Just in time …

… nennt man wohl etwas anderes. Aber dann doch nur mit einem halben Jahr Verspätung habe ich es geschafft das Weihnachtsgeschenk meiner Mama fertig zu bekommen:

Das Muster hatte ich im vergangenen Herbst bei Jutta gesehen und war gleich sehr angetan. Inzwischen ist es mir schon mehrfach unter dem Namen „Drunter- und-Drüber“ begegnet. Sicherlich sehr passend, aber für mich hat dieser Quilt etwas mit Feuer zu tun. Damals als ich die einzelnen Patches im Wintergarten zu einem Top ausgelegt habe und die Sonne so toll schien, da leuchteten die Farben wie ein warmes Feuer.

Ich hegte damals zwar den Wunsch, dass ich bis Weihnachten fertig bin, jedoch wurde ich mal wieder eines besseren belehrt. Nicht nur, aber auch deshalb, weil das passende Vlies einfach nicht bekam. Drum lag das Top dann erstmal einige Zeit auf der Seite. Jedoch bevor ich nun einen neuen großen Quilt beginnen wollte, sollte das Weihnachtsgeschenk dann doch endlich fertig sein.

Mit der Maschine genäht und von Hand gequiltet ist er etwa 150 x 190 cm groß geworden.

Das Handquiltgarn stammt übrigens aus meinem SecretSisterPaket. Danke liebe SecretSister, aber nun schaut der Quilt noch mal so schön aus. Jetzt fehlen lediglich noch die obligatorische Runde in der Wama und dem Wätro. Dann kann der Quilt seinen Dienst antreten.

Genäht habe ich ihn passend zu meinem aller ersten Quilt, einer Sofauaflage für meine Mama. Aber nun ist das Stoffpaket entgültig aufgebraucht. Ich muss mal sehen, dass ich Euch mal ein Bild auf der Couch meiner Mama zeige.

Frühchenquilt Nr. 12

Und weil es so lange keine Quilts für die Minis von mir gab, habe ich die letzten Tage noch einen weiteren fertig bekommen.

Das Top lag auch schon einige Zeit angefangen hier herum. Und da ich beim Streifennähen nicht aufgepasst habe, hatte es sich verzogen und dann war auch noch die Reihenfolge falsch, so dass ich trennen musst – und dazu hatte ich ewig keine Lust. Aber nun habe ich den Schweinehund besiegt, brav aufgetrennt und neu zusammen genäht. Dabei kam dann dieser Mini heraus:

Für die Rückseite verwende ich sehr gerne (eigentlich fast nur noch) farblich passendes Baumwollflanell. Entweder aus dem Stoffhandel oder auch die Flanellbettücher, die es bei einschlägigen Händlern zur Wintersaison hin günstig zu kaufen gibt.

Diesmal hat mir das Stück in Rosa nicht mehr ganz für den Quilt gereicht, so dass ich an den Rändern mit dem unifarbenen Stoff des Tops ergänzen musste. Es war dann etwas kniffelig beim Binding, aber ich denke es ist ganz annehmbar geworden. Für das Binding habe ich übrigens die letzten Stückchen des Musterstoffes verwendet, die noch übrig waren. Somit habe ich aus einem der Quiltstoffpakete von Buttinette und einem unifarbenen Ergänzungsstoff zwei Minis genäht.

Den anderen könnt Ihr hier sehen. Mit der Ausbeute dieses Paketes bin ich sehr zufrieden – und kann mich dann mal an die anderen machen *grins*. Frau hat ja schließlich auf Vorrat gekauft.

Frühchenquilt Nr. 11

Lange hat es gedauert, bis ich mal wieder einen fertig habe. Und entsprechend groß ist auch mein schlechtes Gewissen. Ausreden zählen nicht, auch wenn ich genau sagen kann, warum ich im letzten halben Jahr dazu keine Zeit hatte, bzw. sie mir nicht genommen habe.

Diesen Miniquilt nun habe ich auch schon vor einiger Zeit begonnen, jedoch dann die Lust verloren, weil er einfach so fad wirkte:

Das Muster gefällt mir gut, auch die wasserfarbenen Stoffe mit den Meeresmotiven finde ich sehr harmonisch – nur irgendwie fehlt hier der Pepp. Zum Glück hat mich Anne mir ihrem fachfraulichen Rat dazu gebracht etwas farbmutiger zu werden. Und so wurde dann dies daraus:

Was doch so ein kontrastfarbener Rand ausmacht. Jetzt habe ich das Gefühl, der Quilt leuchtet richtig. Und nun bin ich auch damit zufrieden und kann ihn ruhigen Gewissens aus der Hand geben.

Apropo Hand – genäht habe ich den Quilt mir der Maschine, gequiltet wie gewohnt von Hand. Und das obwohl meine neue Nähma das Maschinenquilten viel leichter gestaltet. Jedoch wollte ich auf dieser kleinen Fläche, dass der Quilt immer noch schön anschmiegsam ist für die Kleinsten. Und das wird von Hand einfach besser.

Und dann wäre da noch …

… der Zwischenstand eines neuen Schultertuches für mich in Grau-Lila.

Die Wolle habe ich von Kirsten Bläß (www.handgefaebrt.com) vor zwei Jahren schon gekauft. Wie ich gerade gelesen habe, ist der Shop jedoch wegen Brandschaden im Haus geschlossen. Mensch das ist bei uns im Ort hier und ich habe nichts von mitbekommen *schande abe auch*

Diese Handschmeichelwolle wollte ich schon die ganze Zeit zu einem Tuch verstricken. Vor den Osterferien hatte ich dann damit begonnen um etwas für Zwischendurch ohne groß Nachdenken zu haben. Das Muster stammt von mir und ich hoffe, dass ich es schaffe, die beiden Farben einigermaßen gleichmäßig zu verbrauchen – oder mir für einen übrigbleibenden Rest einen schönen Abschluss auszudenken.

Ziel der Fertigstellund wäre nächstes Jahr zu Pfingsten zur Konfirmation unsere Tochter. Dann könnte ich mein schwarzes Kleid noch einmal tragen und es sähe doch anders aus als vor drei Jahren bei unserem Sohn.

Bei Patchdecke fällt mir dann ein, …

…, dass ich schon lange keinen Zwischenstand mehr gezeigt habe. Darum mal ein aktuelles Bild hier:

Begonnen habe ich damit im Herbst 2007 meine vorhandenen Sockenwollreste sinnvoll zu verstricken. Ergänzt habe ich das ganze dann mit einem schwarzen Faden, so dass es nicht zu bunt und schreiend wird.

Wenn ich mich nun nicht verzählt habe, sollte die fertige Decke 277 Patchteile haben. Gestrickt sind inzwischen 225, sprich es stehen noch 59 aus. Also besteht Hoffnung, dass ich das bis Herbst diesen Jahres fertig bekomme und ich dann somit 4 Jahre daran gestrickt habe. Nicht immer, aber halt so zwischendurch mal, bevor die Reste zu viel wurden.

Wie viele Socken ich in der selben Zeit gestrickt habe rechne ich jetzt lieber nicht aus. Denn ohne Socken auch keine Reste, logisch ,oder?

Socken 2011 – 05

Gerne möchte ich doch mal meine letzten fertiggestellten Socken zeigen:

Eine Auftragsarbeit in dezentem Schwarz. Wenigstens ein Muster darf ich einstricken. Jedoch ebenfalls dezent, da es herrentauglich sein muss. Aber besser als nix, oder? Besonders, da ich im Moment mit einem knallroten Paar für die Gattin beschäftigt bin und mir noch zwei Paar in Schwarz bevorstehen.

Der Vorteil ist, dass es dann ein paar schwarze Reste für meine Patchdecke gibt *grins*.

Alle Jahre wieder ….

… kommen diese Tage an denem einem bewußt (gemacht) wird, wie die Zeit doch vergeht. Und damit man dann nicht traurig sein muss, gibt es immer nette Menschen, die einen mit Geschenken bedenken.

So z.B. haben meine Mama und mein Göga die Kasse zusammen geschmissen und mir eine neue schicke Näma geschenkt *freu*. Und das sogar schon kurz nach dem Main-Quilt-Festival im März, da sie auf der Messe etwas günstiger war. Daher habe ich auch schon damit nähen dürfen.

Dass mir der Nachschub an Stoff nicht ausgeht, gab es dann von Freunden einen dicken Gutschein. Und Mama dachte sich wohl, falls ich zu viel an der Nähma sitze und es dann zu Verspannungen kommt, wären doch ein paar Masagen nicht schlecht. Und das beste ist, die Dame kommt zu mir nach Hause – und ich muss mir keinen Kopf machen, dass ich unsere Skyla eventuell zu lange alleine lasse.

Tja, und dann gibt es noch die Präsente, die ich Euch hier so richtig zeigen möchte. Wobei „richtig“ geht noch nicht, da mir noch das passende Innenleben fehlt. Aber seht selbst:

Von Silvia bekam ich diese tolle Kissenhülle passend zu diesem Quilt:

den sie mir im vergangenen Jahr zum Geburtstag geschenkt hatte.

Wie der geneigte Betrachter erkennen kann, handelt es sich um das gleiche Muster in einem kleineren Format. Einzig mir fehlt im Moment ein Kissen in passender Größe. Aber da ich eh noch zum Schweden muss, kann ich da gleich mal schauen. Die haben da so viele von, da wird schon eines für mich dabei sein. Und dann darf es mit in den Urlaub als mein persönliches Kuschelkissen. Liebe Silvia – Vielen Dank dafür.

Und es ist schon witzig, dass wir uns dieses Jahr beide Kissenhüllen geschenkt haben. Da kann man doch mal wieder sagen: Zwei Dumme, ein Gedanke.