Quilting – #wirübenfreihandquilten – Allgemeine Vorbereitungen

Ein gemeinsames Projekt der FB-Gruppe #nähenistmeinyoga
unter der Leitung von Manon Lero und Claudia Buccoli

 

Der richtige Quiltfuß

Zum Freihandquilten braucht ihr einen Quitltfuß, oder auch Stopffuß. Je nach Hersteller habe diese unterschiedliche Bezeichnungen. Allen gleich ist, dass sie einen Ring, teilweise auch unterbrochen, als Fuß und eine Feder haben.

 

Das Garn

Grundsätzlich gibt es keinen besonderen Tipp für ein sinnvolles Garn. Jede Maschine, jedes Quilttop mit den unterschiedlichen Vliesen verhält sich anders. Generell gilt die Unterscheidung in Polyestergarn und in Baumwollgarn. Polyestergarn ist dünner und haltbarer und passt sich besser dem Quiltuntergrund an. Baumwollgarn ist meist etwas dicker, so dass die Quiltnähte deutlicher zu sehen sind. Für den Anfang ist ein Garn der 50er Stärke gut geeignet.

 

Die Farbe

Da hat ihr absolut frei Wahl. Neutrale Farben wie gebrochenes Weiß, Creme, Beige oder helles Grau passen sich vielen Farben an. Oder ihr wählt ganz bewusst eine bunte Farbe die Akzente setzt.

 

Das Vlies

Auch hier gibt es kein Richtig oder Falsch, sondern es sollte zu eurem Quiltvorhaben passen. Für den Anfang sollte es eher ein dünneres Vlies sein.

 

Die Nadeln

Es sind keine besonderen Nadeln notwendig, sondern die mit denen ihr sonst auch gerne näht. Nur, nehmt am besten eine neue, spitze Nadel … und es geht viel leichter.

 

Vergrößerte Auflagefläche und Teflon-Auflage

Für viele Maschinen gibt es eine zusätzliche größere Auflagefläche. Diese erleichtert das Quilten genauso, wie eine dünne Teflonauflage, die um den Nähbereich herum aufgelegt wird. Beides sind Optionen, aber kein Muß.

 

Handschuhe

Um einen guten Griff zu haben sind Quilthandschuhe äußerst hilfreich. Es gibt im Fachhandel spezielle, aber man kann auch Feinmechanikerhandschuhe mit Latexbeschichtung an den Fingerspitzen oder Gartenhandschuhe mit Gumminoppen aus dem Baumarkt verwenden.

 

Die Maschineneinstellungen

Der Untertransport wird versenkt, die Stichlänge auf 0 eingestellt. Schließlich wollt ihr ja die Richtungen und Bewegungen vorgeben und nicht eure Maschine.

 

Der Anfang

Legt euer vorbereitetes Top unter die Nadel, macht einen Stich und holt den Unterfaden wie beim Einlegen einer neuen Spule durch das Quilttop auf die Oberseite. Nun könnt ihr beide Fäden dort festhalten, während ihr mit den ersten Quiltstichen beginnt. Die Fäden könnt ihr mit ein paar Stichen auf der Stelle sichern oder später vernähen.

 

Und dann … los geht es.

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