Patchwork – Es weihnachtet schon …

… denn meine Mama wünscht sich zum Geburtstag einen weihnachtlichen Tischläufer, damit sie diesen auch schon vor Weihnachten verwenden kann.

Die WonkyStars waren  schnell genäht und beim Quilting habe ich mich an den Sternen des Hintergrundstoffes orientiert.

Und ich muss sagen …. es hat wieder richtig Spaß gemacht an den Maschinen zu sitzen. Genau der passende Ausgleich bei der vielen Büroarbeit, die sich nach so einem langen Urlaub immer auf dem Schreibtisch türmt.

Ich habe immer den Eindruck, wenn ich mir trotzdem Zeit zum Nähen nehme gehen die anderen – manchmal auch lästigen Dinge – viel leichter und schneller von der Hand. Kennt Ihr das auch?

Quilting – #wirübenfreihandquilten – Woche 10

Woche 10 – Montag 19.03.2018

Dafür, dass ich die vergangene viele andere Dinge zu tun hatte und mit meinen Quiltmustern noch nicht einmal anfangen konnte, haben Manon und ich eine echte Flut an Mustern für Euch ausgesucht.

Beim Durchblättern des Buchs von Leah Day war mir aufgefallen, dass es einige Muster der Matrix-Gruppe gibt, die sehr ähnlich sind oder auch mit anderen Mustern kombiniert werden. Außerdem ist mir aufgefallen, dass Leah inzwischen fast 500 Muster veröffentlicht hat, so dass wir den Anschluss wohl nicht so schnell schaffen werden. Also haben Manon und ich beschlossen Euch diese Woche unterschiedliche Muster vorzustellen, bzw. auch ein paar Muster zu verlinken, die wir (jetzt nicht gleich) quilten werden, die aber irgendwie zusammen gehören.

 Das Hauptmuster ist #17 Matrix

Link zum Muster: https://freemotionquilting.blogspot.de/2009/08/day-17-matrix.html

Ein Muster mit parallelen Linien, die jedoch durch das Geschwungene einen schönen optischen Effekt ergibt. Begonnen habe ich in der Mitte der oberen Kante mit einer geschwungenen Linie nach unten und von dort aus an einer Seite bis zum Ende.

Dann auf der Außenlinie wieder zur Mitte und den anderen Teil der Fläche mit ebenfalls geschwungenen Linien füllen.

Für die zweite Richtung habe ich am Rand mit den geschwungenen Linien begonnen und keinen Unterschied festgestellt.

Von daher ist es egal, wo ihr beginnt, Hauptsache es sind geschwungenen Linien in der Horizontalen und in der Vertikalen. 

 

schöne Abwandlung dazu ist #171 Matrix Rays

Link zum Muster: https://freemotionquilting.blogspot.de/2010/05/day-171-matrix-rays.html

Hier beginnt ihr mit einer geraden Linien in der Diagonalen von Ecke zu Ecke und arbeitet dann an beiden Seiten gerade, parallele Linien.

In der anderen Diagonalen beginnt ihr mit einer geschwungenen Linie, die dann auch in beide Richtungen parallel ergänzt wird.

Und schon hat die Matrix eine ganz andere Wirkung.

 

Als nächstes kommt dann Muster #360 Black Hole Matrix

Link zum Muster: https://freemotionquilting.blogspot.de/2011/12/day-360-blackhole-matrix.html

Hier sind es geschwungene Linien, die sich an einem gemeinsamen Mittelpunkt treffen und eine geschwungenen Spirale, die wiederum einen ganz anderen Matrix-Effekt erzeugen.

Falls der Platz in der Mitte mal zu eng wird könnt ihr einzelne Linien auch schon auf einer der vorherigen Linien enden lassen.

Wichtig ist, dass die letzte gequiltete Linie im Mittelpunkt endet.

Dort beginnt dann die blumig, wellige Spirale, die hier für den besonderen Effekt des Musters zuständig ist. Ich könnte mir auch vorstellen, wenn man die Spirallinien nach außen hin immer weiter in den Abständen werden lässt, dass dann der Effekt des „schwarzen Lochs“ noch verstärkt wird.

Jedoch ist das auf dem kleinen Probestück nicht möglich. Aber Leah erzählt im Video selbst, dass das Muster z.B. auch hervorragend für einen Babyquilt geeignet ist. Einen Versuch ist es sicherlich wert.

 

Das weitere Muster, dass ich Euch diese Woche vorstellen möchte ist #100 Matrix Mase

Link zum Muster: https://freemotionquilting.blogspot.de/2009/12/day-100-matrix-maze.html

Bei diesem Muster wird es erst mal verwirrend, aber wenn man stur nach dem Schema vorgeht ist es gar nicht so schwer. Auch hier verlaufen die Linien in zwei Richtungen. Und davon sollte man sich nicht abbringen lassen.

Begonnen wird wieder über die Diagonale, nur dass die Linie in einem ZickZack zur anderen Seite verläuft.

Nun einfach brav immer schön parallel die Linien im ZickZack ergänzen, das Quiltstück einmal drehen und auch über die andere Diagonal eine ZickZackLinien quilten und zu den Ecken hin ergänzen. Ich habe hier diesmal gleich die nächste Ecke – also die andere Richtung – für meine ZickZack Linie genommen, aber fand es schon sehr verwirrend.

Besser, oder weniger verwirrend ist es aber doch erst die eine Richtung und dann die andere zu quilten.

Und schon ist das Muster fertig und hat wieder einen ganz eigenen Effekt.

Ergänzend zu diesen Mustern könnt Ihr Euch noch #274 Double Matrix (Link zum Muster: https://freemotionquilting.blogspot.de/2011/04/day-274-double-matrix.html ) und #300 Edge of Reality (Link zum Muster: https://freemotionquilting.blogspot.de/2011/07/day-300-edge-of-reality.html ) anschauen bzw. üben. Beide Muster beinhalten als Effekt das Matrix-Basismuster.

 

Wenn Manon es schafft, dann hat sie für euch noch zusätzlich #229 Loose Weave ( Link zum Muster: https://freemotionquilting.blogspot.de/2010/11/day-229-loose-weave.html ) gequiltet. Hierzu passt dann wieder das Muster #339 Crazy Weave ( Link zum Muster: https://freemotionquilting.blogspot.de/2011/11/day-339-crazy-weave.html ).

Beide sind ähnlich den Matrix Mustern, aber doch ein wenig anders. Aber wir fanden, dass man sie ganz gut zusammen üben, oder sich vielleicht für eine Variante davon entscheiden kann.

Auf jeden Fall wünschen wir Euch viel Spaß damit.

Quilting – Frühlingsquilt

Ich wollte euch schnell mal einen Ausschnitt meines aktuellen Quiltstücks zeigen …. ein Frühlingssampler mit vielen unterschiedlichen Blöcken. Hier tobe ich mich ein wenig mit unterschiedlichen Quiltmustern aus.

Kennt ihr Karen McTavish? Ihre Art zu quilten hat es mir schon eine ganze Zeit angetan, aber ich habe bisher nur auf Papier geübt. Bei der applizierten Blumenvase dachte ich nun, das ist genau das passende Motiv dafür und habe es gewagt. Noch nicht perfekt … aber ich bin begeistert.

Quilting – #wirübenfreihandquilten – Woche 9

Woche 9 – Montag 12.03.2018

Diese Woche wird es wieder rund, oder zumindest gibt es Rundungen. Diesmal angeregt durch ein Muster das ich unbewusst selbst gequiltet habe fand ich es so ähnlich dann auch in Leah Days Buch.

 Den Anfang machen jedoch etwas wirre Kreise  #29 Cat Hairball Filler

Link zum Muster: http://freemotionquilting.blogspot.de/2009/09/day-29-cat-hairball-filler.html

Kreise über Kreise, die irgendwie an so einen Knäul aus Katzen- oder in meinem Fall Hundehaare erinnern, die eigentlich immer irgendwo in der Wohnung rumfliegen, egal wie oft man saugt.

Das Schöne bei diesem Muster ist, ihr könnt Kreise üben, ohne dass sie akkurat sein müssen. Mal kleinere, mal größere ineinander übergehen, wie wenn man auf einem Blatt Papier mit dem Stift herumkritzelt. Ihr könnt hierbei auch einfach mal testen wie es ist, wenn ihr den Stoff mal schneller bewegt, mal mit mehr oder weniger Geschwindigkeit näht ohne dass es die Wirkung des Musters beeinflusst

Ich muss nur gestehen, ich habe total vergessen zwischendurch Bilder zu machen, da ich nebenbei mit der Tochter am Skypen war. Aber da das Muster nicht so kompliziert ist solltet Ihr das auch so hin bekommen.

 Weiter geht es gleich mit dem Muster, das ich so ähnlich auch bei meinen Miniquilt Kleeblatt verwendet habe #80 Cucumber Vine

Link zum Muster: http://freemotionquilting.blogspot.de/2009/11/day-80-cucumber-vine.html

Start ist am Rand mit einer leicht geschwungenen Linie, die zu einem C wird. Den Bogen des C geht ihr wieder zurück und beginnt einen neuen Abzweig, der ebenfalls zu einem C wird. Vom Prinzip her sind des mehr oder weniger Cs, die sich aneinanderreihen.

Auf meinen Bildern ist anhand der doppelten und der einfachen Nähte sehr gut zu sehen, wo ich einen neuen Abzweig begonnen habe.

Und wenn ihr mal am Ende eines Bereiches seid, dann geht einfach ein wenig weiter auf dem Ast zurück und setzt dann zu einem neuen Bogen an.

Wichtig ist, dass ihr langsam quiltet, damit ihr die vorherigen Quiltlinien gut trefft.

Mit dem weißen Garn auf dem roten Hintergrund sieht man natürlich jeden Stich und auch, wenn ich die Nähte mal nicht so akkurat getroffen habe.

Wenn ihr euch dagegen den Hintergrund bei meinem Miniquilt Kleeblatt anschaut, wo ich mit Weiß auf Weiß gequiltet habe, da fällt das gar nicht auf und ergibt ein sehr harmonisches Bild.

Und wie immer könnt ihr bei Manon schauen, wie es ihr damit ergangen ist.

Quilting – #freemotionchallenge

Ich hinke im Moment ein wenig hinter der Challenge von Angela Walters hinterher. Aber zum einen gibt es auch noch andere Dinge als nur meine Freemotionquiltingskills zu verbessern, und zum anderen mach ich die Sets ja gleich komplett fertig mit Binding, so dass wir sie dann auch gleich benutzen können und ich nicht am Ende, wenn alle Muster gequiltet sind noch damit beschäftigt bin. Diese Zeit habe ich dann gegenüber den anderen, die komplette Quilts anfertigen gespart.

Dazu gekommen sind am Wochenende zwei Sets,

so dass ich nun drei fertige von acht geplanten habe.

Quilting – #wirübenfreihandquilten – Woche 8

Woche 8 – Montag 05.03.2018

Nachdem wir letzte Woche geschwungene Meeresmuster hatten, sind die Muster in dieser Woche – auf Wunsch von Manon – gradliniger aufgebaut. Und ich muss gestehen, ich hatte da so meine Probleme mit, dass gerade Linien auch gerade werden/bleiben. Nichts desto trotz habe ich jedes Muster nur einmal gequiltet und es dann auch so krumm und schief gelassen.

Diese Woche beginnen wir mit #50 Radio Static

Link zum Muster: http://freemotionquilting.blogspot.de/2009/10/day-50-radio-static.html

Gezackte Linien, wie man sie von Frequenzaufzeichnungen kennt sind hier die Vorlage und Idee für das Muster. Ob ihr den Linien nun einen Rhythmus gebt oder sie einfach irgendwie zackt, das bleibt euch und eurer Phantasie überlassen.Wichtig ist, dass ihr in den Spitzen einen kleinen Moment in der Bewegung inne harrt mit ein, zwei Stichen und dann erst die Richtung wechselt. Dann werden die Spitzen auch spitz und nicht zu irgendwelchen runden Ecken.

Ich weiß, es gibt keine runden Ecken, aber in dem Fall würde ich das schon so nennen. 

Weiter geht es gleich mit dem nächsten gradlinigen Muster #51 Greek Key

Link zum Muster: http://freemotionquilting.blogspot.de/2009/10/day-51-greek-key.html

Dieses Muster ist sehr streng und gleichmäßig in seiner Aufteilung und erzielt damit wohl auch die beste Wirkung.

Begonnen wird am linken Rand mit den ersten „Stempeln“ – oder wie ihr die Form nennen wollt. Wenn ihr unten angekommen seid müsst ihr auf der Außenlinie so weit traveln, dass zwischen dem vorhandenen Muster und dem neuen Start noch ein halbes Muster dazwischen passt. Für die Wendepunkte, die Längen der einzelnen „Stempel“ orientiert euch an der schon vorhandenen Musterreihe, damit das Muster insgesamt einigermaßen gleichmäßig wird. Wieder oben angekommen beginnt der neue Musterstreifen direkt neben dem zweiten Streifen und das Muster baut sich nach rechts hin auf. Das geht so lange weiter, bis die Fläche gefüllt ist. Und wenn man sich dann das Muster aus einiger Entfernung anschaut ist es doch eigentlich ganz ok geworden, auch wenn ich selbst aus der Nähe meine Fehler sehe.

 Und jetzt noch etwas Geradliniges, aber doch ganz anderes #330 Superstar

Link zum Muster: http://freemotionquilting.blogspot.de/2011/10/day-330-superstar.html

Ein fünfeckiger Stern mit vielen Echolinien, das ist kurz beschrieben das Muster. Diesmal wird in der Mitte begonnen und ein fünfeckiger Stern gequiltet. Seid ihr mit der letzten Seite des Sterns wieder an der Anfangsspitze angekommen geht die Quiltnaht noch ein Stückchen weiter um mit den Echolinien starten zu können.Und nun heißt es einfach immer parallel zu quilten, gerade zu bleiben und die Spitzen des Sterns schön auszuarbeiten. Sobald ihr am Rand ankommt wird die Außenlinie zum traveln genutzt. Sind beide Spitzen, die mit einer Linie verbunden sind am Rand angekommen, könnt ihr nun erste diesen Bereich mit parallelen Linien füllen. Ihr werdet merken, dass ich das im Eifer des Gefechts erst vergessen habe und meine Außenlinien daher sehr dick geworden sind.

Sobald alle Bereiche mit sich überkreuzenden Linien gefüllt sind ist der Superstar fertig.Mehr dazu gibt es auch bei Manon im Blog. Ich bin gespannt wie sie, bzw. auch ihr, mit den gradlinigen Mustern klarkommt. Meine sind es nicht so direkt.

FreeMotionQuilting hat für mich doch viel mit Improvisieren zu tun, und das ist bei den geraden Linien nicht so unbedingt angeraten.

Quilting – #freemotionchallenge

Angela Walters hat zu einer  Quiltchallenge aufgerufen. In der ersten Woche wurde ein Top mit 16 Feldern fürs Quiltenüben genäht. Ich hatte mich für Tischsets passend zu unserem Geschirr entschieden. Die standen eh schon länger auf meiner To-Do-Liste. Es sind nun 8 Sets und ein Tischläufer mit 6 Feldern zum Quilten geworden, so dass ich wohl zwei Motive weglassen werde.

Letzte Woche fing es dann mit den ersten Designes an – Mäandern und Echolinien. Das habe ich dann gleich in einem Set kombiniert  … und komme vielleicht am Ende mit meinen Feldern doch hin. Vielleicht mache ich noch ein passendes Kissen für den Sessel im Wintergarten. Dann wären es 15 Felder und ich kann alle kommenden Muster mitnähen.

Ich muss mich nur noch entscheiden, in welcher Farbe ich die Quadrate außen quilte. In Weiß hatte ich begonnen, aber das hat mir nicht gefallen. Mal sehen … ich lass es mal auf mich wirken. Auch die Frage ob in der Naht oder mit Muster … und wenn dann welches?

Quilting – #wirübenfreihandquilten – Woche 7

Woche 7 – Montag 26.02.2018

Zumindest ein Muster für diese Woche habe ich angeregt durch einen Beitrag in unserer FB-Gruppe ausgesucht. Es hat mich stark an das maschinengestickte Design erinnert bei dem ich mich hatte täuschen lassen und dachte das sei frei gequiltet. Was wohl daran liegen mag, dass ich nicht so eine komfortable Nähmaschine habe, dafür lieber eine zusätzliche Midarmquiltmaschine.

Diese Woche beginnen wir mit #41 Sea Algea

Link zum Muster: http://freemotionquilting.blogspot.co.at/2009/09/day-41-sea-algae.html

Leah schreibt, dass sie wieder einmal durch die Aquarien ihres Mannes zu diesem Muster inspiriert wurde, wobei sie in ihrer Beschreibung eher die Form eines Fragezeichens als Grundlage für den Schwung verwendet.

Auch wenn Algen von unten nach oben wachsen wird das Muster in dem Fall von oben nach unten gearbeitet. Eine geschwungene Linie, mit hin und wieder den größeren Bögen, die einem Fragezeichen ähneln. Ich habe diese beim Zeichnen mal nach rechts und mal nach links getestet und kann mich nicht so recht entscheiden, was mir mehr liegt. Da ich aber im Moment nicht zu Hause bin, kann ich das an der Maschine frühestens am Montagabend oder am Dienstag ausprobieren. Generell merke ich, dass mir die Muster mit Nadel und Faden leichter gelingen als beim Zeichnen. Da hindert mich meine aufliegende Hand an den schönen Schwüngen und es wird oft abgehackt.

Hier ist schon mal die erste Alge fertig. Bei der zweiten seht ihr, erst das Fragezeichen …

 

 

 

… und wieder bis zur Hauptlinie zurück.

 

 

 

Dann weitere Fragezeichen – hier könnt ihr gut die doppelt gequilteten Teile sehen – und auf dem Rückweg alles mit kleineren Algenästen auffüllen.

 

Dann alles drehen und die Algen wachsen nach oben.

 

Jetzt kommt das Muster, das ich angeregt durch den Beitrag ausgesucht habe #42 Sea Oats

Link zum Muster: http://freemotionquilting.blogspot.co.at/2009/09/day-42-sea-oats.html

Dieses Muster baut auf das vorhergehende auf. Nur dass an den Enden kleine Schlaufen gequiltet werden, von daher kann ich dazu gar nicht mehr schreiben.

Sea Oates funktioniert genauso, wie die Algen. Ich fand sogar dass es einfacher, da man am Ende gleich den Schwung mitnehmen konnte und nicht stoppen und wenden musste.

Und auch hier wieder wenden – und die Pflanze wächst von unten nach oben.Ausgehend von der Überlegung , wie wir die Muster den sinnvoll einsetzen, könnte ich mir diese beiden z.B. bei einem Quilt mit Fischen als Hintergrund sehr gut vorstellen.

Und da wir uns heute im Meer befinden gehören noch ein paar Muscheln dazu #49 Mussel Shell

Link zum Muster: http://freemotionquilting.blogspot.co.at/2009/10/day-49-mussel-shell.html

Wenn man es genau nimmt, dann ist dies eine Variation eines PaisleyMusters (das wir noch nicht geübt haben). Aber mich erinnert es immer an Miesmuscheln, von daher finde ich den Namen schon passend. Und genau so stelle ich mir den Aufbau des Musters auch vor. Habt ihr schon mal Miesmuscheln frisch aus dem Meer gesehen, wenn diese so als Haufen zusammen hängen?

Das Muster beginnt in einer Ecke mit einem kleinen Bogen. Drum herum eine Echolinie, die in der Nähe des Anfangspunktes in er schon vorhandenen Quiltlinie verläuft. Und genau in der Art noch ein paar mehr Echolinien und die erste Muschel ist fertig. Für die nächste einfach ein Stück weiter an der äußeren Linie entlang einen neuen kleinen Bogen beginnen und Echolinien drum herum. Und wenn man auf eine andere Muschel trifft, dann wird deren äußere Linie zum Weiterkommen verwerdwendt. Genauso macht man es auch, wenn man sich wirklich mit dem Muster in einer Ecke alles verbaut hat. Auf der äußeren Linie der nächsten Muschel entlang, bis man einen neuen Startpunkt hat.

Und hier die Erklärungen mit Bildern ….

Ich fange in einer Ecke mit einer länglichen Träne und ein paar Echolinien an …

 

 

 

… und setzte das bis zum Ende der Fläche fort.

 

 

 

Dann die Fläche ein wenig drehen und in eine neue Richtung eine neue Träne beginnen.

Mit hilft es, wenn die Tränen auf mich zu zeigen, dann sehe ich besser, wo ich quilte.

Hier oben in der Ecke habe ich das Muster einfach sinnvoll mit Ausnutzung der Ränder ergänzt, da für ganze Echolinien kein Platz mehr war.

 

Ihr könnt auch auf dem äußeren Rand einer fertigen Muschel entlang quilten, um zu einem neuen Startpunkt zu gelangen. Oder einfach noch eine Echolinie dazu, wenn man auf der falschen Seite der Muschel ist. Das ist hier vollkommen egal.

Hier seht ihr, dass die Muschel unten links quasi hinter den anderen Muscheln liegt. Ich habe hier die Bögen sinnvoll ergänzt und den Rand der Muschel rechts zum Traveln genutzt.

 

Bilder gibt es wie immer bei Manon.

Quilting – #wirübenfreihandquilten – Woche 6

Woche 6 – Montag 19.02.2018

Mir macht es unheimlich Spaß im Buch von Leah Day zu blättern und mir Gedanken über die Muster der nächsten Woche zu machen. Dabei fallen mir dann Muster auf, die Ähnlichkeit miteinander haben und von denen ich denke, dass sie sich gut ergänzen. Umso interessanter ist es dann, wenn ich auf Leah Days Seite nachlese, dass sie tatsächlich so kombiniert hat, wie ich es mir beim Ansehen des Buches auch gedacht habe. So in dieser Woche …. diesmal sind es nicht nur ähnliche Muster mit kleinen Abweichungen, nein, es werden tatsächlich die ersten beiden Muster zu einem dritten kombiniert.

Wir beginnen mit #9 Cursive F‘s

Link zum Muster: http://freemotionquilting.blogspot.de/2009/08/day-9-henna-fooffy.html

Leah Day beschreibt im Text, dass sie durch HennaMuster hierzu inspiriert wurde. Für mich sieht es in der Horizontalen tatsächlich eher wie aneinander gereihte kleine f aus, wie wir sie früher in der Schule geübt haben.

Ich habe das Muster in ähnlicher Art schon ein paar Mal verwendet um Flächen zu füllen, wobei ich für mich festgestellt habe, dass ich es lieber von oben nach unten als von links nach rechts arbeite und gerne auch ein wenig variiere. Versucht es mal, die Bögen genau über/untereinander oder nebeneinander zu setzten.

Oder auch die Bögen auf Lücke. Es bleibt im Prinzip das gleiche Muster, aber es wirkt doch ganz anders. Und wenn es in der Horizontalen nicht klappt, dreht euer Musterstück um 90° und schaut mal, ob es dann von oben nach unten besser klappt.

Bei der dritten Reihe habe ich versucht die Breite des Musters zu variieren.

Probiert es aus und ihr werdet sehen, dass das Muster unheimliches Potential hat.

Weiter geht es mit #120 Bubble Wand

Link zum Muster: http://freemotionquilting.blogspot.de/2010/01/day-120-bubble-wand.html

 Ideen zu Mustern finden sich überall. Bubble Wand entstand, weil Leah Day die aufsteigenden Luftblasen im Aquarium ihres Mannes sah. Entsprechend müsst ihr euch auch die Umsetzung vorstellen.

Beginnt mir einer leicht geschwungenen Linie (einer Alge, einem Gras etc.), verwendet diese zum Traveln und setzt die Luftblasen an der äußeren Seite an. Auf dem Bild habe ich gleich noch links den einen Teil einer weiteren Ranke ergänzt, da die Fläche zu frei war.

Eine weitere parallele Linie …

… bei der ihr auf dem Bild oben sehen könnt, dass ich den Rand meines Nähfußes als Hilfe für die Echolinie verwende. In dem Fall sind es genau 1/4 Inch zwischen dem äußeren Rand und der Nadel.

Und wieder Blasen am äußeren Rand, schon steigen die Blasen im Aquarium auf.

Wenn ihr beide Muster kombiniert wird daraus #142 Complex Path

Link zum Muster: http://freemotionquilting.blogspot.de/2010/03/day-142-complex-path.html

Erst werden die beiden Linien mit den Blasen gequiltet, wobei zwischen den Linien wesentlich mehr Platz bleibt.

Dann wird die Lücke mit den Cursive f’s gefüllt.

Eine weitere Ranke mit Blasen und Kurven ergänzt (ich habe hier dann das Sandwich gedreht, damit ich die Kurven wieder von oben nach unten arbeiten kann) …

… und schon ist eine tolle Kombination entstanden.

Manon zeigt Euch auch diese Woche wieder, wie ihr die Muster gelungen sind.

Quilting – FMQ Challenge

Meine Vorbereitungen für die FreeMotionQuilting Challenge von Angela Walters laufen auf Hochtouren. Ich habe mich gegen das vorgeschlagene QuiltTop und für neue Tischsets und einen Tischläufer für uns entschieden.

Passende Sets zu unserem neuen Geschirr stehen schon lange auf meiner ToDoListe. Und nun denke ich, ist die passende Gelegenheit gekommen.

Die freie Fläche in der Mitte eignet sich hervorragend für die Quiltübungen. Jetzt muss ich nur noch die weiteren Sets nähen.