BOM – Block of the Month

Ich habe mich tatsächlich dazu hinreißen lassen, mich für einen Quilt zu entscheiden, für den die kostenlosen Anleitungen monatlich veröffentlicht werden.

Gestolpert bin ich über den Link von Patchcom und habe dort das April-Motiv gesehen. Nach einer Mail an Birgit bekam ich die Antwort, dass es sich um eine Anleitung von Ula Lenz handelt. PaperPiecing habe ich zwar noch nicht probiert, aber es erscheint mir logisch und die Motive des Süßwasseraquariums passen doch genau in Lisas Zimmer – wo sie doch dort auch ein richtiges Aquarium hat.

Also habe ich mir gleich mal das aktuelle Motiv bei Ula runtergeladen und mir die fehlenden vier Motive bei Birgit bestellt. Jetzt fehlt nur noch der passende Stoff. Für den Hintergrund werde ich den auf jeden Fall neu kaufen, für die einzelnen Fische muss ich mal sehen, was meine inzwischen gewachsenen Bestände so hergeben, da ja auch beim Regenbogenquilt noch Reste bleiben. Auf jeden Fall bin ich total gespannt. Ihr dürft gespannt sein, wie es wird.

Lisa

Eigentlich gehört der Beitrag nicht hier her, sondern in Lisas Blog. Da ich aber glaube, dass den nach so langer Zeit kaum noch jemand regelmäßig besucht schreibe ich heute mal hier.

Gestern hatten wir mal wieder einen der üblichen Blutkontrolltermine wegen der ITP. Dabei hat dann Lisas Arzt in der Akte zurückgeblättert und festgestellt, dass die Diagnose der Leukämie nun schon fast vier Jahre zurückliegt. Daraufhin – und unter Berücksichtigung von Lisas Entwicklung – kam er zu der Aussage: „Ich glaube das Thema hast Du wirklich entgültig überstanden“.

Erst zu Hause wurde mir so richtig bewußt, was er da eigentlich gesagt hatte. Da wir so mit der seit fast einem Jahr andauernden ITP befasst sind, hatte ich den eigentlichen Anfang allen Übels schon irgendwie verdrängt. Dass wir uns aber der magischen 5-Jahre-danach-Marke immer mehr nähern, vergisst man dabei schon mal. Klar steht im Juni noch der große Untersuchungstermin in Gießen an, aber mit jedem Jahr sehe ich dem gelassener entgegen.

Schön, dass wir nun diesen Punkt erreicht haben, ein echter Grund zum Freuen. Nur gleichzeitig fallen mir auch all die Namen der Kinder ein, die immer noch damit kämpfen bzw. die den Kampf aufgeben musst. Umso mehr ein Grund für uns das Leben zu genießen, so wie es ist.