Neue Literatur …

… braucht die Frau. Und diesmal juckt mal wieder die Näh- und nicht die Stricknadel:

Auch wenn ich im Moment mehr am Spinnen und Stricken bin bleibt das Thema Patchwork und Quiten weiterhin aktuell.Und angeregt durch die Ideen in obigem Buch werde ich demnächst die angefangenen Projekte in Angriff nehmen, damit ich dann mit neuen starten kann.

Dabei habe ich mir eh Gedanken zu meinem Handarbeitsverhalten gemacht und für mich folgendes festgestellt:

  • Ich mag es etwas mit meinen Händen zu erschaffen / zu können.
  • Ich mag es nicht nur örtlich relativ unabhängig zu sein.
  • Ich mag es für gewisse Dinge mechanische Hilfe zu haben.
  • Ich mag es mich nicht nur auf eine Sache festzulegen.

Und daraus folgt:

  • Ich spinne gerne, da ich dabei meine zu verstrickende Wolle selbst beeinflussen kann – und das lieber, weil es schneller ist, mit dem Spinnrad statt einer Handspindel.
  • Ich werde zukünftig hoffentlich mal wieder Wolle färben, da ich dann nicht bei anderen nach meinen Wunschfarben suchen muss.
  • Ich habe mir eine Kardiermaschine zu gelegt, da ich die Wollzusammensetzungen selbst ausprobieren will – und nehme dafür auch gerne eine mechanische Hilfe zur Hand.
  • Ich stricke und nähe gerne von Hand, da ich damit örtlich unabängig bin.
  • Ich genieße es aber auch mit der Maschine zu nähen, da es schneller geht. Bzw. ich kombiniere bei Arten.
  • Ich quilte lieber von Hand, da ich das entspannter finde, als einen großen Quilt in den kleinen Freiraum einer Nähmaschine zu zwängen.

Und wenn ich noch länger drüber nachdenke, fallen mir sicherlich noch ein paar Gründe mehr für mein Handarbeitsverhalten ein. Aber eigentlich ist es egal wie, die Hauptsache ist doch, dass ich etwas selbst gestalten kann.