Osterwerkstatt

Man glaubt es kaum bei diesen Temperaturen, aber Ostern rückt immer näher. Und da ich gestern bei Renate eine super-easy Schnellanleitung bekam ist bei mir nun die Osterwerkstatt erföffnet.

Die beiden Eierwärmen sind dann mal so ganz nebenbei entstanden. Ich hatte nie welche, kaufen wollte ich keine, weil mir die nie gefallen haben, aber so auf die Schnelle aus ein paar kleinen Stoffstücken – die gefallen mir richtig gut.

Lisas Quilt

Nachdem ich an einigen Stellen in der letzten Zeit über diesen Quilt geschrieben bzw. erzählt habe möchte ich Euch doch gerne mal ein Bild von Lisas „Werd-wieder-gesund-Mut-mach-Quilt“ zeigen, den sie im März 2007 geschenkt bekommen hat.

Die Blöcke sind bestickt mir Meeresmotiven, da Lisa Fische und die Unterwasserwelt gut gefallen. Dazu angeregt hatte Wiebke aus der Spinn- und Strickgruppe in Darmstadt, daran beteiligt haben sich dann ganz viele. Und durch Zufall bin ich neulich in einem Forum wieder auf Dane gestoßen, von der auch mindestens zwei Blöcke auf diesem Quilt sind und die das ganze auch genäht hat.

An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an alle, die diesen Quilt möglich gemacht haben. Wobei ich sagen muss, erst jetzt wo Lisa selbst mit Nähen angefangen hat, weiß sie den Wert der Arbeit auch zu schätzen. Vorher war er einfach nur schön, jetzt ist er wertvoll für sie.

Diesmal war ich zum Frühstück eingeladen ….

…. und habe bei Renate meine beiden und die vielen Mini-Quilts von Angela für das Klinikum in Hanau abgegeben. Sie wohnt zwar in Schöllkrippen – ein ganzes Stück weiter weg von der Klinik als ich – ist aber in der Gruppe der Preemiequilter die für Hanau zuständige Hostess.

Renate hatte noch zwei Freundinnen, die selbst auch patchworken und quilten, und es war ein sehr schöner Vormittag. Mein Navi hat mich zwar einen ganz anderen Weg dorthin geleitet, als ich mir das auf der Karte angeschaut hatte, aber so habe ich mal wieder ein wenig Winterlandschaft in meiner Näheren Umgebung gesehen. Und nachdem ich dann auch den kurzen Heimweg gefunden habe, denke ich war es nicht das letzte Mal, dass ich Renate besucht habe.

Einen Floh hat sie mir auf jeden Fall in den Kopf gesetzt. Da ich immer noch am Grübeln bin, wie ich meine Gästezimmerdecke quilten soll – ob mit der Maschine frei, oder in den Schattennähten – kam von Renate doch der Vorschlag das mit der Hand zu machen. Bei der Größe der Decke sei das sehr schwierig diese mit der Maschine zu bearbeiten. Was mich jedoch überzeugt hat ist, dass die Decken dann geschmeidiger wird und nicht so hart wird wie beim Quilten mit der Maschine.

Tja, und da ich heute Nachmittag nach dem Training noch das nächste Mini-Top fertig genäht habe bin ich nun tatsächlich dabei die ersten Kreise mit der Hand zu quilten und ich muss sagen, es ist gar nicht so schwierig und macht richtig Spaß.

Besuch und ganz viele Miniquilts

Heute Nachmittag hatte ich Besuch von Angela, die mir eine große Kiste mit Quilts für die Minis in Hanau brachte. Morgen früh bin ich dann zum Kaffee bei Renate, die die Klinik in Hanau als Hostess betreut. Ihr werde ich dann die Quilts von Angela und meine beiden bringen, die inzwischen fertig sind.

Das nächste Top ist auch schon so gut wie fertig, nur noch die Umrandung fehlt, dann kann ich mit Quilten beginnen. Aber heute ist erstmal Schluss mit nähen – bis morgen würde ich den eh nicht mehr fertig bekommen, meine Strickpatchdecke möchte ja auch weiter wachsen. Und dann geht der Mini-Quilt eben in eine andere Klinik. Der Bedarf ist doch recht groß.

Frühchenquilt Nr. 4 – für Hanau

In Vorbereitung auf den Retreat, der an diesem Wochenende in der Gruppe stattfindet, habe ich bereits die letzten Tage das Top für meinen nächsten Mini-Quilt genäht, so dass ich am Freitag nur noch Quilten musste und gestern Abend dann die Einfassung auf der Rückseite mit der Hand vernäht habe.

Heute nun, nachdem ich von einem weiteren Wochenende mit Trainerausbildung zurück bin nun erstmal das Bild dieses Quilts.

Wie unschwer zu erkennen ist, liebe ich es den bunten Farben einen weißen Kontrast gegenüber zu stellen. Bei diesem Quilt habe ich mich das erste Mal an Dreiecken versucht. Nur musste ich feststellen, dass an den Knotenpunkten einfach zu viele Lagen Stoff aufeinander treffen, so dass ich zumindest in Längsrichtung noch schmale Streifen eingenäht habe. Damit hatte ich die Maße des letzten vorrätigen Moltontuches auch bis zum Rand hin ausgenutzt.

Nun werde ich die Gedanken zum neuen Top, die ich mir auf der Fahrt gemacht habe, mal in die Tat umsetzen. Ob der aber noch bis Mittwoch fertig wird, bis ich mich mit Renate, die die Miniquilts für Hanau sammelt, treffe, das weiß ich noch nicht, da ja morgen die normale Woche mit sämtlichen Alltagsdingen wieder beginnt.

Lisa’s Patchkissen

Neulich als mein Tochterkind längere Zeit wegen eines grippalen Infektes nicht zur Schule durfte und ihr langweilig war, hat sie meine Nähmaschine entdeckt und angefangen sich eine Kissenhülle zu nähen. Bis auf die beiden äußeren Runden hat sie das auch in einem Rutsch genäht, und ich gleich noch ein Kissen für innen rein besorgt.

Doch wie das so bei meiner Tochter bei Kinder ist, hielt die Begeisterung nur für diesen einen Nachmittag an und das angefangene Top lag in der Ecke. Gestern am Spätnachmittag nun haben wir gemeinsam das Top beendet, sprich ich habe geschnitten und gebügelt, Lisa hat genäht, so dass es nun doch noch fertig wurde und ich noch schnell quilten konnte.

Gestern Abend nach dem Training habe ich dann noch die Rückseite dran genäht, so dass das neue fertige Kissen heute Nacht schon im Kuscheleinsatz war.

Mal sehen, was uns nun zu den restlichen Stoffen aus diesem Stoffpaket noch so einfällt, denn die Muster und die Farbintensität finde ich einfach klasse.

Frühchenquilt Nr. 3 – für Hanau

Auf Umwegen bin ich diese Woche zu einer Gruppe im Internet gestoßen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat verschiedene Frühchenstationen in Deutschland und Österreich mit Quilts für die Kleinsten zu versorgen. Da dort auch das Klinikum in meiner Heimatstadt Hanau betreut wird, habe ich mich dieser Gruppe angeschlossen, um mitzuhelfen, die benötigten Mengen an Mini-Quilts herzustellen.

Entstanden ist nun dieser hier in Rottönen:

Bedingt durch die vorgegebene Größe des Moltontuches, das ich als Rückseite verwende, ist es wiederum nur ein recht kleiner Quilt mit ca. 63×63 cm geworden.

Einen in der Größe wird es noch geben – dann sind die Moltontücher verarbeitet – und dann kann es auch etwas größere Formate geben, denn ich habe inzwischen einen Stoffversand mit unifarbenen Baumwollflanellstoffen gefunden und gleich auch dort bestellt.

Frühchenquilt Nr. 2 – für Aschaffenburg

Und wieder ist ein Quilt für die Kleinsten fertig.

Das ist ja das Schöne an den kleinen Teilen, die sind einfach rasch genäht. Es hat mir wieder viel Spaß gemacht und ich werde mich nach getaner Hausarbeit auch gleich an den nächsten setzten. Da sind schon ein paar kleine Quadrate genäht, so dass ich jetzt nur noch die Einzelteile zusammenfügen muss.

Bei diesem hier sieht man ganz deutlich, dass es mir dieses kräftige Pink im Moment angetan hat. Also wieder ein Quilt für ein Mädchen.