Tapfer gewehrt …

… habe ich mich heute bei meinem spontanten Shoppinganfall gegen den Kauf eines fix-und-fertig Hals-Schal-Tuches.

Zu einem royalblauen, ganz leichten Baumwollpulli in Vintagelook kann frau sich ja auch schließlich selbst ein Tuch stricken. Wo es doch sooo viele Kammzüge gibt die eben nur 100g schwer sind und sich hervorragen für Tuch & Co eignen.

Socken 2013 – 05

Trotz aller anderen Wiedrigkeiten arbeiten meine Stricknadeln natürlich weiter. Und so nebenbei sind dann wieder ein Paar Socken für mich fertig geworden. Und da die schneller an den Füßen als zum Fotografieren waren hier gleich ein Tragebild:

Und um meiner Aufräumwut des letzten Jahres treu bleibend, habe ich gleich noch ein Frühchenset dazu gestrickt:

Für die Statistik:

  • Socken Größe 39
  • Für mich
  • Wolle: Schoeller+Stahl, Fortissima Socka Mexiko Color Nr. 33
  • Sockenmuster: Stino – 3re, 2li
  • Socken-Gewicht: 73 g
  • Frühchenset-Gewicht: 21 g
  • Stash-Abbau 2013: 385 g

Charity – Mal ein anderes Projekt

Ich weiß, Charity-Projekte gibt es fast wie Sand am Meer. Und viele rühmen sich damit, was sie alles für tolle Dinge machen. Mir geht ja es ähnlich, sonst würde ich Euch nicht jedes mal die Bilder der Frühchenquilts und Söckchen-Mützchen-Sets für Frühchen zeigen.

Ich gebe auch zu, dass ich gerade dabei bin die Fäden eines neuen Söckchen-Mützchen-Sets zu vernähen. Dabei habe ich dann drüber nachgedacht, was ich mit dem immer noch verbliebenen Wollrest anfangen soll. Denn seitdem ich am Nähen und Quilten bin finde ich Wolldecken nicht mehr wirklich spannend, da die Quilts einfach viel kuscheliger sind. Klar, werde ich meine Strick-Patch-Decke noch fertig stricken, aber was dann mit der Sockenwolle? So viele Füße sind bei uns nun ehrlicherweise auch nicht zu bestricken. Und Strickaufträge haben immer so genaue Farbvorstellungen – am liebsten uni, was es in meinem Stash eher nicht gibt – so dass der Bestand nicht wirklich weniger wird.

Tja und dabei fiel mir ein, dass meine Mama neulich alte Winterkleidung meines Vaters in das Franziskushaus bei uns in der Stadt brachte. Eine ökumenische Hilfe für Wohnungslose, die auch eine Kleiderkammer unterhalten. Im Gegensatz zum Kleiderladen des Roten-Kreuzes, wo Secondhand-Kleidung für kleines Geld verkauft wird, können die Wohnungslosen hier Kleidung bei Bedarf einfach so erhalten.

Somit werde ich in diesem Jahr immer mal wieder Socken eben für das Franziskushaus stricken, um diese dann im nächsten Herbst/Winter dorthin zu bringen. Außerdem ist mir gerade eingefallen, dass wir (Corinna und ich) noch maschinengestrickte Schals aus Sockenwolle lagern haben, die bei unserem letzten Marktbesuch nicht verkauft wurden. Corinna, Dein Einverständnis vorausgesetzt, werde ich diese dann auch dorthin geben.

Somit kann ich, glaub ich, meinen Stash an ganzen Knäulen sowie die Restekiste sinnvoll weiter „aufräumen“ und Platz schaffen. Auch wenn es etwas länger dauert.