Und noch eine Tasche …

… war für den heutigen Ballabend gewünscht.

Sohnemannfreundin trägt ein schwarzes Cocktailkleid mit Silbersatinschuhen. Nur die passende Tasche fehlte noch. Da lag die Frage nahe, ob ich denn auch ihr eine passende Balltasche nähen könne? Klar hab ich da zugesagt, wenn ich auch nicht so recht wusste wie.

Zum Glück ist eine Clutch nicht so schwer zu nähen und es gibt im Netz genug Anleitungen bzw. Schemazeichnungen. Anhand all dieser Anregungen haben wir dann den passenden Schnitt zusammengestellt. Passend deshalb, damit all die Kleingkeiten die mit sollen auch Platz finden.

Das größe Problem war die Deko der Klappe, denn die gewünschte Strassschließe war vor Ort gar nicht aufzutreiben und im Netzt viel zu teuer. Somit kamen wir überein, eine Stoffschleife mit Riegel zu verwenden.

Schaut doch ganz ok aus, oder? Wobei ich ehrlich zugeben muss, dass ich mit zwei Dingen nicht so einverstanden bin. Der Magnetverschluss am Taschenkörper sitzt zu hoch, aber die Klappe wiederum ist so schwer, dass sie von alleine weit genug über den Körper fällt.

Das zweite ist, dass ich relativ viel Naht von Futter und Außenstoff mit der Hand genäht habe, da die Tasche zu klein und durch die Verstärkung zu steif war, als dass man sie hätte einfach durch ein kleines Loch wenden können. Aufgrund dessen finde ich die zwei Eckabschlüsse nicht so gelunden, aber zum Glück ist das innen und fällt nicht auf.

Nun bin ich gespannt, wie die Tasche heute Nachmittag ankommt.

Die Aktion Adventkalendersockenstricken …

… ist für mich beendet.

Nachdem ich neulich schon 4 Söckchen für Corinna, bzw. ihre Tochter hatte, sind nun noch mal 6 Söckchen fertig geworden:

Mit diesen und dem einen Paar, das ich noch in passender Größe in den ehemaligen Marktbeständen hatte, sind es nun 12 Adventkalendersöckchen von mir. Die restlichen hat Corinna zusammen bekommen und es kann schon bald 1. Dezember werden. Klar zu erkennen ist, dass es sich um einen Mädchenkalender handelt, oder?

Nachtrag für die Statistik: je Söckchen 10g = 60g => d.h. es sind nun 920g verstrickter Sockenwolle in diesem Jahr.

Auch wenn ….

…. es noch ein wenig hin ist bis zum 1. Advent, so konnte ich es gestern nicht lassen schon mal ein klein wenig Weihnachtsdeko zu kaufen:

Gesehen hatte ich die Idee mit den Bäumchen in der neuen Landlust – die übrigens diesmal noch einige andere Ideen hat, die ich mal testen werde. Und zum Glück gab es die Pflanzen samt Zinkgefäß im örtlichen Blumenhandel. Auch der kleine Schneemann ist von dort. Die Tannenzapfen habe ich im Sommer bei meine Hundespaziergängen gesammelt. Man weiß ja nie, für was das mal gut sein kann.

Das Gesteck steht nun im Flur auf der Ablage vor dem Spiegel, daher auch der recht groß wirkende Weihnachtsstern.

Socken 2012-14

Da der Winter mit großen Schritten naht – heute früh waren die Scheiben der Autos auf der Straße gefroren – sind auch bei mir wieder Socken fertig geworden.

Mit einem kleinen Muster auf den Außenseiten nur für mich.

Die Drachenwolle bekam ich im Sommer von Corinna geschenkt. Somit konnte ich zwar meine Altbestände nicht reduzieren, habe aber zusammen mit dem Frühchenset und den Adventssocken – die es demnächst zu sehen gibt – in diesem Jahr weitere 100 Gramm Sockenwolle verstrickt. Damit sind es nun 860 Gramm in 2012. Und ein Ende ist noch nicht in Sicht 😉

Ja ist denn schon Weihnachten?

Bei mir ja. Auch wenn es für Weihnachtsdeko noch zu früh ist und ich diesbezüglich noch am Ideen sammeln bin.

Immerhin stricke ich an Paulas Adventkalendersocken – @Corinna: 3 weitere Söckchen sind fertig und die nächste auf den Nadeln – um mich mal so langsam drauf einzustellen.

Und dann brauchte ich unbedingt Handquiltgarn, da mir mal wieder die passende Farbe zum Lieseln fehlte. Nach einigem Durchstöbern des Netzes habe ich mich dann gleich mal weihnachtlich selbst beschert und mir dies gegönnt – Handquiltgarn von Yli in 24 tollen Farben:

Ich weiß, eigentlich brauchte ich nur das unscheinbare Braun am rechten unteren Rand, aber mich nervt es ständig, dass ich wegen einer fehlenden Farbe eine halbe Stunde Fahrt zum nächsten Fachgeschäft habe oder im Netz bestelle und Versandkostenpauschale zu zahlen habe. Also habe ich nun bei diesem Angebot mal zugeschlagen. Immerhin gab es vier Spulen sozusagen geschenkt.

Tja, und dann hat Frau Weihnachten einfach mal ein paar Wochen vorverlegt *grins*.

EPP – Tischsets

So, der Anfang ist gemacht. Nachdem ich ja bereits hier meine Vorbereitungen gezeigt habe, sind inzwischen gefühlte 100.000 Hexas zugeschnitten und ich habe mit dem Zusammennähen begonnen.

Im Gegensatz zur Anleitung werde ich meinen Hexas die Spitzen rechts und links abschneiden und es auf dieser Breite belassen, statt noch mal ganze Hexas anzunähen um die kleinen Lücken zu füllen. Das erscheint mir Verschwendung von Stoff.

Ich habe den Streifen hier mal auf die Rückseite eines Tischsets aufgelegt und denke der Streifen ist von der Breite her ok. Oben und unten war ich auch sparsam und habe mit halben Hexas gearbeitet.

Damit habe ich dann wohl mehr Hexas zugeschnitten, als ich benötige, aber eine Weiterverarbeitungsidee ist schon da: Einen Tischläufer, der zwischen die Sets passt. Schließlich hat man ja doch immer noch einige andere Dinge auf dem Tisch stehe und da würde sich ein passender Läufer doch nicht schlecht für eignen, oder? Zumindest Tochterkind fand die Idee gut.

Jetzt muss ich nur noch eine passenden Stoff die die beiden Seitenteile finden / kaufen und die restlichen sieben Mittelteile nähen.

Tasche Väska

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. So auch der Premierenball unserer Tochter. Und da es schon nicht einfach war ein passendes Kleid zu finden, war die Auswahl an balltauglichen Taschen in den heimischen Beständen eher Bescheiden bzw. erschien dem Tochterkind als zu uncool. Also was macht eine brave Mama – sie sichtet die Stoffbestände – sucht im Netz nach dem passenden Schnitt – kauft noch Einzelnes zu – und legt los.

Den passende Schnitt habe ich bei Farbenmix gefunden – die Tasche Väska.

Batikaußen- und Futterstoff gaben die Bestände her. Einen Reißverschluss, Gurtband und einen stabilen Rückseitenstoff waren schnell gekauft. Übrigens, die Rückseite ist ein schwarzer Markisenstoff.

Und dann hieß es zwei Stunden Zeit nehmen und loslegen. Und obwohl ich Reißverschlüsse nicht gerne einnähe kam ich diesmal ganz gut zurecht. Und werde mich auch sicherlich mal wieder dran versuchen.

Hier nun die fertige Tasche Väska:

Dazu trägt Tochterkind ein schwarzes Etuikleid mit einem roten kurzärmeligen Bolero. Daher auch der rote Reißverschluss und das rote Innenfutter:

 

Die Gurtbänder habe ich, im Gegensatz zur Anleitung, ein klein wenig schräg angesetzt. Damit liegt die ganze Tasche einfach besser an. Fanden wir bei einem leichten Ballkleid einfach besser. Und so können nun die unverzichtbaren Kleinigkeiten auch mit und stören selbst beim Tanzen nicht.