Noch eine Lieselei …

… musste ich einfach anfangen.

Im vergangenen Jahr war ich total versessen darauf keine Reststücke rumliegen zu haben. Also habe ich begonnen Schablonen aus Papier zu schneiden und mit den Stoffstückchen zu beziehen. Inzwischen gibt es ein großes Marmeladenglas, das schon gut gefüllt mit kleinen 1cm-Hexas ist:

Dies ist gut um wirklich auch noch die letzte Fuzzelchen an Stoff zu verarbeiten. Wobei, bis ich damit zum Verarbeiten komme, das dauert noch. Erstmal wird nur geheftet und gesammelt. Auch Ideen bin ich am Sammeln, was denn mal aus den Minihexas werden könnte. Einige kleinere Projekte habe ich die letzte Zeit schon gesehen, doch geistert mir immer noch ein Quilt im Kopf herum, den ich im vergangenen Herbst in Wien beim Quiltfestival gesehen habe. Ein Wirbel aus lauter kleinen Hexas. Also mal sehen, wie sich das hier irgendwann mal weiter entwickelt.

Für die größeren Stoffreste sollte es aber etwas anderes sein. Also habe ich ganz brav noch Schablonen für Blumensterne ausgeschnitten und teilweise auch schon mit Stoff bezogen. Diese nun habe ich die letzten Tage farblich sortiert und die ersten Sterne zusammen genäht. Man merkt ganz deutlich, dass letztes Jahr der Flammenquilt für meine Mama fertig geworden ist *grins*.

Wobei man dieses Bild auch als Suchbild verwenden könnte. Denn nachdem alle Mittelhexas mit Sternenstrahlen bestückt waren kam die Frage aus dem Hintergrund – von Lisa – „Mama, muss das SO sein?“. Also sucht den Fehler. Ich habe ihn schon gefunden und muss da Wohl oder Übel noch mal ran.

Aber auch hier heißt es erstmal sammeln. Denn im Gegensatz zu den TumblingBlocks verarbeite ich hier nur Reste – und das dauert halt. DieHexas haben übrigens eine Kantenlänge von 2 cm. Nur für die, die sich gerade Gedanken um die Größe machen.

Mein Lieselkästchen …

… oder, wie ich meine Lieselteilchen aufhebe.

Letztes Jahr schon habe ich mir dieses Sortierkästchen im Baumarkt gekauft. Aber erst jetzt fiel mir auf, dass ich Euch das noch gar nicht gezeigt habe. Um aus der vollen Auswahl schöpfen zu können, mag ich es, wenn schon einige Papierschablonen mit Stoff überzogen bereit sind. Aber diese immer wieder hin und weg zu räumen fand ich doch sehr lästig, daher die Idee mit dem Kästchen. Nun habe ich alle fast Teile für den TumblingBlockQuilt schön beisamen – und keiner kann über die Unordnung meckern.

Tumbling Blocks – mal wieder ein Zwischenstand

Da ich die vergangenen Tage mal wieder meine Lieselei aus der Tasche geholt habe gibt es nun auch mal wieder ein aktuelles Bild:

Ich weiß, es fehlt noch einiges bis zur gewünschten Größe – wobei ich die erst mal ermitteln müsste – aber es sind nun immerhin schon etwa 50×50 cm, die ich zusammen habe. Ich werde später mal die Wand vermessen, wie große das Top denn mal werden soll. Wo es hin kommt, das weiß ich ja immerhin schon 🙂

Endlich Sommer …

… und ich stricke einen winterlichen Grisu.

Die Wolle hat mich neulich bei Rödel förmlich angesprungen – die wollte einfach mit. Und irgendwie konnte ich mich nicht dagegen wehren. Nun hat es auf jeden Fall den Vorteil, dass ich schon mit den ersten Weihnachtspräsenten begonnen habe. Das hat doch auch was für sich, oder? Nur muss ich dann im Dezember dran denken, das es da in diesem Jahr eine Kiste gibt, in der schon fertige Dinge liegen.

Socken 12-06

Bevor der Alltag so richtig beginnt und mich eher der Haus- als der Handarbeit widme, hier noch schnell ein Sockenbild für Euch:

Somit ist ein weiters Knäul meiner Aufräumaktion vom Jahresanfang verstrickt. Und brav wie ich bin, habe ich es wirklich bis zum letzten Rest verstrickt und gleich noch ein Frühchenset gefertigt.

Muttertagsblumen …

… muss man nicht teuer kaufen.

Heute früh von Sohnemann und Freundin frisch auf den Wiesen nebenan gepflückt, stand dieser Strauß auf dem Frühstückstisch. Und da es schon länger der Wunsch meines Sohnes war wieder mal – wie auf dem Maledivenurlaub vor ein paar Jahren – Pfannekuchen zum Frühstück zu bekommen, hat er das dann heute früh in die Hand genommen.

Wir lagen noch im Bett und haben gebrübelt, was da wohl aus der Küche so duftet, aber auf Pfannekuchen ist keiner von uns gekommen. Und Tochterkind ist noch auf der Rückreise von Italien, sie hat davon gar nichts abbekommen können – schade.

Socken 12-05

Diesmal gibt es mal wieder schwarze Herrensocken zu sehen. Wieder eine Auftragsarbeit, die wenig anspruchsvoll ist. Aber was will man machen, der Herr liebt Schwarz. Diesmal aber in Baumwolle mit Elastan.

Ich weiß, das ist nicht wirklich zu erkennen, aber die Baumwolle hat etwas mehr Glanz als die Schafwollsocken. Da ich die Wolle in dieser Zusammensetzung auch noch nicht gestrickt, bzw. getragen habe sind das die ersten Probesocken. Und wenn der Tragetest bestanden ist, dann folgen noch zwei weitere Paar. Wobei ich hier wohl bei 2re/2li bleiben werde, da ich denke, dass andere Muster nicht elastisch genug sind.

Auf jeden Fall lies es sich gut stricken und ich habe mir mal Jeansblau für Sneaker für mich geholt. Wollsocken waren die vergangene Woche doch recht warm am Knöchel.

Nähmaschinenutensilo …

… gibt es wahrscheinlich wie Sand am Meer. Aber keiner, den ich bisher gesehen habe, hat mir so richtig zugsagt. Bis ich dann vor ein paar Tagen über einen gestolpert bin, der genau meinen Wünschen und Vorstellungen entsprach. Ich konnte es nicht lassen und habe heute Früh mal losgenäht.

Nachdem ich den Tag über dann aber das sonnige Wetter ausgenutzt habe und unsere Gartenmöbel und den Steinboden des Freisitzes vom Dreck des vergangenen Winters befreit habe, hatte ich dann danach zur Entspannung noch Zeit das Binding anzunähen. Herausgekommen ist nun dies:

Um die Tischplatte zu schonen lässt sich das Utensilo unter die Nähmaschine legen – und wird dadurch gehalten. Links ist der Behälter für die Fadenabschnitte, hinter dem mittleren Nadelkissen ist eine Tasche in der auch die kurze Schere gut hält. Und ein Fach für Maßband etc. ist ganz rechts vorhanden.

Aber wie das so mit schönen selbstgemachten Dingen ist, meist bleiben sie einem nicht lange erhalten. Und so wandert dieses Utensilo nun in die Post – und findet hoffentlich ebensolchen Anklang, wie bei mir.

HRC-Quilt …

… diesmal mit Pins bestückt.

Es sind doch schon einige zusammen gekommen in den letzten 14 Jahre. Einige wenige sind selbst gekauft, die meisten haben aber Familie und Freunde von den verschiedensten Reisen mit gebracht. Aber es ist doch noch genügend Platz für die nächsten Mitbringsel vorhanden.

Übrigens, für das Emblem habe ich ein T-Shirt zerschneiden dürfen und habe den Schriftzug dann appliziert.

Der Ersatzquilt – satt eines Frühchenquilts

Die Gruppe Preemiequilter näht in Deutschland und Österreich Miniquilts für Frühchen, die in verschiedenen Krankenhäusern an die Kleinen verschenkt werden. So auch in unserem Städtischen Klinikum, wo auch meine Miniquilts landen.

Nun war es im Dezember so, dass Freunde von uns ein Kind zur Kurzzeitpflege bekamen, das dort zur Welt gekommen war, wo jedoch die Mutter nicht in der Lage war sich um ihre Tochter zu kümmern. Natürlich habe ich nachgefragt und wir mussten feststellen, dass die Kleine im KH einen Quilt bekommen hat, sich dieser aber nicht bei ihren persönlichen Sachen befand, als sie zu unseren Freunden in die Pflege kam.

Da die Quilts ja für die Kleinen zum Kuscheln und auch als Wegbegleiter gedacht sind sollte also ein Ersatzquilt her. Nur war die Kleine inzwischen schon ein halbes Jahr alt und entsprechend gewachsen, so dass ein Miniquilt eigentlich schon zu klein war. Also dachte ich mir – in Abstimmung mit den anderen aus der Gruppe der Preemiequilter – dass ich einen normalgroßen Babyquilt für sie nähe. Passende Stoffreste waren noch vom letzten Babyquilt übrig, bzw. ich habe noch die rosalastigen Stoffe ergänzt, da der letzte ja an einen Jungen ging.

Genäht war das Top recht schnell, alleine das Quilten von Hand hat mich mal wieder aufgehalten. Aber sei es drum, ich mache es immer wieder gerne. Gestern nun habe ich die letzten Nähte gequiltet und das Binding angenäht, heute dann noch eine Runde durch die WaMa und den Trockner. Nun ist der Ersatzquilt fertig und wird wohl kurzfristig seinen Weg zu seiner neuen Besitzerin finden.

Inzwischen hat sie liebe Menschen hier in der Nähe gefunden, die sie trotz des zu erwartenden medizinischen Aufwandes, in Dauerpflege genommen haben und ihr ein liebevolles Zuhause bieten.