Quilting – #freemotionchallenge

Ich hinke im Moment ein wenig hinter der Challenge von Angela Walters hinterher. Aber zum einen gibt es auch noch andere Dinge als nur meine Freemotionquiltingskills zu verbessern, und zum anderen mach ich die Sets ja gleich komplett fertig mit Binding, so dass wir sie dann auch gleich benutzen können und ich nicht am Ende, wenn alle Muster gequiltet sind noch damit beschäftigt bin. Diese Zeit habe ich dann gegenüber den anderen, die komplette Quilts anfertigen gespart.

Dazu gekommen sind am Wochenende zwei Sets,

so dass ich nun drei fertige von acht geplanten habe.

Nähen – Kleinigkeiten

Mal etwas anderes als Quilts muss hin und wieder auch sein.

Tochterkind ist seit vergangener Woche von Montag bis Freitag in der Berufsschule mit angeschlossenem Internat … und brauchte ganz dringend einen Wäschesack. Wie gut, dass ich von dem Flaggenstoff für ihren neuen Quilt gleich mehr gekauft habe. Da gibt das später ein richtig passendes Set für die Übernachtungen auf dem Boot.

Und weil am Wochenende wenig Zeit für die Nähmaschine war, habe ich spontan eine Anleitung einer TaTüTasche getestet. Mir war die Originalversion von Congabären (Direktdownload) zu weit, so dass ich gleich noch eine 2. Variante etwas schmaler genäht habe, die mir nun gut gefällt.

Und da die so schnell und einfach zu nähen ist, wird sie bestimmt nicht die letzte gewesen sein. Wollte ich doch schon länger mal einen Korb / eine Kiste für spontane kleine Geschenke anlegen, damit ich nicht immer auf den letzten Drücker noch was zaubern muss.

Übrigens, bei CongaBären gibt es nach ganz viele Freebooks für solch nette Kleinigkeiten – da werde ich demnächst öfter mal vorbeischauen.

Quilting – #wirübenfreihandquilten – Woche 8

Woche 8 – Montag 05.03.2018

Nachdem wir letzte Woche geschwungene Meeresmuster hatten, sind die Muster in dieser Woche – auf Wunsch von Manon – gradliniger aufgebaut. Und ich muss gestehen, ich hatte da so meine Probleme mit, dass gerade Linien auch gerade werden/bleiben. Nichts desto trotz habe ich jedes Muster nur einmal gequiltet und es dann auch so krumm und schief gelassen.

Diese Woche beginnen wir mit #50 Radio Static

Link zum Muster: http://freemotionquilting.blogspot.de/2009/10/day-50-radio-static.html

Gezackte Linien, wie man sie von Frequenzaufzeichnungen kennt sind hier die Vorlage und Idee für das Muster. Ob ihr den Linien nun einen Rhythmus gebt oder sie einfach irgendwie zackt, das bleibt euch und eurer Phantasie überlassen.Wichtig ist, dass ihr in den Spitzen einen kleinen Moment in der Bewegung inne harrt mit ein, zwei Stichen und dann erst die Richtung wechselt. Dann werden die Spitzen auch spitz und nicht zu irgendwelchen runden Ecken.

Ich weiß, es gibt keine runden Ecken, aber in dem Fall würde ich das schon so nennen. 

Weiter geht es gleich mit dem nächsten gradlinigen Muster #51 Greek Key

Link zum Muster: http://freemotionquilting.blogspot.de/2009/10/day-51-greek-key.html

Dieses Muster ist sehr streng und gleichmäßig in seiner Aufteilung und erzielt damit wohl auch die beste Wirkung.

Begonnen wird am linken Rand mit den ersten „Stempeln“ – oder wie ihr die Form nennen wollt. Wenn ihr unten angekommen seid müsst ihr auf der Außenlinie so weit traveln, dass zwischen dem vorhandenen Muster und dem neuen Start noch ein halbes Muster dazwischen passt. Für die Wendepunkte, die Längen der einzelnen „Stempel“ orientiert euch an der schon vorhandenen Musterreihe, damit das Muster insgesamt einigermaßen gleichmäßig wird. Wieder oben angekommen beginnt der neue Musterstreifen direkt neben dem zweiten Streifen und das Muster baut sich nach rechts hin auf. Das geht so lange weiter, bis die Fläche gefüllt ist. Und wenn man sich dann das Muster aus einiger Entfernung anschaut ist es doch eigentlich ganz ok geworden, auch wenn ich selbst aus der Nähe meine Fehler sehe.

 Und jetzt noch etwas Geradliniges, aber doch ganz anderes #330 Superstar

Link zum Muster: http://freemotionquilting.blogspot.de/2011/10/day-330-superstar.html

Ein fünfeckiger Stern mit vielen Echolinien, das ist kurz beschrieben das Muster. Diesmal wird in der Mitte begonnen und ein fünfeckiger Stern gequiltet. Seid ihr mit der letzten Seite des Sterns wieder an der Anfangsspitze angekommen geht die Quiltnaht noch ein Stückchen weiter um mit den Echolinien starten zu können.Und nun heißt es einfach immer parallel zu quilten, gerade zu bleiben und die Spitzen des Sterns schön auszuarbeiten. Sobald ihr am Rand ankommt wird die Außenlinie zum traveln genutzt. Sind beide Spitzen, die mit einer Linie verbunden sind am Rand angekommen, könnt ihr nun erste diesen Bereich mit parallelen Linien füllen. Ihr werdet merken, dass ich das im Eifer des Gefechts erst vergessen habe und meine Außenlinien daher sehr dick geworden sind.

Sobald alle Bereiche mit sich überkreuzenden Linien gefüllt sind ist der Superstar fertig.Mehr dazu gibt es auch bei Manon im Blog. Ich bin gespannt wie sie, bzw. auch ihr, mit den gradlinigen Mustern klarkommt. Meine sind es nicht so direkt.

FreeMotionQuilting hat für mich doch viel mit Improvisieren zu tun, und das ist bei den geraden Linien nicht so unbedingt angeraten.

Stricken – Februarsocken 2018

Und schon wieder ist ein Monat rum … und es ist Zeit für die Februarsocken.

Doch eigentlich ist auch eine Januarsocke dabei – irgendwie hatte ich die im letzten Monat vergessen mit aufs Bild zu packen. Und die Restesocken links sind auch erst heute fertig geworden. Da hatte der Rest nicht mehr ganz für die geringelte Spitze der zweiten Socke gereicht, so dass ich noch mal ein wenig rubbeln und neu stricken musste.

Die gefärbte Sockenwolle habe ich aus dem Dawanda-Shop von Monika Görich, der im Moment sehr beliebt ist. Drum bin ich froh, dass ich noch einige Strang der tollen Sockenwolle in meinen Beständen habe … und für dieses Jahr beschlossen habe auch die Reste aufzuarbeiten.

So und nun … auf zu den Märzsocken. Unser Bedarf ist im Moment recht hoch.

Quilting – #freemotionchallenge

Angela Walters hat zu einer  Quiltchallenge aufgerufen. In der ersten Woche wurde ein Top mit 16 Feldern fürs Quiltenüben genäht. Ich hatte mich für Tischsets passend zu unserem Geschirr entschieden. Die standen eh schon länger auf meiner To-Do-Liste. Es sind nun 8 Sets und ein Tischläufer mit 6 Feldern zum Quilten geworden, so dass ich wohl zwei Motive weglassen werde.

Letzte Woche fing es dann mit den ersten Designes an – Mäandern und Echolinien. Das habe ich dann gleich in einem Set kombiniert  … und komme vielleicht am Ende mit meinen Feldern doch hin. Vielleicht mache ich noch ein passendes Kissen für den Sessel im Wintergarten. Dann wären es 15 Felder und ich kann alle kommenden Muster mitnähen.

Ich muss mich nur noch entscheiden, in welcher Farbe ich die Quadrate außen quilte. In Weiß hatte ich begonnen, aber das hat mir nicht gefallen. Mal sehen … ich lass es mal auf mich wirken. Auch die Frage ob in der Naht oder mit Muster … und wenn dann welches?

Quilting – #wirübenfreihandquilten – Woche 7

Woche 7 – Montag 26.02.2018

Zumindest ein Muster für diese Woche habe ich angeregt durch einen Beitrag in unserer FB-Gruppe ausgesucht. Es hat mich stark an das maschinengestickte Design erinnert bei dem ich mich hatte täuschen lassen und dachte das sei frei gequiltet. Was wohl daran liegen mag, dass ich nicht so eine komfortable Nähmaschine habe, dafür lieber eine zusätzliche Midarmquiltmaschine.

Diese Woche beginnen wir mit #41 Sea Algea

Link zum Muster: http://freemotionquilting.blogspot.co.at/2009/09/day-41-sea-algae.html

Leah schreibt, dass sie wieder einmal durch die Aquarien ihres Mannes zu diesem Muster inspiriert wurde, wobei sie in ihrer Beschreibung eher die Form eines Fragezeichens als Grundlage für den Schwung verwendet.

Auch wenn Algen von unten nach oben wachsen wird das Muster in dem Fall von oben nach unten gearbeitet. Eine geschwungene Linie, mit hin und wieder den größeren Bögen, die einem Fragezeichen ähneln. Ich habe diese beim Zeichnen mal nach rechts und mal nach links getestet und kann mich nicht so recht entscheiden, was mir mehr liegt. Da ich aber im Moment nicht zu Hause bin, kann ich das an der Maschine frühestens am Montagabend oder am Dienstag ausprobieren. Generell merke ich, dass mir die Muster mit Nadel und Faden leichter gelingen als beim Zeichnen. Da hindert mich meine aufliegende Hand an den schönen Schwüngen und es wird oft abgehackt.

Hier ist schon mal die erste Alge fertig. Bei der zweiten seht ihr, erst das Fragezeichen …

 

 

 

… und wieder bis zur Hauptlinie zurück.

 

 

 

Dann weitere Fragezeichen – hier könnt ihr gut die doppelt gequilteten Teile sehen – und auf dem Rückweg alles mit kleineren Algenästen auffüllen.

 

Dann alles drehen und die Algen wachsen nach oben.

 

Jetzt kommt das Muster, das ich angeregt durch den Beitrag ausgesucht habe #42 Sea Oats

Link zum Muster: http://freemotionquilting.blogspot.co.at/2009/09/day-42-sea-oats.html

Dieses Muster baut auf das vorhergehende auf. Nur dass an den Enden kleine Schlaufen gequiltet werden, von daher kann ich dazu gar nicht mehr schreiben.

Sea Oates funktioniert genauso, wie die Algen. Ich fand sogar dass es einfacher, da man am Ende gleich den Schwung mitnehmen konnte und nicht stoppen und wenden musste.

Und auch hier wieder wenden – und die Pflanze wächst von unten nach oben.Ausgehend von der Überlegung , wie wir die Muster den sinnvoll einsetzen, könnte ich mir diese beiden z.B. bei einem Quilt mit Fischen als Hintergrund sehr gut vorstellen.

Und da wir uns heute im Meer befinden gehören noch ein paar Muscheln dazu #49 Mussel Shell

Link zum Muster: http://freemotionquilting.blogspot.co.at/2009/10/day-49-mussel-shell.html

Wenn man es genau nimmt, dann ist dies eine Variation eines PaisleyMusters (das wir noch nicht geübt haben). Aber mich erinnert es immer an Miesmuscheln, von daher finde ich den Namen schon passend. Und genau so stelle ich mir den Aufbau des Musters auch vor. Habt ihr schon mal Miesmuscheln frisch aus dem Meer gesehen, wenn diese so als Haufen zusammen hängen?

Das Muster beginnt in einer Ecke mit einem kleinen Bogen. Drum herum eine Echolinie, die in der Nähe des Anfangspunktes in er schon vorhandenen Quiltlinie verläuft. Und genau in der Art noch ein paar mehr Echolinien und die erste Muschel ist fertig. Für die nächste einfach ein Stück weiter an der äußeren Linie entlang einen neuen kleinen Bogen beginnen und Echolinien drum herum. Und wenn man auf eine andere Muschel trifft, dann wird deren äußere Linie zum Weiterkommen verwerdwendt. Genauso macht man es auch, wenn man sich wirklich mit dem Muster in einer Ecke alles verbaut hat. Auf der äußeren Linie der nächsten Muschel entlang, bis man einen neuen Startpunkt hat.

Und hier die Erklärungen mit Bildern ….

Ich fange in einer Ecke mit einer länglichen Träne und ein paar Echolinien an …

 

 

 

… und setzte das bis zum Ende der Fläche fort.

 

 

 

Dann die Fläche ein wenig drehen und in eine neue Richtung eine neue Träne beginnen.

Mit hilft es, wenn die Tränen auf mich zu zeigen, dann sehe ich besser, wo ich quilte.

Hier oben in der Ecke habe ich das Muster einfach sinnvoll mit Ausnutzung der Ränder ergänzt, da für ganze Echolinien kein Platz mehr war.

 

Ihr könnt auch auf dem äußeren Rand einer fertigen Muschel entlang quilten, um zu einem neuen Startpunkt zu gelangen. Oder einfach noch eine Echolinie dazu, wenn man auf der falschen Seite der Muschel ist. Das ist hier vollkommen egal.

Hier seht ihr, dass die Muschel unten links quasi hinter den anderen Muscheln liegt. Ich habe hier die Bögen sinnvoll ergänzt und den Rand der Muschel rechts zum Traveln genutzt.

 

Bilder gibt es wie immer bei Manon.

Quilting – #wirübenfreihandquilten – Woche 6

Woche 6 – Montag 19.02.2018

Mir macht es unheimlich Spaß im Buch von Leah Day zu blättern und mir Gedanken über die Muster der nächsten Woche zu machen. Dabei fallen mir dann Muster auf, die Ähnlichkeit miteinander haben und von denen ich denke, dass sie sich gut ergänzen. Umso interessanter ist es dann, wenn ich auf Leah Days Seite nachlese, dass sie tatsächlich so kombiniert hat, wie ich es mir beim Ansehen des Buches auch gedacht habe. So in dieser Woche …. diesmal sind es nicht nur ähnliche Muster mit kleinen Abweichungen, nein, es werden tatsächlich die ersten beiden Muster zu einem dritten kombiniert.

Wir beginnen mit #9 Cursive F‘s

Link zum Muster: http://freemotionquilting.blogspot.de/2009/08/day-9-henna-fooffy.html

Leah Day beschreibt im Text, dass sie durch HennaMuster hierzu inspiriert wurde. Für mich sieht es in der Horizontalen tatsächlich eher wie aneinander gereihte kleine f aus, wie wir sie früher in der Schule geübt haben.

Ich habe das Muster in ähnlicher Art schon ein paar Mal verwendet um Flächen zu füllen, wobei ich für mich festgestellt habe, dass ich es lieber von oben nach unten als von links nach rechts arbeite und gerne auch ein wenig variiere. Versucht es mal, die Bögen genau über/untereinander oder nebeneinander zu setzten.

Oder auch die Bögen auf Lücke. Es bleibt im Prinzip das gleiche Muster, aber es wirkt doch ganz anders. Und wenn es in der Horizontalen nicht klappt, dreht euer Musterstück um 90° und schaut mal, ob es dann von oben nach unten besser klappt.

Bei der dritten Reihe habe ich versucht die Breite des Musters zu variieren.

Probiert es aus und ihr werdet sehen, dass das Muster unheimliches Potential hat.

Weiter geht es mit #120 Bubble Wand

Link zum Muster: http://freemotionquilting.blogspot.de/2010/01/day-120-bubble-wand.html

 Ideen zu Mustern finden sich überall. Bubble Wand entstand, weil Leah Day die aufsteigenden Luftblasen im Aquarium ihres Mannes sah. Entsprechend müsst ihr euch auch die Umsetzung vorstellen.

Beginnt mir einer leicht geschwungenen Linie (einer Alge, einem Gras etc.), verwendet diese zum Traveln und setzt die Luftblasen an der äußeren Seite an. Auf dem Bild habe ich gleich noch links den einen Teil einer weiteren Ranke ergänzt, da die Fläche zu frei war.

Eine weitere parallele Linie …

… bei der ihr auf dem Bild oben sehen könnt, dass ich den Rand meines Nähfußes als Hilfe für die Echolinie verwende. In dem Fall sind es genau 1/4 Inch zwischen dem äußeren Rand und der Nadel.

Und wieder Blasen am äußeren Rand, schon steigen die Blasen im Aquarium auf.

Wenn ihr beide Muster kombiniert wird daraus #142 Complex Path

Link zum Muster: http://freemotionquilting.blogspot.de/2010/03/day-142-complex-path.html

Erst werden die beiden Linien mit den Blasen gequiltet, wobei zwischen den Linien wesentlich mehr Platz bleibt.

Dann wird die Lücke mit den Cursive f’s gefüllt.

Eine weitere Ranke mit Blasen und Kurven ergänzt (ich habe hier dann das Sandwich gedreht, damit ich die Kurven wieder von oben nach unten arbeiten kann) …

… und schon ist eine tolle Kombination entstanden.

Manon zeigt Euch auch diese Woche wieder, wie ihr die Muster gelungen sind.

Genähtes – Tasche für Trainingswaffen

Gestern war mal nähen der anderen Art bei mir angesagt. Ich brauchte eine Tasche für meine Trainingswaffen.

Normalerweise transportiere ich die in meiner Trainingstasche, brauche aber aufgrund der Länge der Stöcke eine immer recht große Tasche. Da wir am WE zu einem Lehrgang sind, bei dem wir nicht unserer normale Trainingskleidung mitschleppen müssen würde ja auch eine kleinere Tasche ausreichen … wenn da nicht die Waffen wären.

Also, Stöcke ausgemessen, in den Jeansbeständen gesucht und zum Glück bei den langen Hosen des Sohnes fündig geworden. Somit habe ich nun ein Hosenbein zum Beutel für die Stöcke und den Trageriemen verarbeitet. Aus einem weiteren Hosenbein habe ich noch die aufgesetzte Tasche angepasst.

Für die Klappe war ich froh, dass ich mir irgendwann mal für ein anderes Nähprojekt Lederabfallstücke bestellt hatte und nun darauf zurückgreifen konnte. Dabei entstand dann auch die Idee, den Einfass der aufgesetzten Tasche mit den Lederstreifen zu kaschieren.

Patchwork – Die Sache mit der Ungeduld …

… oder wie das ist, wenn man ein neues Projekt plant, das passende Muster findet, die Stoffauswahl getroffen ist … und man eigentlich gerne mal sehen möchte, wie das zusammen alles auschaut.

Ich konnte sozusagen dem Drängen meiner Tochter nicht wiederstehen …. ich habe am Wochenende einen Probeblock genäht. Probeblock nicht nur wegen der Wirkung der Stoffe, sondern auch – wie nähe ich den Block überhaupt.

Ich hatte das Muster im Internet gesehen, mir auch die Anleitung dazu besorgt, aber mich dann doch an meinen gewünschten Größen orientiert. Außerdem wollte ich mit möglichst wenig Verschnitt arbeiten. Also hieß es ein wenig testen und probieren.

Die Stoffe und der Block passen einfach perfekt zu Tochterkind und ihrem gewählten Beruf „Bootsbauerin“. Die Motive mit den Seemöven, die Kompassrose und die Flaggen … der Stoff schreit förmlich danach ein Tochterkindquilt zu werden – gemacht für den Einsatz im Boot.

Ich bin schon gespannt, wie dann die Blöcke aneinander gereiht in der Fläche wirken. Einzig, es stehen noch andere Projekte an, die vorher auf ihre Fertigstellung warten.

 

Quilting – #wirübenfreihandquilten – Woche 5

Woche 5 – Montag 12.02.2018

Letzte Woche habe ich euch den Aufbau der Muster anhand der Zeichnungen auf meinem Zeichenbrett gezeigt … und war voll motiviert, genau in der gleichen Linienführung auch meine Quiltübungsstücke zu quilten. Aber irgendwie stand ich mir selbst im Weg. Ich fand es gedanklich sehr schwer an der Maschine zu sitzen, eigentlich drauf los quilten zu wollen und sich dann 1:1 an eine Vorlage halten zu müssen. Darum habe ich das vergangene Woche auf die lange Bank geschoben, mich dann entschieden ich quilte so, wie es kommt … und alles war gut.

Von daher gibt es diese Woche Bilder vom Quilten, sonst wird das diese Woche wieder nichts. Aus dieser Erfahrung kann ich euch mitgeben – ihr müsst ein Muster nicht genau so quilten, wie es Leah Day in ihrer Challenge zeigt. Nehmt es als Anregung, versucht ihm nahe zu kommen, aber so, wie es euch gut liegt und gefällt. Nur dann wird es ein Muster, dass ihr später auch mal in Erwägung zieht und gerne auf einem großen Quilt quilten werdet.

Auch diese Woche sind es wieder zwei Muster, die ich ausgesucht habe.

Das erste Muster in dieser Woche ist #15 Flowing Glass

Link zum Muster: http://freemotionquilting.blogspot.de/2009/08/day-15-flowing-glass.html

 Stellt euch bei diesem Muster vor, dass das zähflüssige Glas sich von oben her auf die Fläche ergießt. Lasst die Tropfen ein Stück laufen, bildet den Tropfen und kommt in einer Echolinie zurück an die obere Begrenzungslinie auf der es zum Beginn des nächsten Tropfens geht. Habt ihr die obere Kante entlang gequiltet, wandert an der Seite nach unten, dreht das Übungsstück, so dass ihr quasi wieder von der oberen Kante her die Tropfen in die Fläche reinfließen lassen könnt. Schaut nun, dass ihr die noch freien Flächen sinnvoll mit Tropfen ausfüllt. Zum Schluss habe ich noch mal geschaut, dass sich das Muster auch an den Rändern rechts und links sinnvoll fortsetzt.

Das zweite Muster in dieser Woche ist #30 Trailing Tears

Link zum Muster: http://freemotionquilting.blogspot.de/2009/09/day-30-trailing-tears.html

 Zu den Trailing Tears schreibt Leah Day auf ihrer Seite, dass das Muster durch Zufall entstanden ist. Eigentlich wollte Sie das oben beschriebene Flowing Glass quilten, aber die Abstände waren zu groß und das Muster war nicht ausbalanciert. Daher hat sie dann noch die Tropfen ausgefüllt. Und genau so wird das Muster auch gearbeitet. Wie vorher beginnt ihr mit den Tropfen, jedoch sind die einzelnen Tropfen dicker, also die Abstände der Quiltlinien weiter auseinander. Dann ergänzt ihr in jedem Tropfen die Träne … und fertig ist das nächste Muster. Mir ist beim Quilten aufgefallen, dass ich in etwa in der Mitte des „Stiehls“ entlang gehe, im Tropfen dann den gleichen Abstand beibehalten und so die Träne forme … falls euch mit der Beschreibung klar wird, wie ich das meine 🙂

Wie immer könnt ihr bei Manon nachlesen, wie es ihr diese Woche mit den Mustern ergangen ist.