Patchwork – Weihnachtssternedecke

Mit großen Schritten geht es auf Weihnachten zu und ich bin voll mit der Geschenke- und Dekoproduktion beschäftigt.

Seit die Kinder groß sind steht unser Weihnachtsbaum schon vor Heilig Abend und ist zum Bestandteil meiner Weihnachtsdeko geworden. Und weil es ohne Geschenke immer so leer drunter ausschaut soll nun eine schmückende Decke her.

Drum habe ich mal gezeichnet und einen Probeblock genäht.

Die bei den FlyingGees entstehenden RestHSTs werde ich dann noch zu kleinen Sternen verarbeiten und mal schauen, wie genau in die Mitte passen. Ich finde es immer viel zu schade diese Stoffstücke in den Abfall zu schmeißen, sondern suche nach einer Verwendung im aktuellen Projekt …. oder es wird eine passende Kleinigkeit daraus.

Nähen und Basteln – Stiftedose

Neulich sah ich eine Anleitung im Netz – und habe mal wieder vergessen sie mir abzuspeichern geschweige denn zu merken wo das war.

Also habe ich mit der Stiftedose ein wenig improvisiert. Besonders, da ich auch nicht genau die benötigten Materialen vorrätig habe. Beschrieben war die Anleitung mit veganem Leder, ich habe stattdessen farbigen Korkstoff und ein paar bunte Stoffreste genommen.

Heraus kam dann diese bunte Dosenverkleidung:

Angepasst ist sie auf eine leere Dose Erdnüsse. Die finde ich am besten, da es nach dem Abziehen des Deckels keine scharfen Kanten gibt.

Gleich mal mit meinen Stiften probebefüllt … und für gut befunden. Die werde ich demnächst bestimmt noch mal machen.

Nähen – Feuerholztasche aus Kulörtex

Bevor ich Euch von gestern berichten kann …. Achtung – es sind Hinweise auf unbezahlte Werbung im Text.

Gestern hatte ich mal wieder Zeit für einen Nähkurs in der Quiltmanufaktur von Andrea Kollath in Franfurt. Diesmal war Jutta Hellbach zu Gast und wir haben mit Ihrer Anleitung und Hilfe eine Feuerholztasche gestaltet und genäht.

Wobei man sagen muss, diesmal lag der kreative Schwerpunkt auf dem Gestalten des ersteinmal ungewohnten Kulörtex. Dieses Material lässt sich toll mit Farben gestalten – wir haben mit Schablonen und Spraydosen gearbeitet.

Ich habe für meine Tasche einmal ein jeansfarbenes und ein grünes Kulörtex genommen und beide Stücke mit den gleichen Schablonen und den gleichen Farben gestaltet.

Ich finde, man sieht ganz deutlich, dass ich mit dem linken (blauen) begonnen habe und beim rechten (grünen) doch schon deutlich mutiger mit den Schablonen und den Farben umgegangen bin.

Interessant war dann auch die Wahl der Griffe. Jutta hatte einige Farben fertiger bunter Korkgriffe dabei, von denen ich zwei dann mal aufgelegt und fotografiert habe.

Hier entspricht der Farbton dem hellen Motiv auf der Tasche.

 

 

 

 

 

Und hier ist es das Orange der Geckos.

 

 

 

 

 

Seht Ihr, wie das Orange die Farben der Tasche zum Leuchten bringt? Drum habe ich mich dann am Ende für diese Griffe entschieden.

Hier zwei Bilder noch bei Andrea im Laden …

 

 

 

 

 

und so hat sie nun ihren Platz neben unserem Specksteinofen gefunden.

Feuerholz ist keines drin, dafür aber Pappe, Papier , Anzünder und das Anmachholz. Der Metalleimer der dort früher stand ist eh immer übergequollen. Und so schaut das doch deutlich schöner aus. Ich freue mich schon auf den Winter ….

 

Vielen Dank an Andrea und Jutta für diesen tollen kreativen Tag und die damit verbunde Auszeit. Es hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich hoffe mal wieder die Gelegenheit für diese Art der kreativen Gestaltung zu bekommen.

Patchwork – Es weihnachtet schon …

… denn meine Mama wünscht sich zum Geburtstag einen weihnachtlichen Tischläufer, damit sie diesen auch schon vor Weihnachten verwenden kann.

Die WonkyStars waren  schnell genäht und beim Quilting habe ich mich an den Sternen des Hintergrundstoffes orientiert.

Und ich muss sagen …. es hat wieder richtig Spaß gemacht an den Maschinen zu sitzen. Genau der passende Ausgleich bei der vielen Büroarbeit, die sich nach so einem langen Urlaub immer auf dem Schreibtisch türmt.

Ich habe immer den Eindruck, wenn ich mir trotzdem Zeit zum Nähen nehme gehen die anderen – manchmal auch lästigen Dinge – viel leichter und schneller von der Hand. Kennt Ihr das auch?

To be a Bee

To be a Bee?

Diese Frage(n) habe ich mir schon öfter mal gestellt:

  • Wie wäre es Mitglied in einer BeeGruppe zu sein?

Definitiv – es wäre was für mich. Ein Thema, eine kreative Aufgabe die mich reizt.

  • Werde ich den Anforderungen der anderen gerecht?

Tja klar, eine nicht unwichtige Frage, aber die müssen sich die anderen BeeTeilnehmerin auch stellen. Also gleiche Schwierigkeit für alle. Und wer sich einer solch unbekannten, gemischten Gruppe anschließt, der sollte bereit zu Kompromissen sein. Ich kenne meinen Standart und bin überzeugt, dass ich damit gut aufgestellt bin und mich nicht blamieren werde.

  • Komme ich mit dem Können der anderen klar?

Jede näht anders, die einen perfekter, die anderen intuitiver. Aber macht nicht das auch gerade den Reiz aus? Wenn ich einen Quilt mit z.B. 12 Blöcken habe und jeder Block mit einem anderen Skill-Level genäht wird -> am Ende passt sich das an, die Unterschiede verschwinden und der Gesamteindruck und die Gruppenarbeit zählen.

  • Habe ich die Zeit dafür, mich für 12 Monate an eine Gruppe zu binden?

Irgendwann war ich dann dan dem Punkt zu sagen, zeitlich planen lässt sich eh schwierig – manchmal kommt einem einfach das Leben dazwischen, oder wie mein Mann immer sagt:“Während du planst fällt das Schicksal lachend vom Stuhl“. Also ja, die Zeit ist da, bzw. wird dafür frei gemacht.

Diese und noch ein paar mehr Gedanken habe ich mir immer wieder gemacht, bis …. ja bis vor zwei, drei Tagen ein Beitrag bei FB in meiner Timeline erschien, in dem Mitglieder für eine neue BeeGruppe gesucht wurden. Und dann war ich ganz spontan und habe mich gemeldet. Und nun ist es soweit …

Es gibt eine neue BeeGruppe mit 12 Teilnehmerinnen, wir werden uns jetzt erst einmal kennenlernen und im neuen Jahr mit unserer 1. BeeRunde beginnen. Ich finde es unheimlich spannend und freue mich auf den aktiven Austausch mit Gleichgesinnten.

Übrigens, ich habe einen tollen Beitrag zum Thema „Etikette“ in einer BeeGruppe gefunden. Den werde ich jetzt erst einmal ausführlich lesen. Und sobald ich auf meinem Schreibtisch – nach dem Sommerurlaub – wieder die Arbeitsplatte sehe, wird es auch tatsächlich wieder kreative Beiträge mit Bildern von mir hier geben.

In diesem Sinne … to be a Bee!

Nähen – Kleinigkeiten

Mal etwas anderes als Quilts muss hin und wieder auch sein.

Tochterkind ist seit vergangener Woche von Montag bis Freitag in der Berufsschule mit angeschlossenem Internat … und brauchte ganz dringend einen Wäschesack. Wie gut, dass ich von dem Flaggenstoff für ihren neuen Quilt gleich mehr gekauft habe. Da gibt das später ein richtig passendes Set für die Übernachtungen auf dem Boot.

Und weil am Wochenende wenig Zeit für die Nähmaschine war, habe ich spontan eine Anleitung einer TaTüTasche getestet. Mir war die Originalversion von Congabären (Direktdownload) zu weit, so dass ich gleich noch eine 2. Variante etwas schmaler genäht habe, die mir nun gut gefällt.

Und da die so schnell und einfach zu nähen ist, wird sie bestimmt nicht die letzte gewesen sein. Wollte ich doch schon länger mal einen Korb / eine Kiste für spontane kleine Geschenke anlegen, damit ich nicht immer auf den letzten Drücker noch was zaubern muss.

Übrigens, bei CongaBären gibt es nach ganz viele Freebooks für solch nette Kleinigkeiten – da werde ich demnächst öfter mal vorbeischauen.

Genähtes – Tasche für Trainingswaffen

Gestern war mal nähen der anderen Art bei mir angesagt. Ich brauchte eine Tasche für meine Trainingswaffen.

Normalerweise transportiere ich die in meiner Trainingstasche, brauche aber aufgrund der Länge der Stöcke eine immer recht große Tasche. Da wir am WE zu einem Lehrgang sind, bei dem wir nicht unserer normale Trainingskleidung mitschleppen müssen würde ja auch eine kleinere Tasche ausreichen … wenn da nicht die Waffen wären.

Also, Stöcke ausgemessen, in den Jeansbeständen gesucht und zum Glück bei den langen Hosen des Sohnes fündig geworden. Somit habe ich nun ein Hosenbein zum Beutel für die Stöcke und den Trageriemen verarbeitet. Aus einem weiteren Hosenbein habe ich noch die aufgesetzte Tasche angepasst.

Für die Klappe war ich froh, dass ich mir irgendwann mal für ein anderes Nähprojekt Lederabfallstücke bestellt hatte und nun darauf zurückgreifen konnte. Dabei entstand dann auch die Idee, den Einfass der aufgesetzten Tasche mit den Lederstreifen zu kaschieren.

Patchwork – Die Sache mit der Ungeduld …

… oder wie das ist, wenn man ein neues Projekt plant, das passende Muster findet, die Stoffauswahl getroffen ist … und man eigentlich gerne mal sehen möchte, wie das zusammen alles auschaut.

Ich konnte sozusagen dem Drängen meiner Tochter nicht wiederstehen …. ich habe am Wochenende einen Probeblock genäht. Probeblock nicht nur wegen der Wirkung der Stoffe, sondern auch – wie nähe ich den Block überhaupt.

Ich hatte das Muster im Internet gesehen, mir auch die Anleitung dazu besorgt, aber mich dann doch an meinen gewünschten Größen orientiert. Außerdem wollte ich mit möglichst wenig Verschnitt arbeiten. Also hieß es ein wenig testen und probieren.

Die Stoffe und der Block passen einfach perfekt zu Tochterkind und ihrem gewählten Beruf „Bootsbauerin“. Die Motive mit den Seemöven, die Kompassrose und die Flaggen … der Stoff schreit förmlich danach ein Tochterkindquilt zu werden – gemacht für den Einsatz im Boot.

Ich bin schon gespannt, wie dann die Blöcke aneinander gereiht in der Fläche wirken. Einzig, es stehen noch andere Projekte an, die vorher auf ihre Fertigstellung warten.

 

Patchwork und Quilting – Ein Babyquilt

Lisa Taglauer-Werdel fragte nach Babyquilts für eine Spendenaktion. Klar, dass ich da mitmache.

Genäht habe ich das Top am vorletzten Wochenende, da war mir nach schönen bunten Farben. Gequiltet dann an diesem Wochenende. Inzwischen ist das Binding auch dran und ich möchte euch den fertigen Quilt gerne zeigen. Ganz nach dem Motto #wirübenfreihandquilten habe ich rund um jedes Motiv versucht ein passendes Muster zu quilten. Daher gibt es nun gleich eine Bilderflut … habt Spaß damit.

 

 

 

 

 

Patchwork – Jen Daly QAL 2017

Im Dezember 2017 gab es im Blog von Jen Daly einen Mysterie-QAL, den ich mir als „Adventkalender“ gegönnt habe. Immer Montag, Mittwoch und Freitag gab es eine Anleitung zu neuen Blöcken, bis dann am 22.12. die Anleitung zum Zusammensetzen des Tops bekannt gegeben wurde.

Leider hatte ich ab dem 22.12. bis gestern keine Zeit mehr mich an meine Nähmaschine zu setzen, so dass das Top leider vor Weihnachten unvollendet blieb. Gestern nun habe ich es zusammen gesetzt und heute noch an den langen Seiten zusätzliche Streifen ergänzt.

Nun ist es fertig und begibt sich in die Quiltschlage, bis ich es dann pünktlich zur nächsten Weihnachtszeit quilten werde. Gedacht ist es als Tischläufer, jedoch wird es bei mir ein Wandbehang für die Schiebetür zur Küche – die eh immer offen steht. Da aber noch keine Aufhängung dran ist, erst einmal Bilder auf dem Tisch.