Das große Frühjahrsaufräumen …

… hat begonnen.

Tochterkind fing damit an, dass sie ihr Zimmer (mal wieder) umräumen will. Hilfreich ist dabei dann gleich die Dinge zu entsorgen, die schon seit Jahren einfach nur im Weg rumstehen, einstauben und eigentlich überflüssig sind.

Das animierte mich heute früh dazu meinen „Angefange Strickprojekte und Sockenwollrestekorb“ unter die Lupe zu nehmen. Ergebnis dieser Aktion sind einige aufgezogene Strickprojekte, die mir in dieser Art doch nicht gefallen / gepasst haben; mehrere Tüten mit farblich passenden Sockenwollresten, die ich dann doch mal zu zahmen Monstersocken verarbeiten werde *manglaubteskaum* ein kleines Körbchen mit den übrigen Sockenwollresten, die nun noch zu Socken für Tochterkinde und mich bzw. zu Frühchensachen werden.

Hier ein Bild vom Körbchen – ist doch für den Anfang eine überschaubare Arbeit, oder?

Tja und dann kamen da noch gut 300 g Sockenwollkleinstreste zusammen, die ich farblich absolut schrecklich finde und das auch keinem Frühchen antun möchte, so dass diese tatsächlich den Weg in die Tonne gefunden haben.

Damit hat sich die Reduzierung meines Sockenwollbestandes gerade verdoppelt – dieses Jahr sind es schon 600 g weniger geworden. Bitt, bitte klof mir jemand auf die Finger, falls ich wieder neue Sockenwolle bestellen will. Wobei eigentlich sind es ja die Stöffchen, die im Moment von ganz alleine mehr werden. Und dafür ist es nur gut, wenn es weniger Sockenwolle ist, die überall nur Platz braucht.

Ob das wohl …

… am winterlichen Wetter und den derzeitigen Temperaturen liegt? Ich habe gerade mal in meinem Blog zurück geblättert und festgestellt, dass ich ja bisher nur Gestricktes hier gezeigt – sprich auch gemacht – habe. Tja und ihr werdet es kaum glauben, kaum sind die letzten Socken fertig, da habe ich schon wieder neue angeschlagen.

Im Moment bin ich gerade ein wenig am Aufräumen. Und da gibt es noch so einen großen Behälter in dem ich Sockenwollreste gesammelt habe, bzw. vor Jahren schon von anderen Strickerinnen für meine Spendensocken geschickt bekommen habe. Spendensocken stricke ich derzeit keine mehr, da der Verkauf auf dem Weihnachtsmarkt eher mies war beim letzten Mal und es dann so gar keinen Spaß macht. Aber Frühchensets, die dann ja auch gespendet werden, lassen sich davon noch alle mal stricken. Damit kann ich vielleicht diese Ecke auch irgendwann einmal aufräumen – und könnte dann mit ruhigerem Gewissen neue Stöffchen kaufen und lagern.

Wieder zurück …

… aus unserem Kurzskiurlaub kann ich Euch gleich meine neueste Werke präsentieren:

Socken für das Tochterkind und gleich noch Söckchen und Mützchen für ein weiteres Frühchen. Damit habe ich nun im Laufe eines Jahres 22 Sets und 11 Paar dieser Minisöckchen gefertigt. Klar andere stricken da wesentlich mehr, aber da ich ja immer aus dem Restknäul nach dem Stricken eines großen Paar Socken noch diese kleinen Teilchen stricke, heißt das dann doch auch im Umkehrschluss, dass ich meine Bestände an Sockenwolle inzwischen um über 2 kg erleichtert habe.

Socken deshalb, da das für mich für die Autofahrten bzw. als Mitnahmegestrick so schön praktisch ist. Und es schlummern noch so viele schöne Knäul in meinen Kisten, da kann noch einiges folgen *grins*. Mal sehen, für wen die nächsten sind.

PS: Skifahren ohne die Kinder war irgendwie nach so vielen Jahren eine ganz neue Erfahrung. Und die Kälte haben wir auch überlebt. Es kommt nur auf die richtige Kleidung und die passenden Pausen an.

Das Wetter …

… ist mal wieder vielen zu kalt. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, wäre es jetzt schon wärmer geworden, dann hätte ich den Winter echt vermisst in diesem Jahr. Außerdem können wir so mal die Leistungsfähigkeit unseres Specksteinofens testen.

Ein Fan solcher Öfen war ich ja schon immer. Und da mein Vater schon beim Bau seines – und inzwischen (leider) meines Hauses – einen zusätzlichen Kamin für eine offen Feuerstelle im Wohnzimmer vorgesehen hatte, haben wir im Sommer in Zuge der Renovierungsarbeiten einen Specksteinofen von Tulakivi einbauen lassen.

Lange wusste ich nicht was ich will, bis ich in einer Zeitschrift eben eine Anzeige der Firma Tulikivi aus Finnland sah. Und ein Händler für diese Öfen ist ganz in unserer Nähe. Und wie es der Zufall so will, fand der Ofen auch beim Rest der Familie Anklang.

Klar heißt das Holz bestellen, einstapeln und Anmachholz hacken und den Ofen von Hand befüllen. Aber das sind Dinge die dann doch (fast) nebenbei passieren. Den Ofen heize ich im Moment ca. 3 Stunden am Tag ein, dann reicht die gespeicherte Wärme bis zum Abend. Klar hilft zusätlich noch der Wintergarten mit, aber ich finde es schon enorm, dass wir selbst bei den derzeitigen eisigen Temperaturen immer noch in den Haupträumen (nur) mit dem Specksteinofen heizen.

Die Küche hat schon seit einigen Jahren keine Heizung mehr  – und wird nun durch den Abzugskanal des Ofens mitgeheizt. Hilfreich ist dabei auch, dass wir an den Wänden in der Küche eine Granitabdeckung haben und diese nun die Wärme optimal speichern. Gleiches gilt für unser Bad, in dem es nun eine beheizte Dusche gibt, denn auch dort liegt die Wand direkt am  Kaminabzug. Ich gestehe, das ist richtig angenehm. Unser Arbeitszimmer heizen wir nur noch mit der Warmluft, die die beiden PCs abgeben, so dass die einzigen Räume mit Zentralheizung nur noch das Bad am frühen Morgen, der Wintergarten in der Zeit bis die Sonne wärmt und Lisas Zimmer, das gegen Nordosten hin liegt, sind. Zusätzlich dazu haben wir schon den 3. Winter eine neue Heizungsanlage im Keller, die gekoppelt an die Solaranlage auf dem Dach bei Sonnenschein das Warmwasser und die Fußbodenheizung in einem Teil unseres Hauses ohne zusätzliche Kosten mit Wärme versorgt.

Tja und was ich eigentlich damit sagen wollte, ich muss mich zwar morgen um die Nachlieferung an Heizöl kümmern, aber das erst 15 Monate nach der letzten Bestellung. Sonst war das immer schon nach 11 Monaten notwendig.  Damit haben wir diess Jahr echt einiges an Heizöl gespart und die ökologisch sinnvolleren Energiequellen mehr genutzt. Das ist mein Beitrag zum Umweltschutz in diesem Jahr.

Fair Isle Stricken – Die neuen Farben

Vorgestern bestellt, gestern schon geliefert. Was will frau da mehr. Und heute gleich ein Bild für Euch:

Wenn schon neue Wolle, dann aber richtig bunt. Und der Zauberball „Fuchsienbeet“ hatte es mir schon länger angetan. In Kombination mit den drei Grautönen kann ich mir die Wirkung richtig gut vorstellen.

Gestern früh hatte ich ja meinen Anfang wieder aufgezogen und neu angeschlagen. Diesmal sind 420 Maschen auf der Nadel. Ja ich weiß, ich schrieb im letzten Beitrag von noch mehr Maschen, jedoch haben Corinna und ich gestern früh gemeinsam überlegt, dass das Gestrick sicherlich nach dem Bund noch ein klein wenig weiter wird und zu viele Maschen dann doch so weit werden könnten.

Auf jeden Fall habe ich den Link in Birgits Beitrag berücksichtigt und stricke nun mit zwei Fäden auf dem linken Zeigefinger – und muss sagen ich komme eigentlich recht flott voran. Dafür dass gestern Nachmittag noch Kids-Training und gestern Abend Vorstandssitzung im Verein waren, habe ich schon wieder 8 Runden des Bundes geschafft. Ich weiß noch nicht wirklich viel, aber ein sichtbarer Anfang.

Die angekündigte Kälte …

… hält sich bei uns noch in Grenzen. Mit – 8 Grad würde ich das als normale Wintertemperatur und nicht als sibirische Kälte bezeichnen. Und solang unser Specksteinofen weiter so klasse heizt, können wir die meisten Heizkörper immer noch aus lassen. Auch die Sonne hilft durch das Aufheizen des Wintergartens kräftig mit. Da bin ich echt schon gespannt, wie die Heizkostenabrechnung für diesen Winter ausfällt.

Aber nichts desto trotz hat Lisa sich einen Strickschal von mir gewünscht. Die Auflage war, dass er aber nicht kratzen darf. Wolle hatten wir vergangene Woche aus der Stadt mitgebracht und mit dicken Nadeln war er auch recht schnell fertig. Die gewünschten Fransen habe ich dann noch schnell am Dienstagabend dran gemacht, bevor es hier ja richtig kalt werden sollte.

Natürlich hatte mein Kind gleich eine etwas andere Tragevariante gefunden:

Naja, solange es warm hält ;-)) Auf jeden Fall wird der Schal heute gleich dem Tragetest unterzogen.