Das Wetter …

… ist mal wieder vielen zu kalt. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, wäre es jetzt schon wärmer geworden, dann hätte ich den Winter echt vermisst in diesem Jahr. Außerdem können wir so mal die Leistungsfähigkeit unseres Specksteinofens testen.

Ein Fan solcher Öfen war ich ja schon immer. Und da mein Vater schon beim Bau seines – und inzwischen (leider) meines Hauses – einen zusätzlichen Kamin für eine offen Feuerstelle im Wohnzimmer vorgesehen hatte, haben wir im Sommer in Zuge der Renovierungsarbeiten einen Specksteinofen von Tulakivi einbauen lassen.

Lange wusste ich nicht was ich will, bis ich in einer Zeitschrift eben eine Anzeige der Firma Tulikivi aus Finnland sah. Und ein Händler für diese Öfen ist ganz in unserer Nähe. Und wie es der Zufall so will, fand der Ofen auch beim Rest der Familie Anklang.

Klar heißt das Holz bestellen, einstapeln und Anmachholz hacken und den Ofen von Hand befüllen. Aber das sind Dinge die dann doch (fast) nebenbei passieren. Den Ofen heize ich im Moment ca. 3 Stunden am Tag ein, dann reicht die gespeicherte Wärme bis zum Abend. Klar hilft zusätlich noch der Wintergarten mit, aber ich finde es schon enorm, dass wir selbst bei den derzeitigen eisigen Temperaturen immer noch in den Haupträumen (nur) mit dem Specksteinofen heizen.

Die Küche hat schon seit einigen Jahren keine Heizung mehr  – und wird nun durch den Abzugskanal des Ofens mitgeheizt. Hilfreich ist dabei auch, dass wir an den Wänden in der Küche eine Granitabdeckung haben und diese nun die Wärme optimal speichern. Gleiches gilt für unser Bad, in dem es nun eine beheizte Dusche gibt, denn auch dort liegt die Wand direkt am  Kaminabzug. Ich gestehe, das ist richtig angenehm. Unser Arbeitszimmer heizen wir nur noch mit der Warmluft, die die beiden PCs abgeben, so dass die einzigen Räume mit Zentralheizung nur noch das Bad am frühen Morgen, der Wintergarten in der Zeit bis die Sonne wärmt und Lisas Zimmer, das gegen Nordosten hin liegt, sind. Zusätzlich dazu haben wir schon den 3. Winter eine neue Heizungsanlage im Keller, die gekoppelt an die Solaranlage auf dem Dach bei Sonnenschein das Warmwasser und die Fußbodenheizung in einem Teil unseres Hauses ohne zusätzliche Kosten mit Wärme versorgt.

Tja und was ich eigentlich damit sagen wollte, ich muss mich zwar morgen um die Nachlieferung an Heizöl kümmern, aber das erst 15 Monate nach der letzten Bestellung. Sonst war das immer schon nach 11 Monaten notwendig.  Damit haben wir diess Jahr echt einiges an Heizöl gespart und die ökologisch sinnvolleren Energiequellen mehr genutzt. Das ist mein Beitrag zum Umweltschutz in diesem Jahr.

Ein Gedanke zu „Das Wetter …

  1. hallo claudia, ja ja das mit dem kaminofen, das ist auch so ein ding. wenn man das nicht kennt, fehlt einem nix, aber hat man es einmal, dann nie wieder ohne.
    seit wir in einer wohnung einen kachelofen hatten, ist es für uns ein unbedingtes muss.
    auch ich staune immer, mit wie wenig holz man so viel wärme produzieren kann.
    wir haben unseren ja mit einem riesenglasteil, und wir können umstellen und es wahlweise als kaminofen mit speicher oder „nur“ als Feuerstelle wählen. und es gibt nix schöneres, als am abend im relaxsessel dann feuer zu gucken – statt fernsehen.
    lg silvia

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