Spinnen – Der lange Auszug …

… vor dem ich mich ewig gedrückt habe. Ich weiß gar nicht warum. Nach einer halben Stunde üben und diversen Malen gerissenem Faden läuft es einfach. Etwas dicker als sonst,  aber es klappt.

Und das dickere Garn wiederum ist besser um dann auch noch das Nadelbinden zu üben. Und alles nur, weil uns das Thema „Leben im Mittelalter “ immer mehr beschäftigt. Wenn der lange Auszug am Rad gut funktioniert, dann kann ich mich damit mal an die Handspindel wagen.

Spinnereien – Handspindel

Im letzten Jahr habe ich es endlich geschafft auch mit der Handspindel vernünftiges Garn zu spinnen. Die ersten Versuche mit einem (uralten) grauen Vlies und einer doch recht schweren Kopfspindel von Matthes:

Das Garn hat aber Farbe und Struktur, dass es sehr gut zum Thema Mittelalter und Gewandung passt. Ich sollte damit nur mal ein wenig weiter kommen.

Als nächstes zog diese Matthes-Spindel bei mir ein:

Der Faserstrang ist Wolle mit Nylon und ich schaffe es recht dünn zu spinnen. Es sollte tatsächlich Sockenwollqualität dabei herauskommen. Einer der letzten kunterbunten Stränge von Kirsten von „handgefärbt“.

Tja und zwischen den Jahren hat sich dann noch diese kleine Schönheit zu mir verirrt. Wieder eine Matthes-Spindel, diesmal aber zusamme mit dem Polworth-Strang bei SpinnertundGewollt erstanden:

Hier muss ich die Spindel erst mal testen. Auf jeden Fall ist sie mit 17g sehr filligran und leicht. Ich bin gespannt.

Gestrickt – Tücher – Feuervogel

Gerade eben ist mal wieder ein kleines Tuch, fast noch ein Schal fertig geworden – mein „Feuervogel“.

Die Farben erinnern mich an Feuer und Kohle. Und da es schon der zweite Anlauf ist das Garn zu verstricken fand ich den Namen passend.

Gestrickt nach der freien Anleitung Nurmilintu auf Ravelry aus selbstgesponnenem Garn. Da es von der Menge her nicht mehr war, hat es leider nicht mehr zum dritten Lacemustersatz gereicht.

Spinnen – Das erste Garn in diesem Jahr

Irgendwo zwischendurch habe ich es dann doch auch ans Spinnrad geschafft und den ersten Strang in diesem Jahr fertig bekommen.

Angefangen hat es mit dem zuckenden Bestellfinger (das Garn kennt Ihr schon vom großen Bild):

Zwei Stränge mit ähnlichen Farben aber unterschiedlich langen Farbverläufen sahen dann auf den Spulen so aus:

Hier ein Bild vom Gezwirnten – noch auf dem Rad:

Und hier nun fertig gezwirnt, gewaschen und getrocknet als Strang gewickelt:

Ein Strang mit 200 g Garn bei einer Lauflänge von ca. 300m/100g. Und fragt mich bitte nicht, welche Wolle das ist, ich habe den Zettel verschlampert *schäm*.

Mal sehen, was daraus wird. Ein längliches Schaltuch, das könnte ich mir gut daraus vorstellen.

Spinnen – Fasernachschub

Es ist schon eine böse Falle, wenn man eine Freundin hat, die ein Riesenpaket der tollsten Spinnfasern für das „Spinn- und Stricktreff am Bodensee“ zu Hause hat und mich mal einen Blick riskieren lässt. Beim Blick ist es nicht geblieben. Wollten mich doch einige Strängchen unbedingt begleiten. Aber schaut selbst:

Ich bin gespannt, wie die sich Spinnen lassen. Corinna ist auf jeden Fall total begeistert davon.

Gefärbt hat Monika Görich von Etherische Öle und Mehr.

Snow Whisper

Nach der Ravelry-Anleitung Nightfall Ruffles habe ich das Tuch aus selbstgesponnener Wolle für meine Mama zum Geburtstag gestrickt.

Gestrickt habe ich gerade mal eine guten Woche daran – ich hatte zu Beginn nicht damit gerechnet, noch pünktlich fertig zu werden und sah das Geschenk schon eher unter dem Weihnachtsbaum – und gerade mal 160 Gramm der bordeauxfarbenen Adoptivwolle verstrickt, die ich mit einem naturfarbenen Faden vezwirnt hatte. Somit sind noch 40 Gramm übrig, die ich ja noch mit unifarben Natur ergänzen könnte, so dass ich schon über ein Paar passende Stulpen nachdenke. Mal sehen, was die Zeit so noch bringt.

Schade nur, dass sich der leichte Glitzer des Bright-Nylon-Anteils der Wolle so schlecht eigentlich gar nicht fotografieren lässt.

Auf jeden Fall ein schnell zu strickendes, tolles Tuch.

Tour de Fleece 2013 – Nachtrag

Nachdem ich ganz zu Beginn der TdF das graue Merino gesponnen und mit der selbstgefärbten Grau-Lila (Merino? – ich weiß es einfach nicht mehr, das Färben ist schon zu lange her) begonnen hatte zu zwirnen, habe ich inzwischen die Zeit gefunden auch den Rest zu zwirnen.

Zuerst einmal das Grau-Lila mit dem unifarbenen Grau:

Und den Rest Grau habe ich dann noch mit sich selbst verzwirnt:

Zusammen sind es etwa 380g, die dann doch für eine ärmellose/kurzärmelige Weste reichen sollten.

Damit ist das Thema TdF 2013 entgültig abgeschlossen – und ich freue mich schon auf 2014.

 

Tour de Fleece 2013 – Tag 23 – Ende

Und so schnell sind 23 spinnreiche Tage vergangen, die (Rad)Tour de France ist zu Ende und somit war auch gestern der letzte Tag der diesjährigen Tour de Fleece.

Ich habe noch mal ordentlich die Pedale getreten und weiter 51g Polwarth gesponnen:

Verzwirnt habe ich gestern Abend – und teilweise noch heute früh – mit der Rosa-Lila-Glitzer-Wolle von Tag 18 zu diesen beiden Spulen:

…, die mir  verdächtig nach Paulawolle aussehen, oder Corinna?

Und hier noch eine Zusammenfassung meiner Spinn- und Zwirnleistungen der Tour. Einiges muss noch fertig gezwirnt werden, anderem fehlt überhaupt noch der Zwirnpartner, so dass ich auch die nächste Zeit noch am Rad drehen werde. Nur vielleicht auch zwischendurch mal wieder anderes machen werde.

TdF-2013-Statistik: – Tag 23 gesponnen = 51g – gesamt gesponnen = 735g

Lavender Queen

Fertig – und das in für mich rekordverdächtiger Zeit von gerade mal 8 Tagen.

Und das, obwohl ich ja noch fleißig am Spinnen bin bei der Tour de Fleece.

Aber nachdem ich diese Wolle in den ersten Tagen der Tour gesponnen hatte, wollte ich nicht mehr aufs Anstricken warten. Und dann macht es irgendwie süchtig und frau muss einfach weiter stricken.

Diesmal habe ich mich sogar an ein eigenes Design gewagt. Klar inspiriert durch andere Muster, aber ist das nicht immer so. Es sollte leicht und luftig sein und von beiden Seiten zu verwenden. Daher sind die Räume zwischen den Lochreihen abwechselnd in rechts und links gestrickt. Jetzt darf es auch mal wieder kühler werden – aber noch nicht so bald – damit ich meine Lavender Queen auch austragen kann.

Leider schaffe ich es immer noch nicht, die Farben richtig rüber zu bekommen, Ich natura sieht man die feinen Unterschiede der noch viel besser. Das Tuch hat übrigens eine Kantenlänge von 208 cm und ist in der Mitte 48 cm tief und wiegt federleichte 120g.

Tour de Fleece 2013 – Tag 22

Kurz vor dem Ende gibt es ganz unspektakuläres naturfarbenes Polwarth bei mir.

Wenn ich mich heute nach ran halte, dann kann ich bis zum Ende der diesjährigen Tour vielleicht noch mit der Bordeaux-Adoptivwolle verzwirnen.

TdF-2013-Statistik: – Tag 22 gesponnen = 64g – gesamt gesponnen = 684g