufbrauchen angefangener Käul zum Opfer fiel.

Also habe ich aus den Beständen noch ein unifarbenes kräftig lila Knäul gefischt und in Spiraltechnik gestrickt. Tja und nun hat Frau ein weiteres Paar schicker Socken – was bei den derzeitigen Temperaturen gar nicht so verkehrt ist.

Und besonders wenn ich bedenke, dass ich ja im letzten Winter einige Socken mit meinen superwarmen Walkhausschuhe kaputt gescheuert habe. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass alleine in einem Winter bei Lisa und mir 7 oder 8 Paar Socken einfach an den Ballen durchgescheuert sind. Wir hatten uns beide das erste mal seit langem richtig warme Hausschuhe gegönnt. Und nun bin ich am Sockenschubladenwiederauffüllen.

Das nächste Paar, diesmal für Lisa, ist schon angefangen, auch wenn mir das Stricken im Moment noch etwas schwer fällt. Habe ich mir doch vor drei Wochen bei meiner Ju-Jutsu-Prüfung den kleinen Finger der rechten Hand etwas dabbisch verbogen und nun immer noch ein dickes Gelenk. Normalerweise merke ich es nicht so sehr, außer wenn eine Belastung drauf kommt. Und ihr werdet es nicht glauben, aber die leichte Beugung des kleinen Fingers beim Fassen der Stricknadel, die ja nun wirklich nicht schwer ist, reicht schon aus, dass ich im Moment nicht so lange am Stück stricken kann, wie ich es gewohnt bin.

Aber zum Glück geht nähen, so dass es bald wieder ein paar Blumensterne zu sehen gibt. Man muss in allem eben das Positive sehen.

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