Podcast

Habe ich mich bisher nie mit beschäftigt und dachte immer nur „Was ist denn das für ein neumodischer Kram?“. Nicht dass ich mich für alt(modisch) halte, aber ich habe mich schlichtweg mit dem Thema nicht beschäftigt, was sicherlich daran liegt, dass ich mir die Zeit dazu nicht nehme.

Nun bin ich über die TdF – Team Yeti ist das Team der deutschen Podcaster bei Ravelry – dazu gekommen und habe mal neugierig in 2-3 Podcasts reingehört, denn beim Quilten war es angenehm, wenn einem jemand was dabei erzählt. Und mit Kopfhörer am Laptop muss man auc sitzen bleiben und einfach weiter quilten.

Trotzdem weiß ich noch nicht so recht, was ich davon halten soll. Ich glaube ich muss mal mehr und auch unterschiedlicher Podcaster hören um mir eine richtige Meinung bilden zu können.

Socken 2013 – 14

Und weil ich gerade so schön am Sockenstricken war, habe ich gleich noch ein Paar „Dickerchen“ in 6-fach gestrickt. Dank der dickeren Nadeln sind die ja immer schnell gestrickt. Und zum Glück hatte ich noch ein 20-cm Nadelspiel in passender Stärke zur Hand, so dass mich mein Nadelbruch nicht wirklich aufgehalten hat.

Diesmal sind es Auftragssocken mit längerem Schaft zum Umkrempeln für winterliche Couchabende geworden.

Für die Statistik:

  • Wolle: Regia, 6-fach Marokko Color Nr. 5492
  • Muster: 2re, 2li
  • Socken-Gewicht: 91 g
  • Stash-Abbau 2013: 1.060 g

 

Neue Literatur …

… braucht die Frau. Und diesmal juckt mal wieder die Näh- und nicht die Stricknadel:

Auch wenn ich im Moment mehr am Spinnen und Stricken bin bleibt das Thema Patchwork und Quiten weiterhin aktuell.Und angeregt durch die Ideen in obigem Buch werde ich demnächst die angefangenen Projekte in Angriff nehmen, damit ich dann mit neuen starten kann.

Dabei habe ich mir eh Gedanken zu meinem Handarbeitsverhalten gemacht und für mich folgendes festgestellt:

  • Ich mag es etwas mit meinen Händen zu erschaffen / zu können.
  • Ich mag es nicht nur örtlich relativ unabhängig zu sein.
  • Ich mag es für gewisse Dinge mechanische Hilfe zu haben.
  • Ich mag es mich nicht nur auf eine Sache festzulegen.

Und daraus folgt:

  • Ich spinne gerne, da ich dabei meine zu verstrickende Wolle selbst beeinflussen kann – und das lieber, weil es schneller ist, mit dem Spinnrad statt einer Handspindel.
  • Ich werde zukünftig hoffentlich mal wieder Wolle färben, da ich dann nicht bei anderen nach meinen Wunschfarben suchen muss.
  • Ich habe mir eine Kardiermaschine zu gelegt, da ich die Wollzusammensetzungen selbst ausprobieren will – und nehme dafür auch gerne eine mechanische Hilfe zur Hand.
  • Ich stricke und nähe gerne von Hand, da ich damit örtlich unabängig bin.
  • Ich genieße es aber auch mit der Maschine zu nähen, da es schneller geht. Bzw. ich kombiniere bei Arten.
  • Ich quilte lieber von Hand, da ich das entspannter finde, als einen großen Quilt in den kleinen Freiraum einer Nähmaschine zu zwängen.

Und wenn ich noch länger drüber nachdenke, fallen mir sicherlich noch ein paar Gründe mehr für mein Handarbeitsverhalten ein. Aber eigentlich ist es egal wie, die Hauptsache ist doch, dass ich etwas selbst gestalten kann.

 

 

 

Spinnfasernachschub

Pünktlich zum Ende der Tour de Fleece – und fast dem Ende der handgefärbten Kammzüge – erreichte mich der aktuelle Spinnfasernachschub, den ich Euch natürlich schon mal zeigen möchte:

Da Corinna mir freundlicherweise den Link zu den aktuellen Angeboten von Adoptivwolle geschickt hatte, hat sich mein Bestellfinger ausgetobt und ich habe obige Kammzüge adoptiert 🙂

Tour de Fleece 2013 – Tag 23 – Ende

Und so schnell sind 23 spinnreiche Tage vergangen, die (Rad)Tour de France ist zu Ende und somit war auch gestern der letzte Tag der diesjährigen Tour de Fleece.

Ich habe noch mal ordentlich die Pedale getreten und weiter 51g Polwarth gesponnen:

Verzwirnt habe ich gestern Abend – und teilweise noch heute früh – mit der Rosa-Lila-Glitzer-Wolle von Tag 18 zu diesen beiden Spulen:

…, die mir  verdächtig nach Paulawolle aussehen, oder Corinna?

Und hier noch eine Zusammenfassung meiner Spinn- und Zwirnleistungen der Tour. Einiges muss noch fertig gezwirnt werden, anderem fehlt überhaupt noch der Zwirnpartner, so dass ich auch die nächste Zeit noch am Rad drehen werde. Nur vielleicht auch zwischendurch mal wieder anderes machen werde.

TdF-2013-Statistik: – Tag 23 gesponnen = 51g – gesamt gesponnen = 735g

Lavender Queen

Fertig – und das in für mich rekordverdächtiger Zeit von gerade mal 8 Tagen.

Und das, obwohl ich ja noch fleißig am Spinnen bin bei der Tour de Fleece.

Aber nachdem ich diese Wolle in den ersten Tagen der Tour gesponnen hatte, wollte ich nicht mehr aufs Anstricken warten. Und dann macht es irgendwie süchtig und frau muss einfach weiter stricken.

Diesmal habe ich mich sogar an ein eigenes Design gewagt. Klar inspiriert durch andere Muster, aber ist das nicht immer so. Es sollte leicht und luftig sein und von beiden Seiten zu verwenden. Daher sind die Räume zwischen den Lochreihen abwechselnd in rechts und links gestrickt. Jetzt darf es auch mal wieder kühler werden – aber noch nicht so bald – damit ich meine Lavender Queen auch austragen kann.

Leider schaffe ich es immer noch nicht, die Farben richtig rüber zu bekommen, Ich natura sieht man die feinen Unterschiede der noch viel besser. Das Tuch hat übrigens eine Kantenlänge von 208 cm und ist in der Mitte 48 cm tief und wiegt federleichte 120g.

Tour de Fleece 2013 – Tag 22

Kurz vor dem Ende gibt es ganz unspektakuläres naturfarbenes Polwarth bei mir.

Wenn ich mich heute nach ran halte, dann kann ich bis zum Ende der diesjährigen Tour vielleicht noch mit der Bordeaux-Adoptivwolle verzwirnen.

TdF-2013-Statistik: – Tag 22 gesponnen = 64g – gesamt gesponnen = 684g